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Thema: Kampfkunst ohne Sparring minderwertig?

  1. #1
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    Standard Kampfkunst ohne Sparring minderwertig?

    Herrn Hofmann umtreibt diese Frage.

    Meine Annäherung an eine Antwort wäre: wenn man jahrelang eine Kampfkunst trainiert und dann aber dumm dasteht und mit gar nichts mehr zurecht kommt, sobald man auf Vertreter anderer Stile oder auf Kampfsportler trifft - eindeutig JA.

    Wie steht ihr dazu?


    https://www.facebook.com/share/v/1Az...ibextid=wwXIfr

    _

  2. #2
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    wenn man eine effektive kampfsportart trainiert ohne sparring zu machen wird es trotzdem etwas bringen . besser als nichts . partnerübungen / pratzen , techniktraining , sandsack , kondition usw. ..all das wird einen etwas kampfstärker machen . aber nicht mal annähernd so wie wenn man dazu noch sparring macht . und mit sparring meine ich wirklich sparring also freier kampf und nicht "du greifst an und ich stoppe dich" bullsh*t oder andere übungen die kein sparring sind aber als sparring bezeichnet werden von irgendwelchen "sv experten" . kopfschutz drauf (aber ohne gitter vor dem gesicht ab nem gewissen level) und ab gehts . mit ab und zu 70-80% härte . am besten noch im ring wenn andere zuschauen also wettkampfsparring . wenn man sogar noch dazu offizielle wettkämpfe bestreitet dann bringt das sogar noch mehr an kampfstärke

    das problem ist dass es nicht easy ist . nicht jeder hat lust auf hartes sparring und ich kann es verstehen . ich persönlich habe durch harte sparrings mehrere gehirnerschütterungen gehabt , und wahrscheinlich war meine nase angebrochen, und mein augenhöhlenboden am rechten auge wurde gebrochen (das war jedoch eher ein unfall weil er mich mit seinem daumen am auge getroffen hat) . jedoch ist es nicht sinnvoll zu oft hart zu sparren wenn man wettkämpfe bestreiten will . ein guter kampfsporttrainer wird seine kämpfer nicht zu oft hart sparren lassen

    muss jeder für sich selbst entscheiden und wissen dass man sich bei hartem sparring verletzen kann
    "The first thing that makes you a tough fighter is in your head and in your heart, then your tools. It has nothing to do with someone teaching you how to be tough." - Tank Abbott.

  3. #3
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    Es gibt genug Kampfkünste, die nicht die Selbstverteidigung oder Turniere o.Ä. als größeren Aspekt betrachten.
    Kenne ein paar Leute, die z.B Taichi eher aus gesundheitlichen Gründen ausüben.
    Oder historische Kampfkünste, die man ausübt damit Kunst an sich am Leben bleibt, wie diverse Koryu. Da betreiben auch wenige Sparring.
    Zählt sowas wie Kyudo?
    Gehe mit der Aussage eher nicht mit.

  4. #4
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    Zitat Zitat von openmind Beitrag anzeigen
    Meine Annäherung an eine Antwort wäre: wenn man jahrelang eine Kampfkunst trainiert und dann aber dumm dasteht und mit gar nichts mehr zurecht kommt, sobald man auf Vertreter anderer Stile oder auf Kampfsportler trifft - eindeutig JA.

    Wie steht ihr dazu?
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    Wenn man sein Zeug anwenden will sollte man es auch irgendwie auf Tauglichkeit für sich selbst testen wenn es um das Technische geht. . Dazu gehören nunmal in meinen Augen unkooperative Übungen von Anfang an dazu. Da fällt Randori als Variante ohne Schläge und Tritte und Sparring auch mit rein . Für mich ist da ein wichtiger Punkt , sich NICHT mit den Angriffe aus dem eigenen Stil zu konfrontieren und damit kommt man am Crosstraining nicht vorbei.

