Bis zum 4. hießen sie "Techniker", ab 5. "Praktiker".
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Lubo hat, wie von mir vorne zitiert gleich zu Anfang geschrieben:
Für ILC und allen Schülern ändert sich nichts, ausser dass Sifu jetzt viel öfter im deutschsprachigen Raum Workshops geben wird. Unser Verein I Liq Chuan Austria wird natürlich die EWTO in Österreich unterstützen das Zhong Xin Dao I Liq Chuan System zu verbreiten. Wir bleiben aber ein unabhängiger Verein so wie bisher.
und Yo-ray hier:
Das klingt so, als ob es Ausnahmen von diesen Exclusivrechten gab. Wenn die EWTO ja anfangs selbst Lehrer für die unabhängige Schule eingeladen hat hat sie durch die Handlung die Ausnahme bestätigt.
Ja, die EWTO behauptet auch offiziell, dass Sam Chin KRK trotz seiner Verkleidung als größten Kung Fu Meister erkannt hat.
Seiten der EWTO wird dargestellt, dass man sich nun auf keinen Vertrag einigen konnte.
Vorher gab es eventuell nur Absprachen und über das was man nun genau gesprochen hat, kann es sehr unterschiedliche Auffassungen geben.
Eventuell gab es nur lose Absprachen oder "wir probieren das mal aus" und nun hat die Tochter die Geschäfte übernommen und ist vielleicht mehr Geschäftsfrau als KK.
Das weiß hier aber keiner.
Wenn die in diesem Kung Fu Zirkus alle auch nur halbwegs normal ticken würden, wäre das gar kein Thema... freundschaftlicher Austausch, Crosstraining, der/die einzelne SUS wechselt evtl. den Stil - fertig.
Die KungFuProfilneurotiker sorgen wieder einmal für erstklassige Unterhaltung - sehr schön :D
Es geht weder bei SC noch bei KRK um Kung Fu. Es geht um Geld. Ging es immer und wird es immer gehen. Ist ja auch im BJJ so, im KM, im Streit um Fördermittel im Karate, Judo etc.
Die Frage ist halt in welcher Rechtsform man sich streitet und um wie viele Nullen es geht. Bei Geld zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen...
Eskrima-Düsseldorf:
Ja es wäre so einfach!
Sobald es aber um Titel,Geld,Macht etc. geht , da hört die Moral,Harmonie,philosophisch angehauchte Gehabe.... auf.
Das Bild der Kampfkünste verliert immer mehr an Ansehen, seitens solcher Verhaltensweisen.(Schmierenkomödien)
Dieses Phänomen ist nicht nur in der Gong Fu/Kung Fu/Wushu... Szene zu beobachten.;)
Ein anderes Bsp. ist das Shaolin Kloster Theater in China.
Mein Job ist mein Job. Damit verdiene ich das Geld, das ich zum Leben brauche. Natürlich habe ich mir einen Job ausgesucht, der mir Spaß macht, aber wenn ich in dem Bereich arbeite, dann will ich dafür Geld haben und zwar so viel wie er meiner Qualifikation entspricht. Ich setz mich ganz sicher nicht für ein Taschengeld ins NEF oder auf eine Intensivstation weil ich ein so netter und menschenfreundlicher Kerl bin und die Leute meine Hilfe brauchen. Dann rufe ich die marktüblichen Stundenlöhne auf. Ebenso wenn ich als Berater oder Mediator irgendwo meinen Job mache.
Kampfkunst ist mein Hobby. Für mein Hobby nehme ich gar nichts, denn es ist meine eigene Freizeit und meine eigene Freude. Ich trenne da strikt.
Jeder kann mich gerne besuchen kommen und mit mir ein ganzes Wochenende trainieren. Nehme ich gar nix für.
Das Problem ist halt das die Leute nicht klar kommunizieren was sie machen. Entweder ist KK Business, dann gibt es klare Preise und klare Dinge die dafür geliefert werden oder man macht es eben der Sache wegen.
Chin Family ILC, LLC ist eine GmbH (LLC steht Limited Liability Company) und ist damit eine Personenvereinigung zu Gewinnzwecken, ebenso wie die EWTO GmbH.
Bei der EWTO ist anscheinend jedem klar das sie Gewinn machen will, SC wurde aber bisher immer so dargestellt dass er offen für jeden ist und die KK weiterbringen will. Jetzt zeigt er (oder seine Tochter) halt auch dass er ein Unternehmen repräsentiert, dem es primär um Gewinn und Marktmacht geht und erst an nachgeordneter Stelle um die Verbreitung der KK.
