Interessant. ;)
Kokoswasser, Acai-Beere, Eiweißbrot: Alles wirklich nur Diät-Schwindel? - Diät - Bild.de
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Da fällt mir folgender Witz ein:
Arzt: "Sie sollten mal eine Weile Rohkost essen."
Patient: "Vor oder nach den Mahlzeiten?"
Naja, so erreicht es wenigstens eine größere Masse! Und vielleicht ist ja der eine oder andere dabei, der es sich zu Herzen nimmt! Damit wäre dann schonmal ein Erfolg gegeben!
Und ich denke halt einfach, dass solche Dinge hier als relativ unsinnig aufgefasst werden, weil die meisten, die aktiv Sport (egal welchen) betreiben, in der Regel schon auf ihr Gewicht und die halbwegs richtige Ernährung achten!
Insofern sind das jetzt nicht unbedingt brandheiße Neuigkeiten für uns, aber wohl unter Umständen für recht viele Bildzeitungsleser (und das müssen ja nicht zwangsläufig nur Prolls und Assis sein!).
Grundsätzlich stimme auch ich dem Artikel der BILD zu. Allerdings mit der Einschränkung, dass die Begründung der BILD-Experten, warum Eiweißbrot dicker machen soll als normales Brot, viel zu oberflächlich und zu pauschal ist. Nur weil es mehr Kalorien hat und fettiger ist, muss es im Endeffekt nicht unbedingt dicker machen. Das sind Argumente, die noch aus den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen. Inzwischen weiß man, dass das bloße Kalorienzählen und die Pauschalweisheit „Fett macht dick“ beim Abnehmen nicht das Non-Plus-Ultra sind.
Fett macht vor allem dann dick, wenn es in Verbindung mit Kohlenhydraten eingenommen wird. Das Paradebeispiel eines Dickmachers ist ja die Sahnetorte (Sahne = Fett mit Zucker = Kohlenhydrate). Das normale Brot hat zwar an sich wenig Fett, ist aber eine Kohlenhydratbombe. Und was isst der normale BILD-Leser meistens mit seinem Brot? Richtig: Butter, Käse, Wurst also Fett. Der Knüller am Eiweißbrot ist jedoch, dass es sehr viel weniger Kohlenhydrate enthält als normales (Vollkorn-)Brot. Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, dass das Eiweißbrot im Endeffekt doch besser für die schlanke Linie ist als es uns BILD glauben machen will.
Ich habe das Eiweißbrot selbst probiert und wollte es eigentlich abends regelmäßig essen. Ich fand das wäre eine gute Idee, weil es doch gut ist abends mehr Eiweiß und dafür weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Allerdings hat es mir überhaupt nicht geschmeckt. Es war total fad und pappig, so dass ich dann doch beim normalen Brot geblieben bin.
Die hat aber auch 'ne Menge Kalorien. Daher ist sie kein Paradebeispiel für deine Theorie.Zitat:
Das Paradebeispiel eines Dickmachers ist ja die Sahnetorte
Tja, die Frage ist dann, wer ist "man"? :rolleyes:Zitat:
Inzwischen weiß man, dass das bloße Kalorienzählen und die Pauschalweisheit „Fett macht dick“ beim Abnehmen nicht das Non-Plus-Ultra sind.
Die Tageszeit für die Einnahme deiner Mahlzeiten ist gleichgültig in Bezug auf das Abnehmen.Zitat:
Ich fand das wäre eine gute Idee, weil es doch gut ist abends mehr Eiweiß und dafür weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.
Hab ich auch nie behauptet. Die Sahnetorte ist ein Paradesbeispiel für einen Dickmacher. Das habe ich geschrieben, und so habe ich es gemeint. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :D
Tja, da tritt die Frage auf, welche Aussage jetzt stimmt. :rolleyes:
Acai ist auch nix zum Abnehmen, sondern für einen gesunden Körper. Von daher hat es sehr wohl seinen Wert in der Ernährung.
Das gleiche gilt für Kokoswasser, es gibt nix besseres, aber nicht aus dem Tetrapack, sondern aus der echten Nuss.
Und Eiweiss-Glutenbrot ist einfach nur Müll, das in einem Satz mit Acai und Kokoswasser zu nennen, gehört verboten.....
Tschüß
Björn Friedrich
Pustekuchen hat recht.
http://www.leangains.com/2011/06/is-...r-for-fat.html
Noch mehr Aufklärung über Ernährungsmythen:
Top Ten Fasting Myths Debunked (Major Update Nov 4th) | Intermittent fasting diet for fat loss, muscle gain and health
DU hast folgendes geschrieben:Zitat:
Hab ich auch nie behauptet. Die Sahnetorte ist ein Paradesbeispiel für einen Dickmacher. Das habe ich geschrieben, und so habe ich es gemeint. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Dadurch schließe ich, dass du der Meinung bist, dass die Mischung von Fett und Kohlenhydraten, nicht aber die Kalorienzahl ausschlaggebend für die Gewichtszunahme sind.Zitat:
Inzwischen weiß man, dass das bloße Kalorienzählen und die Pauschalweisheit „Fett macht dick“ beim Abnehmen nicht das Non-Plus-Ultra sind.
Fett macht vor allem dann dick, wenn es in Verbindung mit Kohlenhydraten eingenommen wird. Das Paradebeispiel eines Dickmachers ist ja die Sahnetorte
Wenn du magst, kannst du eine Zusammenfassung zu dem Thema hier lesen.
Meine. :pZitat:
Tja, da tritt die Frage auf, welche Aussage jetzt stimmt.
