In letzter Zeit hat wohl Deine Kompetenz arg gelitten. Nun, da Du weder iWT jemals trainiert hast und vom Ur-WC-Wissen weit weg bist, kann das schon mal passieren.
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Aus aktuellem Interesse: Ein Schulleiter der EWTO aus Österreich/Deutschland anwesend der sich traut zu sagen was er im Monat für seine Schule zahlt? Gerne auch per pm!
Wurde schon beantwortet und steht auch offiziell in den EWTO-Büchern: 57 € monatlich (inkl. MwSt)
Weil da sonst absolut NIX dazukommt. Microsites inklusive, Werbung Inklusive, Leadership-Seminare inklusive, etc.
57 € monatlich, das wars von Seiten der EWTO.
Alles weitere (Miete, Eigenwerbung etc.) kommen natürlich dazu, haben aber mit der EWTO nichts zu tun. Die nehmen 57 € für ALLES, was sie bieten.
Hat Österreich ne eigene Regelung?
-
Mal eine Zusammenfassung:
Wer jahrzehntelang behauptet er sei besser wie ALLE Anderen - der MUSS
das auch beweisen.
Sonst steht er als Schwätzer, Angeber und letztlich Feigling da.
Und ohne Beweis/e bleibt das auch so, egal wie oft das behauptet wird
und wiederholt wird und teilweise öffentlich weinerlich beklagt wird.
Die Behauptung "ich bin besser" ist eine Herausforderung an jeden der
es bewiesen haben will - das verlangt - - - und nix kommt :mad::mad::mad:
-
Hättest Du einen Link dazu oder kann ich den irgendwo finden?
Danke!
Wenn du jahrelang mitgemacht hast und mit Herzblut alles gegeben hast -
und dann erleben mußt wie das ins Lächerliche gezogen wird ... DANN
kannst du das verstehen.
Ich habe tolle Freunde und recht viele GUTE Kämpfer in der EWTO kennen
gelernt - und möchte die Zeit nicht missen !
Dafür werde ich heute verspottet - weil ich mal gelaubt habe was mir gesagt
wurde.
Problem: WT IST gut einsetzbar - kleine Änderungen in der Ausführung -
und viele Welten gehen unter.
Von wem wird die EWTO denn öffentlich repräsentiert ?
Angeber
Schwätzer
Dummbeutel
kastrierte ehemals gute Leute die finanziell abhängig sind ( Schul-Leiter ! )
ich - und zum Glück noch ein paar aktive EWTO-ler - schreiben im kkb mit -
und kaum einer ohne Kritik - eher zurückhaltend ( was für's Weiterkommen
und / oder Verbleib im Verband überlebensnotwendig ist ! ).
Mein Bestreben:
Hervorheben was gut ist
Abgrenzen zum überzogenen Werbemüll der jedermann ALLES verspricht - und
natürlich nicht halten kann.
Der tapfere Ali: SIFU UND 3.TG ( bzw. "höherer Grad" ) - vor 20 - 30 Jahren
haben so graduierte EWTO-ler unter den lächerlichen Straßen-Großmäulern
stets ein Gemetzel angerichtet - auch nicht schön - aber besser wie nach
20 Jahren KAMPF-Kunst-Training sofort zu fallen !
Abschließend: es tummeln sich reichlich "Berufs-EWTO-Kritiker" im Board denen
nix anderes einfällt als stets mit angeblich überteuerten Gebühren usw. in
der EWTO rumzumeckern - oder Clips zu kritisieren die sie nicht verstehen.
Ich habe auch ordentlich bezahlt - und stets den vollen Gegenwert erhalten.
Und auch die life erlebt, die das als KK-Kino betrachtet haben - Eintritt
bezahlt - also liefert mir die überagenden Kampf-Eigenschaften.
Das könnte man kritisieren - diese Pappnasen nicht "geweckt" zu haben -
statt dessen Gefälligkeits-Graduierungen großzügig verteilt - Ergebnis: s.o. Ali !
Grüße
BUJUN
Es wurde im kkb ein TV-Beitrag besprochen in dem der leider versagte
Ali über seine Erfahrungen mit ECHTER Gewalt recht kleinlaut berichtet hat
mit seinem Fazit "dass es solche Gewalt gibt" .....