Da habe zwei Firmen einen Disput, nicht mehr und nicht weniger. Jeder muss halt wissen auf was er sich bei den KK einlässt. SC ist eben nicht der “nette dicke Chinese mit den tollen Fähigkeiten”, der altruistisch eine tolle KK verbreiten will, sondern er ist knallharter Geschäftsmann, genau wie KRK.
14 Seiten Vertragswerk...
Wie gesagt, ich finde nix verwerfliches dabei aus KK einen Beruf zu machen, dann muss man das aber auch nach außen genau so kommunizieren. Der Lehrer ist dann Dienstleister, leider vermischen viele den Dienstleister mit dem “Kumpel”. Ist ja auch eine gute Marketingmasche.
Nebenbei, zum Wort/Titel "guru".
Sam Chin kommt aus Malaysia. In der Malay-Sprache bedeutet "guru" einfach "Lehrer" und hat nicht dieselbe Konnotation wie z.B. im Hindi, also "spiritueller Lehrer/(Groß)Meister".
Die paar Silat-Lehrer, die ich in Malaysia kennenlernte, wurden alle ganz normal als "guru" betitelt, ähnlich zum Begriff "laoshi" im Mandarin. Oder auch ähnlich zum Begriff "sifu", wobei das natürlich nicht ganz das Gleiche ist.
Danke für Deine Info, Giles!
Und wenn man das weiß, und dann sieht wie seitens der EWTO das Guru (siehe Threadtitel) ganz
bewusst in Anführungszeichen gesetzt wird statt es einfach ganz normal hinzuschreiben oder noch
einfacher wegzulassen ist das auch schon tendenziös ein Affront. (In der EWTO Führung wird man
das ja auch wissen.)
Okok, sorry.
SC sagt seit ich ihn kenne dass es eine Balance zwischen der KK und dem Business geben muss. Zu viel Business zerstört die KK, zu wenig/kein Business dann kann sich die KK nicht verbreiten und führt auch zum Untergang. Die Preise der CFILCA sind sehr moderat und man kann sie auf der Website nachschauen. Würde es SC nur um Geld gehen, hätte er uns geopfert, das Geld genommen und fertig. Aber darum ging es ihm nicht, sondern darum ZXD zu verbreiten.
Ich verstehe noch immer nicht wieso du SC so schlecht hinstellst ohne ihn, seine Organisation oder seine KK zu kennen. Der einzige Grund den du bis jetzt gebracht hast ist, dass er "Chinesse" ist. Und weil ja "alle Chinessen" so sind, muss er ja auch so sein. Diese Sichtweise spricht Bände ...
Ich stelle niemanden schlecht dar. Ich fasse lediglich zusammen was sich öffentlich rausfinden lässt.
“Weil er Chinese ist” habe ich nirgends geschrieben, ich habe lediglich geschrieben dass dies durchaus in China übliche Geschäftspraktiken sind (natürlich nicht exklusiv dort) und das dies auch schon früher dort so war. Mir latenten Rassismus zu unterstellen ist schon ziemlich frech :rolleyes:
Des Weiteren habe ich auch geschrieben dass ich nichts verwerfliches an der Vermarktung finde, egal ob Chinese oder nicht. Es muss halt nur offen kommuniziert werden. KK war schon immer in China ein Business und auch in der westlichen Welt (Söldner etc.).
SC hat mit seiner Firma jetzt Krach mit der EWTO GmbH weil er sich laut Aussagen der EWTO nicht an Absprachen hält und der EWTO dadurch Einnahmen verloren gehen, bzw. weil die Sam Chin ILC LLC jetzt anscheinend andere Verträge vorlegt, als vorher vereinbart war.
Wie du schreibst geht es SC darum ZXD zu verbreiten, und da er eine LLC (GmbH) hat will er mit der Verbreitung natürlich Geld verdienen. Diese Möglichkeit scheint ihm mit der EWTO nicht mehr so lukrativ zu sein, denn würde es ihm um die Verbreitung gehen hätte er ganz sicher die tausende Schüler der EWTO weiter mit seiner Kampfkunst gefördert ;) :D
Es steht Dir natürlich zu, für Deine Leistungen eine angemessene Bezahlung zu erhalten.
Allein daran, dass Du dafür Geld bekommst, kann man dann doch nicht ableiten, dass es Dir nur um's Geld geht und nicht auch um Medizin, bzw. kranken Menschen zu helfen.
