Sein WT stammte ja aus alten Tagen.
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soweit ich viele anti-wtler hier verstanden habe, soll das damals aber auch nichts getaugt haben.
ausserdem ist zb zu berücksichtigen, dass, wenn es doch was getaugt hätte, man jederzeit dahin wieder zurückkehren könnte o.ä..
könnte für die vollkritiker auch eine unangenehme vorstellung sein.
aber das führt dann m.e. hier schon zu sehr in die tiefenpsychologie und somit zum ot.
das will ich nicht riskieren.
gruss
ich hatte eher die tauglichkeit draussen gemeint.
um das mit sicherheit anzunehmen, halte ich sifu kernspecht für zu unberechenbar, jedenfalls aus meiner fernperspektive.Zitat:
Wird nicht passieren.
vielleicht ist´s aber auch nur ein wunschgedanke meinerseits.
gruss
Nun ja ...
Man hat in den 70ern und 80ern ja anders trainiert. Ich habe das ja schon mehrfach mal erwähnt - neben anderen Leuten.
Karate ( Shotokan ) war damals sehr kämpferisch orientiert. Es gab ja kaum KK/KS Angebote - jedenfalls nicht so wie heute.
Damals ging man tatsächlich da hin um das kämpfen zu lernen. Und WT galt halt als Geheimtipp. Mit der Vorgehensweise und diesem kompromißlosem Vorwärtsdrang, kamen die anderen KK´ler einfach nicht klar.
Zum Karate:
Ich habe 85 mit Judo begonnen und 87 noch Karate dazu gemacht. Ich habe es selber bei den Erwachsenen gesehen, daß die Mae Geris mit voller Wucht in den Bauch getreten wurden. Die Vorgabe war immer, daß beim Partner Tränen runterlaufen mußten. Dann wurde gewechselt.
Welcher Shotokan-Verein macht das heute noch ? Besser war das allerdings nicht - aber sie trainierten und lernten das kämpfen.
Ist zwar OT, aber ...
Wir hatten damals einen Trainer in der Region ... Puuuh ... der machte ein Judo, daß war alles andere als gesund. Der hatte diese Angewohnheit in die Hebel und Würfe " hinein zu springen ". Und genau das vermittelte er seinen Schülern.
Damals lernte ich das Wort " Schultereckgelenkssprengung " kennen.
Unvergessen auch das Sommertrainingslager 88 .... Weil ich einmal meine Hose vergessen hatte und nur Jacke und Obi mithatte wurde ich bestraft. 45 Minuten am Stück laufen ... Richtig gelesen ... 45 Minuten - ohne Pause ! Und ich war 11 Jahre alt !
Bezieht sich auf Post 43(?) von Willi: Genau das denke ich, ist auch der Grund für deren Erfolg damals gewesen.
@Zocker: heute würden sie mit reinem old school EWTO WT nichts mehr reißen können (international).
Auf der langen Distanz ist der Stand nicht so brauchbar wie klassische Stände, die man im VK und SK sieht.
Alle Ding Dung'ler die ich kenne welche in der langen Distanz kämpfen können bzw. die, aus dem Forum, welchen ich glaube, dass sie in der Langdistanz kämpfen können, machen auch andere Stile (Kick Boxen, Karate, Kuk sul Kwon oder wie das heißt) etc. oder machen einen Ding Dung Stil, der auch den schrägen Stand kennt (siehe z.b. Sean). Zudem gibt es ja auch die Langfaust. Damit muss ich mich aber auch beschäftigen.
Der tiefe Ellenbogen ist ebenfalls schon in der Mitteldistanz nicht zu gebrauchen. Jeder Boxer schlägt einfach über den Arm.
Das fehlen von Bodenkampf und scheinbar auch des Stand Up Ringen vernachlässigt wichtige Distanzen. Dass der Spruch "Ich kann jeden in der Langdistanz halten" für den ***** ist, ist seit den regelosen Kämpfen bekannt. Damals war es die Moral, die einen Hindert, heute sind es die Limitierung durch die Regel.
Ding Dung kann sicher ein gutes Add-on sein, aber es ist auch innerhalb von 2 bis 4 Jahren gelernt. Damit meine ich natürlich nicht das verfeinern.
Denke, Ding Dung war in der Vergangenheit in China ein einfaches schnell zu erlernendes System. Aus dem Kontext seiner Entstehungszeit und Region gesehen.
Gruß
KeineRegeln
Er ? Sehr gut würde ich sagen. Sonst wären gewisse Dinge nicht geschehen. Und jetzt werde ich mich nicht weiter äußern. Auch nicht per PN.