Vielleicht findet ein anderer User den Titel - ich finde ihn gerade nicht -
ist wohl NICHT im WC-Unterboard gewesen sondern "sonstwo" ?
Hab den Faden gefunden:
http://www.kampfkunst-board.info/for...-opfer-178745/
-
Danke Dir Bujun :halbyeaha
Zur Kritik des WT Systems...ich bin noch zu neu um rauszulesen, ob die EWTO Kritik and die EWTO geht oder an alle *ing *ung Systeme, oder nur deren Abzweigungen etc...
Viele hier an Bord haben ungemein viel Erfahrung in verschiedenen KK/KS und obwohl ich im Thread über den SiFu-Titel, vielleicht nicht meinen besten Start hatte ;), möchte ich doch mal mein Kompliment an Alle aussprechen. Das Board find ich klasse und dank Euch, viel Lesestoff, Erfahrung und Austausch - Kompliment!
Aber..mal von mir ausgehend. Ich trainiere WT in der EEWTO und natürlich, steh ich einigen Meinungen, gegenueber *ing *ung - Systemen, kritisch gegenueber, da unser WT auch zu den "kritisierten" gehört.
Ich tausche mich, zB mit Freunden aus, welche selber jahrelang MMA oder Boxen trainieren und/oder trainiert haben. Was ich bei sehr vielen erfahren habe, ist dass deren Training, im Gegensatz zu unserem, sehr auf Wettkampfregeln beruht, was heisst: Keine Flachhandschläge (Nase/Stirn/Kinn - evtl. vielleicht was auf's Ohr), Keine Kehlkopfschläge, Kein Augenstechen etc..Dieses wiederum trainieren wir sehr in unserem System. Überwiegend Faust aber sehr viel Flachhand,Kehlkopf und Augen.
Dieses wenden wir zB (falls es die Situation zulässt), als eine Möglichkeit von mehreren, auch beim Takedown (je nach Art des TD's) an. Da wir beide Hände freihaben, vorausgesetzt wir, wie es Bujun schon schrieb, pennen nicht und haben den Kopf vom Angreifer zB in der Hüfthöhe, drücken wir Ihm, wenn es gerade passt, die Hand ins Gesicht und bohren so tief wie es geht in die Augenhöhlen. Das habe wir, mit dem MMA-Partner "durchgespielt" und es funktioniert. Ich möchte nicht sagen, dass es immer und überall klappt, aber keine KS/KK funktioniert überall. Zumindest bin ich nicht so gut um das behaupten zu können.
Was aber interessant war, ist, dass mein MMA-Partner seit Jahren nach den Wettkampfregeln trainiert und sich das auch verinnerlicht / automatisiert hat. Das heisst, er würde nicht auf die Idee kommen, auf der Strasse, zu stechen, geschweige denn in den Kehlkopf zu schlagen, da dies bei Ihm, wie auch in seinem Kämpfen, verboten ist und nicht trainiert wird.
Des Weiteren, trainieren sie auch keine Verteidigungen/Angriffe, welche in dieser Form stattfinden.
Daher sehe ich nicht alles ganz so kritisch, das vieles in unserem System, unpraktikabel ist oder nicht funktioniert..gibt natürlich noch vieles mehr, aber das sprengt dann doch den Rahmen.
Mich würde interessieren, wie Ihr trainiert in Euren System - nicht *ing *ung - sondern BJJ / MMA etc...? Geht Ihr auf die Thematik ein oder nicht, da die Sparring-Partner fehlen? Ich denke, das durch solch einen Austausch, der Erfahrungsschatz und die Technik / Aufmerksamkeit wächst..auf beider Seiten.
Diese Art der Diskussion / Argumentation gab es hier um KKB schon zigfach. Und sie ist und bleibt einfach Mumpitz. Zum einen haben die guten MMA-Kämpfer durchaus diverse Sachen drauf die im Bereich der SV unter "dirty tricks" laufen u.a. - die darf man dann halt nur anwenden wenn der Referee gerade nicht so genau hinsehen kann.
Und was sollte jetzt den MTler auf der Straße davon abhalten anstatt gegen die Innenseite des Oberschenkels zu treten einfach mal ins Zentralmassiv zu zielen?
