Da kannst du selbst gleich belegen, dass von dir keine "haltlosen Behauptungen" kommen:
Erbringe den Nachweis, dass der "betroffene User" wie gedruckt lügt.
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Nö - bzw. ist gar nicht notwendig. Dazu muss man bei Bedarf nur nachlesen was Du hier in den verschiedenen Themen so von Dir gegeben hast.
Das Du immer dann wenn Du mal wieder entsprechend aufgeflogen dann auf Tauchstation gegangen bist bzw. einen anderen Nebenschauplatz aufgemacht hast ist ja auch schon eine bekannte „Strategie“.
Was macht eigentlich die Suche nach den Videos mit denen Du belegen wolltest, dass Submissions ja zu 90 % (oder so) zu lange gehalten werden? [emoji6]
Ach ja und wenn wir schon dabei sind - erbringe Du erstmal den Nachweis das Du je irgendwo mal KS trainiert hast. Bislang hast Du ja nicht mal den Namen des angeblich so brutalen Gyms genannt in dem Du vermeintlich mal gewesen sein willst.
Im letzten Jahr sind nach meinem Wissen 4 Boxer und 2 MMA Kämpfer im Ring totgeschlagen worden. Da das Verhältnis zwischen Boxen und MMA (sowohl in der Anzahl der Kämpfe als auch in den Kampfzeiten) deutlich über 2:1 liegen dürfte, kann ich nicht nachvollziehen, worauf sich deine These stützt.
Ich glaube nicht, dass ein zu später Kampfabbruch eine Frage von Boxen oder MMA ist. Da gibt es innerhalb dieser Lager schon gewaltige Unterschiede, die schlicht auf Vorgaben des Veranstalters oder persönliches Versagen des Refs zurückzuführen sind.
Das Problem ist bei beiden der "Macho"-Aspekt. Vom Publikum und betroffenen Kämpfern selbst wird ein früher Kampfabbruch eher kritisiert als honoriert.
Das ist Unfug. Ohne Frage bist du bei einem Kampf gepusht, dass erzeugt aber eher einen Tunnelblick auf deinen Gegner, als dass es dich von diesem ablenkt. Jeder der im Ring boxt weiss, wie sich ein starker oder angeschlagener Gegner anfühlt. Der Verstand funktioniert selbstverständlich auch noch, sonst könnten die Leute die Regeln nicht beachten.
Die Verfechter von Sportarten wie Boxen oder MMA werden nicht müde zu behaupten, dass deren Training und Kämpfe sozusagen echte Männer formt, den Charakter und das Wertesystem positiv beeinflusst. In meinen Augen völliger Bullshit. Würden sich Schläger, Gewalttäter, die "Unterwelt" für diese Sportarten interessieren, begeistert mitkämpfen oder im Publikum supporten, wenn dem so wäre? Wohl eher nicht.
Ich sage dir, wovon ich überzeugt bin:
Diese Sportarten verhelfen den schlechtesten Charakterzügen und Eigenschaften zum Durchbruch. Die Leute prügeln im Ring gnadenlos aufeinander ein, weil sie gnadenlos sind. Sie müssen häufig vom Ref von ihrem unterlegenen Gegner regelrecht weggerissen werden.
Nicht, weil sie dessen Wehrlosigkeit nicht erkennen - sie sind schlicht freiwillig nicht bereit, von ihrer "Beute" abzulassen.
Genauso, wie ich mir bewusst bin, dass man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren kann, bin ich doch davon überzeugt, dass die Mehrheit dieser Kämpfer
ihre Gegner im Kampf töten würde, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen würden - indem beispielsweise der Ref pennt und nicht eingreift.
Ich glaube nicht an das Gute im Menschen. Die Mehrheit der Menschen lebt nur durch Zwang und Gesetze friedlich zusammen.
Entsteht ein Freiraum, wo sie töten können - dann töten diese auch. Das hat die Geschichte vielfach gezeigt, auch von uns kultivierten Deutschen.
In den 30ern sind ganz normale Durchschnittstypen im Rahmen von Progromen zu Abertausenden über ihre Nachbarn hergefallen, haben die bestohlen, geschlagen, erschlagen, vergewaltigt. Einfach deshalb, weil es "erlaubt" war. Glaubst du, das könnte heute nicht mehr passieren, wenn der Staat versagt?
Ich nicht.
Es ist nicht das Adrenalin - es ist die uns eigene, tiefsitzende Bösartigkeit.