    Mit dem dumm dastehen ist sone Sache . Es gibt immer einen Besseren , Schnelleren , Stärkeren , technisch Besseren . Immer . Also geht es im Training eher darum sein Zeug so zu schleifen , auch vieles wegzuschleifen , das es der eigenen Natur , der eigenen Art spontan , intuitiv zu agieren am nächsten kommt und damit dann einen selbst technisch tatsächlich unterstützt

    Tut AUCH Sparring einer kampfkunst gut ? ja , weil da eben viel Technisches vermittelt wird und das muss ja irgendwie umgesetzt werden .
    Geht es um Anwendungen im , sagen wir mal im Alltag , da ist Sparring kein muss. Ein Muss ist für mich die Konfrontation mit Chaos, mit Unkooperativ. Das kann man sich über die unterschiedlichsten Wege holen. Legale wie illegale

    Ist Anwendung für einen selbst nicht soo wichtig , dann siehe dextrous ... dann aber auch bitte nicht jahre später rumheulen , weil man es brauchte und es nicht klappte
    Geändert von Cam67 (04-04-2026 um 20:25 Uhr)
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    dann aber auch bitte nicht jahre später rumheulen , weil man es brauchte und es nicht klappte
    Klar, da gehört die eigene Selbstreflexion natürlich dazu

  6. #6
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    Zitat Zitat von Dextrous Beitrag anzeigen
    Klar, da gehört die eigene Selbstreflexion natürlich dazu
    Ich glaube genau das ist der am meisten kritisierte Punkt bei diesem Thema . ^^
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  7. #7
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    Zitat Zitat von openmind Beitrag anzeigen
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    Wie schon angeführt, es hängt davon ab was warum man eine Kampfkunst ausübt und was man von ihr erwartet. Daher kann man diese Aussage nicht pauschal bejahen. Betreibt man sie um "kämpfen zu lernen", kommt man um unkooperatives, freies Training nicht herum. Sparring ist aber nur eine Variante davon und je nach Zielsetzung nicht zwingend die Wichtigste.
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

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  8. #8
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Sparring ist aber nur eine Variante davon und je nach Zielsetzung nicht zwingend die Wichtigste.
    Meinst Du mit Sparring freies Sparring und mit anderen Varianten dann Positionssparring, Aufgabensparring und so? Oder redest Du von ganz anderen Übungsformen? Stehe da gerade aufm Schlauch.

  9. #9
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    Sparring (im schlagenden Bereich) steht im allgemeinen für eine duellartige "Freikampfvariante" im Stand-up. Darauf beziehe ich mich.
    Ich rede daher von ganz anderen Übungsformen die weniger die Tendenz zu duellartigem Kampf haben und daher dem was man draußen so erlebt näher kommen.
    Nicht Missverstehen: Klassisches Sparring hat großen Wert, deckt aber nicht zwingend alles ab.
    Viele Grüße
    Thomas
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  10. #10
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Wie schon angeführt, es hängt davon ab was warum man eine Kampfkunst ausübt und was man von ihr erwartet. Daher kann man diese Aussage nicht pauschal bejahen. Betreibt man sie um "kämpfen zu lernen", kommt man um unkooperatives, freies Training nicht herum.
    Sehe ich auch so. Ich hatte ja neulich die Gelegenheit, mich mal mit Kai Kühn (Latosa-Escrima-Lehrer und frühes ETF-Mitglied) 'bisschen zu unterhalten und hatte dabei auch über den ETF-Turnier-Betrieb seinerzeit gesprochen. Seiner Meinung nach ging es dabei sogar weniger um den sportlichen bzw. Wettkampfaspekt an sich, sondern um den dort eingebauten Stress-Test, der wiederum dazu beitragen sollte, den Kämpfern zum einen die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen sowie auch ein kämpferisches Mindset zu entwickeln, dass es ermöglicht, die erlernten Techniken auch in einer tatsächlichen Kampf- bzw. SV-Situation umsetzen zu können. Die Dog Brothers z.B. verfolgen diesbezüglich ja einen vergleichbaren Ansatz bzw. finde ich dieses Konzept auch vergleichsweise schlüssig.

    Abgesehen davon wäre mir persönlich Kampfsport/KK ohne Sparring bzw. regelmäßiges umkooperatives Partnertraining (das kann meinetwegen auch bedingt oder im LK-Modus sein) auch schlichtweg zu langweilig.