Leangains dazu und eine weite Meinung von Broscience
P.S.: Danke, coug4r :D
Bei Mischungen aus Fett und Zucker greifen die Sättigungsmechanismen später als bei Fett oder Zucker alleine. Daher nimmt man ungewollt mehr Kalorien zu sich, bevor man das Gefühl hat, genug gegessen zu haben. Das mag daran liegen, dass in der Natur vergleichsweise wenige Sahnetorten vorkommen :p
Inwiefern unterscheiden sie sich?Zitat:
Ich glaube, dass es einen Unterschied macht, ob ich eine Sahnetorte (Zucker + Fett) oder eine Ananas (Zucker ohne Fett) esse, die genau soviel Kalorien hat wie die Sahnetorte.
P.S.: Hast du den ersten von mir verlinkten Artikel gelesen?
Weil der Körper immer zuerst die Kohlehydrate/den Zucker als Energielieferanten nutzt und erst wenn nicht mehr genügend Kohlenhydrate da ist, auf das Fett zurückgreift. Da eine Sahnetorte normalerweise dem Körper genügend Energie in Form von Kohlenhydrate liefert, landet das in der Sahnetorte enthaltene Fett gleich in Fettdepots des Körpers, da es nicht zur Energiegewinnung benötigt wird.
Muss zugeben, dass ich deinen Internetlink nicht gelesen habe. Ich bin aber überzeugt, dass er deine Meinung bestätigt. Im Internet kann man zu jedem Thema alles mögliche lesen. Daher bin ich auch überzeugt, dass ich im Internet auch einen Atikel finden würde, der wiederum meine Ansicht bestätigt.
Die physiologischen ABläufe sind nicht so linear, wie du denkst.Zitat:
Weil der Körper immer zuerst die Kohlehydrate/den Zucker als Energielieferanten nutzt und erst wenn nicht mehr genügend Kohlenhydrate da ist, auf das Fett zurückgreift. Da eine Sahnetorte normalerweise dem Körper genügend Energie in Form von Kohlenhydrate liefert, landet das in der Sahnetorte enthaltene Fett gleich in Fettdepots des Körpers, da es nicht zur Energiegewinnung benötigt wird.
Wie dem auch sei, du nimmst von 1000 kcal Sahnetorte genauso zu, wie von 1000 kcal Ananas. Für Faktoren wie Gesundheit, Wohlbefinden, Sättigung (und damit insgesamt Erfolg einer Diät) gelten andere Regeln und du hast Recht damit, dass es natürlich einen Unterschied macht, ob ich 1000 kcal durch Obst oder Torte zu mir nehme.
Der Artikel ist allerdings von einem Fachmann mit Doktor in Nutritional Sciences geschrieben worden ( "about"), der selbst Natural Bodybuilder ist und seine Meinung immerhin mit wissenschaftlichen Artikeln untermauert.Zitat:
Im Internet kann man zu jedem Thema alles mögliche lesen. Daher bin ich auch überzeugt, dass ich im Internet auch einen Atikel finden würde, der wiederum meine Ansicht bestätigt.
Es stimmt, im Internet lässt sich immer eine passende Bestätigung für jede Meinung finden, daher muss man sich fragen, welcher Meinung man glaubt, bzw, ob es Indikatoren für eine Glaubwürdigkeit gibt. Für mich sind diese Indikatoren eine Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur, was ist es für dich?
Wenn du meine Argumente nicht lesen willst, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
Die unterschiedliche Gewichtung von Makronährstoffen kann die Kalorienbilanz schon beeinflussen (Stoffwechselaktivität, Thermogenese etc.)
Dagegen wehrt sich sich Pustekuchen so wie ich das verstanden habe auch nicht.
Ausschlaggebend für die Gewichtszunahme (quantitativ) ist aber letztendlich die Kalorienbilanz.
Beachten sollte man aber auch die unterschiedlichen "Wirkungen" von Fruktose und Industriezucker und deren Verstoffwechselung. ;)
Ich diskutiere eigentlich gern mit dir. Bislang bestanden aber deine Argumente hauptsächlich aus Verweisen zu irgendwelcher Internetlinks, die dann zu ellenlangen Abhandlungen führten. Zu solchen Diskussionen habe ich keine Lust. Dann können wir uns gleich nur noch die Internetlinks um die Ohren hauen. Eine Diskussion, die mir Spaß macht und für mich gewinnbringend ist, sieht allerdings anders aus.
Grundsätzlich bringen "Verweise" aber eher Klarheit. Ansonsten sind es immer nur Meinungen und keine Fakten. Schön wäre es, wenn es deutschsprachige Verweise wären. ;)
Du manövrierst ein wenig um den Kernpunkt deiner Aussage herum. Ich kann nur vermuten, dass es dir um die "a calorie is not a calorie" These geht, die im Moment sehr umstritten, aber von den Medien sehr gerne aufgenommen wird (zB Taubes und der NYT Artikel über die JAMA Studie vor kurzem).
Auch deine These (Kalorien nicht wichtig, Fett und KH gemischt machen dick) ist völlig unbewiesen, das habe ich bereits versucht dir aufzuzeigen, indem ich klar machte, dass eine Sahnetorte eben auch viele Kalorien hat.