Die EAV hat bereits vor Jahrzehnten in ihrer genialen Art das Problem beschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=7IlUCJfl79M
Dann liegst Du falsch - im Ring ist kein einziger totgeschlagen worden. Wurde Dir aber auch schon erklärt.
Nach Deiner kruden „Definition“ würde das ja wie folgt aussehen:
2 Touristen geraten in Kölner Dom in Streit, einer schlägt den anderen. Der erleidet eine Verletzung und geht ein paar Stunden später ins Krankenhaus wo er verstirbt.
Also wurde er deswegen im Kölner Dom „totgeschlagen“ - wohl kaum...[emoji23]
Weswegen die Täter nicht wegen Mord oder Totschlag, sondern wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt wurden.
Wäre er an Ort und Stelle an dem Schlägen verstorben hätte potentiell Totschlag im Raum gestanden.
Kleiner aber feiner Unterschied. Und wenn jemand polemisch behauptet bei Wettkämpfen würde im Ring so lange auf jemanden eingeschlagen bis er tot ist, dann ist das weder juristisch noch faktisch korrekt.
Nur weil es auf den ersten Blick "offensichtlich" erscheint, muss es ja nicht stimmen.
Da müsste man die tatsächlichen muskulären Unterschiede bei trainierten Kämpfern verschiedener Geschlechter in Beziehung setzen zu den einwirkenden Kräften.
Die Gegnerin ist ja auch eine Frau.
Wenn man Deine Thesen zu den niedrigen Beweggründen berücksichtigt, vielleicht auch die geringere Neigung von Frauen, andere Menschen totzuschlagen, die sich z.B. in der Kriminalitätsstatistik wiederspiegelt.
Weil? Das Ergebnis mit Deinem laienhaften Rechtsverständnis nicht zusammen passt?
Ist vollkommen OT aber das Gericht hat keine Tötungsabsicht in dem Fall gesehen, ob es einem gefällt oder nicht. Wäre das Opfer vor Ort verstorben weil so lange auf es eingeschlagen wurde bis es tot war, dann wäre die Ausgangslage eine andere gewesen.
https://www.morgenpost.de/berlin-akt...hmerzhaft.html
Das Frauen Gewalteinwirkungen auf den Kopf schlechter wegstecken als Männer ist nach meinem Wissen unbestritten. Die Ursache dafür ist wohl nicht restlos geklärt. Neben genetischen/Hormonellen Gründen, welche sich negativ auf die Belastbarkeit von Geweben etc. auswirken, ist eine deutlich schwächer ausgeprägte Nackenmuskulatur der Hauptverdächtige.
Selbst eine 40kg Frau kann aber grundsätzlich problemlos die notwendige Kraft aufbringen, einen Menschen totzuschlagen oder totzutreten.
Gerade beim Kampfsport werden ja jene Hemmungen abtrainiert, die normalerweise verhindern, dass wir mit voller Kraft auf einen anderen Menschen einschlagen. Ich denke dieser Aspekt ist wichtiger und zerstörerischer als physische Eigenschaften.
Viel erstaunlicher finde ich, dass es im Frauen MMA überhaupt schon einen Todesfall gegeben hat. Sowohl Frauen Boxen wie Frauen MMA sind ohne Frage Randerscheinungen, deren Kämpfe machen nur einen Bruchteil aus. Mir ist jetzt ad hoc kein Todesfall aus dem Frauen Boxen bekannt, insofern finde ich einen Todesfall bei MMA schon bemerkenswert. Sicher sollte man aus einem einzelnen Fall keine statistischen Schlüsse ziehen, aber es spricht zumindest nicht für die Theorie, das MMA per se sicherer als Boxen ist - und Boxen ist in meinen Augen schon eine Katastrophe.
Wenn Du mein Rechtsverständnis als "laienhaft" bezeichnest, soll das eventuell darauf hindeuten, dass Du ein juristischer Profi bist?
Mein laienhaftest Rechtsverständnis sagt mir, dass es bei der Unterscheidung zwischen einem vorsätzlichen Tötungsdelikt (für Dich: Mord und Totschlag) und einem nichtvorsätzlichen (KV mit Todesfolge, fahrlässige Tötung) auf den Vorsatz ankommt und nicht darauf, ob das Opfer noch am Tatort verstirbt oder im Krankenhaus.
ja eben, keine (auch keine bedingte) Tötungsabsicht => kein vorsätzliches Tötungsdelikt.
