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Vollständige Version anzeigen : Kann man sich mit Jiu Jitsu auch gegen mehrere Angreifer verteidigen?



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bluemonkey
20-10-2010, 11:33
Master Emin Boztepe hat sogar 300 Streetfights gewonnen, das sind fast so viele wie Vin Diesel mit 500 gewonnenen Streetfights,


interessanterweise scheint es da unterschiedliche Meinungen zu geben:

a) Streetfight ist das Nonplusultra und mit Wettkampfsport nicht zu vergleichen (weil brutal und mit richtigem Zerstörungswillen, ohne Schiedsrichter und Pausengong)

b) Auf der Straße trifft man auf Amateure, die mit Profis nicht mithalten können.



Who do respect as a fighter?
Everybody who steps into a ring, cage or mat. Everybody who competes. If you never competed yourself and you are always talking about fighters should do this or that, you don't know what you are talking about. They say a lot of times, this guy is good, he has a black belt, or he had a lot of street fights or he is really good in the Dojo. That all doesn't mean shit compared to fighting in front of an audience, friends, family, maybe TV and a real fighter as an opponent. Not some guy on the street who doesn't know anything. You hear: "This guy is undefeated in 500 street fights", so what? He fought against untrained people, I can make a record of 50 and 0 in one night if I want. Fight against real fighters and THEN you are the man, winning or loosing, just put down a good fight.

gerade die Berichte von Fieldstrips, nicht nur von Judoka sondern auch von Karateka alter Schule, die man zumindest berichtet bekommt (Urban Legends?), deuten zumindest darauf hin, dass die Meinung B nicht ganz verkehrt ist.

Allerdings, was passiert denn auf der Straße, wenn man nicht an einen Schläger, der auf Opfer eingestellt ist, trifft, sondern wirklich einen Psycho oder Bandenkrieger?
Ist die Gefahr nicht groß, dass man es dann mit Klingen oder Verstärkung zu tun bekommt?

DerBen
20-10-2010, 12:28
Vielleicht werden die auch als mit Mitglied aufgenommen?

Mit meiner neuen Frisur nehmen die mich bei den Hooligans bestimmt.:D

@Security: Du hast Recht, aber hier lesen keine Angreifer mit, hier lesen nur Kampfkünstler mit. Wenn man sich mehr oder weniger freiwillig in die Situation begibt, dann weiß man, wer wann genug hat.
Ich z.B. bräuchte mich nur vors Jugendheim stellen und ein oder 2 Leute anlachen, dann würde ich schon angegriffen werden.

@Bluemonkey: Man muss die Kämpfe eben möglichst schnell beenden und sich dann wieder zurückziehen.....

Ich seh da in meinem jugendlichen Leichtsinn keine allzu großen Probleme, die zu berücksichtigen wären.
(Rückendeckung wäre aber schon ne schöne Sache)

TheCoil
20-10-2010, 12:28
Also WENN ich das richtig verstehe, dann werden hier Kreuzzüge in Krisenviertel unternommen, um dort körperliche Auseinandersetzung zu provozieren?

Ich glaube manche haben zu tief ins Kampfsport-Glas geschaut....
Wenn man sich natürlich so seine Abende vertreibt, ist es kein Wunder, dass man vor solch einer Gefahr warnen muss. WER ist denn hier die Gefahr?

Und ich gehe davon aus, Deeskalation ist für die enstprechende Gruppe ein Fremdwort und keine option, hmm?

Und 17-jährige Kiddies mischen da mit und finden sich im KKB natürlich besonders toll.

Leute Leute.... :rolleyes:

Ich hoffe, ich hab's falsch verstanden...

DerBen
20-10-2010, 12:32
Und 17-jährige Kiddies mischen da mit und finden sich im KKB natürlich besonders toll.

Leute Leute.... :rolleyes:

Ich hoffe, ich hab's falsch verstanden...

Tu ich.:)

F3NR1R
20-10-2010, 12:36
Tu ich.:)

Was, sich toll finden und/oder mitmischen ?

DerBen
20-10-2010, 12:42
Mitmischen.
Ich sitz hier auch natürlich toternst zuhause am Schreibtisch und zeichne meine Schlachtpläne auf die Sattelitenbilder der Stadt.
Meine Idee wäre ein Sichelschlag mit einem 2 Mann Trupp bei dem wir die Schläger vom Gebäude wovor sie herumgammeln isolieren und dann mit 4 weiteren Mann die Übermacht in die Flucht schlagen.....
Frei nach den Schlachtplänen für den I.Weltkrieg.

F3NR1R
20-10-2010, 12:46
Mitmischen.
Ich sitz hier auch natürlich toternst zuhause am Schreibtisch und zeichne meine Schlachtpläne auf die Sattelitenbilder der Stadt.
Meine Idee wäre ein Sichelschlag mit einem 2 Mann Trupp bei dem wir die Schläger vom Gebäude wovor sie herumgammeln isolieren und dann mit 4 weiteren Mann die Übermacht in die Flucht schlagen.....
Frei nach den Schlachtplänen für den I.Weltkrieg.

klingt vernünftig :D

rambat
20-10-2010, 12:46
Erstens:

Ich HABE jede Menge Wettkämpfe hinter mir. Ich war Leistungssportler.
Daher denke ich, daß ich da doch mitreden kann.

Zweitens:

Ich habe für MICH entschieden, daß field(s)trips unverzichtbar sind.
Wer das für SICH anders sieht, kann das gern tun, es hat jedoch keinen Einfluß auf mein Denken und Handeln.
Ich erwarte allerdings auch nicht, daß das, was ICH tue Einfluß auf das Denken und Handeln von KKB-Usern hat.
Von daher wiederhole ich, was ich schon mehrfach schrieb - ich gebe keine "Handlungsanweisungen".
Ich bin verantwortlich für das, was ICH tue, nicht für das Handeln anderer.

Drittens:

Bas Rutten formuliert da etwas, das ich nicht dick genug unterstreichen kann.



If you never competed yourself and you are always talking about fighters should do this or that, you don't know what you are talking about.

Das gilt nicht nur für sportliche Wettkämpfe, sondern auch für Situationen, in denen es tatsächlich knallt.
Wenn man so etwas in der krassesten Ausprägung NICHT selbst erlebt hat, dann KANN man darüber nun mal NICHT mitreden.
Punkt.

Man kann irgend 'ne Meinung dazu haben, diese auch äußern und das, was ich/wir mache(n) "uuuunmööööglich" finden - aber MITREDEN aufgrund von eigener Erfahrung kann man NUR, wenn man diese Erfahrung auch hat.
SONST NICHT.
Das gilt für echte Kämpfe ebenso wie für field(s)trips.
Geht das in einige Köpfe hier nicht rein?
:rolleyes:



Also WENN ich das richtig verstehe, dann werden hier Kreuzzüge in Krisenviertel unternommen, um dort körperliche Auseinandersetzung zu provozieren?

Du hast eine auf deiner Phantasie beruhende Meinung, und die sei dir gegönnt.
Wie ich schon sagte - wer keine Ahnung davon hat, was field(s)trips sind und was da abläuft, sollte sich doch bedeckt halten mit Äußerungen dazu, nicht wahr?
"Kreuzzüge" ... ach du Heimatland, da geht es aber mit jemandem durch ...



Wenn man sich natürlich so seine Abende vertreibt, ist es kein Wunder, dass man vor solch einer Gefahr warnen muss. WER ist denn hier die Gefahr?

Sag ich doch: von nichts 'ne Ahnung, aber zu ALLEM eine Meinung.
Und so bestürzend erwartbar.
Und auf NICHTS beruhend als auf der überschäumenden Phantasie und der unerschütterlichen Überzeugung, hier streng den moralischen Zeigefinger erheben zu dürfen ...
Das ist soooo lächerlich.



Und ich gehe davon aus, Deeskalation ist für die enstprechende Gruppe ein Fremdwort und keine option, hmm?

Tja, wenn duuuuu davon ausgehst, wird's wohl so sein.
Immer wieder wunderschön: eine behauptung aufstellen und diese Behauptung dann gleich als Beweis ihrer selbst nehmen ...
Du wartst nie dabei, aber du weißt natürlich ALLES darüber - und "gehst davon aus ... blablabla ..."
Echt, das sind die wirklich konstruktiven Diskussionsbeiträge, die ich so liebe ...



Und 17-jährige Kiddies mischen da mit und finden sich im KKB natürlich besonders toll.

"Verstehendes Lesen" würde helfen.
Ben ist nicht mein Schüler, sondern hat an einem meiner Seminare teilgenommen.
Sodann hat er geäußert, daß er mich und meine Jungs gern auf field(s)trip begleiten WÜRDE.
Wo, bitte, mischt er mit?
Abgesehen davon finde ich deine Verallgemeinerung unerhört.
EIN 17jähriger schreibt, er WÜRDE gern ... und du machst daraus "17jährige Kiddies" (MEHRZAHL) die deiner Behauptung nach "mitmischen" ...
Sowas liebe ich ja.

Aber wenn die Empörung (worüber eigentlich?) erstmal zuschlägt, wird auf solche feinen Details natürlich nicht mehr geachtet.

Ich weiß nicht, was ich lächerlicher finden soll - die selbstgerechte Empörung von Leuten, die noch nie wirklich kämpfen mußten oder die Anmaßung, mit der dieselben Leute hier über andere urteilen, OHNE das Geringste zu wissen.

Kommt mal von eurem hohen Roß wieder runter.
Niemand hat euch zu Richtern ernannt.

FG
Rambat

F3NR1R
20-10-2010, 12:53
Rambat,
du lässt uns doch nicht anderes übrig als zu phantasieren(über fieldstrips),
da du uns kaum Informationen darüber gibst ;)

DerBen
20-10-2010, 12:57
Rambat,
du lässt uns doch nicht anderes übrig als zu phantasieren(über fieldstrips),
da du uns kaum Informationen darüber gibst ;)

Fenrir, wenn man da so Gegenstände wie Religion

Kreuzzüge
einbaut, dann geht die Fantasie mit einem durch.;)
Es verhält sich so, dass man loszieht um sich mit Leuten anzulegen, die stets zu einem Kampf auf der Straße aufgelegt sind.
Und wir wissen doch alle, welches Format diese Leute haben.

Lars´n Roll
20-10-2010, 13:00
Ich bin noch unschlüssig was mich am meisten zum Kopfschütteln (vom Rücken meines hohen Rosses herab) bringt... dass man als Trainingsgruppe mit der Absicht loszieht sich in ne Schlägerei zu stürzen oder dass man das als nicht gerade anonymer Teilnehmer in nem öffentlichen Forum rumerzählt...

rambat
20-10-2010, 13:05
Rambat,
du lässt uns doch nicht anderes übrig als zu phantasieren(über fieldstrips),
da du uns kaum Informationen darüber gibst

Ich würde mir die Finger wundschreiben, wenn ich zu erläutern versuchte, was alles dazugehört.
Wie man so etwas (auch mental) vorbereitet ... wie man den Jungs beibringt, woran man (wenngleich nicht immer) einigermaßen zuverlässig erkennt, daß eine Eskalation bevorsteht ...
Was man über Bewegen auf hartem oder nassem oder unsicherem Untergrund wissen muß ... oder bei schlechter Sicht ...
Worauf man sich NIEMALS einlassen darf ...
Woran man erkennt, ob man einen Koyoten oder doch einen echten Wolf vor sich hat ....
Woran man merkt, daß man schleunigst stiftengehen sollte ...
Woran man die Provos erkennt, die von einer Gruppe vorgeschickt werden, um Streit zu suchen ...
Welche Typen man kennen sollte, um sie ggf. anzusprechen (die sog. "Chefs") ...
Was man tun muß, wenn ein geordneter Rückzug nicht mehr möglich ist ...

Alles Dinge, die man im Dôjô NIEMALS lernt.

Aber halt, nein, wir sind ja nur hirnlose Schläger, die ihre Abende damit verbringen, Kreuzzüge in üble Viertel zu organisieren.
Die Welt kann manchmal so einfach sein.

FG
Rambat

rambat
20-10-2010, 13:11
Ich bin noch unschlüssig was mich am meisten zum Kopfschütteln (vom Rücken meines hohen Rosses herab) bringt... dass man als Trainingsgruppe mit der Absicht loszieht sich in ne Schlägerei zu stürzen oder dass man das als nicht gerade anonymer Teilnehmer in nem öffentlichen Forum rumerzählt...

Ich dagegen weiß, was mich zum Kopfschütteln bringt - die felsenfeste Gewißheit etlicher User hier, daß field(s)trip dasselbe sei wie "die Absicht, sich in eine Schlägerei zu stürzen".
Mir wird hier oft vorgeworfen, ich würde nicht genug differenzieren und sähe alles nur schwarz/weiß.
Was is'n das, was einige hier gerade abziehen?
Genau das.

Wenn's bei nem field(s)trip knallt - so what.
Aber daß es auch um sehr viel mehr und um sehr viel andere Dinge geht, scheint nicht durchzudringen.
"Verwirr uns nicht mit Fakten, wir haben schließlich 'ne Meinung!"

Und diese Meinung lautet: Rambat zieht mit seiner Gruppe los und provoziert Schlägereien. Kreuzzüge gar.
Hört ihr euch beim Reden eigentlich ab und zu selbst zu ...?

FG
Rambat

Dakan
20-10-2010, 13:12
Also mich bringt eher zum kopfschütteln, dass ihr euch hier alle daran aufgeilt (ja ich denke durchaus, das dieses Wort angebracht ist) was rambat geschrieben hat. Und zwar obwohl ihr keinerlei Ahnung davon habt was dabei wirklich geschieht. Wenn er das macht, weil er es für sich entschieden hat, dass es nötig ist und wenn es Leute gibt, die ihm da folgen wollen: dann lasst sie! Ihr habt doch keinerlei davon wie man sich darauf vorbereitet, wie man das durchführt und nachbereitet also hört doch bitte auf mit den Spekulationen.

Ihr erzählt doch auch keinem 5-Sterne Koch, dass er lieber kein Parmesan an die Spaghetti machen soll, obwohl ihr noch nie selbst Parmesan an die Spaghetti gemacht habt, oder? Ihr sagt doch auch keinem Formal 1 Fahrer wie er fahren soll, obwohl ihr noch nie selbst in einem solchen Wagen gesessen habt und ein Rennen gefahren seid, oder? Ich stelle mir Angeln als total langweilig vor, aber ich hab noch nie geangelt also halte ich die Klappe, wenn 2 Angler sich unterhalten.

Rambat hat oft genug ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Dinge die er macht nicht als Handlungsaufforderung zu verstehen sind. Wer das nicht versteht um den tuts mir Leid. Verstehendes Lesen... Pisa-Studie lässt Grüßen...

bluemonkey
20-10-2010, 13:18
Ich bin noch unschlüssig was mich am meisten zum Kopfschütteln (vom Rücken meines hohen Rosses herab) bringt... dass man als Trainingsgruppe mit der Absicht loszieht sich in ne Schlägerei zu stürzen...

kommt halt drauf an, wie man Kampfkunst versteht.
Ist IMO nicht ungewöhnlich, dass jemand in einer bestimmten Phase seiner KK-Entwicklung auch Lust auf Tests in Real-Life bekommt.