Fehlt nur noch die Aussage, dass der MMAler ohne Referee und Glocke ja gar nicht weiß wann er auf der Straße anfangen und/oder aufhören sollte...
Was heisst denn "die guten" MMA-Kämpfer? und warum Mumpitz?
Habe ich behauptet, dass MMA-ler keine Tricks drauf haben?
Dein Tritt in das Zentralmassiv sagt auch nichts über das aus, was ich gefragt habe. Nochmals: Werden regelkonforme "no-rules" Angriffe / Verteidigungen regelmässig trainiert oder nicht? Falls ja, ist das die Ausnahme oder die Regel? Falls nein, vage ich zu behaupten dass die meisten, auf der Strasse, in Ihrem "Regelwerk" arbeiten (automatisiert durch langjähriges Training) anstatt andersherum. Daher meine Frage..
@Antikörper - ich rede doch nicht von Theorie, sondern Praxis. Ich rede auch nicht von Leuten die blubbern....und die gibt es in jedem System. Auch genug, die kurz Boxen oder BJJ etc... trainieren und meinen, jeden verspeisen zu können.
Trainiert Ihr ab und wann mit WT-lern, aus welchem System auch immer, um zu vergleichen und zu sparren?
Edith sagt: Natürlich gibt es bessere und schlechtere Kämpfer....wie in jedem System / KS / KK. Und nicht Jeder der was Anderes trainiert, ist auch automatisch überlegen.
Achso du redest von Praxis... wie vielen "MMAlern" hast du denn deine Finger schon tief in die Augenhöhlen gebohrt? Also so richtig praktisch meine ich. Wie viele Fingerstiche hast du denn deinen Partner / Gegner schon verpasst? Also so richtig praktisch mein ich... Wie viele Kehlköpfe hast du denn schon zertrümmert? Ihr müsst ja eine erhebliche Menge an Partnern haben, dass man die immer Austauschen kann.
Der Unterschied ist, die Meisten tun so "als ob" und verlassen sich darauf dass das Zeug funktioniert, machen genau das nach was der der vorne steht diktiert (Meist müssen sich die Chefs dann optisch unterscheiden, damit sofort jeder weiß wer das sagen hat). Wie auch sonst sollte man das wirklich realistisch trainieren?
Ein gutes System das auf die SV ausgelegt ist, muss Vollkontakt++ sein und genau so trainiert werden. Man darf sich nicht auf irgendwelche angenommenen theoretischen Gewaltfantasien verlassen sondern muss hart und ehrlich trainieren.
Ich kenne einige (wenige) gute Leute aus dem WC (VT) und halte Große Stücke auf das System, auch wenn ich mich nicht wirklich gut damit auskenne. Aber die allermeisten WTler haben eins gemeinsam, dass sie in der Theorie es wahnsinnig drauf und auch die große Klappe haben, auf der Matte kommt dann aber nicht viel rum. Ich hätte gekonnt wenn ich gewollt hätte... das soll kein Diss sein, sondern ist lediglich meine persönliche Erfahrung.
Im Bodenkampf lernt man Armhebel ohne seinem Partner die Gleichen zu brechen...lassen wir mal die Kirche im Dorf. Natürlich greifen wir in die Augenhöhlen, damit der Weg in diese Richtung als Reflex trainiert wird. Das man die letzten Zentimeter nicht hinter den Augapfel greift ist doch klar...s.o. Armbruch - TapOut.
Zum Thema Kehlkopf:
Den Schlag zum Kehlkopf üben wir - selbst mit Pratze vor um durchzuziehen.
Klar ist, Training ist Training...Strasse ist Strasse.
Mir kommt es hier ab und wann vor, das viele WT-ler, als Luftschlösser durchgehen und wenig ernst genommen werden und im Gegensatz, alles was Boxen, MMA, BJJ angeht top ist. Dabei wird auch "trainiert".
Woher rührt die Meinung? Trainieren und/oder haben hier viele mit WT-lern trainiert oder auf der Strasse erlebt?
