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Thema: Nachtrag : Masern/Impfungen

  1. #16
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Ham wir schon weiter oben thematisiert.
    Nach meinem Eindruck nur in Bezug auf Todesfälle, nicht auf Langzeitschäden oder langsames Sterben über Monate oder Jahre.

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Sind wir ja jetzt dran.
    weitermachen
    in diesem Artikel sind unten die aktuellen Studien verlinkt:

    https://www.scinexx.de/news/medizin/...ungedaechtnis/

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Wie siehst Du denn das mit einer möglichen Impfpflicht für alle Kinder einer Kita ? Geht es da um die geimpften Kinder, die sich ja nicht anstecken können ?
    Da geht es wohl um die nicht geimpften Kinder, die durch andere nicht geimpften Kinder oder nicht geimpftes Personal angesteckt werden könnten.

    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Für die Komplikationen durch eine Impfung fehlt die Lobby. Das ist defintiv eine Dunkelziffer. Größere Arzneimittelstudien sind quasi immer (Pflichtauflage) Herstellerinduziert. Andere Beispiele gerne her.
    Möchtest Du Dir denn die o.g. Entscheidung aus der Hand nehmen lassen oder zusammen mit Deinem ausgewählten Arzt selber treffen ?
    Ich persönlich habe etwas dagegen bevormundet zu werden, insbesondere von medizinischem Personal oder Leuten wie Jens Spahn.
    Allerdings weiß ich nicht, ob man die Entscheidung über das Wohl ihrer Kinder allein den Eltern überlassen soll, die sind ja nicht alle so schlau wie wir.
    Geändert von Pansapiens (31-12-2019 um 11:56 Uhr)
    Das Disputieren ist als Reibung der Köpfe oft von gegenseitigem Nutzen, zur Berichtigung der eignen Gedanken und auch zur Erzeugung neuer Ansichten.

  2. #17
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
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    in diesem Artikel sind unten die aktuellen Studien verlinkt:

    https://www.scinexx.de/news/medizin/...ungedaechtnis/
    Danke dafür. Erste Studie angesehen. 77 Kinder, maximal 2 Monate. Antikörperreduktions-Prozentzahlen in Aufteilung lesen sich erstmal weit weniger dramatisch.

    Für die Langzeitwirkungs-these haben 4 Rhesusaffen 5 Monate hergehalten. Darüber muss man jetzt nicht groß reden. Ist als Vorerkundungsexperiment annehmbar, die Schlußfolgerungen im eigentlichen Artikel rechtfertigt es nicht im mindesten.

    Nach der 1. Studie weiß keiner, was das Imunsystem wirklich nach der Maserndelle anstellt.

    Bleibe weiter dran.

    Da geht es wohl um die nicht geimpften Kinder, die durch andere nicht geimpften Kinder oder nicht geimpftes Personal angesteckt werden könnten.
    Das hat m.E. immer mehrere Ebenen.

    Ich hab ja geschrieben, wie in einer Multiplikatorenausbildung mit dem Thema umgegangen wurde.
    Nicht, weil meine Lehrkraft eine diabolische Pharmafirmen-Regierungsagentin war.
    Die war nur uns beiden geistig unterlegen und hat das geglaubt.
    Die hat uns nicht absichtlich zum Abnicken der Theorie " Es geht um die Einzelfälle, sobald jemand krank wird, aber vorher um die Statistik." gebracht.

    Es geht m.E. manchen Leuten auch vorher um Statistiken und Ruhe im Karton.
    Aber nicht um das seltenere Sterben sondern z.B. die häufigeren Krankheitstage.