Ich würde mir die Finger wundschreiben, wenn ich zu erläutern versuchte, was alles dazugehört.
Wie man so etwas (auch mental) vorbereitet ... wie man den Jungs beibringt, woran man (wenngleich nicht immer) einigermaßen zuverlässig erkennt, daß eine Eskalation bevorsteht ...
Was man über Bewegen auf hartem oder nassem oder unsicherem Untergrund wissen muß ... oder bei schlechter Sicht ...
Worauf man sich NIEMALS einlassen darf ...
Woran man erkennt, ob man einen Koyoten oder doch einen echten Wolf vor sich hat ....
Woran man merkt, daß man schleunigst stiftengehen sollte ...
Woran man die Provos erkennt, die von einer Gruppe vorgeschickt werden, um Streit zu suchen ...
Welche Typen man kennen sollte, um sie ggf. anzusprechen (die sog. "Chefs") ...
Was man tun muß, wenn ein geordneter Rückzug nicht mehr möglich ist ...


die paar Zusatzinformationen lenken meine Phantasie schon in eine andere Richtung wie "sich unter Raubtiere an Wasserlöcher" zu begeben oder die Posts von Derben.
Klingt wie ein durchaus sinnvoller Teil einer realistischen SV-Ausbildung, nicht wie "Bock auf Gewalt".

rambat
20-10-2010, 13:21
Aufgrund meiner / unserer Erfahrungen haben wir bspw. im Einlaßdienst z.T. (nicht immer) wirklich schlimme Dinge verhindern können.
Ulkig - die Discobesucher, denen es dadurch erspart blieb, fürchterlich vermobbt zu werden, waren immer recht froh und dankbar ...
:rolleyes:

In meiner Heimatstadt ist es bspw. 2001-2004 mehrere Male passiert, daß einige aggressive Assis, die in der Straßenbahn einfach so aus Jux Schlägereien mit "Normalbürgern" anfingen, diese Normalbürger aus der fahrenden Straßenbahn (Zieharmonika-Türen, die kriegt man leicht auf) geworfen haben.
Einmal mit tödlichem Ausgang.
Und nicht etwa am Abend oder in der Nacht . Nöö, am hellichten Tag.

Sollte man nicht auch auf so etwas (so gut es eben geht) vorbereitet sein?

Kämpfen lernt man nur durch Kämpfen ... ja?
Das gilt aber nicht nur für sportliche Wettkämpfe.

Sivis pacem, para bellum.

FG
Rambat

Lars´n Roll
20-10-2010, 13:24
Also mich bringt eher zum kopfschütteln, dass ihr euch hier alle daran aufgeilt (ja ich denke durchaus, das dieses Wort angebracht ist) was rambat geschrieben hat. Und zwar obwohl ihr keinerlei Ahnung davon habt was dabei wirklich geschieht. Wenn er das macht, weil er es für sich entschieden hat, dass es nötig ist und wenn es Leute gibt, die ihm da folgen wollen: dann lasst sie! Ihr habt doch keinerlei davon wie man sich darauf vorbereitet, wie man das durchführt und nachbereitet also hört doch bitte auf mit den Spekulationen.

Ihr erzählt doch auch keinem 5-Sterne Koch, dass er lieber kein Parmesan an die Spaghetti machen soll, obwohl ihr noch nie selbst Parmesan an die Spaghetti gemacht habt, oder? Ihr sagt doch auch keinem Formal 1 Fahrer wie er fahren soll, obwohl ihr noch nie selbst in einem solchen Wagen gesessen habt und ein Rennen gefahren seid, oder? Ich stelle mir Angeln als total langweilig vor, aber ich hab noch nie geangelt also halte ich die Klappe, wenn 2 Angler sich unterhalten.

Rambat hat oft genug ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Dinge die er macht nicht als Handlungsaufforderung zu verstehen sind. Wer das nicht versteht um den tuts mir Leid. Verstehendes Lesen... Pisa-Studie lässt Grüßen...

Beruhig Dich mal wieder...

Rambat ist natürlich erwachsen und seine hohe Kompetenz als Judoka und Lehrer sind bekannt und unbestritten.

Als dummen Schläger will ich auch niemanden titulieren, denn ich halte ihn nicht für dumm. Der Ausdruck "Schläger" passt aber auf jeden Fall, denke ich.

Andere haben immer Angst vor Straßenschlägern und wollen wissen, was man gegen die tun kann, diese Feldexperimente sind da ein fragwürdiger aber schlüssiger Weg: Werd selbst ein Straßenschläger.

Das sage ich ganz nüchtern. Was über diese Exkursionen in´s Tierreich gesagt wurde reicht doch schon. KK in echt ausprobieren. Der Ernstfall als Prüfung. Und wer sowas gezielt sucht, naja, der muss damit leben, dass man ihn als Schläger bezeichnet. Ist doch so, oder nicht?

TheCoil
20-10-2010, 13:28
Ich erwarte allerdings auch nicht, daß das, was ICH tue Einfluß auf das Denken und Handeln von KKB-Usern hat.
Von daher wiederhole ich, was ich schon mehrfach schrieb - ich gebe keine "Handlungsanweisungen".
Ich bin verantwortlich für das, was ICH tue, nicht für das Handeln anderer.


Da stimme ich dir zu!
Ich sehe hier auch keine Animation für andere. Jeder muss selbst wissen, was er tut...



Du hast eine auf deiner Phantasie beruhende Meinung, und die sei dir gegönnt.
Wie ich schon sagte - wer keine Ahnung davon hat, was field(s)trips sind und was da abläuft, sollte sich doch bedeckt halten mit Äußerungen dazu, nicht wahr?
"Kreuzzüge" ... ach du Heimatland, da geht es aber mit jemandem durch ...


Phantasie?
Nunja, ich habe ja geschrieben "WENN ich es richtig verstanden habe..."
Das Wort "wenn" habe ich zur Betonung extra groß geschrieben. Hätte ich es noch fett und unterstrichen machen sollen?
Eine einfache Gegendarstellung hätte genügt, aber damit hälst du dich bedeckt. Und mit deinen "mystischen" Aussagen bleibt einem ja nichts anderes übrig, als über DAS zu schreiben, was man zur Verfügung hat.




Sag ich doch: von nichts 'ne Ahnung, aber zu ALLEM eine Meinung.
Und so bestürzend erwartbar.
Und auf NICHTS beruhend als auf der überschäumenden Phantasie und der unerschütterlichen Überzeugung, hier streng den moralischen Zeigefinger erheben zu dürfen ...
Das ist soooo lächerlich.

Nein, lächerlich ist es, Leuten die Meinungsfreiheit absprechen zu wollen, weil sie laut deiner Sichtweise keine Erfahrung haben.
Aber wenn bei mir ankommt, dass ihr eure Trainingsmethoden außerhalb des Dojos damit erproben wollt, indem ihr Schlägereien anzettelt bzw. Provziert (nochmal, WENN es denn so ist, wie ICH es anhand deiner Posts verstehe...), dann kann dazu JEDER ne Meinung haben!
Ich habe mich zu deinen Trainingsmethoden insofern geäußert, als dass es für mich im Hinblick auf "Sportlichkeit" nichts wäre. So far so good...
Hier geht es für mich um was anderes. Das geht für mich schon etwas über Trainingsmethoden hinaus! Für mich aus ethischer Sicht völlig unverständlich. ABER: Ich räume ja auch ein, dass ich das falsch interpretiert haben könnte. Allerdings lassen deine Aussagen keinen genaueren Schluss zu. Entweder du erzählst, was da genau abläuft, oder du musst eben damit leben, dass man mit dem argumentiert was man hat.




Du wartst nie dabei, aber du weißt natürlich ALLES darüber - und "gehst davon aus ... blablabla ..."
Echt, das sind die wirklich konstruktiven Diskussionsbeiträge, die ich so liebe ...


Genauso ist es eben! Wäre ja Schade, wenn Richter keine Kriminellen mehr verurteilen dürften, weil sie selbst nie kriminell waren.
(und jetzt wirft mir aber bitte keiner vor, ich vergleiche rambat und seine Kameraden mit Kriminellen!)



"Verstehendes Lesen" würde helfen.
Ben ist nicht mein Schüler, sondern hat an einem meiner Seminare teilgenommen.
Sodann hat er geäußert, daß er mich und meine Jungs gern auf field(s)trip begleiten WÜRDE.
Wo, bitte, mischt er mit?
Abgesehen davon finde ich deine Verallgemeinerung unerhört.
EIN 17jähriger schreibt, er WÜRDE gern ... und du machst daraus "17jährige Kiddies" (MEHRZAHL) die deiner Behauptung nach "mitmischen" ...
Sowas liebe ich ja.


Ich habe nie behauptet, dass er dein Schüler ist... Trotzdem erscheint mir der von DerBen geäußerte Euphorismus etwas merkwürdig. Naja, mit 17 habe ich ja auch noch einiges anders gesehen... Aber es ging mir auch weniger um DerBen als um Minderjährige generell. Von daher ist meine Aussage schon treffend genug.



Aber wenn die Empörung (worüber eigentlich?) erstmal zuschlägt, wird auf solche feinen Details natürlich nicht mehr geachtet.


Siehe oben. Über das "Losziehen und Streit suchen" darf man auch gänzlich ohne KK-Baclgroudn empört sein. Ich sage es noch einmal, nur um sicher zu gehen: SO kommt es nunmal bei mir an!

Vor Leuten, die "Losziehen und Streit suchen" wird ja hier die ganze Zeit gewarnt. Und bei euch wird das in "fieldstrip" umbenannt und dann ist alles ok?



Es verhält sich so, dass man loszieht um sich mit Leuten anzulegen, die stets zu einem Kampf auf der Straße aufgelegt sind.
Und wir wissen doch alle, welches Format diese Leute haben.

Super Einstellung zur modernen Gesellschaft! Was soll man davon halten?

rambat
20-10-2010, 13:30
Was über diese Exkursionen in´s Tierreich gesagt wurde reicht doch schon. KK in echt ausprobieren. Der Ernstfall als Prüfung. Und wer sowas gezielt sucht, naja, der muss damit leben, dass man ihn als Schläger bezeichnet. Ist doch so, oder nicht?

Wenn man's derartig verkürzen will ...
Von mir aus.

Ich bin lieber ein Wolf als ein Schaf.

Genau das ist mir von vielen Schafen schon vorgeworfen worden ...
:D

Und ehe jetzt jemand heult: "Wolf" und "Schaf" sind ALLEGORIEN.

FG
Rambat

Lars´n Roll
20-10-2010, 13:32
Wenn man's derartig verkürzen will ...
Von mir aus.

Ich bin lieber ein Wolf als ein Schaf.

Genau das ist mir von vielen Schafen schon vorgeworfen worden ...
:D

Und ehe jetzt jemand heult: "Wolf" und "Schaf" sind ALLEGORIEN.

FG
Rambat

Ich sehe, wir verstehen uns. :)

rambat
20-10-2010, 13:32
Aber wenn bei mir ankommt, dass ihr eure Trainingsmethoden außerhalb des Dojos damit erproben wollt, indem ihr Schlägereien anzettelt bzw. Provziert (nochmal, WENN es denn so ist, wie ICH es anhand deiner Posts verstehe...), dann kann dazu JEDER ne Meinung haben!

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - NICHT dafür, was du verstanden zu haben glaubst.
;)


Was "die 17jährigen" oder generell Minderjährige angeht - diese sind weder in das von mir beschriebene Sparring involviert noch in die field(s)trips, wie ich nun schon MEHRFACH schrieb.
Von daher sind Aussagen wie "17jährige Kiddies mischen mit" einfach Quatsch.

Ben schrieb:

Es verhält sich so, dass man loszieht um sich mit Leuten anzulegen, die stets zu einem Kampf auf der Straße aufgelegt sind.
Und wir wissen doch alle, welches Format diese Leute haben.

Deine Antwort, Coil:


Super Einstellung zur modernen Gesellschaft! Was soll man davon halten?

Ben war noch nie auf field(s)trip mit, kann sich dazu also gar nicht äußern.

Deshalb, lieber Coil, pack deinen hocherhobenen, selbstgerecht gereckten moralinsauren Zeigefinger wieder ein.

Ich habe NIE gesagt, daß MEINE Trainingsmethoden "die besten" seien noch habe ich sie zum Maßstab erhoben.
Leute wie du aber erheben IHRE Ansichten darüber, wie Training zu sein hat und was dazugehört und was nicht, zum ALLEINIGEN Maßstab, den sie an andere anlegen und dann URTEILE fällen.
Abwertend.
Selbstgerecht, voller Empörung, daß man nicht genauso Schaf ist wie sie.
Daß man ihre Ansichten ("Die ja immerhin die Ansichten der Mehrheit sind, ätsch!") einfach nicht teilt und as sogar öffentlich sagt.

Und genau sowas tut man nicht, stimmt's?
Wenn's euch um Meinungsfreiheit nicht NUR für EURE Ansichten ginge, würdet ihr euch nicht so aufregen über das, was ich sage und tue.
Ihr würdet zur Kenntnis nehmen, daß es sowas gibt und es dann als "interessant" oder "uninteressant" abhaken.
Aber stattdessen gibt es hier etliche, die sich gar nicht wieder einkriegen bei dem Versuch, mir die "Verwerflichkeit" meines (vermuteten) Tuns wieder und wieder "nahezubringen".
Und das, mit Verlaub - ist einfach lächerlich.
Es interessiert mich nämlich nur sehr, sehr mäßig, was Hinz und Kunz von mir als Mensch und von meinen Trainingsmethoden halten.
:)

FG
Rambat

califax
20-10-2010, 13:35
dankeschön. jetzt kann ich mir auch was drunter vorstellen, und zwar was, das mir gefällt. frage: wird dann daraus ein wurf, bei dem ich letztlich mit nach unten gehe (zumindest mich abknie - von wegen "mit ... ganzem körpergewicht ruckartig runter")?

Anfängern wie mir kann das passieren. Dann sollte man in einem tiefen stabilen Stand landen, Kiba Dachi zum Beispiel, notfalls in einem Kniefall mit abgestreckten anderen Bein wie beim Tai Otoshi.
Wenn man es richtig kann, sollte man den "Schwerkraftruck" aber als kurzes, kaum sichtbares Absenken der Hüfte erzeugen.

Zum Thema "Kreuzzug" für die Phantasieabteilung hier:

Man gehe einfach in der Gruppe auf ein Oi-Konzert. Sagen wir mal von Springtoifel, The Business, Daily Terror, etc.
Oder man besuche die lokale Hells-Angels-Party.
Man mische sich beim Fußball in den Block der Hools und Ultras.
Man feiere bei Konzerten in besetzten Häusern mit.
Man halte sich bei den Türstehern einer Problemdisko auf.
Man marschiere bei großen Antifademos mit.