Das ist nun Deine Behauptung. Im den von Dir verlinkten Artikel steht allerdings:
Und bis zum Schluss blieb unklar, wer den Tod von Jonny K. auf dem Gewissen hat. Womöglich wäre selbst bei besserer Beweislage ein einzelner Täter gar nicht zu ermitteln in diesem irren Inferno aus Schlägen, dem heftigen Sturz und brutalen Tritten. So erklärt sich der Tatbestand einer „Körperverletzung mit Todesfolge“,
Laut Zeitungsberichten wurde Jonny K. an Ort und Stelle reanimiert. Falls dies stimmt, wäre er bei schlechterer medizinischer Versorgung schon am Tatort verstorben.
Nach Deinem "professionellen" Rechtsverständnis würde es dann einen Unterschied zwischen einem vorsätzlichen und einem nichtvorsätzlichen Tötungsdelinkt machen, wie schnell ein Notarzt da ist?
Der Haupttäter im Fall Brunner wurde übrigens rechtskräftig wegen Mordes verurteilt.
Was ich bis eben gar nicht wusste: Das Srafmaß wurde zudem durch das Gericht wegen vorverurteilender Berichterstattung reduziert... .
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall_Jonny_K.
Da brat mir einer nen Storch.
Und in der Tat: mir ist auch nicht bekannt, dass der Ort einer Gewalttat entscheidend ist wie eine Anklage aussieht:
Gibt ja Leuet die werden von Kugen duchsiebt und leben noch Tage im Krankenhaus. Wär schon etwas absurd da
keine Tötungsabsicht zu unterstellen.
Little_Green_Dragon hat_Unrecht.
Was Strafrecht angeht bin ich das mit Sicherheit nicht - zum Glück.
Was jetzt aber Brunner und Co. oder der Einsatz von Schusswaffen mit dem eigentlichen Thema KS zu tun haben soll will sich mir nicht so ganz erschließen. Es geht um Wettkämpfe im KS - hier irgendwelche Beispiele aus anderen Bereichen bemühen zu wollen bei denen jemand (ggf. noch von mehreren Personen) überfallen und attackiert wird sind vollkommen untauglich, da es sich um komplett andere Voraussetzungen handelt.
Kelte behauptet wiederholt, es würden Leute bei Wettkämpfen im Käfig „totgeprügelt“.
Juristisch kann im KS Kontext (und um den geht es) im Sinne von „Totschlag“ da keine Rede von sein, außer man würde jetzt den Kämpfer unterstellen wollen, dass sie tatsächlich mit einem konkreten Vorsatz den Gegner zu töten in den Kampf gehen.
(Und nein jetzt bitte nicht wieder diesen Thrash Talk aus der Promo als „Beweis“ für diesen „Vorsatz“ rauskramen.)
Hier wäre also wenn überhaupt eine fahrlässige Tötung in Betracht zu ziehen - und auch da wird man nicht wirklich weit mit kommen, da es beim KS schon am erfolgsqualifizierten Delikt fehlt (außer es rammt jetzt jemand den anderen entgegen der Regeln mit Absicht kopfüber auf die Matte o.ä.).
Selbst eine „KV“ im Wettkampf ist im Normalfall ja nicht mal strafrechtlich relevant, da die Einwilligung dafür vorliegt.
Unterm Strich bleibt also festzuhalten:
Im juristischen Sinne wird beim KS kein strafbares Tötungsdelikt - also auch kein Totschlag - begannen, auch dann nicht wenn jemand Verletzungen erleidet in Folge dessen er verstirbt.
Davon mal ganz abgesehen, auch wenn man sich der Sache ohne den KS Kontext widmet:
Gerade der oft sehr schmale Grad im Strafrecht macht es für die Richter ja so schwer. Es ist nun mal ein Unterschied bzw. kann tatsächlich den Unterschied machen, ob jemand „nur“ verletzt wird oder ob tatsächlich so lange geschlagen und getreten wird bis jemand tot ist.
Da kann schon der eine (nicht) erfolgte Tritt den Unterschied zwischen Totschlag und KV mit Todesfolge ausmachen. Oder eben ob jemand noch vor Ort seinen Verletzungen erliegt oder erst später. Ist Teil der gesamtheitlichen Betrachtung.
Nicht schön, aber leider täglich Brot bei den Gerichten.
Irgendwo hier oder in einem anderen Thema hatte jemand ja auch mal den Duden dazu zitiert: „...so lange schlagen bis er tot ist“ (sinngemäß). Wie schon mal geschrieben, wenn jemand bis zum Eintritt des Hirntods oder darüber hinaus Schläge verteilt kann man das dann darunter packen. Im KS Kontext ist mir kein Fall bekannt, in dem das in dieser Ausprägung tatsächlich der Fall gewesen ist.
