Ein Unterschied ist, das mensch sich auf die natürliche Immunisierung länger verlassen kann. Die da oben kriegen Dich echt, fürchte ich.
Ist dafür, die 2 g regel zu einem festgesetzten Termin abzuschaffen :
Das Gürteltier
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Nach sorgfältiger Bewertung dieser wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/CO...gendliche.html
„Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
[…] gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer […] Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung […] zu […] Willkürmaßnahmen auffordert
oder
die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine […] Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer […] Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung […] verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“
Das besagt § 130 StGB. Der Paragraph, der Volksverhetzung unter Strafe stellt.
Genau das ist es aber, was mit „2G“ propagiert wird:
Der öffentliche Friede wird gestört, indem gegen eine Gruppe (Ungeimpfte) zu Willkürmassnahmen aufgerufen wird bzw. diese staatlich begünstigt werden. Denn mit Infektionsschutz hat 2 G nichts zu tun. Es geht um Durchsetzung der Impfung. Mehr oder weniger offen auch zugegeben. Die Verächtlichmachung und zum Teil sogar Verleumdung (Pandemie-Treiber) geht damit einher.
Und es entsetzt mich, dass ernsthaft versucht wird, das irgendwie alles mit wissenschaftlichen Argumenten zu rechtfertigen.
Es geht hier inzwischen um die Grundfesten unserer Gesellschaft und darum, was uns allen Freiheit wert ist und wofür wir bereit sind, sie zu opfern.
Hier geht etwas ganz fürchterlich schief gerade.
Ich bin geimpft und „geboostert“, aber aktuell stehe ich hier umd kann langsam nicht mehr anders, als mich mit Ungeimpften solidarisch zu erklären.
Indem man Kinder hat, die beim Bäcker abgewiesen werden und nicht mehr einen Kakao vor Ort trinken dürfen oder in der Klasse aufstehen und ihren Impfstatus melden sollen, während Lehrer bekunden, mit ungeimpften Kindern eigentlich keinen Kontakt mehr haben zu wollen bzw. Teilnahmen an Klassenfahrten in Frage gestellt werden. Indem ich erlebt habe, wie ein Breitensportverein ungeimpfte nicht mehr am Sport teilhaben lässt oder in einem Dorfcafe eine ältere Dame, die dort seit Jahren frühstückt rausgeworfen wird.
Wir reden seit Jahren über den Schutz jeder noch so kleinen Minderheit, aber jetzt wird eine neue definiert und nach Herzenslust darauf herumgehackt?!
-Meine Kinder sind mittlerweile aufgrund gesellschaftlichem Druck geimpft. Eine völlig falsche Grundlage für eine Impfung, wie der impfende Arzt lakonisch festgestellt hat.
ich kann die argumentation der stiko vollständig nachvollziehe: wenn sogar ein größerer individueller vorteil durch die impfung gegeben ist und damit nicht nicht nur soziale teilhabe gegeben ist, ist die impfung ein großer vorteil für das individuum selbst und auch für die gesellschaft.
Ok. Die Stiko schätzt das Risiko/Nutzen-Verhältnis für das Individuum ein. Finde ich gut und nachvollziehbar. Aber ich frage mich, ob vor dem Hintergrund des akuten Impfstoffmangels die Konzentration auf Jugendliche der richtige Weg ist, der Belastung des Gesundheitssystems zu begegnen. Ich denke, da sollte proaktiv(!) und jetzt(!) bei in diesem Zusammenhang wichtigeren Bevölkerunsgruppen Überzeugungsarbeit geleistet werden, anstatt eine emotionale und moralisierende Debatte über Kinder und Jugendliche zu führen.
https://www.mdr.de/wissen/covid-impf...chutz-100.html
Zitat:
US-Forscher haben Blutseren von Menschen getestet, die von einem Impfdurchbruch genesen sind. Sie hatten vier bis fünf Mal so viele neutralisierende Antikörper wie die doppelt geimpfte Vergleichsgruppe.
ich habe persönlich nicht den eindruck, dass sich auf jugendliche konzertiert wird. die vollständige empfehlung ist ja auch erst am 18. 12 ausgesprochen wurden und es sind "erst" 49% prozent dieser gruppe vollständig geimpft. die impfquote ist nicht höherer, da für diese gruppe noch ausnahmen durch schultests bestehen. man sieht in den städten, dass die impfquote bei erwachsenen durch aufsuchende impfangebote zu steigern versucht wird und dies ein mühvoller prozeß ist. es jetzt auch nicht so einfach, mittels aufklärung neue erwachsene zu finden, die letzten die es freiwillig machen sind durch die 2 g massnahmen "überzeugt" worden. man siegt ja auch, dass die impfquote bei den erwachsenen nur wenig gesteigert worden ist.
solange keine uneingeschränkte empfehlung der stiko für kinder 5 -11 vorliegt, müssen für diese gruppe weiterhin ausnahmen gelten. bei den impfungen sind zur zeit und in den nächsten wochen die kinder der überzeugten impfbefürworter eltern zu finden.