Wer über eine Zeit lang seine Kalorien notiert, wird feststellen, dass eben die KH und Fette eine hohe Energiedichte haben. Klar macht es dann Sinn, diese zu reduzieren, besonders im Hinblick auf die Sättigung (wobei dies im Detail anders aussehen kann, zB dem Glykämischen Index). Erst recht macht es Sinn, Speisen mit hohem KH- und Fettgehalt zu meiden, weil diese eben eine besonders hohe Energiedichte haben und eher appetitanregend (an Simplizius: ich hoffe du übersiehst das hier!) wirken.
Damit hast du dann Recht wenn du sagst, eine Sahnetorte ist aufgrund der KH und Fette ein Dickmacher, jedoch nicht aus den von dir genannten Gründen. Wie coug4r bereits geschrieben hat, kommt es eben auf die Energiebilanz an.
(Ein eindruckvolles Beispiel liefert dir das Stichwort "Twinky diet")
Im Detail ist das Thema eben kompliziert und nicht einfach in einem Satz zu beschreiben. Wir sind kein Bombenkaloriemeter, allerdings bleibt eine Kalorie eben doch eine Kalorie.
Das steht sehr viel besser und genauer in dem Artikel, den ich verlinkt habe. Von Quellen wie diesen beziehe ich auch mein Wissen, ich denke mir sowas nicht aus (naja, nur manchmal :o ). Wenn wir eine sinnvolle Diskussion führen wollen, sollten wir so nah wie möglich an die Quellen heran, ansonsten können wir nur unsere eigene Erfahrung mitteilen.
Daraus schließe ich dann, dass es dir eher um die Diskussion an sich, als um den Erkenntnisgewinn geht.Zitat:
Zu solchen Diskussionen habe ich keine Lust. Dann können wir uns gleich nur noch die Internetlinks um die Ohren hauen. Eine Diskussion, die mir Spaß macht und für mich gewinnbringend ist, sieht allerdings anders aus.
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Leider kenne ich keine deutschsprachigen Seiten, die sich auf hohem Niveau mit Ernährungsphysiologie beschäftigen - habe aber ehrlich gesagt noch nie danach gesucht...Zitat:
Schön wäre es, wenn es deutschsprachige Verweise wären.
Ok, hier ein Link der meine Ansicht untersützt:
Glykämischer Index: Was Sie über GLYX wissen sollten ? MEINE VITALITÄT
Natürlich kann ein Internetlink zu einem Artikel als Beleg dienen. Wenn aber jeder nur noch seine Argumente in Form von Internetlinks mitteilen würde, wären die Diskussionen hier im Forum stinklangweilig. Ich persönlich finde es schöner, wenn man seine Argumente kurz und knackig in eigenen Worten formuliert. Es kann ja ruhig eine Zusammenfassung des Internetartikels sein, auf den man dann zur Untermauerung seiner Ansicht verweist.
Ok, der Link ist insofern suboptimal, als dass er keine Quellen angibt. Weiterhin vereinfacht er stark, da Insulin nur ein Faktor ist von vielen im Netzwerk der Nahrungsphysiologie und ist mitnichten alleinverantwortlich für das dickwerden (zB Leptin). Der GI hat seine Daseinsberechtigung, jedoch kann er nicht als alleiniges Merkmal für Gewichtsreduzierung herhalten.Zitat:
Ok, hier ein Link der meine Ansicht untersützt:
Glykämischer Index: Was Sie über GLYX wissen sollten ? MEINE VITALITÄT
Sie schreiben auch:
Des weiteren wird auch beschrieben, wie komplex der GI ermittelt wird, zB aus Faktoren, wie "mundgerecht" (palatable im Englischen, komme gerade auf keine gute Übersetzung) eine Speise ist.Zitat:
Studien kamen zu dem Ergebnis, dass eine kalorienreduzierte Diät, die vorwiegend aus Lebensmitteln mit niedrigem GI besteht, zu größeren Gewichtsverlusten führt.
In Bezug auf Fett wird geschrieben:
Dies widerspräche ja deiner These.Zitat:
Das Fett verzögert die Magenentleerung, so dass auch der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Folglich sinkt der GI.
Das Fritten Beispiel ist etwas undursichtig, widerspricht aber nicht der Auffassung, dass Kalorien eine entscheidende Rolle bei der Gewichtszunahme spielen.
Im übrigen haben die Autoren des verlinkten Artikels mit manchen Aussagen schlicht unrecht, was sich aber aufgrund der fehlenden Quellen schlecht rekonstruieren lässt.
Liest Du eigentlich die Artikel, die Du hier verlinkst?
Leangains widerspricht in der angegebenen Quelle Deiner Meinung, dass die Zeit der Kalorienaufnahme egal sei:
Zitat:
I have listed all of them above. These tell a much different story than the one found in dietary epidemiology. While short-term studies (15-18 days) do not find a statistically significant difference between early and late meal patterns, long-term studies (>12 weeks) show that late eating patterns produce superior results on fat loss, body composition and/or diet adherence. This might be explained by more favorable nutrient partitioning after meals due to hormonal modulation.
Mir geht es um beides. Wenn es mir wirklich nur rein um Erkenntnisgwinn gehen würde, könnte ich auch trockene Fachliteratur wälzen und würde mich nicht hier im Forum rumtreiben. Was mir hier im Forum so gefällt, sind die oft originellen und humorvollen und kauzigen Beiträge der Teilnehmer, die mich auf Gedanken, Wortspielereien und Ansichten bringen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre. Ich liebe den Austausch mit jemand, der etwas zu sagen hat, wenn er es in seinen eigenen Worten sagt.