    Allerdings weiß ich nicht, ob man die Entscheidung über das Wohl ihrer Kinder allein den Eltern überlassen soll, die sind ja nicht alle so schlau wie wir.
    Dünnes Eis. Nachher wollen wir gar noch nur Leute Eltern werden lassen, die dafür schlau genug sind. Oder es gibt nur Kindergeld, wenn mensch auch Elterntrainings macht. Wie in diesen skandinavischen Ländern. Brr. Ekelhafte staatliche Bevormundung, wo man hinsieht.
    "We are voices in our head." - Deadpool

  3. #18
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so.
    Aber Du meinst ja vielleicht, bei mir.

    In der Psychologie könnte man sich das nicht erlauben, die Kontrollgruppe gewohnheitsmäßig zu verfälschen. Das mit der behaupteten Adjuvantiengabe war mit ein Grund für mich, mir die tatsächlichen Studien rauszusuchen.
    Ich verstehe es nicht. Wenn ich der Kontrollgruppe Adjuvantien gebe, dann kann ich doch die Nebenwirkungen und deren Ausprägung abgrenzen? Wenn ich nur Kochsalz gebe, dann weiß ich doch nicht ob die Nebenwirkungen vom Impfstoff oder den Adjuvantien kommen?
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
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  4. #19
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Genau so hatte ich es auch oben gemeint.
    Okay. Dann taugt es aber nicht als Argument gegen die Impfung. Ich hatte dich so verstanden, dass es als solches gemeint war.

    Hab ich auch gelesen - aber bloß in der Züricher. Da müsste ich mich dann schon aufraffen, die jeweiligen Studien selber zu wälzen.
    https://science.sciencemag.org/content/366/6465/599

    https://immunology.sciencemag.org/content/4/41/eaay6125


    Das beste Seminar zu (statistischer) Methodenlehre hatte ich im Psychologiestudium bei zwei Medizinern. Die sagten, sie hätten sich so fit gemacht darin, weil die meisten ihrer Kollegen es nicht seien.
    Später habe ich meine eigene Diplomarbeit (Katamnesebestandteil) im Suchtbereich sehr interdisziplinär geschrieben. Und nach den med. Doktorarbeiten meines Themas Spaßeshalber auch andere gelesen.
    Das glaube ich gerne. Ich denke schon auch, dass die meisten Psychologen in der Hinsicht besser ausgebildet sind, wie die meisten Ärzte.

    Seitdem verstehe ich den Uniinsider : " Sind sie ein echter Doktor oder bloß Arzt ?" viel besser.
    Naja, klar, aber ein Doktortitel macht auch nicht den besseren Arzt.


    Sehe ich auch so. Aber das ist eben das Prinzip : Die Musterbeispiele ziehen das Konzept durch.
    Was ja auch völlig okay ist, da ja ständig neu evaluiert wird ob und wann Impfungen empfehlenswert sind.


    Bei den Maserntoten/Folgen eines Jahres könnte man auch die Verkehrstoten/Unfallfolgen eines Jahres dagegen stellen. Maserninpfung her, Autos weg ?
    Da muss man halt die Verhältnismäßigkeiten abwiegen. Ich finde, dass dein Vergleich etwas hinkt. Besser wäre in meinen Augen der Vergleich Masernimpfung / Anschnallgurt.

    Wer Auto fährt kann einen Unfall haben - wer lebt kann krank werden.

    Unterm Strich kann ein Gurt schützen, nicht immer wird er funktionieren (wie die Impfung schützt, aber eben nicht immer funktieniert) und die Verwendung eines Gurtes kann für Komplikationen Sorgen, z.B. Hämatome, wie eine Impfung auch z.B. Hautrötung im Bereich der Einstichstelle.