    VG Dorschi

  11. #11
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Wie schon angeführt, es hängt davon ab was warum man eine Kampfkunst ausübt und was man von ihr erwartet. Daher kann man diese Aussage nicht pauschal bejahen. Betreibt man sie um "kämpfen zu lernen", kommt man um unkooperatives, freies Training nicht herum.
    Sehe ich auch so. Ich hatte ja neulich die Gelegenheit, mich mal mit Kai Kühn (Latosa-Escrima-Lehrer und frühes ETF-Mitglied) 'bisschen zu unterhalten und hatte dabei auch über den ETF-Turnier-Betrieb seinerzeit gesprochen. Seiner Meinung nach ging es dabei sogar weniger um den sportlichen bzw. Wettkampfaspekt an sich, sondern um den dort eingebauten Stress-Test, der wiederum dazu beitragen sollte, den Kämpfern zum einen die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen sowie auch ein kämpferisches Mindset zu entwickeln, dass es ermöglicht, die erlernten Techniken auch in einer tatsächlichen Kampf- bzw. SV-Situation umsetzen zu können. Die Dog Brothers z.B. verfolgen diesbezüglich ja einen vergleichbaren Ansatz bzw. finde ich dieses Konzept auch vergleichsweise schlüssig.

    Abgesehen davon wäre mir persönlich Kampfsport/KK ohne Sparring bzw. regelmäßiges umkooperatives Partnertraining (das kann meinetwegen auch ruhig mal bedingt oder im LK-Modus stattfinden) auch schlichtweg zu langweilig.

    VG Dorschi

  12. #12
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    Zitat Zitat von openmind Beitrag anzeigen
    Herrn Hofmann umtreibt diese Frage.

    Meine Annäherung an eine Antwort wäre: wenn man jahrelang eine Kampfkunst trainiert und dann aber dumm dasteht und mit gar nichts mehr zurecht kommt, sobald man auf Vertreter anderer Stile oder auf Kampfsportler trifft - eindeutig JA.

    Wie steht ihr dazu?


    https://www.facebook.com/share/v/1Az...ibextid=wwXIfr

    _
    Die Frage ist doch, wieso trainiert man Kampfkunst? Wofür? Was ist das Ziel?

    Je nach Ziel kann das Training erfolgsversprechend oder auch weniger erfolgsversprechend sein. Je nach Ziel sollte das Training verschiedene Methoden beinhalten, wovon Sparring auch eine Methode sein kann. Wenn ich super in Karate-Kata sein will, ist Sparring eher nicht zielführend.

    Anders herum übrigens gehts auch. Wenn man nur Sparring macht, Beispiel Schwertkampf, ist das Trainingsmethode auch nicht optimal, wenn man Schwertkampf erlernen will. Wenn man mit Stahl rumdengeln will, ist es wieder optimal.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Axel Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, wieso trainiert man Kampfkunst? Wofür? Was ist das Ziel?

    Je nach Ziel kann das Training erfolgsversprechend oder auch weniger erfolgsversprechend sein. Je nach Ziel sollte das Training verschiedene Methoden beinhalten, wovon Sparring auch eine Methode sein kann. Wenn ich super in Karate-Kata sein will, ist Sparring eher nicht zielführend.

    Anders herum übrigens gehts auch. Wenn man nur Sparring macht, Beispiel Schwertkampf, ist das Trainingsmethode auch nicht optimal, wenn man Schwertkampf erlernen will. Wenn man mit Stahl rumdengeln will, ist es wieder optimal.
    Ich respektiere die Entschiedung nur einen Teilaspekt einer Kampfkunst zu trainieren absolut. Wennt jemand "Nur Sportwettkämpfer" sein möchte, so what?

    Aber dann ist er eben nur Wettkämpfer oder Formentänzer.

    Ich habe so viele Bücher zu Kampfkünste durchforstet und gefühlt reklamiert jede für sich eine perfekte Selbstverteidigungsart zu sein, wenn man sie mit Hingabe trainiert. Dazu wurden extra für diese Formen, Techniken, Methoden entwickelt.

    Wenn also jemand Kampfkunst trainieren möchte, müsste auch dies das Ziel sei = Also dieses Ganze zu trainieren um sich "perfekt" verteidigen zu können...

    Für mich ist ein Formenläufer kein Kampfkünstler, er ist halt nur eine Koryphäe im Ablaufen von Kampftechniken. Und ich weiß, dass es weh tut, aber leider folgt daraus auch oft, dass dieser jemand die Anwendung nicht beherrscht.