Ich bin auch kein Betonkopf, der auf seiner Meinung beharrt. Vor allem würde ich mich jetzt nicht gerade als den totalen Ernährungsexperten bezeichnen. Nachdem wohl dein Internetartikel (also der von Pustekusten) der wissenschaftlich fundiertere ist, kommt es also doch bloss auf das stumpe Kalorien zählen an. :o
Schade fand meine Theorie irgendwie faszinierender. :D
Der Kontext ist folgendes Zitat:Zitat:
Liest Du eigentlich die Artikel, die Du hier verlinkst?
Leangains widerspricht in der angegebenen Quelle Deiner Meinung, dass die Zeit der Kalorienaufnahme egal sei:
Zitat:
Ich fand das wäre eine gute Idee, weil es doch gut ist abends mehr Eiweiß und dafür weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen.
Nein, nicht nur. Es läuft aber, wenn man es vereinfacht, darauf hinaus. "Stumpf" ist es aber glaube ich nicht, weil viele Faktoren mit rein spielen, zB halt Sättigungsgrad, aber auch Genuss und Befriedigung.Zitat:
Nachdem wohl dein Internetartikel (also der von Pustekusten) der wissenschaftlich fundiertere ist, kommt es also doch bloss auf das stumpe Kalorien zählen an.
Es gibt halt keinen Makronährstoff, den man unendlich ohne Gewichtszunahme essen kann.
Simplicius,
wenn du gerne etwas zur Diskussion beitragen möchtest, dann tue das doch einfach! Wozu diese herumstänkerei?
Anstatt an meinen Aussagen zu mäkeln, stelle doch einfach deine Position dar, dann können wir darüber diskutieren. So endet das doch nur im seitenlangen und unproduktiven hin und her.
Wenn ich Deine Falschaussagen korrigiere ist das also Rumstänkerei?
Aber wenn Du auf Talsiker rumhackst und ihn mit Quellen, die er nicht liest, davon überzeugst, dass Kalorienzählen das wichtigste ist (obwohl das die Quellen nicht hergeben) dann ist das produktiv?
:hehehe:
Leangains widerspricht der Meinung nicht.
Die Studie besagt lediglich, dass der durchschnittliche Mensch - der tagsüber arbeitet und körperlich aktiv ist, mit dieser Methode größeren Erfolg hat.
Daraus absolute Rückschlüsse auf Pustekuchens Kernaussage zu führen ist nicht ganz richtig und auf jeden Fall eine Interpretation.
Wie siehts mit Menschen aus die am frühen morgen Sport machen? Die Nachtschicht schieben?
Ich geb dir mal einen Vergleich um das zu illustrieren:
Menschen mit höherem BMI sind tendenziell fetter und haben einen höheren Körperfettanteil - einfache Statistik.
Inwiefern lässt der BMI allein jetzt Rückschlüsse auf die Fettheit des Einzelnen zu?
Diese Art des Rückschlüsse kritisiert Berkhan auch selbst in seinem Kapitel übers Frühstück.
Es gab eine Studie, die besagte, dass Menschen, die regelmäßig Frühstücken dünner sind als die, die es auslassen - wodurch dieser tolle Spruch "Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler" entstand.
http://www.leangains.com/2010/10/top...-debunked.html
Punkt 10.
welche Studie?
Studien machen immer nur Aussagen über durchschnittliche Studienteilnehmer.
Das ist das Wesen von Studien.
wenn der durschnittliche Mensch mit abendlichem Essen mehr abnimmt, als mit einer anderen Verteilung der Mahlzeiten über den Tag, dann gilt für diesen auf keinen Fall:
Analogie:
Wenn der durchschnittliche Mensch mit Krafttraining Muskeln aufbaut, dann ist es wohl nicht richtig, jemandem, den man nicht kennt, zu sagen: "Krafttraining ist gleichgültig in Bezug auf Muskelaufbau"
die haben (dazu liegen mir keine Studien vor) eventuell auch größere Erfolge, wenn sie ihren Essenrythmus an ihren Lebensrythmus anpassen, dann ist auch für die die Tageszeiten ihrer Mahlzeiten nicht gleichgültig.
Selbst mit Schlank im Schlaf nehmen ja viele Leute ab, vielleicht weil die keine Chips vor dem TV mher mampfen, oder einfach, weil es teilweise Trennkost ist und, wie Trinculo richtig bemerkte, man von Zucker oder Fett isoliert nicht so viel verdrückt, wie das ganze gemischt.
Du willst mir jetzt echt erzählen, dass sich Pustkuchen oder Du konkret auf das Individuum Talisker bezogen haben und ihm aufgrund eurer umfangreichen Kenntnisse des Stoffwechsels von Talisker ihm sagen könnt, dass ausgerechnet er so vom Durchschnitt abweicht, dass er nicht von einem Timing seiner Mahlzeiten profitiert wie der Durchschnitt der Bevölkerung?
Und um das zu belegen führst Du nicht das Stoffwechseprofil von Talisker an oder Beobachtungen an diesen, sondern Studien, die an vollkommen anderen und beliebigen Personen gemacht wurden, um zu versuchen anhand von deren durchschnittlichen Verhalten Schlüsse auf die Allgemeinheit zu ziehen?
Das Problem an der Aussage "Wenn man abnemen will, kommt es nur auf die Kalorienbilanz an" hat Trinculo mal in der Analogie "Wenn man reich werden will, muss man nur wesentlich mehr Geld verdienen, als man ausgibt" verdeutlicht.
Da Fettgewebe ein Energiespeicher des Körpers ist, ist es trivial, dass man eine negative Energiebilanz erreichen muss.
Scheint aber nicht so einfach zu sein, sonst würde in der Abnehmindustrie nicht so viel Kohle umgesetzt.