Vor dem Boostern doch erst eine Antikörperbestimmung machen lassen?
https://www.fr.de/panorama/booster-c...idAnchComments
:gruebel:
da sind es doch die eltern, die sich eine schnelle impfung der kinder wünschen. es liegt ja nur eine empfehlung für vorerkrankte kinder zur zeit vor.
einen zwang seitens der politik oder aus der gesellschaft sehe ich bei kindern über haupt nicht.
Mit Stigmatisierung und allen dazugehörigen psychosozialen Folgen.
Die Realität an Schule ist in der Hinsicht ziemlich gnadenlos.
@ Hug n' Roll - Deine Aussagen zu staatlich begünstigten gesellschaftlichen Druck kann man sicher auf zahlreiche Beispiele ausdehnen, so auch Raucher. Wenn ich mir das anschaue...
Zitat:
Im Würgegriff des medizinischen Arguments, das keinen Widerspruch duldet, da es den Kausalzusammenhang zwischen Rauchen und nachhaltiger Schädigung der Kreislauf- und Atemorgane zweifelsfrei bewiesen hat, bleibt dem rauchenden Zeitgenossen nur die Rolle des Charakterschwächlings, der seiner Sucht aus Mangel an Disziplin nicht Einhalt gebieten kann. Sich zu solcherart Bankrotterklärungen gepresst zu sehen, rührt an das Innerste des modernen Menschen, der gewohnt ist, sich als selbstbestimmtes Individuum, als freie und eigen-willige Persönlichkeit zu definieren. Zur Gruppe der Süchtigen und somit Fremdbestimmten gerechnet zu werden, trifft da das Selbstwertgefühl abgrundtief, kommt es doch fast einer öffentlich praktizierten Persönlichkeitsdemontage gleich.
Zitat:
Der „Krieg gegen den Tabak“ ist einer der zentralen Bestandteile des modernen Lebens. Tabak wird hoch besteuert, die Werbung für Tabakprodukte ist verboten oder zumindest eingeschränkt, Kampagnen gegen das Rauchen werden vom Steuerzahler finanziert, und es gibt zunehmende Versuche, das Rauchen außerhalb – und vielleicht sogar innerhalb – von Wohnungen zu kriminalisieren...Die für diesen Krieg angegebenen Gründe wandelten sich je nach Zeit und Ort. Sean Gabb zufolge haben jedoch alle Gründe eine Gemeinsamkeit: Sie beruhen auf Lügen und Halbwahrheiten. Die Gefahren des Rauchens sind weit weniger bewiesen, als Regierungen und die Anti-Raucher-Lobby behaupten. Die Gefahren des Passivrauchens sind nie bewiesen worden.
Quellen:Zitat:
Wippersberg spürt kenntnisreich historische, psychologische und religiöse Zusammenhänge auf und widmet sich auch der Frage, warum Politiker sich so willfährig den Wünschen einer radikalen Antiraucherlobby beugen.
https://www.amazon.de/Krieg-gegen-di...dp/3853713173/
https://www.amazon.de/Das-Recht-auf-.../dp/3939562696
https://www.bpb.de/apuz/197979/vom-u...-der-zigarette
..finden sich sicher viele Parallelen. Früher dürfte quasi überall geraucht werden, heute nur noch mit starken Einschränkungen und man hat lächerlich machende Anti-Werbung (haha, Du stirbst früher und wirst impotent). Aber scheinbar funktioniert es, denn vor 20 Jahren haben noch ca. 1/3 der Jugendlichen geraucht, heute nur noch 6,x %. Ist gesellschaftlicher- und staatlich begünstigter Druck also per se Volksverhetzung im Sinne von §130 StGB? Sicher nicht.