  14. #14
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    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen
    Dazu wurden extra für diese Formen, Techniken, Methoden entwickelt.

    t.
    Wenn wir von "Kampfkunst" und "Kämpfen " bzw. "Kampf" sprechen , dann müsste man in meinen Augen auch genauer hinsehen wann diese Künste entstanden sind , wo und wie sie gelebt wurden und was dort dann unter Kampf und Kämpfen verstanden wurde.
    Möchte man sich damit hier und jetzt verteidigen , muss diese Verteidigen nicht mehr viel mit dem zu tun haben was im Ursprung dieser KK enthalten ist.

    Fange ich nun an zu sehen , was von einer KK für den Einzelnen heute noch brauchbar ist , kommt man wieder nicht daran vorbei sich mit "Kampf" und Kämpfen" aus heutiger Sicht zu beschäftigen (sehr oft bleibt dann nur die Prügelei übrig ) , was heute in unserer Gesellschaft abverlangt wird , was einem zugestanden wird und dann zu sehen was in der einzelnen Kk an Grundlegendem , (Essenzen , Prinzipien , Methoden usw. ) enthalten ist , um es ins moderne zu übersetzen Und schwupps kommen wir wieder zu modernen unkooperativen Übungen , zu moderne Verhalten (Grapplinglastig) und modernen Zugeständnissen (Notwehrthema usw. ) ...

    Wie also will man sich denn nun damit "perfekt" verteidigen?
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  15. #15
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    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen
    Ich respektiere die Entschiedung nur einen Teilaspekt einer Kampfkunst zu trainieren absolut. Wennt jemand "Nur Sportwettkämpfer" sein möchte, so what?

    Aber dann ist er eben nur Wettkämpfer oder Formentänzer.
    Hier ist der Punkt: Das ist deine Sichtweise auf Kampfkunst. Andere Menschen werden eine andere Blickweise darauf haben. Für die ist der Lauf einer Kata auch Kampfkunst.


    Zitat Zitat von LahotPeng Beitrag anzeigen
    Ich habe so viele Bücher zu Kampfkünste durchforstet und gefühlt reklamiert jede für sich eine perfekte Selbstverteidigungsart zu sein, wenn man sie mit Hingabe trainiert. Dazu wurden extra für diese Formen, Techniken, Methoden entwickelt.

    Wenn also jemand Kampfkunst trainieren möchte, müsste auch dies das Ziel sei = Also dieses Ganze zu trainieren um sich "perfekt" verteidigen zu können...
    Echt? Trainierst du auch gegen Waffen? Beispielsweise Schwerter? Oder was ist mit Pistolen? Sturmgewehre?

    Cam ist schon darauf eingegangen, ich möchte es aber anders formulieren. Die meisten "Kampfkünste" wurden in einem bestimmten sozialen oder kulturellen Umfeld entwickelt und haben deswegen auch ihre entsprechenden Formen und Techniken. Heute, jetzt, müsstest du erstmal definieren, was denn hier und jetzt das Umfeld, die Situation oder die Parameter sind, um erstmal sagen zu können, was das Ziel ist. Du hast noch den Begriff "Selbstverteidigungsart" verwendet, was bedeutet das? Ich wette, du und ich haben recht unterschiedliche Meinungen zum Begrijf Selbstverteidigung.

    Ist das noch zu theoretisch? Ein einfaches Beispiel: Es macht schon einen Unterschied, ob der Kampf überraschend in einem Fahrstuhl stattfindet, im Auto wenn du angeschnallt bist, wenn dein Lebenspartner plötzlich Dinge nach dir schmeißt und dich verletzten will, oder ob du in einen Ring steigst, du denen Gegner grüßt, die Glocke erklingt und 3 Runden loslegst.

    Also keine mir bekannte Kampfkunst hat für diese verschiedenen Situationen allumfassende Antworten.

    Etwas Off-Topic: Vielleicht hört sich das jetzt etwas Altklug an. Nach meiner Reise durch Kampfsport und Kampfkunst : "Techniken (bzw. aktiven Aktionen oder aktiven Reaktionen) bilden sich aus Situationen, Umständen, Anforderungen und Regeln heraus. Sobald sich an den Parametern etwas ändert, ändern sich die Aktionen und Reaktionen. Da spielt Kampfkunst und Kampfsport als Sammlung von Techniken oder Methoden keine so große Rolle. Jetzt bin ich aber wohl etwas abgeschweift.

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