Beispiel: wenn die Kohlenhydrate, die man abends isst, tatsächlich, wie es die Schlank-Im-Schlaf-Jünger behaupten, als Fett angesetzt werden, dann sorgt das dafür, dass, bei gleicher Zufuhr von Kohlenhydraten, man mehr Energie verbraucht, als wenn die Kohlenhydrate gleich verstoffwechselt werden.
Ganz einfach, weil es Energie verbraucht, Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln.
Wenn man den Kohlenhydratbedarf des Gehirns (für das Gehirn ist eine Kalorie keinesfalls eine Kalorie, da es mit Fettsäuren nix anfangen kann) über Glukose aus Glukoneogenese deckt, dann hat man einen höheren Energiebedarf, weil es aufwendig ist, Aminosäuren und Glycerin in Kohlenhydrate umzuwandeln.
Kalorienzählen als alleinseeligmachende Methode zu verkaufen, ist was für Milchmädchen, die der Ansicht anhängen, der Mensch würde, bei unbegrenztem Nahrungsangebot so viel essen, bis er platzt, weil unsere Vorfahren immer gehungert haben.
Kalorienzählen kann helfen, problematisches Ernährungsverhalten bewusst zu machen und gegen zu steuern.
Schlau ist es IMO, (auch) das Sättigungsgefühl des Körpers wieder zu entdecken und dazu ist die Nahrungsauswahl wichtig, Timing der Mahlzeiten kann es auch sein.
Und da kann Kalorienzählen sogar kontraproduktiv sein, falls man auf seine Abnehm-App hört, statt auf seinen Körper.
Die Studie auf die sich Berkhan bezog, wenn er sagt dass abendliches Essen besser ist.
Nö. Was dem Menschen letztendlich hilft abzunehmen und was allgemein gültig ist - weil es auf Dinge wie Gefühle, Gewohnheiten etc. nicht eingeht - sind zwei verschiedene Paar Schuhe.Zitat:
wenn der durschnittliche Mensch mit abendlichem Essen mehr abnimmt, als mit einer anderen Verteilung der Mahlzeiten über den Tag, dann gilt für diesen auf keinen Fall:
Es KANN helfen, seine Mahlzeiten zu timen, weil dadurch z.b das Hungergefühl gedrückt, die Portionsgrößen kleiner werden, und dadurch eben halt irgendwie eine Form der Kalorienrestriktion eintritt. Es MUSS aber nicht, weil es auch genügend Leute gibt die z.B Essen können was sie wollen (nach ihrem Hungergefühl), wann sie wollen und trotzdem abnehmen. Oder auch Twinkie-Diät.
Wenn man diesen Leuten dann aufgibt, ein Ernährungstagebuch zu führen kommt dann zu 99,9% dabei raus, dass sie einfach nicht genug Kcal zu sich nehmen.
Weil folgende Aussage schlicht und ergreifend falsch ist.Zitat:
Analogie:
Wenn der durchschnittliche Mensch mit Krafttraining Muskeln aufbaut, dann ist es wohl nicht richtig, jemandem, den man nicht kennt, zu sagen: "Krafttraining ist gleichgültig in Bezug auf Muskelaufbau"
siehe oben.Zitat:
die haben (dazu liegen mir keine Studien vor) eventuell auch größere Erfolge, wenn sie ihren Essenrythmus an ihren Lebensrythmus anpassen, dann ist auch für die die Tageszeiten ihrer Mahlzeiten nicht gleichgültig.
Selbst mit Schlank im Schlaf nehmen ja viele Leute ab, vielleicht weil die keine Chips vor dem TV mher mampfen, oder einfach, weil es teilweise Trennkost ist und, wie Trinculo richtig bemerkte, man von Zucker oder Fett isoliert nicht so viel verdrückt, wie das ganze gemischt.
Was quatscht du da? Wo haben wir das gemacht oder gesagt?Zitat:
Du willst mir jetzt echt erzählen, dass sich Pustkuchen oder Du konkret auf das Individuum Talisker bezogen haben und ihm aufgrund eurer umfangreichen Kenntnisse des Stoffwechsels von Talisker ihm sagen könnt, dass ausgerechnet er so vom Durchschnitt abweicht, dass er nicht von einem Timing seiner Mahlzeiten profitiert wie der Durchschnitt der Bevölkerung?
Was für viele funktioniert und was richtig ist, sind nicht zwangläufig die gleichen Dinge.Zitat:
Und um das zu belegen führst Du nicht das Stoffwechseprofil von Talisker an oder Beobachtungen an diesen, sondern Studien, die an vollkommen anderen und beliebigen Personen gemacht wurden, um zu versuchen anhand von deren durchschnittlichen Verhalten Schlüsse auf die Allgemeinheit zu ziehen?
Diese Art Rückschlüsse zu führen ist zumindest äußerst fragwürdig.
Was für viele funktioniert, muss für den einzelnen noch lange nicht gelten.
Doch genau so trivial ist es. Ich restriktriere deine Kalorienzufuhr, du nimmst ab. Die Abnehmindustrie versucht es doch eher mit Phrasen "Friss was du willst, und nimm trotzdem ab" oder "Nimm Pille X". Das das nicht funktioniert ist offensichtlich.Zitat:
Das Problem an der Aussage "Wenn man abnemen will, kommt es nur auf die Kalorienbilanz an" hat Trinculo mal in der Analogie "Wenn man reich werden will, muss man nur wesentlich mehr Geld verdienen, als man ausgibt" verdeutlicht.