Es geht eben NICHT darum, Streit zu suchen.
Es geht darum, zu lernen, wie dort die Körpersprache und der Dresscode funktioniert. Welche Schlüsselworte es gibt. Ob es einen unsichtbaren Ehrenkodex gibt, dessen Nichtbeachtung den Beleidigten zum Kampf zwingt.
Wie bereiten sich Angreifer auf den Kampf vor?
Wie fühlt sich die Luft an, wenn eine Schlägertruppe reinkommt?
Wie versuchen Provokateure Unbeteiligte in Kämpfe mit der Polizi zu verwickeln? Kann man die bereits im Vorfeld erkennen?
Wer blufft, wer meint es ernst? Wer sucht eigentlich nach einer Deeskalationschance, darf aber nicht die erste Friedensgeste machen?
Wie beginnt so ein Kampf?
Wie erkennt man Fluchtwege?
Wie positioniert man sich fluchtbereit?
Wie sieht ein Opfertypus aus? Entspricht man etwa selber einem?
Wie scannt man schon beim Betreten eines Raumes diesen nach gefährlichen Personen und Rudelsführern ab?
Bei wem kann man Schutz suchen?
Wie erkennt man überhaupt gefährliche Räume?

Das läuft alles unter Awareness. Gefahrenradar. Überlebensinstinkt.

Lars´n Roll
20-10-2010, 13:43
Zum Thema "Kreuzzug" für die Phantasieabteilung hier:

Man gehe einfach in der Gruppe auf ein Oi-Konzert. Sagen wir mal von Springtoifel, The Business, Daily Terror, etc.
Oder man besuche die lokale Hells-Angels-Party.
Man mische sich beim Fußball in den Block der Hools und Ultras.
Man feiere bei Konzerten in besetzten Häusern mit.
Man halte sich bei den Türstehern einer Problemdisko auf.
Man marschiere bei großen Antifademos mit.


Das meiste davon hab ich schon gemacht, hab´s aber nicht als Training betrachtet. :p


Es geht eben NICHT darum, Streit zu suchen.
Es geht darum, zu lernen, wie dort die Körpersprache und der Dresscode funktioniert. Welche Schlüsselworte es gibt. Ob es einen unsichtbaren Ehrenkodex gibt, dessen Nichtbeachtung den Beleidigten zum Kampf zwingt.
Wie bereiten sich Angreifer auf den Kampf vor?
Wie fühlt sich die Luft an, wenn eine Schlägertruppe reinkommt?
Wie versuchen Provokateure Unbeteiligte in Kämpfe mit der Polizi zu verwickeln? Kann man die bereits im Vorfeld erkennen?
Wer blufft, wer meint es ernst? Wer sucht eigentlich nach einer Deeskalationschance, darf aber nicht die erste Friedensgeste machen?
Wie beginnt so ein Kampf?
Wie erkennt man Fluchtwege?
Wie positioniert man sich fluchtbereit?
Wie sieht ein Opfertypus aus? Entspricht man etwa selber einem?
Wie scannt man schon beim Betreten eines Raumes diesen nach gefährlichen Personen und Rudelsführern ab?
Bei wem kann man Schutz suchen?
Wie erkennt man überhaupt gefährliche Räume?

Das läuft alles unter Awareness. Gefahrenradar. Überlebensinstinkt.

DAS liest sich allerdings ganz anders als in den Postings davor und eine solche Beschreibung hätte eine ganz andere Reakion hervorgerufen. ;)

F3NR1R
20-10-2010, 13:45
Ist anscheinend kein Einzelfall bei "fieldstrips" an "ich schläger mich mit ein paar zwielichtigen Gestalten, Zwecks SV und so" zu denken

DerBen
20-10-2010, 13:46
Super Einstellung zur modernen Gesellschaft! Was soll man davon halten?

Eine Gesunde Einstellung:
Immerhin erkenne ich meine potentiellen Gegner.

Weil ich so gute Erfahrungen mit den Kandidaten gemacht habe.
Ist zwar witzig gemeint, aber mit ernstem Unterton.


@Fenrir: Kennst du denn irgendeine andere Bevölkerungsgruppe bei der du es sofort machen würdest?

TheCoil
20-10-2010, 13:46
Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - NICHT dafür, was du verstanden zu haben glaubst.


Super Argument! Es sollte aber in jedermann's Interesse liegen, sich klar und deutlich auszudrücken... Zumal es jetzt auch genügend Momenten gab, in denen du deine sog. "fieldstrips" genauer hättest erläutern können.





Man gehe einfach in der Gruppe auf ein Oi-Konzert. Sagen wir mal von Springtoifel, The Business, Daily Terror, etc.
Oder man besuche die lokale Hells-Angels-Party.
Man mische sich beim Fußball in den Block der Hools und Ultras.
Man feiere bei Konzerten in besetzten Häusern mit.
Man halte sich bei den Türstehern einer Problemdisko auf.
Man marschiere bei großen Antifademos mit.

Es geht eben NICHT darum, Streit zu suchen.
Es geht darum, zu lernen, wie dort die Körpersprache und der Dresscode funktioniert. Welche Schlüsselworte es gibt. Ob es einen unsichtbaren Ehrenkodex gibt, dessen Nichtbeachtung den Beleidigten zum Kampf zwingt.
Wie bereiten sich Angreifer auf den Kampf vor?
Wie fühlt sich die Luft an, wenn eine Schlägertruppe reinkommt?
Wie versuchen Provokateure Unbeteiligte in Kämpfe mit der Polizi zu verwickeln? Kann man die bereits im Vorfeld erkennen?
Wer blufft, wer meint es ernst? Wer sucht eigentlich nach einer Deeskalationschance, darf aber nicht die erste Friedensgeste machen?
Wie beginnt so ein Kampf?
Wie erkennt man Fluchtwege?
Wie positioniert man sich fluchtbereit?
Wie sieht ein Opfertypus aus? Entspricht man etwa selber einem?
Wie scannt man schon beim Betreten eines Raumes diesen nach gefährlichen Personen und Rudelsführern ab?
Bei wem kann man Schutz suchen?
Wie erkennt man überhaupt gefährliche Räume?

Das läuft alles unter Awareness. Gefahrenradar. Überlebensinstinkt.

Da zitiere ich gern bluemonkey:


Klingt wie ein durchaus sinnvoller Teil einer realistischen SV-Ausbildung, nicht wie "Bock auf Gewalt".

Dann soll er es doch so schreiben. Dann sieht es auch ganz anders aus.
Muss man aber nicht, aber dann sieht man sich eben evtl. "Aburteilungen" gegenüber gestellt. Was an sich sehr schade ist...

bluemonkey
20-10-2010, 13:47
Edit

DerBen
20-10-2010, 13:55
Super Argument! Es sollte aber in jedermann's Interesse liegen, sich klar und deutlich auszudrücken... Zumal es jetzt auch genügend Momenten gab, in denen du deine sog. "fieldstrips" genauer hättest erläutern können.




Da zitiere ich gern bluemonkey:


Dann soll er es doch so schreiben. Dann sieht es auch ganz anders aus.
Muss man aber nicht, aber dann sieht man sich eben evtl. "Aburteilungen" gegenüber gestellt. Was an sich sehr schade ist...

Naja, das ist schwer das so zu schreiben, weil ich mir vorstellen kann, das es Sachen sind, die man irgendwie automatisch mitkriegt.

rambat
20-10-2010, 13:56
@Califax:

Ich dachte eigentlich, daß die Dinge, die du da beschrieben hast, so bekannt seien, daß es nicht nötig wäre, sie zu erwähnen.
Ich dachte, daß jeder, der sich mit ernsthafter "SV" (ich mag diesen Begriff nicht) befaßt, zumindest in Ansätzen auf solche Dinge achtet und sie ins Training einbaut.
Ich hätte nicht gedacht, daß man SOWAS nochmal extra erläutern muß.

Ich hätte auch keine Lust dazu gehabt, diese Dinge hier ausführlich zu erklären, ehrlich gesagt.

FG
Rambat

bluemonkey
20-10-2010, 14:10
Naja, das ist schwer das so zu schreiben, weil ich mir vorstellen kann, das es Sachen sind, die man irgendwie automatisch mitkriegt.

Ich hab jetzt richtig verstanden, dass Du eigentlich auch gar keine Ahnung hast, was auf den Fieldstrips passiert?:)

bluemonkey
20-10-2010, 14:13
@Califax:

Ich dachte eigentlich, daß die Dinge, die du da beschrieben hast, so bekannt seien, daß es nicht nötig wäre, sie zu erwähnen.
Ich dachte, daß jeder, der sich mit ernsthafter "SV" (ich mag diesen Begriff nicht) befaßt, zumindest in Ansätzen auf solche Dinge achtet und sie ins Training einbaut.

Nun es ist schon ein Unterschied, ob man auf einer Demo mitläuft, um zu beobachten, was da passiert, oder weil man auf Randale aus ist, um seine Kampftechniken am Gegner auszuprobieren.

DerBen
20-10-2010, 14:19
Wir reden über SV und das im Forum "Ju-Jutsu" einer (in der Form von vor 100 Jahren) großartigen Kriegs/Kampfkunst. In Krieg und Kampf ist für mich sowohl Angriff als auch Abwehr enthalten.
Heutzutage hat man in unseren Breiten eben die Muße dafür diese Dinge nicht des leiblichen Wohls zu Liebe zu machen, wie und ob man sie einsetzt ist doch heutzutage egal, hauptsache niemand leidet unfreiwillig darunter.

In Meinem Verständnis ist es so:
Der SVler lernt die KK, weil er sie beruflich nutzen muss oder gewappnet sein will.
Der Kampfsportler lernt die KK, weil er sie im fairen Wettkampf anwenden will.
Der Sportler, lernt die KK, weil sie fit&gesund halten.
Der XMAler lernt die KK, weil sie Toll aussehen.

Aber es gibt auch Leute die die Kampfkunst in ihrer Gesamtheit praktizieren, was hier manche Leute anscheinend nicht beachten.....

Und es kann auch sein, dass manche jetzt von mir denken, dass ich ein konfliktgeiler Angreifertyp bin, aber eigentlich bin ich noch so verspielt:engel_3:, ich bin schließlich noch jung.

califax
20-10-2010, 14:27
Ich dachte eigentlich, daß die Dinge, die du da beschrieben hast, so bekannt seien, daß es nicht nötig wäre, sie zu erwähnen.


Viele wissen doch gar nicht, daß ihre Ansichten dazu, die meist aus Filmen und Kindererziehung stammen, wirklichkeitsfremd sind.
Also unterrichten sie dann Unfug und nehmen Zuflucht zu irgendwelchen Sprachklischees (Man kann doch über alles reden. Man muß drüber reden, Gewalttäter sind dumm. Man muß Ruhe und Souveränität ausstrahlen...) oder blöden Ammenärchen bezüglich des Aussehens (Fred Perry als Nazimarke, Schnürsenkelfarben, Bomberjacken, Frisuren, Tattoos, ...).

Und die meisten unterrichten eigentlich auch gar keine SV. Maximal wird ein wenig Partnerübung in Straßenklamotten oder eine Dolchkata gemacht.
Gefahrenradar und Flucht sind einfach nicht ****.
Dabei müßte sinnvolle SV sogar noch viel stärker von Duellideen weg zu Erster Hilfe, Bergung, Rettung, Brandbekämpfung.
Denn oft sterben die Opfer gewaltsamer Ausschreitungen gar nicht an den eigentlichen Angriffen sondern werden in der entstehenden Massenpanik verletzt und anschließend wegen gestörter Rettungswege zu spät versorgt.

bluemonkey
20-10-2010, 14:37
Aber es gibt auch Leute die die Kampfkunst in ihrer Gesamtheit praktizieren.....
.

Krieger?

DerBen
20-10-2010, 14:43
Krieger?

Nenn es so, wenn du willst, aber ich würde es "Kampfkünstler" nennen.:p
Im Endeffekt sind Kampfkünste ja ein Produkt von Kriegern.
Krieger ist so ein Begriff, der auch mit richtigem Krieg verbunden ist, deshalb vorsichtig vorsichtig....:)

max.warp67
20-10-2010, 15:02
Nenn es so, wenn du willst, aber ich würde es "Kampfkünstler" nennen.:p
Im Endeffekt sind Kampfkünste ja ein Produkt von Kriegern.
Krieger ist so ein Begriff, der auch mit richtigem Krieg verbunden ist, deshalb vorsichtig vorsichtig....:)

Bei Dir würde ich es noch "Welpe" nennen. ;)

DerBen
20-10-2010, 15:04
Bei Dir würde ich es noch "Welpe" nennen. ;)

Ich weiß ich bin süß. :blume:

homeworker
20-10-2010, 15:51
Klingt wie ein durchaus sinnvoller Teil einer realistischen SV-Ausbildung, nicht wie "Bock auf Gewalt".

Von "Bock auf Gewalt" hat er auch nichts geschrieben, dass entspringt wirklich Deiner Phantasie bzw. Deiner Interpretation;)

Was ich wirklich interessant finde, ist dieses Thema "fieldstrip", weil (obwohl ich in der Vergangenheit selbst an SV Training teilnahm) es ehrlicherweise bisher noch nie gehört habe und mir nur "bedingt" vorstellen kann, wie so etwas mit all seinen Facetten aussehen könnte.

Ich weiss, dass es in diesem Thread ziemlich Off-Topic ist, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit im Unterforum SV und Anwendung dazu ein Thread aufzumachen, insofern rambat und Andere, die Ähnliches betreiben, Bock dazu haben und im Vorhinein feststeht, dass dort keine Handlungsanweisungen ausgesprochen werden...?

amasbaal
20-10-2010, 16:17
vielleicht gibt es ja die Möglichkeit im Unterforum SV und Anwendung dazu ein Thread aufzumachen, insofern rambat und Andere, die Ähnliches betreiben, Bock dazu haben und im Vorhinein feststeht, dass dort keine Handlungsanweisungen ausgesprochen werden...?

davon halte ich gar nichts. ich bin sehr froh, dass das thema HIER diskutiert wird. mir persönlich sind die meisten threads und viele postings im sv/secutity forum suspekt und i.d.r. viel zu platt. :p

wenn es sich, wie sich ja jetzt zu klären scheint, beim field srtip in erster linie um "feldforschungen" mit teilnehmender beobachtung als methode handelt (da lacht mein ethnologenherz, weil es eben "unsere" hauptmethode ist), dann kann ich nur allen zustimmen, die dies für eine hervoragende sache im rahmen von sv-training betrachten. teilnehmende beobachtung heißt aber immer auch teilnahme und die frage bleibt offen, wie weit diese teilnahme geht. wenn ich verstehen will, wie die menschen ticken, mit denen ich da zu tun bekomme, wie sie denken, fühlen und handeln, wie sich dies in habitus und hexis manifestiert (und das ist ja das wichtigste: "signale" erkennen, verhaltensweisen einschätzen u. evtl. auch beeinflussen können usw.), dann muss ich mehr als nur oberflächlichen kontakt haben. das verlangt regelmäßigkeit, empathie mit leuten, die man eigentlich nicht mag, anpassungen im verhalten (natürlich nur bis zur gesetzten ethischen grenze) usw. usf..
ein kollege von mir ist zb. "spezialist" für ethnische konflikte und allgemeine konfliktforschung. sein hauptfeld: die stammesgebiete der paschtunen in pakistan und afghanistan. das ist schon ne sache für sich, wenn man freundlich von nem warlord zum tee eingeladen wird, der am tag zuvor ne ganze familie ausgelöscht hat, weil sie sich zu sehr auf den benachbarten warlord eingelassen hat und wenn die "gute zusammenarbeit" mit ihm unerlässlich ist, um ne vernünftige teilnehmende beobachtung in seinem territorium hinzukriegen... die field strip sache kann in eine im prinzip vergleichbare richtung gehen.
es geht mir, vor diesem hintergrund, also nicht mehr um die frage field strip ja oder nein, sondern eher um die frage, wo da in der praxis die grenze ist, die nicht mehr überschritten wird. wosind also die praktischen und ethischen grenzen der methode?