Ich möchte hier jetzt nichts aufrollen, was vielleicht schon zum x-ten mal durchgekaut wurde, aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass, selbst wenn ich sagen würde, ich sparre mit MMA-lern (zwecks Bodenkampf) oder Boxern (zwecks Kombinationen und Ausweichmanövern)....und Anwendungen aus dem WT funktionieren und die Gegner ab und wann stoppen...die Fangemeinde nicht größer wird ;)
WT-ler...haben's wirklich schwer...nicht nur im Training ;):D
was den mt ler davon abhalten sollte ? eigentlich nichts...ausser einer kleinigkeit
----konditionierung.
du tust unter stress genau das, was du immer und immer wieder trainierst....
kann natürlich in ausnahmefällen auch anders sein,aber das sind halt dann "ausreisser" aus der normalverteilung
kommt drauf an,wie weit das "andeuten" geht.
ich persönlich habe jahrelang den tritt am partner mit tiefschutz sehr leicht ausgeführt,und dann "privat" noch am schweren sandsack mit vollgas von unten nach oben getreten.
das heisst also die bewegung am mann einstudiert und die schlaghärte am schweren sandsack....
dummerweise mache ich das selber auch schon einige zeit nicht mehr....
sondern trete jetzt mehr teep trongh oder lowkick im sanda und im wt x combatives trete ich auch nur noch zu den gelenken.....d.h ich habe mich selber wieder "downgegraded" :o
damit du mich richtig verstehst,ich gehe sogar davon aus ,dass selbst ein armbar bei vielen bjj lern in einer sv situation wieder losgelassen würde ,wenn hier der deutliche tap kommen würde... ;)
ich nehme mich da nicht aus !
diese "konditionierung" ist eben nicht so einfach an und abzustellen.
zumindest bin ich mir dieser sache bewusst und werde,wenn die sport-bjj zeit für mich vorbei ist,mental dahingehend wieder arbeiten.
gruss 1789
Gibts denn das Video noch irgendwo zu sehen?
ist auch wichtig bei blitz und donner, wenn man mal wieder stehen unterm baum übt...
Grounding ist eben nur eine Seite der Medaille, die andere ist Movement. :)
Beides beisst sich...
Den Kompromis zu finden kann man trainieren...
Da hier wieder die mörderischen Killer-Techniken angesprochen werden:
genau DIE sind sehr schwierig anzubringen - wenn überhaupt !
Der Körper reagiert fantastisch ohne jedes Training wenn was zum Auge kommt.
Schläge zum Hals - JA - aber nie so wie gerne geübt - da ist IMMER was im Weg,
sei es der Kiefer, seien es die Schultern ...
und der ewige Tritt ins Gemächt ... Leute ... der MUSS so kommen dass im
Training der von unten getretene Boxsack HOCH getreten wird - sonst reicht
es leider ( zum Glück ) nicht ...
abgesehen davon dass der Gegner kaum breitbeinig passend steht .. und abwartet
mit einem kurzen Hochschnappen des vorderen Fußes gibt's keine Wirkung ...
Klartext: das Ding geht mit Anlauf ab ... und wird erkannt !
eine sichere ( !! ) Alternative ist ein LowKick !
Völlig albern ist eine "Abwehr" gegen einen tiefen Ringer-Angriff mittels
Ellbogen zum Rückgrat !!! unangenehm - aber keinerlei Stoppwirkung - und
der Angreifer ist dann zusätzlich motiviert mal ein paar kleine Gelenke
als Bonus mit-zubrechen !
Die "Wunder"-Techniken a-la "DimMak" - ja - gibt's !
Wer will die wirklich lernen und beherrschen ...
Wer will / kann die auch anbringen ... wissend um die Folgen ???
Noch haben wir keinen Bürgerkrieg und täglichen Kampf um Leben und Tod !
Und genau dann würden "einfachste" Hilfsmittel weit darüber hinaus gehen
was der Durchschnitts-KK-ler leisten kann.
Kritik an der EWTO:
es werden genau die angesprochenen Wunder-Techniken angeboten inkl. dem
Versprechen diese würde auch was bezwecken !
Wohl wissend dass wieviele der entsprechend trainierten Schüler jemals in
eine Situation kommen werden ??? - in der festgestellt wird - es klappt nicht !!!!
UFC und Pride in den Anfangsjahren - WO haben solche Techniken geklappt ????