Da Fettgewebe ein Energiespeicher des Körpers ist, ist es trivial, dass man eine negative Energiebilanz erreichen muss.
Scheint aber nicht so einfach zu sein, sonst würde in der Abnehmindustrie nicht so viel Kohle umgesetzt.
Trinculos Vergleich hinkt an allen Ecken und Kanten. Ein wichtiger Punkt wäre die Abhängigkeit von anderen - mein Gewicht kontrolliere ich im Gegensatz zu meinem Verdienst ganz allein.
Etwas nicht zu tun ist auch immer leichter als etwas zu tun.
Ja, richtig. Spielt alles in die Kalorienbilanz mit rein, stützt doch meine Aussage.Zitat:
Beispiel: wenn die Kohlenhydrate, die man abends isst, tatsächlich, wie es die Schlank-Im-Schlaf-Jünger behaupten, als Fett angesetzt werden, dann sorgt das dafür, dass, bei gleicher Zufuhr von Kohlenhydraten, man mehr Energie verbraucht, als wenn die Kohlenhydrate gleich verstoffwechselt werden.
Ganz einfach, weil es Energie verbraucht, Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln.
Wenn man den Kohlenhydratbedarf des Gehirns (für das Gehirn ist eine Kalorie keinesfalls eine Kalorie, da es mit Fettsäuren nix anfangen kann) über Glukose aus Glukoneogenese deckt, dann hat man einen höheren Energiebedarf, weil es aufwendig ist, Aminosäuren und Glycerin in Kohlenhydrate umzuwandeln.
Kalorienzählen =! Kalorienbilanz. Wie du und ich schon gesagt haben spielen noch andere Faktoren wie Enzymaktivität und Thermogenese mit mehr oder weniger starker Gewichtung rein.Zitat:
Kalorienzählen als alleinseeligmachende Methode zu verkaufen, ist was für Milchmädchen, die der Ansicht anhängen, der Mensch würde, bei unbegrenztem Nahrungsangebot so viel essen, bis er platzt, weil unsere Vorfahren immer gehungert haben.
Kalorienzählen kann helfen, problematisches Ernährungsverhalten bewusst zu machen und gegen zu steuern.
Zu der Milchmädchenunterstellung sag ich nix, das ist ja wohl das letzte...
Manche Leute machen intuitiv das Richtige, andere das Falsche. Für die bloße Gewichtsreduktion ist die Nahrungsauswahl und das Timing nicht relevant.Zitat:
Schlau ist es IMO, (auch) das Sättigungsgefühl des Körpers wieder zu entdecken und dazu ist die Nahrungsauswahl wichtig, Timing der Mahlzeiten kann es auch sein.
Und da kann Kalorienzählen sogar kontraproduktiv sein, falls man auf seine Abnehm-App hört, statt auf seinen Körper.
Nehmen wir noch Begriffe wie Gesundheit mit rein und ist das Verhältnis von Fett und Muskeln wichtig, dann geb ich dir recht.
Inwiefern ist Kalorienzählen kontraproduktiv? Aus physiologischer Sicht auf keinen Fall, auch aus psychologischer Sicht halt ich das für fragwürdig.
immer noch nicht gelesen?
Der bezieht sich auf mehrere Studien.
nix nö
wenn der durchschnittliche Mensch durch Essen am Abend mehr abnimmt als durch Essen am Morgen, dann ist für den das Timing der Mahlzeiten relevant.
Ich quatsche nicht.
hier klare Ansage von Pustekuchen an Talisker:
hier sagt Pustekuchen Talisker dass es ihm (Talisker) auf keinen Fall hilft, z.B. seine Mahlzeiten am Abend einzunehmen (obwohl es ja laut Berkhan, wie Du bestätigst, dem Durchschnitt hilft.)
und Du bist Pustekuchen beigesprungen, mit Verweis auf den Artikel Berkhans:
und was für einige nicht funktioniert (Timing der Mahlzeiten) muss für den einzelnen dann schon gar nicht gelten.
Daher kann man den Leuten nicht einfach erzählen, dass ihnen Mahlzeitentiming nicht beim Abnehmen hilft, wenn man die nicht kennt, da es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass es hilft.
Ich habe keine allgemeingültige Aussage gemacht, sondern vielmehr gesagt, dass die allgemeingültige Behauptung von Pustekuchen und Dir, Mahlzeitentiming brächte nix, auf sehr wackeligen Füßen steht.
Erzähl mal einem Raucher oder Heroinabhängigen.
Hör doch mal einfach für fünf Minuten auf zu denken oder zu atmen, oder setzt dich hin und beweg Dich eine halbe Stunde nicht.
So hat hier schon mal ein sporttreibender Anfangszwanziger argumentiert, der meinte, dicke Menschen wären alles faule willenschwache Menschen.
Oh doch, es geht ja nicht um Gewichtsreduktion unter Laborbedingungen, wo man auch eine Twinkie-Diät durchziehen kann sondern um das richtige Leben.
Und da ist es eben wichtig, dass die Leute satt werden, wenn der Körper genug hat. Sonst brechen die mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann ab.
Jojo-Karrieren gibt es genug unter Weightwatchlern und co.
Einige machen dann z.B. LCHF, kriegen wieder ein Gefühl für Sättigung und nehmen kontinuierlich ab, ohne zu hungern.