    Was meinst Du denn zu Adjuvantien auch in der Kontrollgruppe ? Zur Schwierigkeit, etwaige seltene Impfschäden als solche anerkannt zu bekommen ?
    Zum Fehlen einer finanzierungswilligen Lobby für Forschung in diese Richtung ?
    Dazu meine ich erstmal nicht viel, weil ich dazu nicht viel weiß. Ich würde bezweifeln, dass man Adjuvantien in der Kontrollgruppe gibt. Das macht keinen Sinn.
    Adjuvantien sind ja im Prinzip entweder drin, um die Wirkung zu verstärken, oder aber zur Vermeidung von Kontamination. Die Langzeitfolgen von Impfungen (ich habe gerade Masernimpfungen im Kopf) sind eigentlich sehr sehr gut erforscht.
    Von daher war der Stuss vom Wakefield vllt kein Bärendienst, weil man dem ja nicht nur nachweisen konnte, dass sein Vorgehen völlig indiskutabel gewesen ist, sondern man hat über recht lange Zeiträume erforscht, ob an seiner Behauptung dennoch etwas dran ist.
    Man kann ja auch aus zweifelhaften Motiven ne Schrottarbeit erstellen, deren Resultate dennoch zutreffend sind.
    https://annals.org/aim/fullarticle/2...e-cohort-study

    Es gab ja mal diese elendige Diskussion über Quecksilber (bzw. Thiomersal) als Adjuvant. Großes Theater, die Pharmalobby vergiftet die Kinder mit Quecksilber. Ich habe da mal ausgerechnet, wie viele (oder wenige) Atemzüge man in einer durchschnittlichen deutschen Innenstadt nehmen muss, um den Gehalt zu sich zu nehmen, der in der Impfung steckt. Natüürlich hinkt das ein wenig, weil das nicht das gleiche "Quecksilber" ist, verdeutlichte aber dennoch schön mal die Größenordnungen, über die da gesprochen wird.
    In Impfstoffen für Kinder ist es dennoch nicht mehr enthalten, was nicht nur positiv ist, weil dies Die Herstellumg verteuert. Für uns mag das nicht so relevant sein, für ärmere Länder aber schon.

  5. #20
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    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Ich verstehe es nicht. Wenn ich der Kontrollgruppe Adjuvantien gebe, dann kann ich doch die Nebenwirkungen und deren Ausprägung abgrenzen? Wenn ich nur Kochsalz gebe, dann weiß ich doch nicht ob die Nebenwirkungen vom Impfstoff oder den Adjuvantien kommen?
    Ach so, sorry.

    Das Schema ist so : Eine Gruppe kriegt das Medikament, die andere ( für Nichtkonsumenten stehende ) ein Placebo. Das soll die (Neben-)Wirkungen statistisch greifbar machen.
    Als Verursacher von Nebenwirkungen stehen oft Adjuvantien in Verdacht.

    Dauerbrenner Thiomersal erwähnt Seemann ja.

    Vereinfachendes Beispiel :
    Wenn aber in der Medikamentengruppe 7% einen Herzinfarkt kriegen und in der Kontrollgruppe 6%, dann heißt das in der Endbewertung, dass das Medikament KEINE kardiovaskulären Nebenwirkungen zu haben scheint. Wenn der Herzinfarkt ( oder Haarausfall ) von Adjuvantien käme, wäre das fein durchgemogelt.

    Die Frage ist, warum kriegt die Kontrollgruppe kein völliges Leerpräparat ? Zumal 2 der Studien, die ich mir damals antat, genau die Nebenwirkungen untersuchen sollten.

    Seemann hat m.E. recht, wir können dem Masernkrieg dankbar sein.
    Der zeigt die Taktiken und Fehlgriffe beider extremer Lager recht gut.

    Und auch einfach die Art, wie sich frische Forschungsergebnisse in der Diskussion und Berichterstattung in ihrer "Aussagekraft" schnell potenzieren.
    "We are voices in our head." - Deadpool

  6. #21
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    Gürteltier, wenn man Nebenwirkungen von Adjuvantien angucken wollte, warum sollte man da in der Verum-Gruppe noch den eigentlichen Impfstoff, den inaktivierten Erreger dazupacken?

    Warum testet/betrachtet man dann nicht eine Adjuvantiengruppe vs. eine Kochsalzlösungsgruppe?
    (Gibt es doch bestimmt?)

