Nö die wird nicht übertragen, wenn dann überträgst du selbst.
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Nö die wird nicht übertragen, wenn dann überträgst du selbst.
Drastischer Vorschlag, jeder Mensch hat Begabungen und Talente, und Intelligenz ist nichts anderes als das erkennen und Nutzen der eigenen Talente und Begabungen.
Achja, auch Fleiss ist ein Talent, oder halt auch Bälle weit werfen, nicht nur addieren und sich viele Sachen merken können.
Wieso sollte Fleiss ein Talent sein?
Wieso nicht, muss man sich auch anarbeiten und machen fällts leichter, machen schwerer.
Schöne Definition Ousi, gefällt mir. :)
Ist wie mit der Intelligenz, die fälschlicherweise immer als "viel Wissen" verstanden wird. Ich denke da eher an soziale oder emotionale Intelligenz, oder eben an Fähigkeiten zur Selbstreflektion und -befähigung, so wie du es beschreibst.
Ich hätte das eher als "viel verstehen" verstanden.
das hätte ich eher Kombination von Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit bezeichnet oder als Schläue.
Mangelnder Fleiß hilft in Mathe.
Ist er doch Antrieb, Lösungen zu finden, die einem die Arbeit erleichtern, man denke an den kleinen Gauß.
Im Sport kann zuviel Fleiß schaden. Da hilft dann wieder Intelligenz.
Ich vertrete die Auffassung,dass alles was wir können und sind von unseren Genen vorgegeben ist.Auch,ob wir uns anstrengen,oder nicht.Von daher ist es zwar falsch,einen Idioten dafür verantwortlich zu machen,dass er dumm ist,allerdings sollte man ihn trotzdem für seine Leistungen benoten.
Du wirst mir immer unsympathischer da wir partial sogar mal die gleiche Meinung vetreten.
Ich predige doch die ganze Zeit : Jeden tag eine Stunde Sport, obligatorisch, aber ohne Noten.
Ohne Noten warum.
Du sagst die Differenzierung wäre falsch.
Das sehe ich anders.
Ich nehme mich mal selber als Beispiel um deinen unsäglichen Kram vom Selsbtmitleid ad absurdum zu führen.
Ich habe mir echt beim renn den a aufgerisen genauso wie bei dem Gerätegehampel...Genützt hat es nichts. Immer schön im Fünferbereich, da der Wille und das Bemühen ja anerkannt wird.
Min Bemühen hat dazu geführt das ich des Öfteren beim Arzt landete m it Kapselprellungen etc. dankeschön ? Siehe die Zeilen darüber.
Bin ich unsportlich ?
Denkste. Radfahren in härterer Tour, Bergsteigen incl Klettern und Schwimmen. Alles Sportdisziplinen, wie du ja nicht bestreiten wirst.
Damals Schwimmen und Radeln auf Wettkampflevel.
Tortzdem im Schullsport mangelhaft weil ich eben kein Hase der rennt und hopst bin, aus mir wird auch keiner.
Klartext : Schulsport ist bei der Bewertung pure Willkür die nichts mit der Sportlichkeit eines individuums zu tun hat.
Daher keine Noten.
In den anderen Fächern hat man nachmessbare Fakten die eben nicht auf willürlich ausgesuchten Übungen basieren.
Da reicht um eine Vier zu erlange wirklich stumpfsinniges Pauken bist der Arzt kommt. Ob man es verstanden hat , so jedenfalls mein Eindruck, spielt oft genug keine Rolle.
Selbst in Mathe ! Man lerne z Formeln auswendig, tüte die Zahlen ein , fertig.
Stumpfsinn pur, der aber ein notentechnisches Überleben garantiert.
... das ist eben das Wesen der Mathematik :)
und gleichzeitig fallen dabei sogar noch 'Kochrezepte' für die weniger begabten Zeitgenossen an, die zwar nicht in der Lage sind, selbst große mathematische Ideen zu entwickeln, aber die zur Verfügung gestellten Werkzeuge in unterschiedlichem Grad zu nutzen verstehen, um sich das Leben zu erleichtern ...
und diese Erleichterung bezieht sich eben nicht nur auf den Mathematikunterricht ...
Wie sieht es aber in dieser Hinsicht mit dem Sportunterricht aus?