Besser ist das. ;)
Der Nutzer Bujun hat das ja auch öfters bestätigt, daß es im Training richtig zur Sache ging. Die haben sich nichts geschenkt.
frage wäre diesbezüglich, wie es aussehen würde, wenn dort von den anfängen bis heute eine auf sv ausgerichtete sparringsform (weiter?)entwickelt worden wäre, bei der man sämtliche wt-techniken im täglichen training anwenden/ausprobieren könnte, ggf auch über die "5 distanzen".
nach nunmehr fast 40 jahren könnte m.e. da bisher schon was ziemlich wirksames rausgekommen sein.
hätte wohl weniger etwas mit (internationalem) sport zu tun.
aber die sportinteressierten haben m.e. schon damals nicht wt trainiert.
ausserdem wäre so eine trainingsform (mit der dazugehörigen intensität und häufigkeit) m.e. nichts für die masse, sondern immer nur für ein paar "verrückte".
aber unter "vorzeigeelite"-gesichtspunkten hätte sowas für das "breiten-wt" möglicherweise trotzdem eine werbewirkung gehabt.
gruss
tja... .
bestimmt!Zitat:
Besser ist das. ;)
ist mir bekannt.Zitat:
Der Nutzer Bujun hat das ja auch öfters bestätigt, daß es im Training richtig zur Sache ging. Die haben sich nichts geschenkt.
er hat vor allem von der trainingswirksamkeit für draussen berichtet.
der videobeweis fehlt halt... .
gruss
Schaue dir doch mal an, wie lange das schon existiert und Entwicklungszeit hatte und schaue dir mal Krav Maga an. Der Vergleich ist natürlich nicht ganz fair.
Pankration war in seinen Anfängen eine KK in der auf Turnieren selbst das beißen erlaubt war.
Überall hast du ähnliche Muster.
Versteifte dich auch nicht auf SV vs Sport. Wer nicht in der Lage ist seinen Gegner mit der Faust im Gesicht zu treffen, wird er es schon gar nicht mit nem Fingerstich zum Auge oder der Kehle schaffen.
In den Vale Tudo Kämpfen und den alten UFC Kämpfen konnte man auch sehen, dass diese "schmutzigen Tricks" eben längst keine Wunderwaffen sind.
Außerdem, wie soll denn die Entwicklung aussehen, die die Schwächen ausmerzen? Tiefer Ellenbogen, Stand etc? Das Ergebnis würde irgendwann nicht mehr wie Ding Dung aussehen. Mich würde das nicht stören. Aber vermutlich jede Menge Praktizierende. ;)
Gruß
KeineRegeln
Ach mal so neben bei. Hatte neulich mal nen Typen "kennen gelernt". Macht Krav Maga. Miese Technik, aber Arme wie Beine und eine gewisse Mentalität.
Ich habe seinen Freunden auf's Wort geglaubt, dass 5 Polizisten mehr als nur Mühen hatten, ihn zu bändigen.
Mehrere hat er niedergeschlagen. Manche Menschen brauchen nicht mal ne KK um wie ein Berserker wüten zu können.
Gruß
KeineRegeln
die von mir angesprochene sparringsform wurde in dieser zeit m.e. gerade nicht systematisch entwickelt (s.o.).
mache ich nicht. von gewissen notwendigen trainingsunterschieden gehe ich trotzdem aus.Zitat:
Versteife dich auch nicht auf SV vs Sport.
mag sein!Zitat:
Wer nicht in der Lage ist seinen Gegner mit der Faust im Gesicht zu treffen, wird er es schon gar nicht mit nem Fingerstich zum Auge oder der Kehle schaffen.
bei der von mir erwähnten sparringsform trainiert man aber (auch), den gegner mit der faust (wirksam) ins gesicht zu treffen.
das sind keine wunderwaffen, sondern einfach waffen, welche basismässig mitzutrainieren sind.Zitat:
In den Vale Tudo Kämpfen und den alten UFC Kämpfen konnte man auch sehen, dass diese "schmutzigen Tricks" eben längst keine Wunderwaffen sind.
mit den technischen stärken/schwächen des wt kenne ich mich nicht aus.Zitat:
Außerdem, wie soll denn die Entwicklung aussehen, die die Schwächen ausmerzen? Tiefer Ellenbogen, Stand etc? Das Ergebnis würde irgendwann nicht mehr wie Ding Dung aussehen. Mich würde das nicht stören. Aber vermutlich jede Menge Praktizierende. ;)
diese würden durch die erwähnte sparringspraxis jedoch verstärkt/vermindert (try and error).
wenn sich das wt dadurch verändert, ist das halt so.
soll doch eh flexibel sein.
ausserdem sieht das heutige ewto-wt auch anders aus als früher.
gruss
Vom heutigen WT Rede ich erst gar nicht. ;)
Ich schreibe vom old school WT und anderen kämpferischen Stilen.
