Zitat von
kanken
Letztlich ist es ganz einfach. Man muss sich einfach angucken was beim pushen passiert und was das für Auswirkungen auf die menschliche Physiologie haben kann. Die Effekte sind ja keine Zauberei, die Naturgesetze außer Kraft setzen können.
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Wenn ich jetzt auf dein musculoskeletales System Kräfte wirken lasse, dann werden diese einwirkenden Kräfte durch deinen Körper kompensiert, immer unter der Prämisse das Gleichgewicht zu halten. Wenn ich dazu kreisförmige Bewegungen nutze (Ebenen halt) erzeuge ich schon mal viel Input. Wenn ich das jetzt sehr schnell mache (schnell zwischen den Ebenen wechseln) und du kennst das nicht und kannst dem nicht folgen, dann kommt irgendwann der Punkt an dem sich die Verspannungen in deinen Muskeln “aufschaukeln” und du dich nicht mehr bewegen kannst. Das kann auch sehr schnell und kurz gehen, ohne viel aufschaukeln.
Gleichzeitig versucht dein Gehirn Gefahren von sich und dem Körper, auf dem es sitzt, abzuwenden, was zu mehr oder weniger unwillkürlichen Streck- oder Beugemustern führt (Streckreflex etc.) Die kann ich ebenfalls durch ein Input in dein sensorisches System erzeugen (das ist u.a. das, was Klaus oben beschrieben hat).
Immer dann wenn ich meinen Reflexen “ausgeliefert” bin oder eine andere Art der Hilflosigkeit erlebe (z. B. immer bedroht werde, wie in Lubos Beispiel), dann “friert” mein Verstand ein, da das Noradrenalin, was durch Bedrohung, Stress, Hilflosigkeit freigesetzt wird, dafür sorgt “nur noch zugucken” zu können. Wenn mein instinktives Handeln dann auch eine Überforderung erlebt und keine Lösung findet, dann wird das psychologische “Freeze” eingesetzt und man wird passiv.
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