Klar: allgemeine Fitness ist ein hohes Ziel, und das sollte man den Schülern auch vermitteln,
aber wäre dann für die 'Notenfindung' nicht eigentlich ein 'Fitnesscheck' bei einem Sportmediziner angesagt? ...
gruß hafis
ceterum censeo: in den Gymnasien sollten wieder die Fächer Werken, Handarbeit und Kochen verbindlich gemacht werden,
alles wichtige Aspekte für das spätere Leben ... ;)
nachtrag: warum eigentlich kann eine 5 in Physik oder Chemie locker durch eine 2 in Sport 'ausgeglichen' werden?
Nach meiner Erfahrung sind die "nicht normal entwickelten Jugendlichen" nur ein winziger Prozentsatz unter den Jugendlichen.
Nur, weil einem etwas nicht sofort oder so schnell wie anderen zugeflogen kommt, macht einen das nicht "nicht normal entwickelt".
Persönliches Beispiel mit KK-Bezug: Ich kann gut geworfen werden. Wurde mir von verschiedenen Lehrer zugesagt.
Aber: Fallschule (wie in: Selber Fallen zum üben)? Pustekuchen. Tu ich mich bockschwer mit.
Das macht mich aber nicht zu "nicht normal entwickelt"!
(Ja, ich weiß relativ sicher, wo da das Hauptproblem ist, womit "nicht normal entwickelt" nichts zu tun hat)
Daher wäre mein persönlicher Tipp für die meisten Jugendlichen (ausgenommen selbstverstädlich die wenigen, die tatsächlich Behinderungen und ähnliches haben!): Weniger nach Ausreden suchen, weil man ja ach so grobmotorisch ist und mehr versuchen - selbst meine Sportlehrer, die ich beide nicht mochte, haben die Anstrengung quasi mit benotet.
Für die, die wirklich Probleme haben: Sportbefreiung.
Hatte ich wegen meiner Knie, für eine ganze Weile. Sogar länger, als nötig gewesen wäre.
@Kajihei: Was glaubst du denn, wieviele Jugendliche an einer Pflichtstunde Sport vernüftig teilnehmen würde, wenn es keine Noten gibt - erst recht, wenn diese Jugendlichen eigentlich keinen Sport mögen?
Die Idee des häufigeren Sports ist ja schön und gut, aber ich bezweifel irgendwie, daß das so funktionieren würde.
Die Frage ist eher, warum kann eine 5 in Sport locker durch eine 2 in Physik oder Chemie ausgeglichen werden?
Aus dem von Dir verlinkten Kerncurriculum:
Zitat:
Der Schulsport leistet einen eigenständigen und nicht ersetzbaren Beitrag zur Einlösung des ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages
[...]
Sport ist das einzige Bewegungsfach in der Schule.
Welche Wettkämpfe hast Du denn da bestritten?
Es wundert es mich ein wenig, dass ein Rad-Leistungsportler einen 2,5km Dauerlauf als beklagens- oder überhaupt bemerkenswert empfindet.
Auch einen Sport-Kletterer, der Schwierigkeiten hat, sich an einer Reckstange festzuhalten, kann ich mir schwer vorstellen...
Kann ich dir zum Beispiel sagen.
Ich komme vom Eislauf.
Dort wird im Sommer auf Speedskates und Rennrad trainiert.
Kann ich bis zum erbrechen machen.
Laufe ich eine längere Strecke, gibt es immer Hüftschmerzen.
Ist heute leider immer noch so.
Im Sport hatte ich immer eine 1 oder 2 in der Schule, je nach Lust von mir.
Diese Bock, Kasten Sch.... ging mir auf den Sack.
In einem Jahr, als die Zensuren verkündet wurden, hat der Lehrer mich von 1 auf die 4 gesetzt.
Ich hab bei der Aktion mehrfach durch Quatschen die Zeremonie gestört.
Meine Trainer hat es sehr amüsiert.
Angeboren oder Folge einer muskulären Dysbalance infolge intensiven Skatens?
also nicht ganz so eingeschränkt
Hast Du die 4 bekommen, weil Du die Zeremonie gestört hast, oder hast Du die Zeremonie gestört, weil Du eine 4 (aus welchem Grund?) bekommen hast?
was das 'Kerncurriculum' angeht:
Das habe ich verlinkt, weil ich es, wie bereits oben gesagt, für 'interessant' halte ;)
Was die andere Frage angeht:
die Schulform, an der ich unterrichte, hat nach wie vor die 'Studierfähigkeit' des Schülers im Blick ...
trotzdem genießt, zumindest im Land Hessen, das Fach Sport den gleichen Status wie Mathematik und Deutsch:
das sind die einzigen Fächer, die mindestens als 'Grundkurs' bis zum Abitur belegt werden müssen, während andere Fächer schon vorher 'abgewählt' werden können ...
gruß hafis
nachtrag:
"während andere Fächer schon vorher 'abgewählt' werden können" bitte noch ergänzen mit: "oder gar nicht erst erteilt werden"
... ach ja, und neulich hab' ich mal einen Schüler vom überregionalen Sport'gymnasium' zurückgekriegt, weil er mit den dortigen sportlichen Anforderungen nicht zurecht kam.