Man kann die selben Sparringsformen aus dem KM nehmen.
Man kann aber schön drüber schlagen, in dem man den Ellenbogen beim schlagen eindreht. :)
Du kannst die Schutzausrüstung, Stresstrills, Zielsetzung aus dem KM nehmen. KM ist das was heute als SV verstanden wird. Im KM arbeitet man auch mit groin kicks etc.
könnte man vielleicht.
für wt würde aus wt-sicht vielleicht was anderes besser passen oder sich mit der zeit herauskristallisieren.
stressdrills sind m.e. kein sparring, auch kein sparringersatz.
groinkicks habe ich von sifu kernspecht persönlich schon auf einem lehrgang vor über 25 jahren, bei dem ich zugesehen hatte, ständig gesehen-wobei er oft erst nach dem kick den gekickten gefragt hat, ob dieser einen tiefschutz trage.
gruss
Oder halt im "old school mma style"!
Entsprechende Schutzausrüstung und das erlaubte wird nach und nach mehr.
Schau dir mal alte UFC Kämpfe an.
Tiefschläge/Tritte erlaubt, griffe in die Augen, Haare, etc.
könnte man schon mal ziemlich gelten lassen.
wird das im km so sparringsmässig trainiert?
ich würde es auch ohne videobeweis vorläufig mal glauben.
war früher immer davon ausgegangen, dass das "5-distanzen-kampf"training im wt so aussehen würde.
da war wohl der wunsch der vater des gedankens.
gruss
Die hält zudem dann auch moralisch nichts zurück. Die sind dann einfach im Zerstörer Modus. ^^
Hatte mich auch mit ihm unterhalten. Meine Einschätzung ist, dass der mit Fremden kein freundschaftliches Sparring machen kann.
Sein Kumpel, mit dem ich mich an dem Abend gut verstanden hatte, war von der Mentalität auch nicht ohne. Hatten uns gut ausgetauscht und er war auch offen für Tipps. Aber er meinte immer wieder, ich soll die Sachen nicht an ihm zeigen. Einmal, weil seine Freunde denken könnten (wir waren alle betrunken), dass ich ihn angreifen. Und zudem, er es nicht auf sich sitzen lassen kann, wenn jemand glauben wurde, dass er gegen jemanden verliert. Er meinte: "'KeineRegeln', wenn auch nur einer sagen würde, dass du mich verprügelt hättest und auch wenn das stimmt würde, ich würde 30 Leute holen und dich zusammenschlagen, nur damit das keiner sagt."
Trotzdem war das ein lustiger abend. :)
Gruß
KeineRegeln
Warum ich das schreibe: wenn man wie in der alten WT Riege moralisch ungehemmt auf jemanden los geht, hat man einen riesen Vorteil.
nachvollziehbar!
wenn man das nicht von haus aus drauf hat, muss man sich´s halt fleissig antrainieren.Zitat:
... wenn man wie in der alten WT Riege moralisch ungehemmt auf jemanden los geht, hat man einen riesen Vorteil.
bringt bestimmt bis zu einem gewissen grad erfolg.
und dann gibt´s noch die frage, ob man das kämpfen für draussen als grundlage auch so lernen kann, dass man mehr kann, als nur blind draufzugehen.
wäre dann wohl eine nächste stufe; oder bei manchen auch das direkte ziel.
gruss
Musst mir das mal zeigen, wie du das meinst bzw. hast du mal nen clip, wie das VT mäßig aussieht? Weißt ja, bin immer offen Wissen an zu häufen.
Gruß
KeineRegeln
Da WT-Herb hier durch Abwesenheit glänzt, von mir einige kurze Infos:
WT-Herb hat "zu seiner Zeit" sehr ordentlich "gewütet", in "Vergleichs-Kämfen"
und auch "draußen" ( wofür er Ärger bekam ). Quelle: mehrere glaubhafte
Zeitzeugen.
Dingsbums und besonders jetzt WT: ABSOLUT sparrings-untauglich bzw. der
Partner müßte reichlich "Leidensfähigkeit" mitbringen.