Ich gehe im öffentlichen Forum natürlich nicht genauer auf so was wie
Schlag zum Hals ein .. aber mal nachdenken ...
der Hals besteht aus reichlich Muskeln die durch den Kopf ständig trainiert
werden
ein "stumpfer" Schlag auf diese Muskeln - verärgert den Gegner - sonst ix
die tollen Geschichten der Schlagwirkung auf Adern - sind Geschichten
( will man da was erreichen - muss man Greifen / Würgen / Abklemmen ! )...
also zur Not von Vorne zum Kehlkopft - stimmt - tut weh ... sonst nix !!!
Der menschliche Körper ist in unendlichen Zeiten genau so konstruiert dass
er mit solchen Dingen nicht zerstört werden kann !
Wie tötet man ein Kaninchen - mit Schlag zum Kehlkopf ????
Ich halte alle diese "Not-Lösungen" für romantisch / fantasieloses Geschwafel
um Leute zu beeindrucken die selbst zu so einer Aktion gar nicht fähig sind -
die allermeisten sind so erzogen dass das blockiert ist ( was gut ist ).
Also: wer "so was" als Lösung anbietet - bietet keine seriöse SV an !!!!!
Was mir bei SV helfen kann ... ist das Wisen um die unendlichen Hilfen
die die Umgebung bietet - Ecken und Kanten, eine Wand, Scheibe, der Boden
selbst !! ... und zur Not der vorbei fahrende Bus oder Zug !
Nochmal: wer will DAS lernen ????
Grüße
BUJUN
Du verstehst nicht was ich ausdrücken will. Es gibt nur ein paar gut funktionierende Möglichkeit sich gegen einen Takedown zu wehren, alle Funktionieren nach dem Konzept zu Sprawlen. Man bringt seine Beine aus Reichweite un verlagert sein Gewicht. Ein Takedown wird eingeleitet und geschieht aus einer nahen Distanz sowas von ratzfatz, dass du glücklich sein kannst wenn die Beine überhaupt noch nach hinten raus bekommst. Und hier erzählt mir jemand wieder mal ja wir greifen in die Augen. Wie willst du in einer Stresssituation so ein kleines Ziel wie die Augen vernünftig treffen? Verhindert das, selbst wenn du mich triffst, dass du in Rückenlage gerätst und auf den Po landest? Was meinst du denn was passiert wenn ich zum Takedown ansetze und du popelst mir im Augen? Schrei ich dann aua aua und hör auf oder kocht mir das Adrenalin nochmal richtig hoch?
https://www.youtube.com/watch?v=4f4W-kBU9Xk
Zu viele Faktoren, zu kleine Erfolgschance. Ihr kennt die Wirkung nicht, weil man das nicht realistisch trainieren kann. Wenn ich ne Armbar durchziehe ist das Gelenk durch, der Arm ist Bewegungsunfähig.
Was da sein muss ist eine solide Basis, die körperlichen Fähigkeiten. Du musst dein Zeug immer und immer wieder unter volldampf Eintrainieren. Das Augen gepopel, beißen sonstiges kannst du machen wenn die Basis dazu da ist, als addon... Aber dann brauchst du den Quatsch auch nicht wirklich. Wenn man sich nur darauf verlässt, das wird schon funktionieren, erlebt man in der Realität böse eine Überraschung.
Ach und noch was... was meinst du wo das Ganze Zeug wie BJJ/LL/Ringen/Sambo her kommt bzw. seinen Ursprung hat? Die Methoden haben sich alle in einem gewissen Umfeld entwickelt und erprobt... meinst du die wären nicht auch mal auf die Idee gekommen in den Augen zu popeln? Schau dir mal die alten Vale Tudo kämpfe an, wo das Zeug noch alles erlaubt war.
Da widerspreche ich nicht... bzw. kommt drauf an. Wie gesagt hab ich auch schon richtig gute Leute erlebt. Die wenn mal an dir dran sind... oha. Aber das war die absolute Ausnahme. Die meisten trainieren Wellness, bloß keine blauen Flecken und Großen Anstrengungen und verlassen nie ihren Komfort Zone.
@Antikörper & Bujun
Ich bin bei dem was Ihr sagt absolut dabei, keine Frage. Und es ging mir nicht darum "Killer-Techniken" anzuwenden oder sogar zu preisen, dass diese eine Punktlandung sind. Wenn das so angekommen ist, dann war das nicht Zweck meines Posts.