Das so lange schlagen bis jemand tot ist kann man natürlich so eng auslegen wir du es getan hast. Ich frage mich nur worin wirklich der Unterschied besteht, wenn - in zwei getrennten Fällen - jemand in dem einen und in dem anderen Fall 20 mal einem anderen gegen den Kopf schlägt , wobei im ersten Fall - das Opfer ein paar Stunden später im Spital verstirbt und im anderen an Ort und Stelle. Vorausgesetzt natürlich vegeichbare "Szenarien". Du hattes ja da eine Unterschied gemacht. kann ich nicht nachvolzziehen.
Zu Todesfällen in KS. Es macht für mich einen Unterschied ob jemand am Boden liegend noch zig mal an die Birne gekloppt werden darf oder nach anderen Regularien sowas unterbunden oder ausgeschlossen wird.
Und in welchem (MMA)-Regelwerk ist es zulässig einem wehrlosen Gegner „zig mal“ an den Kopf zu hauen?
In den mir bekannten Regelwerken bricht der Ref ab, sobald jemand keine Verteidigungsbereitschaft mehr zeigt.
Ja es gibt Fälle in denen der Ref früher hätte einschreiten müssen, aber nein das sind nicht alles die Fälle bei denen dann am Ende jemand verstirbt. Und auch kenne ich wenig bis keine Fälle in denen ein wehrloser Kämpfer noch „zig mal“ weiter geschlagen wird.
Bei den wenigen Kämpfen die tragisch enden wird abgebrochen, die Kämpfer stehen z.T. noch bei der Urteilsverkündung im Ring und kollabieren später in der Kabine oder zu Hause.
In der unsachlichen und polemischen Art und Weise wie kelte es aber gern hinstellt wäre ja genau das der Fall:
Ein Kämpfer schlägt so lange ungehindert auf den anderen ein, bis dieser mit den Füßen voran tot aus dem Ring getragen wird. Und das entspricht nun einmal nicht der Realität - so etwas findest Du dann eben eher bei Fällen wie Brunner und Co. - nur hat das dann nichts mit KS oder MMA zu tun.
Über eins sind wir uns wohl einig: Wer in den Ring steigt beim Boxen oder MMA macht das freiwliig und sollte das Risiko kennen. Ich unterstelle da niemandem absichtlich einen Gegner töten zu wollen. Bei Gewalt auf der Strasse sieht das wohl oft anders aus. Schwierig bleibt bei letzteren Fällen sicher für das Gericht bzw. Staatsanwaltschaft trotzdem die Beweislage.
Das ist nach jedem MMA Regelwerk zulässig und wurde auch schon vielfach gemacht.
Das ist einer der zentralen Kritikpunkte von mir: Die verschiedenen MMA Regelwerke kennen keine Kampfsituation oder Entwicklung, die einen Kämpfer verpflichtet, Rücksicht auf den Gegner zu nehmen und diesen zu schonen. Beim Boxen beispielsweise darf auf einen gefallenen Gegner nicht mehr eingeschlagen werden - völlig unabhängig davon, ob der Ref eingreift oder nicht.
Schläft beim MMA der Ref, wird weiter auf einen wehrlosen Gegner eingeprügelt - und dieses brutale Verhalten entspricht dem Regelwerk.
Es ist völlig egal, ob der Kämpfer im Ring stirbt oder später im Krankenhaus ... die Ursache für seinen Tod war der Kampf im Ring, und das ist entscheidend.
Dein Einwand ist völlig lebensfremd. Wenn jemand bei einem Verkehrsunfall stirbt, spricht man auch davon, das Person X bei einem Unfall auf Straße Y tödlich verunglückte ... ob X noch den Weg bis ins Krankenhaus überlebte, ist dafür völlig belanglos.
ich bin raus. der thread ist jetzt endgültig vom thema abgedriftet..
MMA hat seine Wurzeln in möglichst brutalen Showkämpfen. Sportliche Werte wie Respekt oder Rücksichtnahme waren da nicht nur völlig überflüssig, sie waren schlicht unerwünscht. Deshalb wurden auch in dem MMA Regelwerk alles entfernt, was irgendwie während des Kampfes entsprechende Assoziationen wecken würde.
MMA ist nicht die Kombination verschiedener Kampfsportarten - denn deren Schutzregeln und Beschränkungen wurden häufig nicht übernommen.
Es ist ein völlig eigenständiges Konstrukt.
So normal im Boxen das Verbot ist, dass auf einen gefallenen und möglicherweise bewusstlosen Gegner nicht mehr eingeprügelt werden darf, so regelkonform ist das im MMA.
