Die Anstalt hat sich dem Thema Polizei angenommen, Ermittlungen bei Polizeigewalt sind auch ein Thema (ab ca. 23:00):
https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...-2023-100.html
scheint mir insgesamt nicht besonders gut recherchiert
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Die Anstalt hat sich dem Thema Polizei angenommen, Ermittlungen bei Polizeigewalt sind auch ein Thema (ab ca. 23:00):
https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...-2023-100.html
scheint mir insgesamt nicht besonders gut recherchiert
Die Anstalt war mal besser. Schade was draus geworden ist.
In Mecklenburg-Vorpommern hat man den Messer- bzw. Samuraischwertangreifer wohl zu nah dran gelassen? Ein Schwerverletzter Polizist, der Angreifer tot.
Bestimmt wollte der Beamte erst sichergehen, dass keine statische Situation vorliegt. Ergo, vorbildlich erstmal anstechen lassen.
Ging gar nicht so durch die Medien wie der Fall in Dortmund.
https://www.ndr.de/nachrichten/meckl...lizei6766.html
Alter Hut ;)
https://www.welt.de/politik/deutschl...Angreifer.html
Hat die AfD schon 2019 mal versucht, eine Korrelation zwischen Herkunft und Messer Straftaten aufzuzeigen.
Angeblich laut Überschrit:
Die AfD fragt, welche Vornamen Messer-Angreifer haben
Allerdings laut Text:
Erfasst wurden 1490 Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten.
Ergebnis:
Relativ nach ihrem Anteil in der Bevölkerung gesehen waren in der Liste Syrer und Afghanen aber überrepräsentiert.
Ich fand interessanter, dass von 1490 Delikten 842 Mal der Täter ein Deutscher war. Die Vornamen wurden dann in einem zweiten Anlauf von den deutschen Tätern erfragt.
Steht doch im Artikel :confused:
Zitat:
...Die AfD-Fraktion in dem Bundesland wollte es nun genauer wissen und fragte nach den Vornamen der Täter. Die Vermutung offenbar: Unter den Deutschen seien etliche Migranten, die eingebürgert wurden. Nun legte die Polizei das Ergebnis für die Anfrage des AfD-Abgeordneten Rudolf Müller vor. Demnach war der häufigste Name unter den 842 deutschen Tätern Michael, gefolgt von Daniel und Andreas. Mehr noch, unter den elf häufigsten Vornamen findet sich kein einziger, der sofort einen Migrationshintergrund nahelegt.
Die genau Auswertung: Michael (24 Fälle), Daniel (22 Fälle), Andreas (20 Fälle), Sascha (15 Fälle), Thomas (14 Fälle), Christian (13 Fälle), Kevin (13 Fälle), Manuel (13 Fälle), Patrick (13 Fälle), David (12 Fälle), Jens (12 Fälle), Justin (11 Fälle) und Sven (11 Fälle)...
Wie ist das jetzt eigentlich: Wird für jede Messerstecherei ein neuer Faden eröffnet? Oder wird alles gesammelt?
Da ist nämlich schon wieder ne Meldung: https://www.welt.de/vermischtes/krim...aechtigem.html
Dass Ausländer sechsmal so häufig bei Messerdelikten auffallen wie Deutsche? Das war dein Argument und ein Äpfel und Birnen Vergleich.
Der Artikel ist übrigens eine dreiste Lüge/Irreführung. Einfach zum Kotzen, mehr sage ich dazu nicht.
Hier die Anfrage:
https://pardok.parlament-berlin.de/s.../S19-14883.pdf
Wem fällt der Fehler auf?
DAS hältst du für 'ne Nebelkerze? Man weiß aus der Kriminologie respektive Täterforschung, dass gerade bei Gewaltdelikten Täter im Schnitt jünger und männlich sind, im Vergleich zu anderen Straftaten.
Dazu z.B. ein Faktenfinder Tagesschau aus 2021 zur PKS:
https://www.tagesschau.de/faktenfind...erung-101.htmlZitat:
...Warum ist der Vergleich Deutsche/Nichtdeutsche Täter kompliziert?
Es gibt in der kriminologischen Forschung sehr konstante und belastbare Indikatoren für eine erhöhte Kriminalität: Erstens gibt es einen Kriminalitätsschwerpunkt in jüngeren Altersgruppen, zweitens sind rund 75 Prozent aller Tatverdächtigen männlich. Bei Gewaltkriminalität sind sogar 86 Prozent und bei Vergewaltigung fast 99 Prozent der Tatverdächtigen männlich. Drittens spielt die soziale Lage der Täter eine entscheidende Rolle: Je prekärer die soziale Lage, desto höher ist die Anfälligkeit für Kriminalität.