Ich wollte nur damit sagen, dass wir sehr wohl trainieren ins Gesicht zu fassen. Wenn ich mir im Netz das Training der EWTO anschaue und dann unseres vergleichen, scheint mir deren Training überaus "weich" zu laufen. Das "Weiche" lernt man natürlich (Technik / Gefühl) aber dann gehts mit Schmackes bei uns ab und das auch mal auf Kosten der sauberen Technik. Wir tragen jedesmal Brustschutz um voll durchzuziehen. Blaue Flecken sind normal (egal wo), ab und wann auch Wunden die genäht werden mussten, Schürfwunden, geschwollene Sachen etc.. . Aber das ist nun mal kein Kaffeekränzchen mit ein bisschen Pitsche-Patsche. Bei uns wird was abverlangt, wenn es um mein Training mit meinem Trainer geht.
Wenn es zB einen Ellenbogen in die Rippen geben soll, dann wissen wir sehr wohl, welchen Teilbereich (unteren) wir attackieren müssen, aber gut durchgezogen wird im oberen Teil (Muskelbereich) zwecks Kraft. Im unteren leichter um die Technik und Präzision zu erlernen. Sonst hätte man ja niemanden mehr zum trainieren,
auch wieder zum Thema "Armbar / Choke" etc..
Das mit der Takedown-Abwehr weiss ich zwar - meine Beine zurück und Gewicht "nach unten" verlagern, aber das ist nicht was wir andauernd trainieren.
Eine Technik kann noch so toll sein, aber die Umstände im Kampf können diese dann auch mal verteufeln. Und da ist es egal wie gut und oft man trainiert. Mann braucht nur wegzurutschen oder weiss der Geier was.
Eiertreten und zugreifen...in der Theorie & Praxis eigentlich wirksam. In manch einer Realität, haben andere schon zugegriffen - nur der Adrenalinspiegel war so hoch, dass man den Schmerz, während, kaum war genommen hat, aber dafür später um so mehr.
Ich bin weiss Gott, keiner der sagt - ich trainiere WT und knall sie alle um.
Aber ich bin auch kein Freund davon, alles über einen Kamm zu scheren und zu meinen - WT ist kacke, weil EWTO lasch trainiert oder der Eine oder Andere nix drauf hatte. Gibt genug Leute die trainieren und gut sind aber meiner Ansicht nach, noch mehr die es behaupten und "leider" gnadenlos fallen - egal in welchem System.
Edith sagt: ...das Leute fallen oder gewinnen hat sowohl mit der Technik als auch der eigenen Person zu tun. Und ich denke sogar, dass der persönliche Teil der viel grössere ist (Selbstsicherheit / Angst / Schmerzen bereiten wollen und einstecken usw). Die Technik hilft sehr viel, aber nicht wenn ich die Situation falsch einschätze, penne, Angst vor einer Wunde habe, "gelähmt" bin oder so ähnlich.
Daher meine Frage...trainiert Ihr mit WT-lern (gute - die Technik und Alternativtechniken beherrschen) um gegenseitig auszutesten oder sind das Erfahrungswerte aus YT, TV, Demos, Strasse...aber weniger aktive Trainings?
Ich schreibe es jetzt nicht wirklich noch mal...
Hartes Training ist absolute Grundvoraussetzung! Das man darin eine Besonderheit sieht... ja vlt. ist es das auch in der *ing *ung Welt.
Wenn mir jemand sagt er stoppt einen Takedown via Finger in die Augenhöhle bohren... hach süß :blume:
@ green dragon :halbyeaha
Dann frage ich nochmal - meine Freunde und Bekannte (Boxen,MMA) haben den Standpunkt, dass sie eher auf das Trainierte zurueckgreifen, da:
a) es jahrelang trainiert wird (technik, Reflex)
b) die keine "verbotenen" Moves trainieren - auch nicht sparren
c) im meinem Fall, WT-Techniken, fuer viele erst einmal unnatuerlich und unverhofft kommen. Man geht vom ueblichen Mark, Jap, Kick, Kombination etc aus.
Daher wollte ich wissen wie das bei Euch ist? Macht Ihr Euch da schon einen Kopf und bezieht das Eine oder Andere manchmal mit ein oder verläuft sich das eher im Sand, da, fuer Euch, Eure Technik ueberzeugt?