Pennt der Ref, wird auf den wehrlosen Gegner weiter eingeprügelt - völlig regelkonform. Und das zeigt die Brutalität und Menschenverachtung dieser „Sportart“.
Man muss sich nicht wundern, dass MMA heute bei Schlägern, Verbrechern und Gewalttätern mehr Sympathien hat als Boxen. Nicht grundlos tummeln diese sich heute bevorzugt in MMA Gyms oder gründen selbst welche.
Ich sehe keine Chance, dass Todesfälle wie der von der jungen Frau zukünftig verhindert werden. Zum einen hat praktisch jeder Veranstalter die freie Wahl, wie er die Regeln ausgestaltet, im einfachsten Fall hält er sich dafür einen eigenen „Verband“. Zum anderen interessiert sich niemand für derartige Todesfälle - es reicht völlig aus, dass nach derzeitiger Gesetzeslage niemand verantwortlich gemacht werden kann ... und damit hat das sogenannte Regelwerk seine ursprüngliche Aufgabe erfüllt: Es wurde nicht entwickelt, um Menschen zu retten, sondern um MMA vor einem Verbot zu bewahren und kommerziellen Veranstaltern die Möglichkeit zu geben, mit diesen Kämpfen Geld zu verdienen.
Ich denke bei MMA ist Sicherheit extrem abhängig von der Größe der Veranstaltung. Jö größer, umso sicherer.
Große Veranstalter haben nicht nur das nötige Geld, um ihre Kämpfer medizinisch besser zu betreuen, die haben auch panische Angst vor negativer Publicity.
Die kennen auch ihr Geschäftsmodell, das ist bewährt, die machen da nur ungern risikoreiche Experimente.
Aber Veranstaltungen mit ein paar hundert Zuschauern, organisiert von irgendeinem Gym, würde ich als deutlich risikoreicher einstufen.
Denen fehlt neben dem Geld, Erfahrung vor allem auch die Angst, etwas zu verlieren. Deren kleine Veranstaltungsreihen sind de facto beliebig ersetzbar, dazu sind die vermutlich eher bereit Risiken einzugehen, um mehr Publikum anzulocken.
Siehe exemplarisch dieses merkwürdige Teamfight MMA, da durfte man sogar am Boden liegenden Gegnern gegen den Kopf treten.
Nein - hast Du x-mal behauptet, Dir wurde anhand von Fakten das Gegenteil bewiesen und Du hast es wie üblich ignoriert.
Insofern brauchen wir diese Schleife nicht schon wieder fahren. Du konntest ja nicht mal Deine haltlose Behauptung mit den zu lange gehaltenen Submissions belegen.
Aber da Du ausschließlich anhand Deiner beschränkten Sichtweise „argumentierst“, offensichtlich keinerlei persönliche oder praktischen Erfahrungen hast und alles was nicht in Dein verschrobenes Weltbild reinpasst ausblendest ist es müßig da auf konstruktive Diskussionen zu hoffen.
Ist halt analog wie im Homöopathie Thema:
Es geht nicht darum irgendwen von irgendwas zu überzeugen, es geht lediglich darum offensichtlichen Unsinn nicht einfach so unwidersprochen stehen zu lassen.
Hab ebend im Radio gehört das nach BKA Statistik jeden dritten Tag eine Frau ermordet wird.
Das hat jetzt nichts mit dem Sport Unfall zu tun.
Der Tod der jungen Sportlerin ist sicherlich tragisch und tut mir Leid. Hier wird die ganze Zeit behauptet, vielleicht auch durch falsche Berichterstattung, dass die junge Frau in einem / nach einem MMA Fight ums Leben gekommen ist.
Der User "Kelte" hat sich ja da schon wieder drauf eingeschossen...von wegen wie schlimm „gnp“ ist und wie abstoßend es sei jemandem in einem sportlichen Wettkampf am Boden zu schlagen oder zu submitten.
Es macht es natürlich nicht weniger schlimm, aber soweit ich das weiß, war es kein MMA Kampf, sondern ein Amateur K1 Kampf bis 54 Kg...zumindest laut Fight Card:
https://www.mirror.co.uk/news/uk-new...r-20908740.amp
https://www.thesun.co.uk/sport/10371...ton-exile-gym/
Wie auch schon im BJJ Forum in Bezug auf „Chokes und Schlaganfälle“ angemerkt....es gibt immer ein Restrisiko...überall. Die Frage zur „risk vs reward ratio“ muss jeder für sich selbst beantworten...