    Das sind doch zwei völlig verschiedene Fragestellungen!

  7. #22
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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Okay. Dann taugt es aber nicht als Argument gegen die Impfung. Ich hatte dich so verstanden, dass es als solches gemeint war.
    Es war eher so gemeint, dass es nicht als Argument FÜR die Impfung taugt. Es zeigt aber die Unterlegenheit der Impfungen gegenüber postmorbiden Imunisierungen. In der Studie zu der unterstellten langfristigen Maserndelle im Imunsystem wurde u.a. darauf abgehoben, dass insbesonder Impfwirkungsbedingte Gedächtnisszellen angegriffen würden.
    Könnte ein weiterer Hinweis auf deren Inferiorität ( ach du Sch... ich fange gerade an, in Fremdwörter-ich-hab-recht-jargon zu verfallen) sein.

    Stelle mir gerade eine verschwitzte, muskelbepackte Gedächtniszelle, die den Masernbefahl schadlos überstanden hat, vor, wie sie ihre Lehrlinge anbrüllt : Ha, DAS war mal ein richtiger Gegner. Nicht so ne tote Gummipuppe, wie ihr Kiddis sie kennt. Und jetzt weg mit dem Gummipuppenscheiß. ( Damit ist das Fachwörterangeberkonto wohl wieder mehr als ausgeglichen.)





    Da muss man halt die Verhältnismäßigkeiten abwiegen. Ich finde, dass dein Vergleich etwas hinkt. Besser wäre in meinen Augen der Vergleich Masernimpfung / Anschnallgurt.

    Wer Auto fährt kann einen Unfall haben - wer lebt kann krank werden.
    Wo wir bei schiefen Vergleichen sind : Wer lebt - muß Autofahren ?

    Unterm Strich kann ein Gurt schützen, nicht immer wird er funktionieren (wie die Impfung schützt, aber eben nicht immer funktieniert) und die Verwendung eines Gurtes kann für Komplikationen Sorgen, z.B. Hämatome, wie eine Impfung auch z.B. Hautrötung im Bereich der Einstichstelle.
    M.E. auch schief. Sagen wir, der Gurt rubbelt (im Alltagseinsatz, ganz ohne je einen Unfall zu haben) so an der Brust, dass 10% der weiblichen Autofahrerinnen sie amputieren müssen. Is ja eh eher kosmetischer Schaden... .
    Moderne Amazonen quasi.




    Natüürlich hinkt das ein wenig, weil das nicht das gleiche "Quecksilber" ist, verdeutlichte aber dennoch schön mal die Größenordnungen, über die da gesprochen wird.
    In Impfstoffen für Kinder ist es dennoch nicht mehr enthalten, was nicht nur positiv ist, weil dies Die Herstellumg verteuert. Für uns mag das nicht so relevant sein, für ärmere Länder aber schon.
    Ist wohl wie mit dem Hunger.

    Ahoi :

    Das Gürteltier
    Geändert von Gürteltier (02-01-2020 um 11:12 Uhr)
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  8. #23
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Gürteltier, wenn man Nebenwirkungen von Adjuvantien angucken wollte, warum sollte man da in der Verum-Gruppe noch den eigentlichen Impfstoff, den inaktivierten Erreger dazupacken?

    Warum testet/betrachtet man dann nicht eine Adjuvantiengruppe vs. eine Kochsalzlösungsgruppe?
    (Gibt es doch bestimmt?)

    Das sind doch zwei völlig verschiedene Fragestellungen!
    Weil "man" das nicht wirklich wollte. Weil es den 2. Versuchsaufbau also nicht gab, sondern die "Studienbelegte" Unbedenklichkeit als bereits in der Zulassungsphase untersucht proklamiert wurde.

    So was steht dann erst mal.


    NACHTRAG : Eine speziell nach Zulassung erfolgende Studie wiederholte dann den gängigen Versuchsaufbau - und bescheinigte der WIRKKOMPONENTE Unbedenklichkeit.