Nimmt man daher die Gesamtbevölkerung und vergleicht diese zum Beispiel mit der Gruppe der Zuwanderer, stellt man fest, dass letztere Gruppierung im Schnitt jünger, männlicher und sozial schlechter gestellt ist. Insbesondere die in der PKS definierte Gruppe hat in den meisten Fällen gar keine Möglichkeit zum legalen Gelderwerb, was eine entsprechende Kriminalitätsbelastung nach sich zieht. Insgesamt treffen die Hauptindikatoren für erhöhte Kriminalität in hohem Maße auf diese Gruppe zu. Der Vergleich zur einheimischen Bevölkerung, der einen weitaus höheren Frauenanteil, mehr ältere Menschen und Kleinkinder umfasst, und zusätzlich im Durchschnitt sozial deutlich besser gestellt ist, gestaltet sich daher schwierig. Vergleicht man dagegen zum Beispiel nur junge Männer aus prekären sozialen Verhältnissen mit Gewalterfahrung, so gleicht sich auch die Kriminalitätsbelastung zwischen Deutschen und Nichtdeutschen stark an.
Auf diesen Umstand weist das BKA in der PKS sogar selbst hin: Die Daten dürften "nicht mit der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung gleichgesetzt werden. Sie lassen auch keine vergleichende Bewertung der Kriminalitätsbelastung von Deutschen und Nichtdeutschen zu. Einem wertenden Vergleich zwischen der deutschen Wohnbevölkerung und den sich in Deutschland aufhaltenden Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stehen (auch) das doppelte Dunkelfeld in der Bevölkerungs- und in der Kriminalstatistik sowie der hohe Anteil ausländerspezifischer Delikte und die Unterschiede in der Alters-, Geschlechts- und Sozialstruktur entgegen."...
Ein SWR Artikel aus 2022:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-...echen-100.htmlZitat:
...Der Kriminologe Christian Walburg von der Uni Münster forscht zu den Zusammenhängen von Migration und Kriminalität. Er plädiert dafür, die Komplexität des Themas anzuerkennen und nicht nach einfachen Antworten zu suchen. In einer Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt er, die "Migrationsprozesse, Zuwanderergruppen und Aufnahmebedingungen in den Ankunftsländern sind ebenso vielfältig wie Formen strafbaren Verhaltens; es gibt weder 'die Migranten', noch 'die Kriminalität'."
Eine Erkenntnis der Kriminalitätsforschung, die Walburg beschreibt, ist jene, dass Menschen, die im Erwachsenenalter zugewandert sind, regelmäßig nicht besonders häufig mit Straftaten auffielen. Das gelte insbesondere dann, wenn ein Zugang zum Arbeitsmarkt bestehe. So werde in der Forschung diskutiert, dass Menschen, denen in Deutschland weniger Chancen und Perspektiven geboten werden, ein höheres Risiko hätten, straffällig zu werden. Personen mit guter Bleibeperspektive aus Ländern wie etwa Syrien hätten diese Chancen häufiger als Menschen aus Ländern mit geringer Schutzquote.
Auch eine Flucht in jungem Alter, fehlende Perspektive und schwierige Lebensbedingungen könnten das Risiko erhöhen, straffällig zu werden. Von den "tatverdächtigen Zuwanderern" bundesweit waren 2021 86,4 Prozent männlich. Fast sechzig Prozent waren jünger als 30 Jahre...
Ja natürlich, sonst hättest Du das ja einfach genauer ausgeführt, statt mich aufzufordern ich solle das doch tun und dann so tun, als würdest Du nicht wissen, wovon ich rede.
Da hilft es auch nicht, dass Du gleich noch die nächste Nebelkerze hinterher wirfst:
Vergleicht man dagegen zum Beispiel nur junge Männer aus prekären sozialen Verhältnissen mit Gewalterfahrung, so gleicht sich auch die Kriminalitätsbelastung zwischen Deutschen und Nichtdeutschen stark an.
Ja klar, und vergleicht man nur Leute, die Messerdelikte begangen haben, stellt man fest, dass der Anteil der Leute, die Messerdelikte begangen haben, gleich ist. :biglaugh:
Insbesondere die in der PKS definierte Gruppe hat in den meisten Fällen gar keine Möglichkeit zum legalen Gelderwerb, was eine entsprechende Kriminalitätsbelastung nach sich zieht.
Ja, klar, wenn ich irgendwo im Ausland bin, überfalle ich auch Leute mit dem Messer um meine Kasse aufzubessern.
In einer Expertise für die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt er, die "Migrationsprozesse, Zuwanderergruppen und Aufnahmebedingungen in den Ankunftsländern sind ebenso vielfältig wie Formen strafbaren Verhaltens; es gibt weder 'die Migranten', noch 'die Kriminalität'."
Was für eine bahnbrechende Erkenntnis.
Aber hier ging es ja um Messerkriminalität, das ist ja wohl klar umrissen.
Eine Erkenntnis der Kriminalitätsforschung, die Walburg beschreibt, ist jene, dass Menschen, die im Erwachsenenalter zugewandert sind, regelmäßig nicht besonders häufig mit Straftaten auffielen.
"regelmäßig nicht besonders häufig"...klingt nach exakter Wissenschaft.
:ironie:
So werde in der Forschung diskutiert, dass Menschen, denen in Deutschland weniger Chancen und Perspektiven geboten werden, ein höheres Risiko hätten, straffällig zu werden.
Ach, es wird "diskutiert"? Da ich so den Eindruck habe, dass Kriminologen eher in eine bestimmte Richtung tendieren, stelle ich mir die Diskussionen recht einseitig vor.