Ich sage nicht, das dies ein Heilmittel ist und immer und ueberall funktioniert, sondern mich interessiert ob Ihr solche eventualitäten einbezieht und/oder fuer Euch trainiert habt, dass das bei zig malen nie funktioniert hat. Ich stelle keine Behauptung, in eine Richtung auf. Aber im Gegensatz, sagst Du schon, das das totaler Murks ist. Weil Du es getestet hast oder weil es von vorneherein fuer Dich quatsch ist?
Also bitte nicht alles persönlich als Kritik sehen, sondern als Austausch - Q&A.
Hab ja auch gesagt, dass das vielleicht schon diskutiert wurde und ich neu bin. Dann wuerde mir ein Link zum Thema evtl auch helfen :halbyeaha
Mir ist erstmal relativ egal ob der Gegenüber mir mit der Faust ins Gesicht schlagen oder mit den Fingern in die Augen pieken will. Eine gute Deckung kommt mit beidem klar. Man muss ja auch mit der teilweisen "unorthodoxen" Schlagtechnik von Anfängern im Sparring klarkommen.
Bestimmte Sachen werden schon (regelmäßig) im Training gemacht - aber da nimmt sich KS jetzt nichts im Vergleich zur SV - treten wir dabei natürlich nicht ständig irgendwelche Knie kaputt sondern dann wird mit stark reduziertem Kontakt gearbeitet.
EDIT
Was die Erfahrungen mit Finger in Augenhöhle z.B. als Takedown defence angeht:
Klappt m.M. nach solange der Angreifer sich halbwegs kooperativ verhält wenn entsprechender Kontakt hergestellt wird und dann eben abbricht. Die "leichte" Version (also ohne Augen ausquetschen) würde mich im Ernstfall jedoch nicht davon abbringen. Hat oft genug dazu geführt, dass der andere dann auf dem Hosenboden gesessen hat und anmerkte: "Hätte ich ernst gemacht wärst Du nicht durchgekommen...". Woraus sich wieder die Frage ergibt ob er denn im Fall der Fälle auch wirklich hätte wirksam ernst machen können. Und das ist mir persönlich einfach zu viel "hätte...hätte".
Danke fuer Deine Antwort, die ich teile.
Hätte hätte....das kann ich leiden :)
Frage an Dich: wie viele andere Schulen und andere Stile hast du denn schon mal besucht und mittrainiert? Die Kritik auf WT'ler und hier vornehmlich die EWTO liegt darin, dass es mal eine Zeit gegeben hat in der behauptet wurde, dass WT das non plus ultra der Kampfkünste ist. Diese Arrogante Haltung hat zu dieser Gegenreaktionen geführt. Fakt ist: Egal was Du trainierst - Du wirst niemals eine alles besiegende Killermaschine werden. Bei jedem Enthusiasmus für deine KK sollte eine ordentliche Portion Demut dabei sein. Letztlich geht es darum, dass Du persönlich das Beste aus Dir rausholst und das geht am leichtesten wenn Du Spaß hast an dem was Du tust. Wenn das WT ist - dann ist es ja gut.
Pauschalaussagen wie "ein Boxer putzt WTler weg" sind quatsch - genausowenig buchstabiert man Selbstverteidigung "WT". Die EWTO und hier vor allem Kernspecht hat in seinem Entusiasmus aber schon davon gesprochen, dass WT das Beste ist und andere halt schlechter. (Nimm dazu einfach mal "Vom Zweikampf" in die Hand) Oder frag Dich mal warum die WT-Ute so eine zweifelhafte Berühmtheit erlangt hat.
Ohne Hartes Trainig wird es nirgends was - egal ob Boxen, MMA oder Wing Chun. Und "feel-good" Training oder Wellness-Kampfsport ist in Ordnung - aber dann sollte man auch etwas weniger marktschreierisch, aggressiv und herablassend anderen Stilen gegenüber sein.