Security
20-10-2010, 16:43
interessanterweise scheint es da unterschiedliche Meinungen zu geben:

a) Streetfight ist das Nonplusultra und mit Wettkampfsport nicht zu vergleichen (weil brutal und mit richtigem Zerstörungswillen, ohne Schiedsrichter und Pausengong)

b) Auf der Straße trifft man auf Amateure, die mit Profis nicht mithalten können.

gerade die Berichte von Fieldstrips, nicht nur von Judoka sondern auch von Karateka alter Schule, die man zumindest berichtet bekommt (Urban Legends?), deuten zumindest darauf hin, dass die Meinung B nicht ganz verkehrt ist.

Allerdings, was passiert denn auf der Straße, wenn man nicht an einen Schläger, der auf Opfer eingestellt ist, trifft, sondern wirklich einen Psycho oder Bandenkrieger?
Ist die Gefahr nicht groß, dass man es dann mit Klingen oder Verstärkung zu tun bekommt?

Sehr gute Hinweise und Gedankenanregungen!!!

Meiner Meinung und meiner Erfahrung nach (beinahe 299 gewonne Streetfights und zahlreiche Judo-Turniermedaillen) haben beide Sichtweisen Recht, a) genauso wie b). Ein sog. "Streetfighter" hat nur 30% der Kraft, 30% des Speed und 10% der Balance z.B. eines Wettkampf-Judokas oder sonstigen Kampfsportlers. Aber er hat eben auch seine Asse im Aermel, z.B. seine Kumpels, offene oder versteckte Waffen, Hinterlist, Brutalität, vor allem Erfahrung und Adrenalinkontrolle.

Wenn man sich Leute wie Geoff Thompson anschaut oder deren Gedanken liest (Buchempfehlung "Dead or alive" von Thompson), er und seinesgleichen hätten mit Sicherheit niemals bei einem erstklassigen Sportturnier Erfolg gehabt. Aber als Streetfighter ist so jemand sehr gut, er stellt nach eigenen Angaben stets zuerst eine Frage, dann schlägt er direkt zu, und er kann als Karateka, der auf Power trainiert und nicht Wettkaempfer spielt, sicherlich hart zuschlagen und treten. Mehr braucht er nicht, und er ist als Streetfighter mit seiner Methode mit Sicherheit zehnmal besser als die Gracies, auch wenn diese dreimal die UFC gewonnen haben, dabei aber schlicht keine Schlagkraft (und nur Werfen auf Judo-Bezirksliganiveau) beherrschen. Da auch Thompson mitdenkt, trainiert er nebenbei auch brav Judo und BJJ, so wie jeder denkende Mensch auch Grappling trainieren sollte (welcher Stil auch immer).

Die Frage "Ist die Gefahr nicht groß, dass man es dann mit Klingen oder Verstärkung zu tun bekommt?" trifft genau den entscheidenden Punkt der Diskussion. Wie jeder hier lesen kann, besteht in einigen Stilen und bei einigen Leuten die Bereitschaft, ein Messer oder sonstige Waffen einzusetzen, und das sind die good guys, die hier im KKB ihre Zeit investieren, z.T. harmlose Akademiker mit Gutmenschen-Ausbildung. Allein im FMA-Forum wird immer und immer wieder deutlich, wie viele Leute fehlende Kraft und fehlende Trainingsintensität durch das Tragen von Klingen etc. zu kompensieren versuchen- und zwar mit Erfolg, sogar ein Akademiker bzw. ein Sportler ist mit einem Messer eine echte Gefahr. Die bad guys nutzen erst Recht ihre Messer, Baseballschläger und ihre Kumpels, und dann ist es vorbei mit den Chancen einer gegen mehrere. Egal welchen Stil man trainiert, es sei denn, man hat gerade sein Katana und seine zehn Samurai-Kumpel aus dem Kendo-Verein mit dabei, was aber wieder illegal ist (scharfe Katanas, nicht Kendo).

Wenn man diese Diskussion auf die nächste Stufe hebt, dann kann man nur jedem empfehlen, Kendo zu lernen und ein Katana im Gitarrenkasten dabei zu haben. Denn nur damit empfehle ich eine Messerabwehr, unbewaffnet ist das Selbstmord.

Ich kenne und kannte genug Leute, die im Krieg waren und dort viele Menschen erschiessen mussten. Wir sollten froh sein, dass in D zwar viele gewaltbereite Randgruppen unterwegs sind, gegen die man wissen muss, wie man sich wehrt, aber Krieg ist hier zum Glueck noch nicht, zum Meuchelmord sehe ich daher im Allgemeinen keinen Anlass. Mehr als 100 kg wettkampferprobte Muskelmasse sind in der Regel schon eine ganz gute Abschreckung, den Frauen und Schwachen und Aelteren und Akademikern seien auch die Waffen erlaubt. Vor allem hat man mit guten Muskeln auch bessere Chancen bei den Frauen, denn darum dreht sich doch im Ergebnis immer alles. Auch das hat Helio Gracie bewiesen mit seinen zahlreichen Kindern.

Und wenn mir wieder indirekt unterstellt wird, ich kenne nur die Theorie. Meine Praxiserfahrungen hatte ich leider auch schon, ich weiss, was Frauen wollen und ich weiss, was die Randgruppen im Rudel wollen. Aber das werde ich sicher nicht hier breittreten, wo Kinder und Jugendliche mitlesen. Meiner Meinung nach ist man sowieso erst mit 25 erwachsen, aber auch nur wenn der Sensei/Sifu/Master und die Eltern ihr OK dazu geben.

Besten Gruss

Security
20-10-2010, 16:53
Hier noch als Extra-Bonus zur Freude grosser und kleiner Kinder eine reality based mass attack:

YouTube - Royal Rumble 2010 Highlights (http://www.youtube.com/watch?v=nxqBwujnPb4)

Warum reality based? Die Show-Wrestler nehmen zwar leider zu viele Anabolika und machen sich damit impotent, aber sie nutzen Behelfswaffen, haben echte Kraft, sind in der Lage, ihre Power zu kontrollieren, gehen auch im Rudel zur Sache und sie nehmen sich selbst nicht allzu ernst.

Und auch im MMA Bereich waren manche aus dem Show-Wrestling doch wohl schon erfolgreich, da bin ich mir aber nicht sicher.

Menschen, die sich und ihre Kunst allzu ernst nehmen sind mir suspekt. Jeder Feigling und Gelbgurt kann einen KK-Meister mit dem Messer erstechen, da helfen auch 50 Jahre FMA-Training nichts. Wenn das kein Grund zum Humor ist...

Gruss an alle

bluemonkey
20-10-2010, 16:58
ein kollege von mir ist zb. "spezialist" für ethnische konflikte und allgemeine konfliktforschung. sein hauptfeld: die stammesgebiete der paschtunen in pakistan und afghanistan. das ist schon ne sache für sich, wenn man freundlich von nem warlord zum tee eingeladen wird, der am tag zuvor ne ganze familie ausgelöscht hat, weil sie sich zu sehr auf den benachbarten warlord eingelassen hat und wenn die "gute zusammenarbeit" mit ihm unerlässlich ist, um ne vernünftige teilnehmende beobachtung in seinem territorium hinzukriegen...


Da ist es zu wünschen, dass man die Distanz waren kann und nicht wie Dumpfbacke Roger Willemsen auf die Idee kommt, dass die Taliban ja eigentlich nette Jungs sind, bloß weil die so lieb zu ihm waren... :rolleyes:

amasbaal
20-10-2010, 17:00
Meiner Meinung nach ist man sowieso erst mit 25 erwachsen, aber auch nur wenn der Sensei/Sifu/Master und die Eltern ihr OK dazu geben.

:biglaugh:
AB FRÜHESTENS 25 würde ich sogar sagen...

oooch secu, erst magst du keine linken, weil links und kommunismus für dich identisch ist, jetzt sind auch noch alle akademiker weicheier.
dabei kenne ich viele antikommunistische linke "akademiker", die zum broterwerb ganz normale geringstbezahlte jobs machen, mit massig muskeln und körpermasse, die übrigens nie irgend einen menschen von sich aus angreifen würden, die aber sehr wohl bereit sind, "schwache" und sich selbst zu verteidigen. ;)

peace, denn jeder jeck ist anders :blume:

amasbaal
20-10-2010, 17:14
Da ist es zu wünschen, dass man die Distanz waren kann und nicht wie Dumpfbacke Roger Willemsen auf die Idee kommt, dass die Taliban ja eigentlich nette Jungs sind, bloß weil die so lieb zu ihm waren... :rolleyes:

dass problem ist ja tatsächlich, dass viele, die "böses" tun, "privat" ganz nett sein können. nur: wehe man gerät in deren freund/feind schema und wird da als "feind" eingeordnet, dann hat man ganz privat die hölle auf erden und lernt kennen, was in dem netten kerl sonst noch so steckt. selbst kz-wächter galten ja häufig als "nette" familienväter, denen man "so was" nie zugetraut hätte.... und mancher "asi" ist ECHT n netter kerl, der häufig menschlichere grundsätze hat, als so mancher high class hooligan.

mein kollege fand den warlord NATÜRLICH überhaupt nicht nett und musste sich sehr überwinden, mit ihm den in der situation sogar überlebenswichtigen kontakt zu haben.
der warlord war übrigens kein taliban, wie viele von denen da unten auch nicht. die achten nur auf ihre eigene machtfülle und wer sie darin gegen den machtanspruch des modernen staates unterstützt (zb. die taliban), wird von ihnen in ruhe gelassen (wichtigster grundsatz da unten: der feind meiner feinde ist mein verbündeter, auch wenn ich ihn nicht abkann).

nichts ist so einfach, wie es aussieht. deshalb sind field strips im genannten sinne ja auch ne interessante und lehrreiche sache.
... passt zu nem streetworker, der tatsächlich auf der straße arbeitet...
trotzdem: alles hat seine grenze. mit nem warlord zu tun zu haben, der gelegentlich menschen tötet, wenn es ihm in den kram passt, heißt ja nicht, sich bei so was zu beteiligen oder andersherum, ihn zum tödlichen duell herauszufordern, weil man lernen will, gegen solche leute "im feld" zu bestehen...;)

rambat
20-10-2010, 17:16
@Amasbaal:

"Teilnehmende Feldforschung" ist ein schöner Begriff ...
:D

Was die "ethischen Grenzen" angeht, so definieren die sich größtenteils von selbst, denke ich.

Ich will und werde hier NICHT ausführlicher auf unsere/meine field(s)trips eingehen.
Erstens heißt es sonst wieder, ich würde "Handlungsanleitungen" geben und zweitens ist es mir zu aufwendig, hier erklären zu sollen, was man dabei zu beachten hat, wie man aus dem Habitus auf die Absichten schließen kann, wie Sprache eingesetzt werden kann und wie man die verbalen und nonverbalen Signale zu deuten lernt, wann man besser verschwindet, wann man besser sofort zuschlägt ...

Es sind Dinge, die man nur vor Ort (und nur nach entsprechender Vorbereitung) erlernen kann.

Ich persönlich halte sowas für unverzichtbar.
Ich glaube, daß ich dazu dann gesagt habe, was zu sagen war.

FG
Rambat

JunFan
21-10-2010, 17:25
....
Wie man so etwas (auch mental) vorbereitet ... wie man den Jungs beibringt, woran man (wenngleich nicht immer) einigermaßen zuverlässig erkennt, daß eine Eskalation bevorsteht ...
Was man über Bewegen auf hartem oder nassem oder unsicherem Untergrund wissen muß ... oder bei schlechter Sicht ...
Worauf man sich NIEMALS einlassen darf ...
Woran man erkennt, ob man einen Koyoten oder doch einen echten Wolf vor sich hat ....
Woran man merkt, daß man schleunigst stiftengehen sollte ...
Woran man die Provos erkennt, die von einer Gruppe vorgeschickt werden, um Streit zu suchen ...
Welche Typen man kennen sollte, um sie ggf. anzusprechen (die sog. "Chefs") ...
Was man tun muß, wenn ein geordneter Rückzug nicht mehr möglich ist ...



Das ist ein sehr wichtiger (wenn nicht sogar der) aspekt in der SV.
Ansonsten bringt einen die beste technik (und kämpferische fähigkeit) nix, wenn man die "zeichen" nicht erkennt und deswegen ungeahnt welche abbekommt...

rambat
23-10-2010, 12:48
Ein Nachsatz in eigener Sache sei mir gestattet, auch wenn das vordergründig mit dem Thema hier nichts zu tun hat.
Wir sind ohnehin derartig OT, daß es darauf nun wirklich nicht mehr ankommt ...

Ich wollte dazu nicht extra einen neuen Thread eröffnen.

Also: mir wurde ja hier im Forum wiederholt vorgeworfen, daß wir uns nicht an Wettkämpfen beteiligen.
Uns wurde sogar "Feigheit" unterstellt, und es wurde behauptet, wer kämpfen könne, der wäre auch nach den Regeln des Sportjudo erfolgreich (was mal ein Quatsch ist).

Mir geht es nun so langsam auf den Senkel, daß dieser und jener, der mal an einem Semikontakt-Turnier teilgenommen hat oder bei den Kreismeisterschaften im Sportjudo in Hinterunterkenntkeinschwein den dritten Platz belegte, meint mich derartig volltexten zu dürfen.

Deshalb hier ein Beispiel von einem meiner Jungs.
Es handelt sich um einen Kampf aus dem Jahr 2002, ist also ein älteres Beispiel. Ich bringe bewußt nix Aktuelles, weil ich nicht möchte, daß jeder weiß, wer alles bei mir und mit mir trainiert.

Hier also eine Antwort auf die wiederholte Frage, "wo denn Rambats Jungs in Wettkämpfen auftauchen".

OC-Event-Berichterstattung 1. HEAT-Gala / Mössingen (http://www.outsider-club.de/heat-gala.htm)

Nach unten scrollen.
Ich meine den Kampf Thorsten Schimmel vs. Aaron van Buren.
Thorsten war der erste Leipziger aus meiner durchgeknallten Truppe, der von mir den Black Belt erhielt.

FG
Rambat

PS: Sorry für OT, aber mir geht es tierisch auf den Senkel, daß ich hier (vor allem per PN) blöd angemacht werde, weil wir ja angeblich "nur stupide Schläger" seien, die sich "richtigen Wettkämpfen nicht zu stellen wagen".
Ich würde gern mit denen, die das dauernd behaupten, mal eine gemütliche Runde Sparring drehen ...

DerBen
23-10-2010, 13:53
Ich würde gern mit denen, die das dauernd behaupten, mal eine gemütliche Runde Sparring drehen ...

KISSENSCHLACHT!!!!!!!!!!!!!!!:biglaugh: Sonst ist ja ungemütlich für die andern^^

JunFan
23-10-2010, 14:02
Respekt! Und das sollen so einige aus dem Judo erstmal nachmachen...
ein guter kollege von mir, der neben anderen kks noch mit judo angefangen hat. Meinte zu mir, dass er alleine mit dem kram, was sie dort lernen, nicht an solchen veranstaltungen teilnehmen könnten. Da ihre ihre regelmentierung das meiste verbietet und die es deswegen nicht trainieren.