Whole Health Source: New Study Demonstrates that Sugar has to be Palatable to be Fattening in MiceZitat:
Reward. The brain contains a "reward" system, whose job it is to gauge the desirability of food (among other things) and reinforce and motivate behaviors that favor the acquisition of desirable food. For example, if you eat a strong cheese for the first time, maybe it won't taste very good to you. As it's digested, your reward system gets wind that it's full of calories however, and the next few times you eat it, it tastes better and better until you like the flavor. This is called an acquired taste, and the reward system is what does the acquiring, motivating you to obtain a food it has deemed safe and desirable. Eventually, you may go out of your way to purchase the cheese or beer at the grocery store because you like it so much, and maybe you'll consume cheese or beer even if you aren't hungry or thirsty. This is an example of the reward system reinforcing and motivating behaviors related to foods that it considers desirable. Processed "junk foods" such as ice cream, fast food, sweetened soda, cookies, cake, candy and deep fried foods are all archetypal hyper-rewarding foods.
Kontrollierte Esser neigen zu Übergewicht.
Stress und Ernährungsverhalten (EUFIC)
Schlanke Menschen essen bis sie satt sind, Fette solange es schmeckt.Zitat:
Dr. Paul Lattimore, Experte für Ernährungsverhalten von der Liverpool John Moores University, bietet eine Erklärung, warum Menschen unter Stress mehr essen, wenn sie eine Diät machen. “Wenn Menschen eine Diät machen, verbrauchen sie so viel Energie für die Kontrolle ihrer Biologie, dass sie nur noch begrenzte Ressourcen für den täglichen Bedarf haben. Wenn sie dann in Stress geraten, verlieren sie die Kontrolle. Sind Lebensmittel verfügbar, werden sie diese essen. Nicht nur das – sie sind derart gewohnt, ihre Biologie zu überwinden, dass sie ihre körperlichen “Kampf- oder Flucht-Signale” ignorieren oder falsch interpretieren.”
Wenn man schlanken Menschen einen geschmacklosen Nahrungsbrei gibt, dann essen die genausoviel wie vorher, übergewichtige weniger, weil das Geschmackserlebnis wegfällt und die Nahrungsaufnahme nur noch der Energiezufuhr dient.
dann halt studien. erbsenzähler.
doch nö. weil durchschnitt =! einzelner.Zitat:
nix nö
wenn der durchschnittliche Mensch durch Essen am Abend mehr abnimmt als durch Essen am Morgen, dann ist für den das Timing der Mahlzeiten relevant.
natürlich quatscht du. gleichgültig =! hilft auf keinen fall.Zitat:
Ich quatsche nicht.
hier klare Ansage von Pustekuchen an Talisker:
hier sagt Pustekuchen Talisker dass es ihm (Talisker) auf keinen Fall hilft, z.B. seine Mahlzeiten am Abend einzunehmen (obwohl es ja laut Berkhan, wie Du bestätigst, dem Durchschnitt hilft.)
und Du bist Pustekuchen beigesprungen, mit Verweis auf den Artikel Berkhans:
Haben wir nie gesagt. Ich fresse selbst nach Leangains.Zitat:
und was für einige nicht funktioniert (Timing der Mahlzeiten) muss für den einzelnen dann schon gar nicht gelten.
Daher kann man den Leuten nicht einfach erzählen, dass ihnen Mahlzeitentiming nicht beim Abnehmen hilft, wenn man die nicht kennt, da es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass es hilft.
Ich habe keine allgemeingültige Aussage gemacht, sondern vielmehr gesagt, dass die allgemeingültige Behauptung von Pustekuchen und Dir, Mahlzeitentiming brächte nix, auf sehr wackeligen Füßen steht.
Bin raus hier, dein ton ist sowas von ekelhaft.
Der Ton macht die Musik. Ich finde, die Diskussion hat sich in eine Richtung entwickelt, wo ich echt keine Lust mehr habe, mitzuschreiben. Und das liegt nicht am faktischen.Zitat:
Wenn ich Deine Falschaussagen korrigiere ist das also Rumstänkerei?
Du hättest deinen Einwand netter formulieren können, dann wäre mMn auch mehr Raum für eine fruchtbare Diskussion gewesen.
Wenn Talisker ein Problem damit hat, wie oder was ich schreibe, dann kann er mir das ruhig schreiben.Zitat:
Aber wenn Du auf Talsiker rumhackst und ihn mit Quellen, die er nicht liest, davon überzeugst, dass Kalorienzählen das wichtigste ist (obwohl das die Quellen nicht hergeben) dann ist das produktiv?
Und wieso geben meine Links nicht her, dass Kalorienzählen ein probates Mittel zur Gewichtsreduzierung ist?
Weiterhin hast du mich falsch zitiert in deinem Post #31
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Zu meiner Aussage bezüglich dem leangains Artikels:
Talisker meinte, es wäre wohl schlecht, Abends KH zu essen. Ich habe ihm darauf 2 Artikel verlinkt, der leangains-Artikel war in der Tat etwas allgemeiner, doch auch er schreibt darin:
iIch gebe zu, der Satz "Tageszeit egal" ist in Bezug auf Berkhans Artikel ist ungenau, ich hätte schreiben müssen:Zitat:
You will often find proponents of broscience clinging to the notion that carbs somehow become more fattening after 6 P.M. This is nonsense of course.
Du kannst Abends ruhig deine KH essen, es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Leute mehr abnehmen, wenn sie den Großteil ihrer Kalorien Abends einnehmen!".
In Bezug auf das Zitat war meine Aussage nicht so falsch. Der zweite Artikel bezog sich dann konkreter auf das Zitat.
Carb-cycling ist denke ich, ein anderes Thema und war hier nicht gemeint.