    Wie es zu solchen Versuchsanordnungen im Impfbereich kommen kann - bzw. welche guten Gründe es dafür geben mag - da erbitte ich Hilfe von Mitlesern.




    P.S. :

    Meine Mutter hatte mal starken, progredienten Haarausfall, der sie in die Verweiflung und von einem Arzt zum anderen trieb.
    Bis befreudente Mediziner ihr einen Spezi an der Uni Göttingen nahelegten.
    Der fragte u.a. nach erfolgten Impfungen. Polio als Teil des Lehrerkollegiums - da nickte er wissend und mogelte sie in eine Pilotstudie. Anders wäre sie auch als Privatpatienten nicht an die schlussendlich wirksame Medikation gekommen.
    Von Impfschadenanerkennung reden wir gar nicht.

    Ist nur ein subjektiver Einzelfall für mich. Für den behandelnden Spezialisten damals glücklicherweise nicht.

    Als Nachtrag zu " Polio?" in deinem anderen post.
    Ich als Kind hab damals zeitgleich die gleiche Impfung gekriegt und nix gemerkt.

    Für wen macht wann welche Impfung Sinn - ist auf NWs bezogen eben offizielle Grauzone, bis Dauermekern hier und da zu was nötigt.



    Schluckt :

    Das Glatzentier
    Geändert von Gürteltier (02-01-2020 um 11:21 Uhr)
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  9. #24
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    Das mit der Masern-Enzephalitis und SSPE ( subakute sklerosierende Panenzephalitis ) fandest Du ja noch ergänzungsbedürtfig.

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Nach meinem Eindruck nur in Bezug auf Todesfälle, nicht auf Langzeitschäden oder langsames Sterben über Monate oder Jahre.
    Langzeitschäden ME (laut Hirte) : 25 % Tote : 15 % Ausheilung : 60


    Erkrankungswahrscheinlichkeiten für ME :

    Unter 4 Jahren : 1 : 15000 5-9 Jahre : 1 : 5500 Über 10 Jahre : 1 : 2500


    SSPE (immer tödlich) : Unter 2 Jahren : 1:10.000 Über 2 Jahren : 1 :100.000




    Beeindruckende Zahlen. Was fehlt, ist, dass der Verlauf der Enzephalitis laut Hirte für ältere Kinder meist eher milde ist.

    Gefährlicher ist er unter 2 Jahren und zunehmend für Jugendl. und noch mehr für Erwachsene.



    Die Impfung hat die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Komplikationen ( auch Lungenentzündung und Pseudokrupp ) in die Altersgruppen verschoben, in denen sie am gefährlichsten sind. Säuglinge und Erwachsene.
    Wie das ? Zum einen ist die Impfung (mit abgeschwächten Lebenderregern bei Masern) mit Impfversagen behaftet. Bei allen Betroffenen hilft nach einer gescheiterten 2. Impfung auch keine weitere.

    Die Wildviren werden seltener, die unbemerkten Wiederaufrischungen durch gelegentlichen Erregerkontakt werden zu selten. Besonders für Impfgeschützte.
    D.h., Masern-Impfungen können verfallen.

    Das heißt, wenn mensch erwachsen wird, hält die Impfung vielleicht nicht mehr. In einem Alter, in dem eine Erkrankung deutlich gefährlicher ist.

    Je jünger geimpft wird, desto größer die Gefahr von Impfversagen. Dazu kommt das Entfallen des schon thematisierten Nestschutzes.

    Masernerreger gibt's es auch in nichtmenschlichen Wirten. Z.B. Fledermäusen. Wir werden solche Viren nie wirklich los.

    Vor der Impfung waren wir in den Industrieländern ( genug Vitamin A und anders feines) in einem günstigen Gleichgewicht mit der Erkrankung.

    Wir müssen jetzt impfen - weil es die Impfung nötig gemacht hat. Hirte nennt das die Flucht nach vorn.