DerBen
23-10-2010, 14:23
Respekt! Und das sollen so einige aus dem Judo erstmal nachmachen...
ein guter kollege von mir, der neben anderen kks noch mit judo angefangen hat. Meinte zu mir, dass er alleine mit dem kram, was sie dort lernen, nicht an solchen veranstaltungen teilnehmen könnten. Da ihre ihre regelmentierung das meiste verbietet und die es deswegen nicht trainieren.

Hier hast du es aus erster Hand. Der Judoverein bei dem ich so trainiere, da lernen wir einen Hebel anzusetzen, wenn der andere in der closed-Guard steckt und angreift, aber im Randori hab ich es noch nicht anwenden können, weil keiner freiwillig in die Guard geht, obwohl das immer noch eine ordentliche Position ist.....:D

Ich sage:
23-10-2010, 14:34
Hier hast du es aus erster Hand. Der Judoverein bei dem ich so trainiere, da lernen wir einen Hebel anzusetzen, wenn der andere in der closed-Guard steckt und angreift, aber im Randori hab ich es noch nicht anwenden können, weil keiner freiwillig in die Guard geht, obwohl das immer noch eine ordentliche Position ist.....:D

Wieso geht denn keiner gerne in die Guard? Und was für ein Hebel ist denn das?

DerBen
23-10-2010, 14:56
Wieso geht denn keiner gerne in die Guard? Und was für ein Hebel ist denn das?

Das hier ist so ungefähr eins von ein paar Beispielen.
Also der andere steckt in der Guard, will mit der rechten Hand ins Revers fassen.
Auf dem Weg dorthin greifen wir die hand des gegners mit der linken am Handgelenk und kommen mit dem ganzen Körper entgegen führen unsere Rechte an dem Kopf des Angreifers links (von ihm aus: rechts) vorbei und unterstützen die Linke dabei den rechten Arm zu hebeln, so eine Art Polizeigriff.

Bei uns nennen die andern es auch nicht "Guard" sondern "Schere":D Kaum einer kennt das Wort "Guard". Von der Guard aus wissen die andern nicht allzuviele Möglichkeiten wie es weiter gehen soll.^^ Wenig "flow":D
Die andern können sich die Wurfnamen auch nicht so gut merken und die Würfe nicht so gut, weil einfach nicht nach den methodischen Reihen vorgegangen wird. Wenn die nach Prinzipien Werfen würden, ließe sich ja ein Wurf vom Wurf davor ableiten, da wüsste jeder worauf es ankommt.
Ich übe nur noch den Uki Goshi und die andern die ich mir von Tom's Seminar merken konnte.... Mal sehen, wann ich den auf Ansage gegen die andern werfen kann, dann wird es sehr lustig......:biglaugh:

Ich sage:
23-10-2010, 15:13
Das hier ist so ungefähr eins von ein paar Beispielen.
Also der andere steckt in der Guard, will mit der rechten Hand ins Revers fassen.
Auf dem Weg dorthin greifen wir die hand des gegners mit der linken am Handgelenk und kommen mit dem ganzen Körper entgegen führen unsere Rechte an dem Kopf des Angreifers links (von ihm aus: rechts) vorbei und unterstützen die Linke dabei den rechten Arm zu hebeln, so eine Art Polizeigriff.

Bei uns nennen die andern es auch nicht "Guard" sondern "Schere":D Kaum einer kennt das Wort "Guard". Von der Guard aus wissen die andern nicht allzuviele Möglichkeiten wie es weiter gehen soll.^^ Wenig "flow":D
Die andern können sich die Wurfnamen auch nicht so gut merken und die Würfe nicht so gut, weil einfach nicht nach den methodischen Reihen vorgegangen wird. Wenn die nach Prinzipien Werfen würden, ließe sich ja ein Wurf vom Wurf davor ableiten, da wüsste jeder worauf es ankommt.
Ich übe nur noch den Uki Goshi und die andern die ich mir von Tom's Seminar merken konnte.... Mal sehen, wann ich den auf Ansage gegen die andern werfen kann, dann wird es sehr lustig......:biglaugh:

Mach doch noch ein paar (Probe)Stunden BJJ und du kannst so gut wie jeden aus der Guard plätten, da keiner von deinen Jungs weiß was daraus geht.:D

DerBen
23-10-2010, 15:31
Mach doch noch ein paar (Probe)Stunden BJJ und du kannst so gut wie jeden aus der Guard plätten, da keiner von deinen Jungs weiß was daraus geht.:D

Wenn es das hier gäbe würd ich es glatt machen. Hier gibts nur Boxen (20 km),
TKD (10 km), Karate (10 km), Judo (10 km) und 17 km, ich machs bei 17 km, weil bei 10 nur Luschen sind, die nichts hinkriegen. Und Wing Chun direkt am Ort, mit Pfeil und Bogen könnte ich bis zu meinem Sifu rüberschießen^^. WT gibts auch, aber da trainiert nur noch einer:D. 33 km weiter, in Münster, ist Jûdô.

Wie du siehst ist das noch diese Polizeisport-Kultur von vor 40 Jahren^^.
Karate, TKD, Judo. Es wird langsam mehr, aber das dauert noch.^^

JunFan
23-10-2010, 15:48
Wenn es das hier gäbe würd ich es glatt machen. Hier gibts nur Boxen (20 km),
TKD (10 km), Karate (10 km), Judo (10 km) und 17 km, ich machs bei 17 km, weil bei 10 nur Luschen sind, die nichts hinkriegen. Und Wing Chun direkt am Ort, mit Pfeil und Bogen könnte ich bis zu meinem Sifu rüberschießen^^. WT gibts auch, aber da trainiert nur noch einer:D. 33 km weiter, in Münster, ist Jûdô.

Wie du siehst ist das noch diese Polizeisport-Kultur von vor 40 Jahren^^.
Karate, TKD, Judo. Es wird langsam mehr, aber das dauert noch.^^

was für wing chun machst du denn? gern auch per pn:)

DerBen
23-10-2010, 15:55
was für wing chun machst du denn? gern auch per pn:)

Das gleiche wie Bruce Lee, also Ip Man's.
Eben das was alle behaupten.:rofl:
-->PN

Security
23-10-2010, 16:01
Also: mir wurde ja hier im Forum wiederholt vorgeworfen, daß wir uns nicht an Wettkämpfen beteiligen.
Uns wurde sogar "Feigheit" unterstellt, und es wurde behauptet, wer kämpfen könne, der wäre auch nach den Regeln des Sportjudo erfolgreich (was mal ein Quatsch ist).

Diese These ("wer kämpfen könne, der wäre auch nach den Regeln des Sportjudo erfolgreich") entbehrt in der Tat einer logischen Rechtfertigung. Genauso wenig wie sich die Effektivität von SV-Judo auf einem Sportjudowettkampf nachweisen lassen kann, lässt sich die Effektivität von SV-Karate auf einem Karateturnier oder die Effektivität von SV-Escrima auf einem Escrimaturnier nachweisen. Aber das wird wohl auch eines der ewigen umstrittenen Themen der Menschheit bleiben, eine einheitliche Meinung dazu wird es nie geben, was ja auch nicht schlimm ist, da hier in D Meinungsfreiheit herrscht.

Zitate zum Thema aus dem Buch “The fence” von Thompson (m.E. durchaus lesenswert):
„Forget what works in sparring or on the bag or even in the ring – they are different areas... I know that this (= die Strategien und Techniken, die Thompson in seinen Büchern empfiehlt) would not work in the match fight arena against the fighters from the UFC etc. But hey, I can live with that because it is not the arena that I am threatened with in society. It is an arena that one only enters by choice, I don´t need to prepare for that, I need to prepare for the arena that is forced upon me- the pavement arena… Two of my friends were stabbed by women whilst they grappled on the floor with men… Most situations can be avoided if you have a small ego and a big awareness. Those that cannot be avoided can usually be escaped, again only if you have the control of your ego… If you are confident with your art and its workability in the street you will be able to walk away with confidence knowing that you are letting the fellow off. If however you are not so confident all the more reason to swallow and walk away, if the other fellow will allow you… Cloning should be outlawed in the martial arts and all of our arts should like a little different if they are going to work for us as individuals…” Und am Wichtigsten, seine Schlussworte:”Good luck, keep training and be a nice person. God bless.”


Weitere Zitate aus dem sehr lesenswerten Buch „Dead or alive“ von Geoff Thompson, die Themen dieser KKB-Diskussion streifen, er zeigt dort auch verschiedenste SV-Techniken, die er für effektiv hält.
„On the other hand, you may be a very capable person when it comes to the physical response but is a patch in the club worth killing another human being for? Although killing the other guy might not be your intention it is the worst-case scenario and it happens in bar fights every night of the week. I don´t know about you but when I fight it has to be because I´ve been pushed into a corner and my antagonist has left me no other option. So what I ask myself is, “Is what I am fighting for worth risking my liberty?” If the answer is no then I try and backpedal as gracefully as the situation will allow; if the answer is yes then I go ahead fully committed with justification as my ally.”

” Many defence gurus advocate a second strike, a finisher. If there is a choice in the matter, don´t do it. The few seconds you buy with your first strike could easily be lost if you linger for even a second. With some of the people I interviewed, an certainly in many incidents I have witnessed, this attempt and unnecessary coup de grace resulted in the victim being grabbed, and subsequently defeated… So unless a second strike is absolutely necessary, the rule of thump is “hit and run””

“People often ask me what is the best means of physical defence and I always reply “learn to hit fucking hard”, and that´s the bottom line. Learn how to hit very very hard and you´ll come out of most situations on top, but please learn to do it from the right range. It´s one thing being able to hit hard from a comfortable range and from a guard position or perhaps even using combination to build momentum and power, but how well will you fare when the distance you are used to is halved and you have to punch from a no-guard position? It´s a completely different ball game so it is important to train your techniques as close to reality as possible.”

Auch wenn ich im Gegensatz zu Thompson kein Karateka bin (obwohl das manche ggf. zu Recht anders sehen) und seine Techniken und Strategien auch nur teilweise nachvollziehen kann, seine Bücher sind absolut lesenswert und empfehlenswert. Er ist ein sehr kluger Mann und hervorragender Pädagoge, dieser Thompson.

Hier noch ein erfolgreicher MMA-Judoka:
Karo Parisyan - The Heat (http://www.karo-parisyan.com/about_karo_ufc.html)

Um nochmals eine Lanze auch für das Sportjudo zu brechen:
Die Regeln des Sportjudos sind sicherlich von Nachteil für MMA-Kämpfe im Vergleich zu den BJJ-Regeln. Aber sie sind m.E. ein klarer Vorteil für die SV, auch wenn Rambats Old School Judo (weil neben Judo auch Schläge trainiert werden) für die SV noch besser geeignet ist als Sportjudo.

Warum sind die Judo-Regeln m.E. besser für die SV als die BJJ-Regeln? Weil man sich für die SV niemals nie angewöhnen sollte, sich freiwillig auf den Rücken zu werfen. Weil ein harter Wurf auf Asphalt ein Ippon ist, wer aber wie im BJJ harte Würfe für sekundär erachtet und sich lieber stundenlang am Boden herumrollt, der verschenkt wertvolles Potential und investiert den Großteil seiner Trainingszeit auf das, was für die SV zwar nützlich und wichtig ist zu wissen, aber eben nicht den Schwerpunkt darstellt. Wer den Blick für das Wesentliche im Training verliert, der verliert auch in einer SV-Situation. Nicht zuletzt ist es ein Vorteil, dass der Kraft im Judo große Aufmerksamkeit geschenkt wird, weil das Judo auch für die Großen und Starken gut passt. Jeder Wettkampfjudoka perfektioniert lieber wenige Spezialtechniken, die bis zum Exzess eingeschliffen werden, als irgendwelchen Schnickschnack zu trainieren. Genauso wie es reicht, eine Handvoll Schläge und Handvoll Waffentechniken oder weniger für die SV zu beherrschen, reichen eine Handvoll Würfe oder weniger aus, erst Recht für die SV. Natürlich sollte jeder denkende Mensch auch Skills am Boden haben, aber darauf im SV-Training den Schwerpunkt zu setzen ist kontraproduktiv. Was den Befürworten des „Viel-Techniken-Hilft-Viel“ zu denken geben sollte ist der Umstand, dass man in einer SV-Situation instinktiv aus dem Unterbewusstsein handelt. Es helfen nur einfache Bewegungen, die hunderttausendfach eingeschliffen wurden und die entsprechende mentale Einstellung. Dazu ein schönes Beispiel in dem Buch „Dead or alive“, Seite 174: Dort wird eine Studie zitiert, in der einer Gruppe EINE Verteidigung gegen eine Attacke gezeigt wurde. Dann wurde die Reaktionszeit gemessen. Dann wurde der Gruppe verschiedene Verteidigungen gegen dieselbe Attacke gezeigt. Die Reaktionszeit war danach deutlich langsamer. Wer meint, dass die Reaktionszeit keine Rolle spielt für die Effektivität eines SV-Systems, der ist wahrscheinlich noch nie richtig angegriffen worden auf der Straße und erst Recht nicht mit einer Waffe. Die Waffenabwehren der Gracies sind nichts anderes als Haraki, bei allem Respekt vor den großartigen Leistungen der BJJ-Leute im Ring, in Sachen SV könnten sie noch sehr viel lernen von SV-Systemen, aber auch bei Bas Rutten, der den Blick für das Wesentliche auch in der SV hat und damit beweist, dass MMA und SV kein Widerspruch sein müssen.

Dass im Sportjudo einiges weggelassen wurde, was zu kennen Sinn macht und auch für Turniere passen würde, wie z.B. Beinhebel, das finde ich auch sehr schade. Aber auch Sportjudo ist und bleibt in welcher Variation auch immer eine gute Basis für den Grappling-Teilbereich der SV, natürlich sind Kenntnisse vom BJJ als Ergänzung auch ein Vorteil, genauso wie Kenntnisse im Ringen genial sind. Entscheidend ist, die Trainingszeit logisch aufzuteilen, je nachdem, was den Schwerpunkt ausmachen soll, Grappling-Wettkämpfe, MMA-Wettkämpfe oder die SV.

Reicht Sportjudo alleine aus für die SV? In vielen Fällen schon, schon der großen Power, Speed und Balance wegen, aber eben nicht immer. Aber so ist es bei allen Systemen, jedes KK-System und jede Kampfsportart hat ihre Schwachstellen, man muss nur überlegen, welche.

Beste Grüße an alle

JunFan
23-10-2010, 16:09
Warum sind die Judo-Regeln m.E. besser für die SV als die BJJ-Regeln? Weil man sich für die SV niemals nie angewöhnen sollte, sich freiwillig auf den Rücken zu werfen.

stimmt lernen sich auf den bauch zu rollen ist alle male besser für die sv;)

JunFan
23-10-2010, 16:19
Warum sind die Judo-Regeln m.E. besser für die SV als die BJJ-Regeln? Weil man sich für die SV niemals nie angewöhnen sollte, sich freiwillig auf den Rücken zu werfen.
nochmal zum verständniss für mich. Im BJJ gibt es eine regel, die einem einen vorteil verschaft, wenn man sich auf den rücken wirft?
Und im Judo einen nachteil dieser regel nach?

verstehe nicht, was die regeln eines wettkampfes jetzt damit zu tun hat! Und warum judo wettkampfregeln besser als bjj wettkampfregeln sein sollen.