Das scheint mir irgendwie so ein deutsches Phänomen, dass Geld etwas unanständiges sei. Auf der anderen Seite gibt es die Mentalität "was nicht's kostet, ist nichts wert".
Das ist ja schön.
Es gibt auch Ärzte, die ehrenamtlich medizinische Leistungen erbringen. Die trennen da nicht so strikt.
Auf der anderen Seite gibt es jede Menge KK/KS die eben Geld für Kampfsport nehmen. Gibt ja auch hier genug.
Es gibt Leute, die sehr intensiv trainieren und davon träumen, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.
Andere unterrichten eigene Kurse gegen Geld und finanzieren sich dabei ihre eigene KK-Ausbilung/Weiterbildung.
Nur weil jemand Geld für etwas nimmt, heißt das noch lange nicht, dass es ihm nur um Geld ginge und nicht auch um die Inhalte, die er vermittelt.
Natürlich gibt es auch Leute die andere verarschen. Aber allein daran, dass jemand Geld für seine Leistungen nimmt, kann man das IMO nicht erkennen.
Diese strikte Trennung sehe ich nicht. Ich kann auch mit Leidenschaft etwas tun, für das ich bezahlt werde.
Götz Werner hat da mal eine interessante Sichtweise vertreten: Er bezahlt die Leute nicht dafür, dass sie für ihn arbeiten, sondern durch seine Bezahlung ermöglicht er es ihnen für ihn zu arbeiten.
Oben ging es gar nicht um KungFu nun immerhin schon an nachgeordneter Stelle um KK. :)
Allerdings, gerade wenn es um die Verbreitung der KK geht, liegt nahe, dass man sich gegen Unterrichtsverbote, Gebietsschutz etc. wehrt.
In den Diskussionen in der Vergangenheit ging es ja auch um die Gefahr der Verwässerung durch die Vermarktung durch die EWTO.
wer hat denn was von altruistisch gesagt?
Dass der Unterricht Geld kostet war doch schon immer klar?
Den Begriff Dienstleister mögen hier viele Trainer nicht, und einige Mediziner sehen das eventuell auch anders.
Allerdings gibt es da nach meiner Erfahrung große Unterschiede und man merkt, ob jemand wirklich sein Herzblut reinsteckt und einem was beibringen will oder ob
es nur um die Gewinnmaximierung geht.
Bei längerfristigen Beziehungen kann sich auch zwischen "Dienstleister" und "Kunden" eine Beziehung entwickeln, die über das rein geschäftliche hinaus geht.
Diese Behauptungen entspringen rein deiner Fantasie. Nichts davon steht irgendwo. Ausserdem fehlt jede Logik. Wie ich schon geschrieben hab, wenn es ihm um Geld gehen würde, hätte er sich an die EWTO verkauft so wie es Leung Ting gemacht hat.
Ich werde sicher keine Details preisgeben nur weil du mich mit unsinnigen Verleumdungen provozierst. Ich kann dir aber fix sagen dass du in allen Belangen falsch liegst.
https://www.youtube.com/watch?v=ToKp8cGxO5w
Popcorn-Herstellung in China. ;)
Aber genau da liegt ja oft das Problem in den KK. Es ist vielen gar nicht klar was sie für eine Beziehung wollen, bzw. manchen auch wohl nicht was sie für eine anbieten.
Die meisten Menschen wollen etwas konsumieren und/oder Spaß haben. Den Allerwenigsten geht es um die Kampfkunst. Es geht ihnen um die Gesundheit, den Spaß, den tollen Körper, Pokale, die Wehrhaftigkeit etc., alles letztendlich egoistische Gründe. Die wenigsten wollen eine KK um der KK Willen lernen.
Die allermeisten KK-Schulen sind also primäre Dienstleister. Sie offerieren ihren Kunden das, was diese wollen. Dazu nutzen sie ein Curriculum, strukturierte Ausbildungen, Wettkampfvorbereitungen etc.
Das war früher auch so. Da ging es halt primär nicht um Spaß, sondern um das Überleben.
Wie sehr die einzelnen Vereine und Firmen jetzt auf Gewinnmaximierung aus sind steht wieder auf einem anderen Blatt, wobei eine LLC (GmbH) natürlich andere Ziele habt als der Verein um die Ecke, der evtl. nur die Miete und Versicherungen finanzieren muss, ggf noch ein paar Rücklagen für Renovierungen.