Die Aussage mit den "5-Distantzen" stimmt und da sollte der WT-ler auch
JEDES MAL durch, also Distanz überbrücken ( Tritt ), mit Fauststößen SCHNELL
rein und dann SOFORT Ellbogen + Knie und damit's auch endgültig ruhig wird
den Gegner zu Boden und dort noch ein paar Ellbogen ( oder Knie von oben )
mitgeben.
Quelle: bei Klaus Hennrich genau so gelernt ! ( nicht in jedem 08/15- Training
weil dafür keine Zeit ist bei all den "Programmen" - die aber die notwendigen
Einzelteile enthielten - und dem "lustigen" EWTO-Verdreh-ChiSao ... sondern
auf Ganztages-Kursen oder auch mal Fr. - Sa. mehrtägig in angemietetem
Ferienhaus .. das war superklasse lustig mit unseren ganzen "Beschädigungen" ).
Auf das allgemein übliche Sparring ist das nicht umsetzbar !
Das Durcharbeiten durch die 5 Distanzen ist unabdingbar damit WT
auch tatsächlich ABSCHLIESEND funktioniert - mit mehr oder weniger
sinnlosem rein/raus und vor/zurück geht das nicht und schon gar nicht
wenn sich die Techniken auf ( gerade ) Tritte und (K-) Fauststöße
beschränkt.
So - und das IMMER VOLLES PROGRAMM ... sonst sieht's so aus wie bei
H. Crenko: "sucht" Arme des Gegners ( obwohl der Weg völlig frei war ! )
und macht ausgerechnet noch so n'en halbgaren Ellbogen IN DIE LUFT ohne
den Gegner wie für so was notwendig zu fixieren / rein zu ziehen.
OK - so was wird in der EWTO leider nur noch selten bzw. "versteckt"
trainiert weil die Zielgruppe ( VIELE VIELE ZAHLENDE NICHT-KÄMFEN
WOLLENDE !!! ) anders ist wie in der Anfangszeit als ein großer Teil
( natürlich auch damals nicht alle ) der Schüler WT für die tatsächliche
( häufige ! ) Anwendung geübt hatten.
Ich hatte Jahre zuvor reichlich Shotokan trainiert ( auch für die
praktische Anwendung gedacht da ich mit 170 cm keine Lust auf ständiges
Nachgeben oder verprügelt werden hatte ) und in den Sporthallen ( war in
mehreren Gruppen gleichzeitig damit 5 x / Woche Training möglich ) STANK
die Luft nach 1/2 Stunde nach Schweiß und Adrenalin und die Brühe ist
von den Scheiben runter gelaufen - so wie bei Klaus Hennrich auch und
genau DESWEGEN bin ich zu ihm und nicht in eine der reichlich vorhandenen
anderen WT-Schulen ( von denen kamen die Klopper zu Klaus und von Klaus
sind umgekehrt nur wenige dorthin gewechselt da bei JEDER Demo der gute
Klaus seinen jeweiligen Partner, manchmal eben mich, so zerlegt hat dass
viele von Klaus-Schülern die notwendige "Leidensbereitschaft", besser
Einsatzbereitschaft, mitgebracht hatten.
Karate 1970: ca. 1 Stunde härtestes Konditions- und Kraft-Training inkl.
Dehnen usw. - Mann auf die Schulter, im Kreis rum rennen, auf Kommando
stehen bleiben und die Trainer sind von Mann zu Mann gegangen und da
gab's volle Tritte und Schläge in den Bauch und FAST immer sind wir
stehen geblieben - dank hunderter SitUp's und Liegestütz in JEDEM
Training.
Sparring ? - ordenliche Klopperei, halt mit Karate-Techniken und Ziel war
doch tatsächlich einen entscheidenden Tritt oder Schlag rein zu bringen ...
und nicht wie beim WT sich reinzuarbeiten und dort fertig zu machen.
Mannheim war "damals" eine der Karate-Hochburgen in D und es wimmelte
nur so von DM / internat. DM / EM und den Bundestrainer B. Götz hatten
wir genau so als TÄGLICHEN Trainingspartner wie Vize-WM Sigi Wolf.
Und hochrangige ausländische Sensei auf Lehrgängen.
Mit ca. 3 - 4 Stunden reines Sparring ( Randori ) / Woche lernt man Austeilen
und Einstecken und ein recht großer Teil der Leute haben das auf sich
genommen um dann "draußen" ihren Spaß zu haben - auch Lehrer !