Ich habe mir schon ein paar WT Schulen - (alle in der Umgebung) angesehen. Wenn ich durfte habe ich mittrainiert - da habe ich die Erfahrung gemacht, dass man am Besten sagt, dass keine Vorkenntnisse bestehen - sonst ist es mit dem mittrainieren eher nicht so. Selbst wenn man total anständig ist und so überhaupt keinen Ärger machen willst gibt es Trainer die offenbar Angst davor haben wenn man nicht unfähig ist. Bei uns (VT) ist es kein Thema wenn Du was anderes gemacht hast. Voraussetzung (wie überall anders auch) ist, dass Du trainieren willst. Nicht belehren - nicht stressen. Wenn es um einen Vergleichskampf geht macht man das gesondert aus - nicht beim Probetraining.
Wenn man ein bisschen Erfahrung gesammelt hat kann man durch gutes beobachten des Umgangs zwischen Trainer und Schüler schon feststellen was Sache ist. Da habe ich schon wunderliche Dinge erlebt: Traininsdrill für Schüler mit Lehrer zusammen. Schüler nicht untalentiert - aber statt zu sagen "passt, gut!" wird aus dem nichts und ohne, dass das überhaupt vereinbart gewesen wäre das Tempo Seitens des Lehrers auf Vollstoff angezogen nur um den Schüler damit dann doch (gerade) noch zu dominieren. Sowas ist halt armselig. Von 5 Besuchten WT Schulen habe ich diese Szene 3 mal genau so gesehen. Bringt dem Schüler nicht wirklich was.
Dann der Verkauf und die Bewerbung von Merchandiseartikeln während des Trainings. Was geht denn? Ich persönlich investiere freiwillig genug in meinen Sport - da brauche ich nicht noch zusätzlichen Ansporn von meinem Trainer. Und das ist tatsächlich etwas, dass ich so nirgends gesehen habe. Weder beim Teakwondo, Judo, Karate, Aikido, Boxen oder beim VT. Und sicherlich sind nicht ALLE WT Schulen so - aber eine beunruhigende Mehrheit. Viele die hier posten waren zum Teil absolut überzeugte WTler und haben dann gesehen, dass man auch mit anderen Dingen wehrhaft werden kann ohne gleich so viel Geld hinlegen zu müssen. Ich vermute, dass vor allem die Enttäuschung darüber, dass man daran geglaubt hat diesen Frust hervorruft. Fast so wie Ex-Raucher, die die schlimmsten Nichtraucher sind.
Es verirren sich doch recht häufig Leute von der EWTO zu uns ins Training. Auch Leute die WT nicht seit 3 Monaten machen, sondern auch welche die das schon 5 Jahre aufwärts gemacht haben. (Auch halbwegs ernsthaft) Und wenn da schon einfach Basics nicht passen (egal ob der jetzt zu einem VT Traning geht oder zu einer Bude wo regelmäßig gekämpft wird) dann fragt man sich. Vor allem weil die meisten echt glauben, dass sie total krass sind.
Wenn Du mit Stilfremden sparring betreibst und viel Elan in Dein Trainig steckst, dann bringt Dich das persönlich sicher weiter. Aber wie gesagt - andere Stile sind nicht zu unterschätzen. Vor allem aber diese herablassende Art sollte man tunlichst vermeiden. (so eine Einstellung hat Tyson zum Beispiel ein paar Niederlagen eingebracht und den hätte ich auch zu seinen schlechtesten Zeiten nicht als Gegner haben wollen) Ordentlich Selbstkritik und Demut - das ist eine respektable Einstellung.
Vor allem aber wird nur hartes Trainig und Kämpfen einen Kämpfer aus einem machen. Dazu gehört auch viel Fitness Training - spätestens beim ersten Sparring das vielleicht 30 Sekunden geht oder von mir aus eine Minute - stellst Du fest, dass eigentlich alles total verbesserungswürdig ist. Und wenn ich das mit dem Training mancher WT Schulen vergleiche die ich besucht habe dann glaub ich einfach, dass die Zielsetzung eine andere ist. Die Masse in Deutschland hat keine Lust auf kämpfen. (Deswegen gehen sie auch ins Training) Und wenn man den Massenmarkt bedient muss man eine andere Trainingsstrategie haben. Dann kann man aber keinesfalls (guten Gewissens) erzählen, dass man mit diesen (tödlichen) Techniken derartiges Training nicht braucht. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht. (Außer vielleicht Du heißt Meister Pai Mei und unterrichtest die Fünf-Schritt-Herz-Explosions-Technik - aber selbst dieses Training war absolut hart...)