    Alternativ könnte man auch ab ca. 15 Jahren auf Antikörper prüfen ( gibt auch unbemerkte Erkrankungen, die trotzdem imunisieren) und bei zu wenig impfen.
    Frei nach Gürteltier, nicht Hirte !

    Hätte mensch wieder gut Wildviren-Auffrischung und wäre im "besten alter dafür" krank.
    Aber wären natürlich viel weniger Impfungen ...




    Und es würde etwas dauern, bis sich das Gleichgewicht wieder eingependelt hat. Der Nestschutz käme ja erst wieder von ordentlich erkrankten Müttern.

    "Wir bitten für ein, zwei Generationen um Geduld, denn das bisherige Impfsystem war nicht auf den speziellen Krankheitsverlauf zugeschnitten...
    haben wir halt Mist gebaut, aber aus Fehlern lernt man ja. In der Übergangszeit zahlen wir Hinterbliebenen-Rente an SSPE und ME Opferverwandte."


    Müsste am Pressetext noch feilen :

    Das hilfsbereite Gürteltier



    P.S.
    Praxistip : Bei Einsatz fiebersenkender Mittel steigt immer die Wahrscheinlichkeit von Masernkomplikationen.
    Geändert von Gürteltier (06-01-2020 um 21:46 Uhr)
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  10. #25
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    Hi

    Kannst du eine Quelle nennen zu deinem Text?


    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Das mit der Masern-Enzephalitis und SSPE ( subakute sklerosierende Panenzephalitis ) fandest Du ja noch ergänzungsbedürtfig.



    Langzeitschäden ME (laut Hirte) : 25 % Tote : 15 % Ausheilung : 60


    Erkrankungswahrscheinlichkeiten für ME :

    Unter 4 Jahren : 1 : 15000 5-9 Jahre : 1 : 5500 Über 10 Jahre : 1 : 2500


    SSPE (immer tödlich) : Unter 2 Jahren : 1:10.000 Über 2 Jahren : 1 :100.000




    Beeindruckende Zahlen. Was fehlt, ist, dass der Verlauf der Enzephalitis laut Hirte für ältere Kinder meist eher milde ist.

    Gefährlicher ist er unter 2 Jahren und zunehmend für Jugendl. und noch mehr für Erwachsene.



    Die Impfung hat die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Komplikationen ( auch Lungenentzündung und Pseudokrupp ) in die Altersgruppen verschoben, in denen sie am gefährlichsten sind. Säuglinge und Erwachsene.
    Wie das ? Zum einen ist die Impfung (mit abgeschwächten Lebenderregern bei Masern) mit Impfversagen behaftet. Bei allen Betroffenen hilft nach einer gescheiterten 2. Impfung auch keine weitere.

    Die Wildviren werden seltener, die unbemerkten Wiederaufrischungen durch gelegentlichen Erregerkontakt werden zu selten. Besonders für Impfgeschützte.
    D.h., Masern-Impfungen können verfallen.

    Das heißt, wenn mensch erwachsen wird, hält die Impfung vielleicht nicht mehr. In einem Alter, in dem eine Erkrankung deutlich gefährlicher ist.

    Je jünger geimpft wird, desto größer die Gefahr von Impfversagen. Dazu kommt das Entfallen des schon thematisierten Nestschutzes.

    Masernerreger gibt's es auch in nichtmenschlichen Wirten. Z.B. Fledermäusen. Wir werden solche Viren nie wirklich los.

    Vor der Impfung waren wir in den Industrieländern ( genug Vitamin A und anders feines) in einem günstigen Gleichgewicht mit der Erkrankung.

    Wir müssen jetzt impfen - weil es die Impfung nötig gemacht hat. Hirte nennt das die Flucht nach vorn.