In der EWTO ist der größte Teil der sog. "alten Klopper" raus und viele von
denen machen ( notgedrungen ) genau so weiter wie bis dahin gelernt -
ganz einfach weil sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen müssen und
nach EWTO-Vorbild die "Programme" und "Sektionen" verkaufen ( müssen ).
ABER viele dieser EWTO-Abkömmlinge bringen ihren Schülern das Kämpfen
bei - einfach auch weil sie's selbst noch gelernt hatten und halt weiter
machen damit - gut für die Schüler dort.
ALLES was über den Lehrinhalt von LT hinausgeht ist nicht nur unnötig
sondern sogar SCHÄDLICH für die Anwendung des Stils, der dadurch
verzerrt und verwässert wird.
Wenn's der Oberchef nicht so mit der Beinarbeit hat und diese für sich
selbst so genehm einfach vernachlässigt - bekommt man eben nur noch
"Hoppler" als Ergebnis ... einfach mal wieder die erste Demo von LT in Kiel
rein ziehen wie der da rumflitzt ! - und wo ist das in der EWTO geblieben ???
Nochmal zu Sparring / und "draußen" : dafür benötigt man absolut KEIN
LT/EWTO-ChiSao - was aber jahrzehntelang die größte Einnahmequelle der
EWTO-ler war: ständig "Neues" hinzulernen und irgendwann winden sich
alle nur noch ( im Stand ! ) und haben keine Idee was sie da eigentlich
machen und was wichtiger wäre: wie komme ich in "meine" Distanz und
wie bringe ich das Ding schnellstmöglich ins Trockene ???
Ich sehe in den doofen Clips immer weniger WT-ler die auch nur in der
Lage wären überhaupt einen wirkungsvollen Schlag ab zu geben und die
sich nur noch mit "Probelemen" der stil-fernen Art beschäftigen anstelle
den eigenen Stil sinnvoll und wirkungsvoll zu erlernen.
Es ist nahezu völlig ausgeschlossen dass 2 "Meister" ihres jeweiligen Stiles
"draußen" aufeinandertreffen und dass ein WT-ler ( oder egal was anderes )
mit einem Meisterboxer, Meisterringer ( die sehr gerne schlagen weg von
der Matte ) oder einem mma-ler ERNSTHAFT Krach und Probleme bekommen
könnte.
Die bösen "Straßenschläger" machen eh was ganz anderes und dafür
brauchts halt das Wissen wie die was machen und dass man halt
ebenso entschlossen und bösartig sein eigenes Ding machen muss -
das DANN auch klappt ( sofern nicht WU/Man und rauswinden vorkommen
sollen - das wird dann nämlich nix ! ).
Grüße
BUJUN
Die Videos von Philipp, Sean, Michael und auch unserem Kai zeigen das
sehr gut - wobei sich die Beteiligten jeweils die Mühe machen mit einem
Partner der genau das Gleiche will :)
Für einen sportlichen Vergleich passt das nur sehr eingeschränkt - es
ist ja KK und KEIN KS ! ( habe ja gerade dazu schriftlich gequasselt ).
VT und dergleichen sind für die praktische Anwendung, den "Ernstfall"
geschaffen und da geht es "nur noch" darum sein eigenes Ding 100-%-ig
durchzuziehen und KEINEN Gedanken daran zu verlieren was der Gegner
EVENTUELL macht / machen könnte ...
Grüße
BUJUN
Ellbogen... hm ja klar. Der gefürchtete WT Ellbogen....
Sorry aber ich kann hier so vieles nicht ernst nehmen.
Guckt euch mal einen guten Thaibox Wettkampf an und zählt nach, wie oft da erfolgreich mit Ellbogen gearbeitet wird. Und die dürfen noch nicht einmal Ringen.
Das hat vielleicht vor 15 Jahren noch funktioniert, aber inzwischen.... Überhaupt ist mir nicht klar, wieso immer alle wing chun als Nahkamf einordnen. Also zumindest wenn es um Selbstverteidigung gehen soll, vor allem gegen einen stärkeren ist doch eher das Gegenteil sinnvoll...
Und noch was: ein paar Straßenschlägereien und "Herausforderungskämpfe" sind ein schlechter Ratgeber um die Kampffähigkeit einer Person einschätzen zu können. Ein kurzes, freundschaftliches Sparring mit einem Profi ist da schon wesentlich besser geeignet. Für die Lehrer: in SEINER Schule, nicht in eurer eigenen!!!
Dann sehen wir mal, wieviele "unfaire WT Angriffe" da angebracht werden könnten, und unter welchen Verlusten.