Genau das habe ich eben nicht geschrieben. Ich meinte, dass er KH auch Abends essen kann.Zitat:
hier sagt Pustekuchen Talisker dass es ihm (Talisker) auf keinen Fall hilft, z.B. seine Mahlzeiten am Abend einzunehmen
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Das habe ich nicht geschrieben und der ARtikel, den ich dazu verlinkt habe, widerspricht dem auch, bzw., stellt fest, dass die Zusammenhänge komplexer sind. Aber Kalorien spielen eine fundamentale Rolle und die Aussage "Kalorien sind nicht für das Zunehmen verantwortlich, sondern Stoff A/B", ist nicht richtig. Auch nicht Abends oder Morgens oder Montags.Zitat:
Kalorienzählen als alleinseeligmachende Methode zu verkaufen, ist was für Milchmädchen, die der Ansicht anhängen, der Mensch würde, bei unbegrenztem Nahrungsangebot so viel essen, bis er platzt, weil unsere Vorfahren immer gehungert haben.
Ich habe nie behauptet, dass es schlicht um die reinen Zahlen geht, die man in sich hineinsteckt. Ich habe betont, dass viele Faktoren eine Rolle spielen und habe auch auf Sättigung und Wohlbefinden hingewiesen.Zitat:
Schlau ist es IMO, (auch) das Sättigungsgefühl des Körpers wieder zu entdecken und dazu ist die Nahrungsauswahl wichtig, Timing der Mahlzeiten kann es auch sein.
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Den Absatz verstehe ich nicht:Zitat:
wenn die Kohlenhydrate, die man abends isst, tatsächlich, wie es die Schlank-Im-Schlaf-Jünger behaupten, als Fett angesetzt werden, dann sorgt das dafür, dass, bei gleicher Zufuhr von Kohlenhydraten, man mehr Energie verbraucht, als wenn die Kohlenhydrate gleich verstoffwechselt werden.
Ganz einfach, weil es Energie verbraucht, Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln.
Wenn man den Kohlenhydratbedarf des Gehirns (für das Gehirn ist eine Kalorie keinesfalls eine Kalorie, da es mit Fettsäuren nix anfangen kann) über Glukose aus Glukoneogenese deckt, dann hat man einen höheren Energiebedarf, weil es aufwendig ist, Aminosäuren und Glycerin in Kohlenhydrate umzuwandeln.
1. Wenn ich KH esse und diese komplett verstoffwechsele, verbrauche ich nciht so viel Energie. Wenn Ich KH esse, wobei nur 50% sofort verstoffwechselt werden und der Rest eingelagert werden soll, werden nur 40% (fiktive Zahl) in Fett umgewandelt, weil ich 10% für den Prozess brauche?
2. Ich habe einen höheren Energiebedarf, wenn ich mein Hirn mit dem Zucker aus der Verstoffwechselung aus Proteinen und Fett versorge? Daher denkst du, wirkt "Schlank im Schlaf"? Gilt das das nur Nachts?
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Du hast aber geschrieben:Zitat:
Zitat von Talisker
Die Erklärung scheint mir eine andere als die obige.Zitat:
Zitat von Talisker
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Was meinst du damit, die rabbit starvation? "Ohne weitere Nahrung" nehme ich auch ab, wenn ich ausschließlich Fett oder KH esse und sterbe höchstwahrscheinlich daran.Zitat:
nimmt man von beliebiger Verzehrmenge Protein -ohne weitere Nahrung- ab.
Kann es sein, dass Ihr Euch um "Zeugs" streitet, das gar nicht soweit auseinander ist und es nur um "faktische" Kleinigkeiten geht? :gruebel:
Das ich fett werde, wenn ich (dauerhaft) mehr Energie zu mir nehme, als ich verbrauche, dürfte (jedem?) klar sein. Das eine "Buchführung" Klarheit über meinen Lebenswandel bringt und aufzeigt was ich reinhaue, dürfte auch klar sein. Vielen Menschen ist eben nicht ganz klar was sie alles zu sich nehmen und/oder wie viel Energie dies enthält. Natürlich haben die meisten (nicht nur die Dicken) auch verlernt auf ihren Körper zu hören. Sie essen eben das Falsche, zu viel und über ihr Sättigungsgefühl hinaus. Das so etwas nicht förderlich ist, ist klar.
Das Problem der Studien ist eben, das sie nur eine begrenzten Ausschnitt zeigen und es FÜR ALLES positive oder negative Studien gibt. Man muss auch immer im Auge behalten werde die Studien anfordert und "fördert".
Grob ist es eben eine Zusammenspiel Eurer Ansichten. Nicht das Eine oder das Andere.:rolleyes:
Das halte ich für ein Gerücht, so dünn wie möglich zu sein war sicherlich nicht das Ziel, als dieses Sprichwort entstand. Das ist ein heutiges Phänomen. Wenn man hart körperlich arbeitet, ist es ganz normal, dass man zum Frühstück nicht nur einen Löffel Yoghurt isst. Und dass man nicht besonders gut schläft, wenn man sich abends vollstopft, haben die Leute wohl auch recht früh mitgekriegt.
Also ich schlafe super, wenn ich vollgestopft bin. Kann mich dann auch kaum rühren und Sport und anstrengende mentale Arbeit ist kaum möglich. Dann lieber Füße hoch, Parasympathikus hochfahren und vor mich hin dösen :DZitat:
Und dass man nicht besonders gut schläft, wenn man sich abends vollstopft, haben die Leute wohl auch recht früh mitgekriegt.