Im Abgabezeugnis hatte er in allen 'normalen' Fächern passable Noten,
bloß in Sport hat's eben gehapert.
Bei uns war's dann genau umgekehrt ...
gruß hafis
nachtrag @ aruna zur Vorbeugung:
ich weiß durchaus um den Ursprung des Wortes 'Gymnasium' ...
Das ein Sportgymnasium den Fokus auf Sport legt klingt für mich ziemlich logisch.
... nu, das seh ich doch ganz genauso,
deshalb hat's mich ja auch nicht weiter verwundert,
dass der Knabe erst mal in die 'Wirklichkeit' eines 'normalen' Gymnasiums zurückgeholt werden musste ...
aber an 'Mathewettkämpfen' mochte er auch nach längeren Übungen einfach nicht teilnehmen ...
gruß hafis
Klar, im Gegensatz zu Mathe ist Sport absolut unnütz...hilft einem nicht im Leben und hat quasi keinen positiven Effekt...echt sonderbar, dass sich das als Schulfach so lange gehalten hat. Ich habe aber von Leuten gehört, die sogar außerhalb des Unterrichts Sport betreiben...sehr sonderbar, die meisten Menschen wie ich übrigens auch sind aber vernünftig und lösen in ihrer Freizeit lieber Gleichungen mit drei Unbekannten oder berechnen das Volumen von Pyramiden usw...
so ein Notenspiegel ist doch an Universitäten nicht unüblich?
Wer die Hälfte schafft hat bestanden (4,0), die Prozentpunkte in der Bestandenzone werden dann gleichmäßig auf die dortigen Notenstufen aufgeteilt.
Dann landet man bei 75% so um die 2(-)
Wenn der Sportlehrer dann erwartet, dass Katja Kifftgern nach 2.000m zusammenbricht und sie fällt schon bei 1.500m um, bekommt die eine 3+?:)
:cool:
hast Du es
a.) nicht gerafft
b.) nicht geglaubt
c.) drauf ankommen lassen?
ja und?
Man kann ja auch Sport studieren.
Da guck mal, ein Berliner Gymnasium:
http://feo.schule.de/schulorganisati.../sport/thema-1Zitat:
In der Oberstufe besuchen alle Schülerinnen und Schüler einen zweistündigen Grundkurs pro Woche. Im Moment werden folgende Sportarten angeboten:
Leichtathletik, Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Volleyball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Gerätturnen, Gymnastik-Tanz, Schwimmen, Fitnesssport
Von den absolvierten Praxiskursen muss keiner in die Gesamtqualifikation des Abiturs eingebracht werden, sofern Sport nicht 4. Prüfungsfach oder Referenzfach der 5. PK ist.
Das heißt, eure Sportlehrer können ihr Fach besser vermitteln, als die an einem Sportgymnasium?:hehehe:
es gab damals fächer, da bist du mit 75% "erfüllung" objektiv messbarer bereiche (in mathe zb.) gerade so an der 5 vorbei gekommen. das hatte nix mit "erwartungen" der lehrer zu tun. mein schon damals uralter mathe-lehrer (hatte im 2. wk mit seinem job angefangen) sagte immer, seine "gaußsche glocke" (heißt das so?) sei für die notengebung fast (!) irrelevant. was falsch sei, sei falsch und trostpreise gäbe es nicht.
aber das ist über 35jahre her und da war wohl einiges weniger reglementiert (ermessensspielräume der lehrer wurden oft auch in richtung "knallhart" genutzt). der typ hat auch noch mit kreide und ein paar mal sogar mit dem schlüsselbund nach schülern geschmissen, die "störten".
toll fand ich das nicht. zwang zum lernen, wo man kein talent hatte und konnte böse folgen haben (sowohl die noten, als auch der schlüsselbund) ;).
Du kannst zwischen zwei Aufgaben wählen. Du hast für die Lösung 2 Minuten Zeit, Hilfmittel sind nicht erlaubt.
Aufgabe 1:
Schreibe die ersten 100 natürlichen Zahlen auf, ab 75% gibt es eine 4
Aufgabe 2:
Schreibe die ersten 100 Primzahlen auf, ab 75% gibt es eine 2
welche Aufgabe wählst Du?