Die Trennlinie Deiner Beispiel verläuft denke ich irgendwo dazwischen. Ein gewisser gesellschaftlicher Druck kann sinnvoll sein und ein No-Go ist dann sicherlich, wenn eine Lehrerin äußert sie habe keinen Bock auf Umgang mit ungeimpften Kindern. Auch stell sich mir die Frage, ob Kinder und Jugendliche die Zielgruppe sind, auf die Druck ausgübt werden sollte oder ob es da nicht andere gibt, wo das eher zielführend wäre.
Ganz genau! Und insbesondere die Erwachsenen, die besonders gefährdet. ich schreib’s aber gerne nochmal: egal, ob ich meine Kinder impfen lasse oder nicht, ich bin nicht bereit, sie eine wie auch immer gearteten Druck auszusetzen, so lange bei den eigentlich Gefährdeten nicht wirklich alles versucht wurde. Z.B Impfpflicht Ü60 wie in Griechenland.
Wer hat denn die Intensivstationen zu einem guten Teil belastet? Ungeimpfte Jugendliche oder Leute über 60 mit Impfdurchbrüchen?
Ja, rein rechtlich schon. Das stellt sich bspw. im Kontext Dorf ganz anders da, wenn man zu denjenigen gehört, die Ihre Kinder nicht impfen lassen.
Andersrum ist das ja auch schön in bestimmten Regionen Sachsens zu beobachten. Da lassen sich Leute heimlich impfen, weil der soziale Druck einschüchtert.
Ich habe nichts gegen die Empfehlung. Hatte ich ja geschrieben. Ich stelle nur fest, wie auch oben festgestellt, das ich den Druck auf die Gruppe, die am wenigsten das System belastet, nicht nachvollziehen kann. Mir war so, es ginge momentan um die Abwehr einer akuten Situation.
Nee, nee. Letzter Wochenbericht des RKI: Auf ITS 70% Ü60 und davon 1/3 Impfdurchbrüche. U18 so gut wie nicht vorhanden. Ein Lockdown für Ältere wäre wohl deutlich zielführender als die Jugend zu quälen.
Anhang 47308
Wie wir ja letzthin diskutiert haben, gibt es bislang keine hinreichenden Daten zum Impfstatus der Covidpatienten auf ITS.
Hier aber mal eine plakative Übersicht über die Altersstruktur.
Zum Vergleich: In der *Gesamtbevölkerung* beträgt der Anteil der 60+Jährigen nur ~29% ...
Wem also nehmen 5jährige Kinder irgendwas weg?https://uploads.tapatalk-cdn.com/202...bad3a7af82.jpg
Ich hab‘s weiter oben beschrieben. Mir ist klar, daß das meine subjektive Erfahrung ist. Und mir geht es nicht um eine Grundsatzdiskussion ums Impfen.
Ich wiederhole gern mein Argument: um der akuten Bedrohung überlasteter Intensivstationen zu begegnen, hielte ich es für angebrachter, darüber zu diskutieren, wie man die Unentschiedenen, Ängstlichen und finanziell Abgehängten jetzt mit ins Boot kriegt. Anstatt die Ängste der Eltern zu schüren.
Die Impflicht, die sich manche wünschen, wenn sie denn kommt, wird Monate zu spät kommen und der Impfstoff für die Boosterinitiative wg. Omnicrom ist jetzt zu knapp.
es ist genügend impfstoff vorhanden, nur nicht der wunschimpfstoff, man muss auch bedenken, wie viele impfungen überhaupt wöchentlich logistisch durchzuführen sind.
es wird nach der delta- und der omikronwelle angepasste impfstoffe geben, die uns im nächstes jahr , besonders nächsten herbst / winter, hoffentlich besser schützen. allen sollte klar sein, dass die impfpflicht erst wichtig für das nächste jahr wird.
jetzt wird geboostert und durch omikron wird der rest immunisiert oder zusatzgeboostert ...... wichtig ist eine hohe grundimmunisierung in der gesamten bevölkerung.
Die Argumente mit dem Boostern der Risikogruppen verstehe ich.
Nicht nachvollziehen kann ich, wo und wie Ängste von Eltern geschürt worden sein sollen, oder inwiefern Druck auf Kinder ausgeübt worden sein soll. Ich lese allenthalben, dass die Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen wird. Unlängst dazu, dass Kindern ohne Vorerkrankungen geraten wird, auf den Impfstoff gegen Omnikron zu warten.
jeder lehrer sollte ab 18.11. jugendlichen ab 12 jahren die impfung empfehlen. das ist doch staatliche aufklärungsarbeit.