Daniel_
23-10-2010, 16:29
Das hier ist so ungefähr eins von ein paar Beispielen.
Also der andere steckt in der Guard, will mit der rechten Hand ins Revers fassen.
Auf dem Weg dorthin greifen wir die hand des gegners mit der linken am Handgelenk und kommen mit dem ganzen Körper entgegen führen unsere Rechte an dem Kopf des Angreifers links (von ihm aus: rechts) vorbei und unterstützen die Linke dabei den rechten Arm zu hebeln, so eine Art Polizeigriff.

Wenn ich mich nicht irre hat die Technik im Judo auch einen Namen und müsste meiner bescheidenen Kenntnis zu Folge ein Ude Garami sein. ;)



nochmal zum verständniss für mich. Im BJJ gibt es eine regel, die einem einen vorteil verschaft, wenn man sich auf den rücken wirft?
Und im Judo einen nachteil dieser regel nach?

Die Guard zu pullen ist doch so eine Art Opferwurf ohne wirklich werfen zu wollen. Im BJJ habe ich das schon recht häufig gesehen, scheint also nicht unbedingt negativ in der Punktwertung zu sein.

DerBen
23-10-2010, 16:34
Wenn ich mich nicht irre hat die Technik im Judo auch einen Namen und müsste nach meiner bescheidenen Erkenntnis ein Ude Garami sein. ;)


Siehste! Sag ich doch, im (Sport)Judoverein und ohne die Methodik, merkt sich das keine Sau.:biglaugh::biglaugh:

amasbaal
23-10-2010, 17:55
oh, ist ja immer noch nicht zu ende :D...

dann noch mehr pausenclips.

ab ca. 3.10 taktisch vorbildlich (positionierungen) bzgl. thema multiple attackers:

RU8Y5QonoRc

gute trainingsmethode aber falsche taktik (keinerlei bemühung, um günstige positionierung. verteidiger stürmt auf nr. 1 los und hat nr.2 ständig im rücken):

zaviM-qakZ8

Security
23-10-2010, 17:59
nochmal zum verständniss für mich. Im BJJ gibt es eine regel, die einem einen vorteil verschaft, wenn man sich auf den rücken wirft?
Und im Judo einen nachteil dieser regel nach?

verstehe nicht, was die regeln eines wettkampfes jetzt damit zu tun hat! Und warum judo wettkampfregeln besser als bjj wettkampfregeln sein sollen.

Bin ja leider nur BJJ-Laie. Aber wenn ich mir auf YouTube BJJ-Kämpfe ansehe, dann sehe ich oft, wie sich ein Kämpfer ohne zwingenden Grund auf den Rücken wirft und den Gegner mitzieht und dann mit seinen Hebeln/Würgern zu arbeiten beginnt. Also halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass sich ein BJJ-Experte, wenn er es mit zu starkem Vorwärtsdruck zu tun bekommt, auch in einer SV-Situation instinktiv auf den Rücken werfen wird. Mit allen daraus folgenden Konsequenzen für Tritte auf den Kopf etc. Bei Judo-Wettkämpfen dauern die Bodenspiele i.d.R. nicht allzu lange, und das finde ich auch sehr gut unter einem SV-Aspekt. Andererseits muss man aber auch zugeben: Wenn man MMA Ernst nehmen würde anstelle gewaltgeilen Zuschauern, die Box-KOs sehen wollen, durch die Regeländerungen die gewünschen Platzwunden zu zeigen (die aber immer noch weit besser sind als die schwereren innere Kopfverletzungen wie beim Boxen) und um die Puncher zu bevorzugen, dann müsste man auch zulassen, dass sich dort die Kämpfer wie in den alten "echten" regellosen brasilianischen Sportwettkämpfen eine Stunde oder länger auf dem Boden kugeln. Aber das wäre den Zuschauern zu langweilig, und über diese muss sich der MMA-Sport ja finanzieren. Widerlich, den Geist eines Kampfsports zu verraten, um hirnlose Fernsehzuschauer gewogen zu stimmen. Es ist mir auch ein Rätsel, warum man einen Sport wie MMA ohne Kimono ausführt, auf der Straße hat jeder eine Jacke an, auch das vermutlich ein Zugeständnis an die Zuschauer und um die Puncher noch weiter zu bevorteilen, zumal die Zuschauer die Würgegriffe am Kimono schlecht erkennen könnten.

Genauso wäre es für die Escrima-Wettkamfzuschauer zu langweilig, zuzugeben, dass schon der erste powervolle Handtreffer= Ippon ist, denn mit der gebrochen Waffenhand ist der Waffenkampf eben vorbei. Und mit dem ersten powervollen Kopftreffer ist der Escrima-Kampf auch vorbei. Aber dank Schutzausrüstung und hirnlosen Regeln, hauen die Escrima-Wettkämpfer eben wie Gummibälle aufeinander ein oder kugeln sich am Boden herum. Warum wie Gummibälle? Weil das Power-Concept nicht zählt. Wenn aber nur Speed, Distance, Timing etc. zählen und die Frage, wer öfter trifft, dann hat der einen Vorteil, der wie ein Gummiball beweglich herumhüpft oder umherschuffelt. "Echte" Power wird aus den Oberschenkeln und Hüften generiert, das verträgt sich schlecht mit dem Sport-Herumgehüpfe. Am Boden kugeln sich die Escrima-Wettkämpfer deshalb herum, weil Kopf und Arme durch Schutzausrüstung geschützt sind und es nach manchen Escrima-Wettkampfregeln keine "Ippon"-Treffer gibt. Die ETF ist da wohl eine positive Ausnahme, auch wenn ich deren Regeln nicht genau kenne. Ich finde es jedenfalls gut und richtig, dass in meinem Stil strikt unterschieden wird zwischen Escrima für Wettkämpfe und Escrima für die SV, jedem das Seine, und die Bewegungsgenies können sogar beides und können auch aus beiden Stilen Positives für sich gewinnen.

Die Leute, die ich kenne, die Wing Chun/WT und BJJ trainieren, sagen meist, dass sie in einer SV-Situation vor allem auf das WT setzen, da sie am Stand gewinnen wollen. Das klingt für mich nicht ganz unlogisch, auch wenn ich die WT Logik in vielen Punkten gerade nicht verstehe.

Was mir bei Rambats Old School Judo ausgesprochen gut gefällt ist der Umstand, dass dort die Schüler auch die Konzepte der Würfe zu lernen und zu verstehen scheinen. Wer die Konzepte versteht, hat m.E. in der Tat einen riesigen Vorteil in der SV im Vergleich zu dem, der Techniken nur auswendig lernt, ohne sie zu verstehen.

Beste Grüße

Security
23-10-2010, 18:15
oh, ist ja immer noch nicht zu ende :D...

dann noch mehr pausenclips.

ab ca. 3.10 taktisch vorbildlich (positionierungen) bzgl. thema multiple attackers:


Vorweg eine Enschuldigung:
Ich weiß, ich schreibe immer dasselbe. Aber wenn immer wieder dasselbe gepostet wird, muss ich immer dasselbe schreiben, zumal ich ja das Zehn-Finger-System beherrsche.

KEIN einziger Power-Schlag. Null Power-Struktur. Nur strukturloses Gefuchtel.

Damit kann man keinen einzigen Gegner umhauen, das reicht gerade mal für eine Stubenfliege. Wer aber nicht mal hart genug schlagen kann, um einen einzigen Gegner umzuhauen, dann sollte man gar nicht erst daran denken, gegen mehrere Gegner zu spielen/anzutreten. Techniken sind wertlos, wenn die Power fehlt. Genauso sind Techniken wertlos, wenn die Balance oder der Speed oder der Focus oder die Transition fehlt.

Wenn ich solche FMA-Videos sehe, dann wünsche ich mir wirklich immer, ich wäre beim Sportjudo geblieben. Denn im Gegensatz zu einer FMA-Fuchtel-Kunst und im Gegensatz zu dem FMA-Stockwettkampf geht im Judo ohne Power nichts. Hantelbank, ich liebe Dich!!!

Ich bin wahrscheinlich doch im Herzen ein Karateka oder Judoka.

Beste Grüße

DerBen
23-10-2010, 18:22
oh, ist ja immer noch nicht zu ende :D...

dann noch mehr pausenclips.

ab ca. 3.10 taktisch vorbildlich (positionierungen) bzgl. thema multiple attackers:

RU8Y5QonoRc

gute trainingsmethode aber falsche taktik (keinerlei bemühung, um günstige positionierung. verteidiger stürmt auf nr. 1 los und hat nr.2 ständig im rücken):

zaviM-qakZ8

Danke für die Videos.
Was du bei No.2 geschrieben hast stimmt, aber das ist die natürliche Taktik. Immer da zurückschlagen wo es grade brennt. Hab oft gesehen das es geklappt hat, Videobeleg find ich jetzt nicht auf einer der Seiten mit den Streetfighting Videos. Man sieht nur einen, der selbst das falsch macht, und zwar, als der andere ihn sogar antippt, weil er nicht mehr weiß, dass da noch einer ist.
Hauptsache man sieht, dass die beim Training Spaß hatten. :D

@Security: Ich stimm dir ja zu, aaaaber: Der hatte Holz stöcke und soll im ernst die andern schön Kaputthauen?
Das ist nur ein Seminar oder so, wenn das über 2 Tage geht und am 2ten Keiner mehr ne Waffe halten kann, dann ist das nicht so gut. ;) Gut, dass wir solche Bolzer wie dich noch haben.:)

Security
23-10-2010, 18:24
gute trainingsmethode aber falsche taktik (keinerlei bemühung, um günstige positionierung. verteidiger stürmt auf nr. 1 los und hat nr.2 ständig im rücken):

zaviM-qakZ8

Schönes Video! Was heißt "falsche Taktik"? Man versucht dort offensichtlich, nach Vorne zu gehen und mit ordentlicher Power+Vorwärtsdruck zuzuschlagen. Damit kann man gegen einen Gegner gewinnen. Und mit Glück auch gegen mehrere, wenn der erste Gegner erstmal bewusstlos auf dem Boden liegt. Glück braucht man sowieso gegen mehrere Gegner.

Beste Grüße

amasbaal
23-10-2010, 18:25
Vorweg eine Enschuldigung:
Ich weiß, ich schreibe immer dasselbe. Aber wenn immer wieder dasselbe gepostet wird, muss ich immer dasselbe schreiben, zumal ich ja das Zehn-Finger-System beherrsche.

KEIN einziger Power-Schlag. Null Power-Struktur. Nur strukturloses Gefuchtel.

Damit kann man keinen einzigen Gegner umhauen, das reicht gerade mal für eine Stubenfliege. Wer aber nicht mal hart genug schlagen kann, um einen einzigen Gegner umzuhauen, dann sollte man gar nicht erst daran denken, gegen mehrere Gegner zu spielen/anzutreten. Techniken sind wertlos, wenn die Power fehlt. Genauso sind Techniken wertlos, wenn die Balance oder der Speed oder der Focus oder die Transition fehlt.

Wenn ich solche FMA-Videos sehe, dann wünsche ich mir wirklich immer, ich wäre beim Sportjudo geblieben. Denn im Gegensatz zu einer FMA-Fuchtel-Kunst und im Gegensatz zu dem FMA-Stockwettkampf geht im Judo ohne Power nichts. Hantelbank, ich liebe Dich!!!

Ich bin wahrscheinlich doch im Herzen ein Karateka oder Judoka.

Beste Grüße

vielleicht bist du ja inzwischen "betriebsblind" geworden. der mann hat ne klinge in der hand. da wird geschnitten, nicht gehackt. :p

JunFan
23-10-2010, 18:25
Bin ja leider nur BJJ-Laie. Aber wenn ich mir auf YouTube BJJ-Kämpfe ansehe, dann sehe ich oft, wie sich ein Kämpfer ohne zwingenden Grund auf den Rücken wirft und den Gegner mitzieht und dann mit seinen Hebeln/Würgern zu arbeiten beginnt. Also halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass sich ein BJJ-Experte, wenn er es mit zu starkem Vorwärtsdruck zu tun bekommt, auch in einer SV-Situation instinktiv auf den Rücken werfen wird.Mit allen daraus folgenden Konsequenzen für Tritte auf den Kopf etc. Bei Judo-Wettkämpfen dauern die Bodenspiele i.d.R. nicht allzu lange, und das finde ich auch sehr gut unter einem SV-Aspekt.

ja, du sagtest aber, dass du Judo wettkampfregeln geeigneter für die sv hälst! Das Bjj verhalten von dir hat aber nix mit den wettkampfregeln zu tun, sondern mit einer wettkampf taktik, die vllt. bjj oder kämpferabhängig ist (!?) und nicht regelabhängig. Das ist für mich ein unterschied.
Im Judo gibt es so eine regel, wo jemand bevorzugt wird, der sich auf den bauch legt. wie genau diese regel heisst und was sie noch genau beinhaltet, weiss ich nicht mehr... dazu gibt es dort noch so einige sachen die nicht erwünscht/verboten sind... also wenn wri wirklich nur von den regeln sprechen. Glaube ich nicht das die regeln des wettkampf judos für die sv geeigneter sind. Kenn michz da aber auch nicht genau aus...

Aber wir sollten uns doch einig sein: um so mehr regeln in einem wettkampf. desto ungeeigneter sind diese für die sv!?




Aber das wäre den Zuschauern zu langweilig, und über diese muss sich der MMA-Sport ja finanzieren. Widerlich, den Geist eines Kampfsports zu verraten, um hirnlose Fernsehzuschauer gewogen zu stimmen. Es ist mir auch ein Rätsel, warum man einen Sport wie MMA ohne Kimono ausführt, auf der Straße hat jeder eine Jacke an, auch das vermutlich ein Zugeständnis an die Zuschauer und um die Puncher noch weiter zu bevorteilen, zumal die Zuschauer die Würgegriffe am Kimono schlecht erkennen könnten.

Naja, sport ist sport! Die leute wollen sich messen! In einem sportlichen wettkampf, die interessiert SV vllt. nicht einmal!



Genauso wäre es für die Escrima-Wettkamfzuschauer zu langweilig, zuzugeben, dass schon der erste powervolle Handtreffer= Ippon ist, denn mit der gebrochen Waffenhand ist der Waffenkampf eben vorbei. Und mit dem ersten powervollen Kopftreffer ist der Escrima-Kampf auch vorbei. Aber dank Schutzausrüstung und hirnlosen Regeln, hauen die Escrima-Wettkämpfer eben wie Gummibälle aufeinander ein oder kugeln sich am Boden herum. Warum wie Gummibälle? Weil das Power-Concept nicht zählt. Wenn aber nur Speed, Distance, Timing etc. zählen und die Frage, wer öfter trifft, dann hat der einen Vorteil, der wie ein Gummiball beweglich herumhüpft oder umherschuffelt. "Echte" Power wird aus den Oberschenkeln und Hüften generiert, das verträgt sich schlecht mit dem Sport-Herumgehüpfe. Am Boden kugeln sich die Escrima-Wettkämpfer deshalb herum, weil Kopf und Arme durch Schutzausrüstung geschützt sind und es nach manchen Escrima-Wettkampfregeln keine "Ippon"-Treffer gibt. Die ETF ist da wohl eine positive Ausnahme, auch wenn ich deren Regeln nicht genau kenne. Ich finde es jedenfalls gut und richtig, dass in meinem Stil strikt unterschieden wird zwischen Escrima für Wettkämpfe und Escrima für die SV, jedem das Seine, und die Bewegungsgenies können sogar beides und können auch aus beiden Stilen Positives für sich gewinnen.