    Alternativ könnte man auch ab ca. 15 Jahren auf Antikörper prüfen ( gibt auch unbemerkte Erkrankungen, die trotzdem imunisieren) und bei zu wenig impfen.
    Frei nach Gürteltier, nicht Hirte !

    Hätte mensch wieder gut Wildviren-Auffrischung und wäre im "besten alter dafür" krank.
    Aber wären natürlich viel weniger Impfungen ...




    Und es würde etwas dauern, bis sich das Gleichgewicht wieder eingependelt hat. Der Nestschutz käme ja erst wieder von ordentlich erkrankten Müttern.

    "Wir bitten für ein, zwei Generationen um Geduld, denn das bisherige Impfsystem war nicht auf den speziellen Krankheitsverlauf zugeschnitten...
    haben wir halt Mist gebaut, aber aus Fehlern lernt man ja. In der Übergangszeit zahlen wir Hinterbliebenen-Rente an SSPE und ME Opferverwandte."


    Müsste am Pressetext noch feilen :

    Das hilfsbereite Gürteltier



    P.S.
    Praxistip : Bei Einsatz fiebersenkender Mittel steigt immer die Wahrscheinlichkeit von Masernkomplikationen.

  11. #26
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    Ich finde es ein bisschen "schwierig", was manche hier so von sich geben.... vor allem, wenn man sich dabei auf die sehr zweifelhaften Aussagen eines Hirtes bezieht.

    Und jemand, der meint "Praxistips" geben zu müssen, der sollte doch bitteschön auch praktische Erfahrungen haben!


    https://www.bayerisches-aerzteblatt....n-mit-den.html
    Geändert von Seemann (07-01-2020 um 17:29 Uhr)

  12. #27
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    Schon wer hier mit Nestschutz argumentiert unterstreicht doch die eigene Ahnungslosigkeit.

    Wie entsteht denn der Nestschutz? Das sind Antikörper aus dem Blutkreislauf der Mutter, die später im kindlichen Körper abgebaut werden. Deswegen sind diesem Nestschutz zeitlich sehr enge Grenzen gesetzt, die im Falle von Masern auch unabhängig vom Stillen sind. Das sind doch Fakten!

    Das kann doch kein Argument gegen Impfung sein! Das Kind ist ein paar Wochen geschützt und dann ungeschützt einem hochvirulenten Erreger ausgesetzt, der eine Erkrankung auslöst, die in einem von 1000 Fällen tödlich verläuft, noch häufiger bleibende Schäden hinterlässt und das Immunsystem in jedem Fall auch Jahre nach der Infektion noch kompromitiert.

    Und so jemand stellt sich hier hin und gibt "Praxistipps". Das kann doch nicht wahr sein!

    Wer sich über das Thema informieren möchte, bitte beim RKI, beim PEI, beim Fachverband der Kinderärzte. Aber nicht bei irgendwelchen Typen im Internet und fragwürdigen "Impfratgebern".

    Zur Not die jeweiligen Autoren der "Impfratgeber" mal googeln und vor allem bei PSIRAM schauen, damit man eine Ahnung bekommt, mit wem man es zu tun hat.

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...78400bodyText9
    (Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen)

    https://www.pei.de/DE/home/home-node.html

    https://www.bvkj.de/fileadmin/pdf/BV...rnschutzge.pdf

  13. #28
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    Zitat Zitat von va+an Beitrag anzeigen
    Hi

    Kannst du eine Quelle nennen zu deinem Text?
    Martin Hirte : Impfen pro und contra (Aufl. 2018) - Er gibt zu den Zahlen meist die Quelle an, nach jedem Kapitel dann ein Quellenverzeichnis.

    Zu der zentralen Argumentation mit dem günstigeren Verlauf für Kinder gibt er allerdings keine Quelle... .

    Also muß ich wohl auch da mal aufraffen, und das Zeug durchsuchen.