Wenn man sich die Regeln im Übrigen mal genauer anschaut, sind in so ziemlich allen Bundesländern Kinder und teilweise auch Jugendliche von 2G ausgenommen.
Wo da jetzt gesellschaftlicher Druck zum impfen herkommen soll, erkläre mir mal einer.
Wie es scheint, war unser nun ministerialer Chefkatastrophenausrufer da doch ein wenig ... ja, was nur? Voreilig? Nachlässig? Ach egal, von Zahlen und Zählen überfordert sein, hat im Gesundheitsministerium ja Tradition.
https://amp.focus.de/politik/deutsch..._25236514.html
Zitat:
"Wir haben einen Impfstoffmangel für das erste Quartal", verkündete Lauterbach am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen".
Doch wie viele Extra-Dosen werden wann und wofür gebraucht? Die nun geplanten zusätzlichen 92 Millionen Dosen geben Hinweise. In erster Linie gehe es darum, den Jahresbeginn vernünftig zu gestalten, erläuterte das Ministerium - und dann auch das ganze erste Quartal.
Von welchen Liefermengen geht Lauterbach derzeit aus? In der Gesundheitsministerkonferenz berichtete er, in den letzten beiden Wochen 2021 gebe es von Biontech nur*1,2 Millionen beziehungsweise 0,8 Millionen Dosen. In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres kämen dann nur*1,2 Millionen Dosen hinzu.
Noch wenige Tage vor den Äußerungen Lauterbachs hatte sein Gesundheitsministerium eine Liste veröffentlicht, die auf das Gegenteil hindeutete. Laut der Liste hat der Bund in den vergangenen vier Wochen*insgesamt 18,3 Millionen Dosen Biontech und 20,7 Millionen Dosen Moderna*an Arztpraxen und öffentlichen Impfstellen ausgeliefert.
In dieser Zeit seien aber nur*15,5 Millionen Dosen Biontech und 5,5 Millionen Dosen Moderna verimpft. Demnach müssten noch 18 Millionen Dosen Impfstoff in den Kühlschränken liegen. Zusätzlich werde im laufenden Jahr noch einiges an Impfstoff geliefert, wie aus einer anderen Aufstellung des Ministeriums hervorgeht. 2,4 Millionen Dosen Kinderimpfstoff von Biontech sowie mehr als zwölf Millionen Dosen Moderna würden noch erwartet.
Für die kommenden Wochen stünden somit gut 32 Millionen Dosen bereit. Im ZDF-Jahresrückblick mit Markus Lanz am Mittwochabend unterstrich Lauterbach jedoch nochmals die Impfstoff-Knappheit. Bis Jahresende stünden circa drei Millionen Biontech-Dosen und rund zehn Millionen Moderna-Dosen zur Verfügung.
(...)
Wie der "Spiegel" nun berichtet, könne jedoch auch im neuen Jahr noch einiges an Impfstoff nachkommen. Demnach sei davon auszugehen, dass Biontech und*Pfizer*in den*ersten drei Januarwochen jeweils 2,19 Millionen Erwachsenendosen sowie 1,25 Millionen Kinderdosen*an Deutschland liefern. Am Mittwoch teilte Lauterbachs Ministerium außerdem die Bestellung von zusätzlich 92 Millionen Dosen für das Jahr 2022 mit.
Seit wann ist Lauterbach Minister?Zitat:
Hat Lauterbach die Zahlen verwechselt?
Die vorherigen Aussagen von Lauterbach deuten also darauf hin, dass er möglicherweise Zahlen verwechselt hat. Er hatte unter anderem darauf verwiesen, dass etwa in der kritischen ersten Januarwoche insgesamt nur 1,2 Millionen Dosen von Biontech geliefert würden. Dabei handelt es sich aber offenbar nur um die Lieferungen für den Kinder-Impfstoff, der weniger Wirkstoff enthält und extra gezählt wird. Hinzu kommen aber laut dem "Spiegel" alleine in jener Woche knapp 2,2 Millionen Dosen für Erwachsene.
Lauterbach hat mit seinen Äußerungen durchaus für Überraschung bei den Beteiligten gesorgt. Tino Sorge, der neue gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion erklärte: "Karl Lauterbach ruft Feuer, um dann Feuerwehr zu spielen – obwohl er weiß, dass es gar nicht brennt". So schreibt es Sorge laut dem "Spiegel" an die Unionsfraktion.
Und gab es seither auch nur einen einzigen Tag, an dem er nicht prominent zur Prime Time in den Nachrichten war? Mehrfach?