Also wie gesagt: ich glaube man muss das schon diferenzieren. das eine ist sport und das andere sv! Und selbst, wenn es zwei unterschiedliche sachen sind, glaube ich, dass die erfahrung eines wettkampfes sich auch positiv für die sv auswirkt :)



Ein Praxisbeispiel aus meiner ehrenvollen Judo-Wettkampfzeit, warum ich Judo-Wettkampfregeln so logisch finde. Ich habe manchen Judo-Kampf dadurch gewonnen, dass ich meinen Gegner mehrfach aus der Mattenbegrenzung herausgeschoben habe. Nach ein paar Mal bekam der Gegner dafür einen Strafpunkt. Wegen des Rückstands mental off-balance haben manche Gegner nun eine überhastete Aktion gestartet, die ich auskontern konnte. Wenn das nicht ging, habe ich die Gegner eben zu Boden gemurkst und dort mit viel Kraft ohne jede Technik erledigt, manch ein Haltegriff wird zum Würger oder unsichtbaren Genickhebel wenn man richtig zudrückt/zupackt. Das hatte zwar nichts mit Judo zu tun, das hat mir mein Judo-Trainer auch immer vorgeworfen. Aber was soll´s, nach den Sportwettkampfregeln ist ein Sieg ein Sieg. Und ich muss auch nicht deutscher Meister werden, um das zu werden muss man in der Tat auch richtiges Judo können und auch Judo trainieren, das fand ich zu langweilig, ich war in meiner Jugend lieber im Kraftraum um meine Chancen bei der Damenwelt zu verbessern. Im BJJ wäre ein solches rein Power-basiertes Vorgehen wohl nicht erfolgversprechend gewesen.Im BJJ wäre ein solches rein Power-basiertes Vorgehen wohl nicht erfolgversprechend gewesen. Für ein SV-System wie das Latosa-Escrima hat mir mein Judo-Vorwärtsdruck jedenfalls mehr genutzt als es mir genutzt hätte, wenn ich der technische Judo-Experte geworden wäre. Und die Regel, dass man Strafpunkte bekommt, wenn man die Mattenbegrenzung verlässt finde ich auch absolut SV-logisch. Wer sich nach hinten schieben lässt fällt früher oder später über einen Stuhl oder eine Damenhandtasche, und während dieses Falls kassiert man leicht eine finale Faust ins Gesicht oder einen Tritt zwischen die Beine.
jetzt verstzehhe ich deine argumentation erst recht nicht ;)
Im leichtkontakt kickboxen darf man sich auch nicht von mattenrand treiben lassen! Auch sv?


Gruß :)

JunFan
23-10-2010, 18:29
attackers:



gute trainingsmethode aber falsche taktik (keinerlei bemühung, um günstige positionierung. verteidiger stürmt auf nr. 1 los und hat nr.2 ständig im rücken):

zaviM-qakZ8

Ich glaub, so sieht es aus, wenn man panik bekommt ;)

Security
23-10-2010, 18:38
Aber wir sollten uns doch einig sein: um so mehr regeln in einem wettkampf. desto ungeeigneter sind diese für die sv!?

Naja, sport ist sport! Die leute wollen sich messen! In einem sportlichen wettkampf, die interessiert SV vllt. nicht einmal!

Also wie gesagt: ich glaube man muss das schon diferenzieren. das eine ist sport und das andere sv! Und selbst, wenn es zwei unterschiedliche sachen sind, glaube ich, dass die erfahrung eines wettkampfes sich auch positiv für die sv auswirkt :)


Die Frage ist für micht nicht die Anzahl der Regeln, sondern dass diese der SV-Logik folgen und z.B. ein harter Schlag mit dem Stock auf den Kopf auch ein Ippon ist. Denn auf der Straße wäre das auch ein Ippon. Es bringt gerade nichts, zu zählen, wer wen öfter getötet hat, die Frage ist eher, wer als erstes den ersten kampfbeendenden Treffer gesetzt hat. Und das kann auch ein einziger Schlag auf die Waffenhand sein. Sonst entsteht wieder nur Gefuchtel.

Zum Rest: 100% Zustimmung! Jeder sollte auch mal auf der Wettkampfmatte gestanden haben, egal in welcher Kampfsportart, das ist gut für die Sekundärtugenden und wirkt auch erzieherisch, da jeder seinen Meister und Bescheidenheit findet. Wenn man nur Kampfkünste trainiert, läuft man Gefahr, sich vorschnell für Bruce Lee himself zu halten. Wie es Bruce Lee erging, als er von Judo-GeneLebell in die Luft gestemmt wurde ("lass mich runter oder ich töte Dich"/"Ich kann Dich nicht runterlassen, sonst tötest Du mich") kann man auf Gene LeBells Homepage nachlesen. Der eine ist ein Kämpfer, der andere ein Schauspieler, wieder andere Pädagogen, manche (wie ich) Schöngeister, manche alles auf einmal, und manche können garnichts.

Beste Grüße

JunFan
23-10-2010, 18:54
Die Frage ist für micht nicht die Anzahl der Regeln, sondern dass diese der SV-Logik folgen und z.B. ein harter Schlag mit dem Stock auf den Kopf auch ein Ippon ist. Denn auf der Straße wäre das auch ein Ippon. Es bringt gerade nichts, zu zählen, wer wen öfter getötet hat, die Frage ist eher, wer als erstes den ersten kampfbeendenden Treffer gesetzt hat. Und das kann auch ein einziger Schlag auf die Waffenhand sein. Sonst entsteht wieder nur Gefuchtel.



KLar kann das sein, dass derf erste schlag der finisher ist! In der realität passiert das aber nicht immer...

ich habe schon erlebt, wie jemand mit einem teleskop schlagstock ziemlich heftig am kopf getroffen wurde. Der typ ist weiterhin wie wild rum gelaufen und der teleskopschlagstock war verbogen.
Hört man immer nach dem ersten treffer auf und glaubt das wäre der entscheidende gewesen, kann mach auch zum semikontakt gehen. gweöhnt sich lauter einzeltechniken an und ist nicht drauf vorbereitet, dass sein gegenüber nach den ersten schlag erst wütend wird.

In der ralität geht nun mal viel schief! Gerade, wenn man es nicht gewöhnt ist und es ausnahme situationen sind ...

DerBen
23-10-2010, 19:00
jetzt verstzehhe ich deine argumentation erst recht nicht ;)
Im leichtkontakt kickboxen darf man sich auch nicht von mattenrand treiben lassen! Auch sv?


Gruß :)

Kleine Anmerkung, Jun Fan: Nicht selten sind SV Situationen und Gewalt-Übergriffe an U-Bahn Stationen, empfiehlt es sich ins Gleisbett zu fallen?
;)

JunFan
23-10-2010, 19:07
Kleine Anmerkung, Jun Fan: Nicht selten sind SV Situationen und Gewalt-Übergriffe an U-Bahn Stationen, empfiehlt es sich ins Gleisbett zu fallen?
;)

*lol* das ist mir schon bewusst!
Aber deswegen sind leichtkontakt kickboxkämpfe nicht geeigneter für sv situationen, als andere ;)

wenn sec sagt es hat ihm was für die sv gebracht. ok.
Aber wenn er sagt, deswegen ist, es besser für sv geeignet als andere kks...
Dann müsste für ihn leichtkontakt wettkämpfe im kickboxen auch für die sv geeignet sein. sie erfüllen auch dieses kriterium.

meidbewegung, bewegungstrategien und taktiken, wie man von jemanden nicht nach hinten getrieben wird, sollte jede sv beeinhalten ;) wettkampf hin oder her :)

DerBen
23-10-2010, 19:09
*lol* das ist mir schon bewusst!
Aber deswegen sind leichtkontakt kickboxkämpfe nicht geeigneter für sv situationen, als andere ;)

wenn sec sagt es hat ihm was für die sv gebracht. ok.
Aber wenn er sagt, deswegen ist, es besser für sv geeignet als andere kks...
Dann müsste für ihn leichtkontakt wettkämpfe im kickboxen auch für die sv geeignet sein. sie erfüllen auch dieses kriterium.

meidbewegung, bewegungstrategien und taktiken, wie man von jemanden nicht nach hinten getrieben wird, sollte jede sv beeinhalten ;) wettkampf hin oder her :)

Damit kann ich mich vereinbaren^^

Security
23-10-2010, 19:16
KLar kann das sein, dass derf erste schlag der finisher ist! In der realität passiert das aber nicht immer...


In den Fällen, wo ich mein Escrima waffenlos einsetzen musste war der erste Schlag immer der Finisher. Das kann aber auch daran liegen, wie ich trainiere, ich trainiere keine Kettentechniken.

Sehr schöne SV sieht man z.B. auf den Video von UCC-Hamburg. Die verproben ihre Escrima-Kunst täglich als Inhaber eines anständigen Clubs in bestimmten unanständigen Hamburger Vierteln und haben pro Monat sicherlich mit mehr mit Waffenangriffen aller Art zu tun
als ein normaler Mensch in seinem ganzen Leben.
Aber gerade weil die UCC-Guros mit Messer, Stöcken und den empty hands umgehen können, sagen sie auf einem ihrer YouTube Messer-Videos "We are no killers", genau darum geht es m.E. in den Kampfkünsten, gut zu werden, um kein Killer sein zu müssen.

Daher muss ein Finisher auch nicht immer am Kopf landen, bei Fortgeschrittenen sollten auch weit harmlosere Körperregionen reichen, zumindest bei harmloseren Angreifern.

Beste Grüße

Security
23-10-2010, 19:21
Im Judo gibt es so eine regel, wo jemand bevorzugt wird, der sich auf den bauch legt. wie genau diese regel heisst und was sie noch genau beinhaltet, weiss ich nicht mehr.

Es gibt diese Regel m.E. nicht. Das Problem ist vielmehr, dass Genickhebel nicht erlaubt sind, wären Genickhebel erlaubt, würde sich auch niemand mehr auf den Bauch legen.

Man könnte die Judo-Regeln so ändern, dass auf den Bauch drehen wegen Passivität einen Strafpunkt gibt. Das fände ich logisch.

Beste Grüße

Security
23-10-2010, 19:27
Dann müsste für ihn leichtkontakt wettkämpfe im kickboxen auch für die sv geeignet sein. sie erfüllen auch dieses kriterium.

meidbewegung, bewegungstrategien und taktiken, wie man von jemanden nicht nach hinten getrieben wird, sollte jede sv beeinhalten ;) wettkampf hin oder her :)

Natürlich sind Leichtkontakt-Wettkämpfe im Kickboxen gut für bestimmte Attribute, z.B. Speed, Timing, etc. Was dort fehlt - genauso wie bei Escrima-Wettkämpfen - ist das Power-Concept. Aber das kann man ja z.B. beim Judo oder traditionellen Karate oder Boxen trainieren.

Inwieweit Meidbewegungen Sinn machen, darüber scheint es auch in meinem Stil völlig unterschiedliche Denkansätze zu geben. Jedem das Seine!

Die einfachste Methode, nicht nach hinten getrieben zu werden ist m.E. einene deutlich besseren Vorwärtsdruck zu haben als der Gegner und nicht wie ein Tänzer herumzutänzeln.

Beste Grüße

DerBen
23-10-2010, 19:28
Es gibt diese Regel m.E. nicht. Das Problem ist vielmehr, dass Genickhebel nicht erlaubt sind, wären Genickhebel erlaubt, würde sich auch niemand mehr auf den Bauch legen.

Man könnte die Judo-Regeln so ändern, dass auf den Bauch drehen wegen Passivität einen Strafpunkt gibt. Das fände ich logisch.

Beste Grüße

Wenn man weiß, wie man die Junkies die das immer und immer wieder machen zurück auf den Rücken dreht und sie dann hebelt oder würgt, dann ist das auch egal.......;) Mich nervts auch. Wenn jemand die überfallen würde, der würde sich bedanken, 2 Schritt Anlauf nehmen und auf den Kopf springen(~=TOT).

JunFan
23-10-2010, 19:30
In den Fällen, wo ich mein Escrima waffenlos einsetzen musste war der erste Schlag immer der Finisher. Das kann aber auch daran liegen, wie ich trainiere, ich trainiere keine Kettentechniken.
Glück gehabt (ich meine jetzt nicht "nur" glück gehabt)! mag sein das es daran liegt. Aber so was benutze ich auch nicht ;)

Und man sollte nicht immer von sich auf andere schließen. Egal, ob bei negativen sachen oder positiven.
Nur weil du gleich jeden mit einen schlag ausnockst, heisst das nicht, dass das jeder kann. Und es heisst auch nicht, dass wenn jemand das nicht kann nut kettentechniken trainiert. Was immer auch kettentechniken sein soll und warum auch immer du diese ins spiel bringst.

ich persönlich finde es fatal nur auf den erstschlag/präventiv schlag hinzutrainieren und bei einem treffer abzubrechen und davon auszugehen, dass man sein gegenüber ausgenockt hat.

JunFan
23-10-2010, 19:35
Es gibt diese Regel m.E. nicht. Das Problem ist vielmehr, dass Genickhebel nicht erlaubt sind, wären Genickhebel erlaubt, würde sich auch niemand mehr auf den Bauch legen.

Man könnte die Judo-Regeln so ändern, dass auf den Bauch drehen wegen Passivität einen Strafpunkt gibt. Das fände ich logisch.

Beste Grüße

Also die judo-wettkampf regeln sind mir in dem sinne egal!
es ging ja nur darum, dass du meintest, sie wären besser für sv geeignet als andere! ich sehe das einfach anders!

Security
23-10-2010, 19:36
Mich nervts auch. Wenn jemand die überfallen würde, der würde sich bedanken, 2 Schritt Anlauf nehmen und auf den Kopf springen(~=TOT).

100% Zustimmung!

Es war zwar immer sehr nervend, Leute umdrehen zu müssen, gleichzeitig ist das Umdrehen aber auch eine schöne Kraftübung und daher mittelbar auch förderlich für die SV desjenigen, der umdreht. Man kann natürlich statt Kraft auch als Schwerpunkt Technik nehmen, aber das ist langweilig und nicht SV-relevant.

Für die SV leider ein tödlicher Reflex, genauso wie der nicht selten zu beobachtende falsche Reflex, im zu starken Schlaghagel dem Gegner den Rücken zuzuwenden, weil in der entsprechenden Kampfsportart nicht gegen den Rücken/Hinterkopf geschlagen werden darf. Auch so etwas sollte man sich abtrainieren, wenn man für die SV und das Überleben trainieren will. Manche leichte Schläge auf den Hinterkopf stärken das Denkvermögen, aber man braucht dazu einen guten Trainer, der weiß, wie die Schlaghärte dosiert werden muss. Balance ist alles.