    Kann ja wohl scheinbar von den homo sapiens hier keiner.
    Geändert von Gürteltier (09-01-2020 um 14:56 Uhr)
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  14. #29
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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Ich finde es ein bisschen "schwierig", was manche hier so von sich geben.... vor allem, wenn man sich dabei auf die sehr zweifelhaften Aussagen eines Hirtes bezieht.

    Und jemand, der meint "Praxistips" geben zu müssen, der sollte doch bitteschön auch praktische Erfahrungen haben!


    https://www.bayerisches-aerzteblatt....n-mit-den.html
    Na, jetzt zahlste es mir aber heim.

    Ich glaub ja, praxis hat der Hirte, dessen Tip ich zitiert habe.

    Im von Dir verlinkten Artikel von 2015 steht z.B., dass bei über 20 jährigen die erkrankungsquote von 15 auf 40% gestiegen ist.

    Zu altersabhängiger Schwere der Erkrankung steht da bequemer Weise wieder nix, das mit dem behaupteten fehlenden tierischen Reservoir wäre dann halt falsch.

    Da steht also das übliche Argumentationsgemisch.
    Warum es da stehen könnte, überlasse ich Deiner Lesefreude. Hier und bei diesem Hirte.

    Ein " ist nicht so " "weil ich das immer wieder lese", überzeugt mich persönlich nicht.

    Wenn Du klare Studien hast, die statistisch das nach Hirte günstigste Erkrankungsalter für die Schwere der Komplikationen gar widerlegen, bin ich dankbar.



    Da wir beide keine Impfärzte sind, halte ich es für verzeihlich, da einfach nur der Lehrmeinung nachzulaufen.

    Hofft, das war nicht zu lang zum lesen:

    Das Jemandtier
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  15. #30
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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Schon wer hier mit Nestschutz argumentiert unterstreicht doch die eigene Ahnungslosigkeit.

    Wie entsteht denn der Nestschutz? Das sind Antikörper aus dem Blutkreislauf der Mutter, die später im kindlichen Körper abgebaut werden. Deswegen sind diesem Nestschutz zeitlich sehr enge Grenzen gesetzt, die im Falle von Masern auch unabhängig vom Stillen sind. Das sind doch Fakten!

    Das kann doch kein Argument gegen Impfung sein! Das Kind ist ein paar Wochen geschützt und dann ungeschützt einem hochvirulenten Erreger ausgesetzt, der eine Erkrankung auslöst, die in einem von 1000 Fällen tödlich verläuft, noch häufiger bleibende Schäden hinterlässt und das Immunsystem in jedem Fall auch Jahre nach der Infektion noch kompromitiert.
    Du liest immer nur die Zusammenfassungen in Fachartikeln und abstracts, will mir scheinen.
    Es geht nicht nur um den Nestschutz, sondern auch um das primäre Impfversagen. Das geschieht umso leichter, je jünger das Kind ist, wie Du sicher weißt.

    Wenn die Impfung hier also kein deutliches "Besser" bescheren kann, warum sollten wir die höhere Erwachsenerkrankungsrate in Kauf nehmen ?



    Wer sich über das Thema informieren möchte, bitte beim RKI, beim PEI, beim Fachverband der Kinderärzte.


    Aber nicht bei irgendwelchen Typen im Internet und fragwürdigen "Impfratgebern".
    Das sehe ich auch so, Internettyp. Keiner sollte uns zwei hübschen glauben.

    Ob Martin Hirte ein seriöser Arzt ist, dessen Fachwissen bezogen auf Impfen über das des durchschnittlichen Lehrmeinungszitierers vielleicht hinausgeht -
    das sollte der geneigte Leser nicht nur durch Internetlektüre rauszufinden suchen.

    Er kann z.B. Seemann PNs schicken, denn der kennt Hirtes Buch.


    P.S. :

    Wer sich wirklich informieren will, muss Studien lesen - und verstehen. Dann weiß er zumindest, ob die die Meinung stützen, die ihm verkauft wird.
    "We are voices in our head." - Deadpool

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