Und natürlich sieht der hier das Gastland in der Verantwortung und nicht den Zuwanderer.
Gibt ja den Sozialpädagogenwitz:
Kommen zwei Sozialpädagogen aus einer Kneipe und finden ein blutendes Gewaltopfer.
Sagt der eine zu dem anderen: "Der, der das getan hat, braucht unsere Hilfe".
Personen mit guter Bleibeperspektive aus Ländern wie etwa Syrien hätten diese Chancen häufiger als Menschen aus Ländern mit geringer Schutzquote.
aha und was stand in dem von Dir verlinkten Artikel zu Messerdelikten im Saarland?
Relativ nach ihrem Anteil in der Bevölkerung gesehen waren in der Liste Syrer und Afghanen aber überrepräsentiert.
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Genug mit der Nebelkerze. Wie stellen sich die von Dir angeführten Zahlen zu Messerdelikten im Saarland nun dar, wenn man die nach Alter und Geschlecht korrigiert?
Nun, da du die Argumentationsweise für dich ja ohnehin als Nebelkerze identifiziert und meine Quellen dsbzgl. als tendenziös abgetan hast, erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion. Oder was sollte mich jetzt veranlassen zu glauben, dass du das mit Belegen zum Saarland nicht genauso handhabst?
Halt dus mal weiter mit deinen Pädagogenwitzen. Jedem der ernsthaft am Thema Migration und Kriminalität interessiert ist empfehle ich den Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA, oder die der jeweiligen Landeskriminalämter sowie Literatur aus der kriminologischen Forschung.
Ist die Erkenntnis jetzt, das junge Männer mit wenig Perspektiven aber viel Gewalterfahrung gefährlicher sind als andere Menschen? Falls ja, sollte man deren Anteil an der Bevölkerung evtl. nicht weiter erhöhen?
Natürlich könnte ich das liefern. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Vergleich Murks ist. Unabhängig davon, was die Zahlen zum Saarland zeigen würden, liegt doch auf der Hand, dass du nicht eine Gruppe Migrant einer Gruppe Deutsch gegenüberstellen kannst, um daraus zu schlussfolgern, dass Migranten sechsmal häufiger Straftat XY begehen als Deutsche (/Saarländer)?!? Menschen mit Migrationshintergrund sind im Schnitt viel stärker in den Bevölkerungsgruppen bis 16/17 Jahre und bis 25 Jahre vertreten als Deutsche. Dazu auch im Durchschnitt mehr Männer als Frauen. Außerdem leben die häufiger in prekäre Lebensumständen, bspw. in Flüchtlingsheimen. Darauf nimmt ja auch die PKS des Bundeskriminalamtes bspw. Bezug.
Ist das für das eigentliche Thema überhaupt noch relevant? Just sayin'...
Nein.
Wir können dann auch gerne mal wieder zum Polizeibezug zurückkommen.
Ihr seid so süß, man muss Euch einfach liebhaben. :D
Interessant ist nebenbei auch oft was nicht gebracht wird, zum Beispiel haben die "üblichen Verdächtigen" noch nichts zu dem Tötungsdelikt seitens der Mädchen gesagt. Falsche Nationalität.
Okay, sorry ... bin selbst auch kein Fan von solchen Rätselspielen.
Christian ist nicht der häufigste Vorname der Tatverdächtigen im Bereich "Messerkriminalität" in Berlin - er ist es nur unter den Tatverdächtigen Deutschen. Das ist ein ziemlicher Unterschied, den zu verschweigen oder zu verschleiern nicht seriös ist.
Oder man sollte einfach deutsche Gesetze anwenden und Leute, die entsprechend auffällig werden, ausweisen.
Dieser Fall ist schlicht nicht typisch. Käme sowas jetzt mehrmals täglich irgendwo in Deutschland vor, würde "man" auch ganz schnell nach den Gründen dafür fragen und Konsequenzen fordern. Das hat mit der Nationalität nichts zu tun.
Die Risikofaktoren (welche die Wahrscheinlichkeit kriminellen und gewalttätigen Verhaltens erhöhen) sind bekannt. Da braucht es schon lange keinen Professor mehr, um diese auszusprechen.
Nun sollte man einfach dazu sagen, dass Leute, die diese Risikofaktoren sämtlichst übererfüllen, in einigen Einwanderergruppen absolut überrepräsentiert sind und nahe 100% liegen. So herum ordnet man das richtig ein ... daran ist auch nichts rassistisch oder "böse" oder sonstewas. Es ist so, Punkt.
Und da - statt irgendwie das Problem lösen zu wollen, statt es überhaupt auch mal zu benennen - von "offizieller Seite" meist nur Herumgeschwurbel kommt, sind viele Leute sauer. So einfach ist das.
Die durchschnittliche Intelligenz und Artikulationsfähigkeit in Deutschland schätze ich nicht sehr hoch ein. Es ist nicht schön und nervt, aber über viele Äußerungen, die undifferenziert rassistische Klischees bedienen oder gar hetzerisch sind, wundere ich mich nicht.