Man hört immer wieder dass sich zwischen “Dienstleister” und “Kunden” mehr als das Geschäftliche entwickeln kann, das ist aber, aus geschäftlicher Sicht, mehr als unprofessionell und sollte unterbunden werden.
Never fuck the company, bzw. business is business and bed is bed! Verstößt man dagegen gibt es Abhängigkeiten und das macht irgendwann nur Ärger.
Letztlich muss jeder selber wissen wo er sein Geld warum hinträgt und was er eigentlich haben will.
Man sollte jedoch nie vergessen: “Bei Geld hört die Freundschaft auf” ;)
Ich zitiere dazu mal KRK auf seiner FB Seite:
Quelle: https://www.facebook.com/GrandmasterKernspecht/ abgerufen 11.12.2019, 12:50 UhrZitat:
Boris Robbers Boris Robbers Die ersten 4 Jahre war es nicht so, da war es Freundschaft und Spass an der Kunst. Aber als sie sahen, wieviele Schüler ich hatte, erwachten Begehrlichkeiten. Menschlich ...
Klingt irgendwie wie das, was ich vorher schon aus den anderen Postings rausgelesen habe.
Also Lubo, bezeichnest du KRK der Lüge?
Du bezeichnest mich also der Verleumdung weil ich wiedergebe was KRK sagt?
Find ich recht bemerkenswert wenn die hochprofessionelle Firma EWTO viel in PR Arbeit, eigene Lehrgänge usw. in die ZXD Schiene investiert (und das über Jahre, nicht nur Tage) und das ohne VORHER einen Vertrag zu haben. Sich später darüber wundern dass da dann nicht drinnen steht was man glaubte vereinbart zu haben ist ziemlich naiv. Nicht das erste Mal, dass finanzielle Fehlspekulationen zu unschönen Trennungen führen....
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Egoistisch ist auch ein Wort das IMO falsch negativ bewertet wird.
Letztlich sind alle Gründe egoistisch.
Wer lernt denn eine KK um der KK Willen, und nicht weil er irgendeinen Vorteil davon hat und sei es nur, dass er positive Emotionen hat, bei der Vorstellung eine "KK um der KK willen" zu lernen oder damit ein bestimmtes Bild in die Welt trägt.
Was machen dann die anderen Schulen?
Die bieten ihren Kunden das, was die nicht wollen?
Ketten die die dann fest, oder wie funktioniert das?
Deswegen muss man doch nicht mit dem Lehrer in die Kiste steigen.
Es liegt doch in der Natur einiger Menschen oder zumindest in meiner Natur, dass man einen Ausgleich anstrebt.
D.h. wenn ich etwas bekomme, will ich was zurück geben.
Kostenlosen Unterricht zu erhalten, ohne eine Gegenleistung von mir, fände ich auf Dauer irgendwie komisch.
Das würde ich dann als eine Art Abhängigkeit begreifen, da ich das Gefühl hätte in der Schuld des anderen zu stehen.
Das scheint in der KK eigentlich so zu sein.
:confused:
https://www.youtube.com/watch?v=D8BQXcoKIF0
am Ende des einen Statements zu der Trennung steht:
BACK TO THE ROOTS
• Seit einiger Zeit erforschen wir gemeinsam mit unserer Universität den Ursprung des sog. I Liq Chuan in Malaysien, aber auch in China, dabei geht es uns auch um die drei Stile, aus denen es entstanden sein soll. Die Stile und deren Vertreter wollen wir Euch auf dem Bachelor-Studium 2020 an der Staatsuniversität Plovdiv vorstellen.
• Auch im WingTsun gehen wir weit zu den Wurzeln der Kampfkunst Ng Muis zurück. Für 2020 haben wir chin. Meister eingeladen, die komplette wing chun-Stile unterrichten, die noch aus der Zeit von Dr. Leung Jan stammen.
Was genau heißt „seit einiger Zeit erforschen wir den Ursprung des ILC“?
Was genau heißt „ Seit einiger Zeit erforschen wir gemeinsam mit unserer Universität den Ursprung des sog. I Liq Chuan in Malaysien, aber auch in China, dabei geht es uns auch um die drei Stile, aus denen es entstanden sein soll.“ Stammt ILC nicht von SC‘s Vater und was und wo hat Herr Kernspecht da recherchiert?
gescheiterter Versuch sich ein USP zu schaffen. Im Grunde nix schlimmes. Denke für ILC wird es weiterhin viele Möglichkeiten geben da es nun sehr bekannt wurde und für die EWTO besteht eh Damenwahl. Es ist ein riesenverband und kann sich Partner aussuchen.