Beste Grüße

Security
23-10-2010, 19:43
Was immer auch kettentechniken sein soll und warum auch immer du diese ins spiel bringst.

ich persönlich finde es fatal nur auf den erstschlag/präventiv schlag hinzutrainieren und bei einem treffer abzubrechen und davon auszugehen, dass man sein gegenüber ausgenockt hat.

Kettentechniken brachte ich ins Spiel, weil auf vielen FMA und Ju Jutsu Videos Kettentechniken zu sehen sind. Solange keine Power mit im Spiel ist, kann man stundenlang Kettenspiele machen. Traurig finde ich nur, dass viele diese Kettenspiele für die "Realität" halten.

Dass wir in bestimmten unterschiedlicher Meinung sind finde ich OK. Ich halte es auch für völlig in Ordnung, anstelle von einem von maximal drei Schlägen auszugehen. Wenn das auch nicht reicht, dann sollte man sehr gut im Grappling sein.

Aber in einem Punkt hast Du besonders Recht: Was für den einen richtig ist, kann für den anderen völlig falsch sein. Deshalb habe ich ja auch das Thompson-Zitat gepostet, der davor warnt, ein Klon seines Lehrers zu werden. Jeder muss herausfinden, was für ihn, sein Gewicht, Alter, Kraft etc. funktioniert.

"Meine" Interpretation des Latosa-Escrimas würde ich ehrlich gesagt auch niemandem empfehlen, es ist nur meine persönliche Interpretation. Es hat ja auch jeder Judo-Wettkämpfer und sonstige Wettkämpfer aller Kampfsportarten eine individuelle Strategie, je nach persönlichen Stärken und Schwächen.

Beste Grüße

JunFan
23-10-2010, 19:45
Kettentechniken brachte ich ins Spiel, weil auf vielen FMA und Ju Jutsu Videos Kettentechniken zu sehen sind. Solange keine Power mit im Spiel ist, kann man stundenlang Kettenspiele machen. Traurig finde ich nur, dass viele diese Kettenspiele für die "Realität" halten.

Dass wir in bestimmten unterschiedlicher Meinung sind finde ich OK. Ich halte es auch für völlig in Ordnung, anstelle von einem von maximal drei Schlägen auszugehen. Wenn das auch nicht reicht, dann sollte man sehr gut im Grappling sein.

Aber in einem Punkt hast Du besonders Recht: Was für den einen richtig ist, kann für den anderen völlig falsch sein. Deshalb habe ich ja auch das Thompson-Zitat gepostet, der davor warnt, ein Klon seines Lehrers zu werden. Jeder muss herausfinden, was für ihn, sein Gewicht, Alter, Kraft etc. funktioniert.

"Meine" Interpretation des Latosa-Escrimas würde ich ehrlich gesagt auch niemandem empfehlen, es ist nur meine persönliche Interpretation. Es hat ja auch jeder Judo-Wettkämpfer und sonstige Wettkämpfer aller Kampfsportarten eine individuelle Strategie, je nach persönlichen Stärken und Schwächen.

Beste Grüße
:)

DerBen
23-10-2010, 19:46
100% Zustimmung!

Es war zwar immer sehr nervend, Leute umdrehen zu müssen, gleichzeitig ist das Umdrehen aber auch eine schöne Kraftübung und daher mittelbar auch förderlich für die SV desjenigen, der umdreht. Man kann natürlich statt Kraft auch als Schwerpunkt Technik nehmen, aber das ist langweilig und nicht SV-relevant.

Beste Grüße

Absolute Zustimmung.
Ich bin wieder der Meinung, das so eine schlechte Position nur eine Etappe des Kampfes sein darf. Man kann aber sehr gut trainieren aus so einer Postition herauszukommen und den Kampf bei der erst Möglichkeit wieder aufzunehmen.
Da steht ein Bein rum, Arm einhaken und sich selbst umdrehen, der andere fällt vllt sogar mit, ist zumindest tw. kontrolliert - nur als Beispiel.
Wer aber das nicht macht, der hat für die SV nichts gewonnen, da hast du meine Zustimmung.

thaiboxer_
23-10-2010, 20:24
neben tháiboxen und sambo (sambo ist wie jiu) trainiere ich jiu-jitsu aber gegen mehrere gegner hat man als jiu kämpfer keine chance dagegen sind kampfsportarten zur selbstverteidigung wie karate krav maga effektiver. krav maga würde ich raten ist besser weil die mit dem hirn arbeiten all das zeugs mit energie und mathematisches wissen machen es seehr einfach sogar 5 typen fertig zu machen

Kable
23-10-2010, 20:39
Da bin ich ja beruhigt das ich einen Beruf gelernt habe in dem man viel rechnen musste.

rambat
23-10-2010, 20:41
krav maga würde ich raten ist besser weil die mit dem hirn arbeiten all das zeugs mit energie und mathematisches wissen machen es seehr einfach sogar 5 typen fertig zu machen

Irgendwie fällt es mir schwer, zu glauben, daß du den gesamten Thread gelesen hast, bevor du deinen Beitrag gepostet hast ...
:rolleyes:


FG
Rambat

amasbaal
23-10-2010, 20:44
krav maga würde ich raten ist besser weil die mit dem hirn arbeiten all das zeugs mit energie und mathematisches wissen machen es seehr einfach sogar 5 typen fertig zu machen

:rotfltota:troete:

am besten gegen 5 - 50.000 : e=mc² in anwendung. da reicht ein gekonnter knopfdruck.
p.s.: DAS ist wahre power, secu.

rambat
23-10-2010, 20:50
Also Amasbaal, nun komm aber ...
Er hat es doch begründet!


weil die mit dem hirn arbeiten all das zeugs mit energie und mathematisches wissen machen


Ich stell mir da gerade die Jungs aus "Big Bang Theorie" vor ...
So richtig mit Hirn arbeiten ... und all das Zeugs mit Energie und mathematisches Wissen und so ...

:D


Darf ich mal Wilhelm Busch zitieren?
Kam mir im Verlauf dieses Threads öfter in den Sinn ...

"Das Denken fällt oft schwer, indes / das Schreiben geht auch ohne es."

In diesem Sinne
FG
Rambat


PS: Sollte dieser inzwischen völlig entgleiste Thread nicht endlich dichtgemacht werden?

DerBen
23-10-2010, 20:55
neben tháiboxen und sambo (sambo ist wie jiu) trainiere ich jiu-jitsu aber gegen mehrere gegner hat man als jiu kämpfer keine chance dagegen sind kampfsportarten zur selbstverteidigung wie karate krav maga effektiver. krav maga würde ich raten ist besser weil die mit dem hirn arbeiten all das zeugs mit energie und mathematisches wissen machen es seehr einfach sogar 5 typen fertig zu machen

Also wenn ich jetzt Abitur mache, ne Besser noch Fachabitur, Leistungskurse Mathe Physik und so, kann ich dann auch 10 schaffen?:)

Kable
23-10-2010, 21:01
Also wenn ich jetzt Abitur mache, ne Besser noch Fachabitur, Leistungskurse Mathe Physik und so, kann ich dann auch 10 schaffen?:)

Und dann überlege mal wie viele du schaffst wenn du nachdem Fachabi in einen technischen Beruf arbeitest, oder irgendwo in der Logistik? Kräftediagramme, Hebelberechnungen jeden Tag, da haust du mal eben eine Kleinstadt zusammen.:respekt:

Security
23-10-2010, 21:07
Also wenn ich jetzt Abitur mache, ne Besser noch Fachabitur, Leistungskurse Mathe Physik und so, kann ich dann auch 10 schaffen?:)

Das ist kein Problem, das ist mathematisch bewiesen!

Und hier der Video-Beweis, wie man mit einem wissenschaftlichen System locker 5 Typen besiegt:
YouTube - Wing Tsun mass fight (http://www.youtube.com/watch?v=-lsIk-gEbWU&translated=1)

Wenn ein logisch denkener 50 kg Kämpfer entspannt mit Logik 5 gefährliche Gegner weghaut, dann kann ein logisch denkender 100 + kg Kämpfer locker mit Logik 10 noch viel gefährlichere Gegner weghauen. One hit, one kill.

Gruß

DerBen
23-10-2010, 21:11
Und dann überlege mal wie viele du schaffst wenn du nachdem Fachabi in einen technischen Beruf arbeitest, oder irgendwo in der Logistik? Kräftediagramme, Hebelberechnungen jeden Tag, da haust du mal eben eine Kleinstadt zusammen.:respekt:

Und wenn ich jetzt daneben noch ein Fernstudium in Informatik Anfange und in meiner Freizeit beim Blackjack betrüge?:gruebel:

califax
23-10-2010, 21:30
Und wenn ich jetzt daneben noch ein Fernstudium in Informatik Anfange und in meiner Freizeit beim Blackjack betrüge?:gruebel:

Dann könntest Du die SV_Fähigkeit tatsächlich brauchen. :devil:
(Merke: Es gibt in Deutschland keine Mafia. Neee, hier doch nicht.)

DerBen
23-10-2010, 21:43
Dann könntest Du die SV_Fähigkeit tatsächlich brauchen. :devil:
(Merke: Es gibt in Deutschland keine Mafia. Neee, hier doch nicht.)

Noch ein Bisschen von Dr. Kawashimas Gehirnjogging und ich würde den Laden doch allein ausheben oder?:rolleyes:

Ich sage:
23-10-2010, 21:51
Bin ja leider nur BJJ-Laie. Aber wenn ich mir auf YouTube BJJ-Kämpfe ansehe, dann sehe ich oft, wie sich ein Kämpfer ohne zwingenden Grund auf den Rücken wirft und den Gegner mitzieht und dann mit seinen Hebeln/Würgern zu arbeiten beginnt. Also halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass sich ein BJJ-Experte, wenn er es mit zu starkem Vorwärtsdruck zu tun bekommt, auch in einer SV-Situation instinktiv auf den Rücken werfen wird.

Also ich nehme deinen ersten Satz einfach mal als Überschrift.
Selbst auf "Youtube" gibt es Unmengen an Takedowns(!) die du eigentlich nur noch im BJJ (o.ä.) oder im MMA siehst.
Die Guard zu pullen wird im Wettkampf sogar mit -1 gewertet (nicht immer). Das kommt vor und man macht es wenn man weiß, dass der andere 1000x besser ist im Stand-up damit er nicht die Punkte für den Wurf absahnt. Das ist eine Taktik, keine grundsätzliche Vorgehensweise. Mein Trainer sieht das nicht mal gerne. Und ich wage mal zu behaupten, dass ein Takedown wesentlich leichter in der SV klappt als ein Wurf (außer man heißt rambat)...von daher...sind wir wieder bei deinem ersten Satz;)

califax
23-10-2010, 21:59
Noch ein Bisschen von Dr. Kawashimas Gehirnjogging und ich würde den Laden doch allein ausheben oder?:rolleyes:

Glatt niederjoggen würdest Du die. These brains are made for walking and that's just what they'll do...

Zunte
23-10-2010, 22:47
Und dann überlege mal wie viele du schaffst wenn du nachdem Fachabi in einen technischen Beruf arbeitest, oder irgendwo in der Logistik? Kräftediagramme, Hebelberechnungen jeden Tag, da haust du mal eben eine Kleinstadt zusammen.:respekt:

Also Geisteswissenschaftler würden dann wohl auch von nem Goldfisch kaputt gemacht:(

Kable
23-10-2010, 22:55
Also Geisteswissenschaftler würden dann wohl auch von nem Goldfisch kaputt gemacht:(

Ich zitiere mal einen mir bekannten SV-Trainer "Geisteswissenschaften? Dummes Zeug kann ich auch ohne Studium labern".:D;):D

PS Nur zur Aktennotiz, ich habe kein Problem mit Geisteswissenschaftlern, das war ein Scherz. Nicht das sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlt.

amasbaal
23-10-2010, 23:15
:weirdface

DerBen
23-10-2010, 23:19
:rofl: stimmt schon....

amasbaal
23-10-2010, 23:31
dann haben die mathematisch-naturwissenschaftlichen von mir aus ihr pi, unsereins hat dafür chi! :p

p.s.: dann hätte ein geisteswissenschaftlicher thai-boxer thai-chi?

Kable
23-10-2010, 23:32
Wichtig ist doch das man Spaß hat, egal ob Pi oder Chi, mit oder ohne Gi.:D

amasbaal
23-10-2010, 23:39
sag das mal denen, die ständig über die gute alte chi-sau herziehen :D.

DerBen
24-10-2010, 00:24
sag das mal denen, die ständig über die gute alte chi-sau herziehen :D.

Ist für mich sowieso nicht so das wahre. ich mach lieber Ip Man Chi Sao. Da kommt eine Aktion und dann wird mit einer eingedrillten Sache bis an den Gegner vorgebohrt und dann beginnt man von vorn. So hat nämlich Chi Sao früher funktioniert. Das Armwedeln heute hat damit nicht viel zu tun.
Wenn ihr mich fragt ist das alte Chi Sao hilfreicher für den Kampf.:D
Warum, das hab ich ausgeführt, kann man aber noch weiter ausführen, aber wird mir zu doof.:)

Es gibt immerhin Chi Sao, Lap Sao (mag beides doch irgendwie hilfreich sein), und die neueste Version, das einfach rumfuchteln, was weder Ving Tsunner noch Wing Chunner ernst nehmen....;)

Schnueffler
24-10-2010, 00:40
Das erinnert mich gerade an einen Spruch vom Cheffe hier:
Lap Sao, Pak Sao, Drecksau!
Bei einer Kombi auf dem Bundesseminar.
Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben!

DerBen
24-10-2010, 00:47
Das erinnert mich gerade an einen Spruch vom Cheffe hier:
Lap Sao, Pak Sao, Drecksau!
Bei einer Kombi auf dem Bundesseminar.
Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben!

Hast du. ;)
Kannte ich schon, aber immer wieder witzig.
Über die Wenig-Tauglichen-Witze von uns Wirklich Coolen fang ich aber gar nicht erst an.... *hust*
Und wo wir schon bei Wenig Tauglich sind. F**k the System.
:biglaugh:
Na gut, hören wir jetzt auch lieber wieder von Wing Chun auf.

JunFan
24-10-2010, 11:03
Also ich nehme deinen ersten Satz einfach mal als Überschrift.
Selbst auf "Youtube" gibt es Unmengen an Takedowns(!) die du eigentlich nur noch im BJJ (o.ä.) oder im MMA siehst.
Die Guard zu pullen wird im Wettkampf sogar mit -1 gewertet (nicht immer). Das kommt vor und man macht es wenn man weiß, dass der andere 1000x besser ist im Stand-up damit er nicht die Punkte für den Wurf absahnt. Das ist eine Taktik, keine grundsätzliche Vorgehensweise. Mein Trainer sieht das nicht mal gerne. Und ich wage mal zu behaupten, dass ein Takedown wesentlich leichter in der SV klappt als ein Wurf (außer man heißt rambat)...von daher...sind wir wieder bei deinem ersten Satz;)

danke..
so was habe ich mir gedacht :)

JuMiBa
24-10-2010, 13:30
Auf Wunsch des Threaderstellers ~°~Closed~°~