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Thema: Wie Kinder auf Missbrauchsgefahren vorbereiten ?

  1. #1
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    Standard Wie Kinder auf Missbrauchsgefahren vorbereiten ?

    Wie bereiten wir Kinder auf Missbrauchsgefahren in Sportverein, Schule, zuhause und auf dem Spielplatz vor ?

    Kommt aus " Sexuelle Belästigung im BJJ " aus dem Grappling Forum.
    Vielleicht holt ein fleissiger Mod netterweise die weiteren posts zu diesem anderen Thema da mal raus.



    RÜBERGEZOGEN ZUM ANKNÜPFEN :


    Zitat von MGuzzi
    Naja, du behauptest oft auft Kinderspielplätzen zu sein.
    Wozu denn, zum Lesen?
    Und wie oft genau?
    Und du glaubst, gerade wenn du da bist startet jemand einen sexuellen Missbrauch von einer Spielplätzen aus, und wenn nicht, ist das ein Beweis das es nicht vorkommt. Wie klug!
    Und wie ist das mit den eigenen Kindern, glaubst du nicht du wärst dann noch ( hättest du welche) wesentlich öfter auf Spielplätzen unterwegs?
    Ich denke, mein Realleben bietet da mehr.
    In Hamburg haben wir Ganztagesschule, das bedeutet Ausflüge in die Umgebung nach Unterrichtsende, in bestimmten Phasen der Unterrichtszeit und in den Ferienbetreuungen.
    Daher die vielen Aufenthalte. In KITAS habe ich auch schon gearbeitet.

    Ich denke, dein Realleben ist recht unreflektiert. Du schnallst nicht, dass pauschale Flucht vor Fremden WÄHREND die Vertrauenspersonen des Kindes in der Nähe sind, nicht die Art der Vorbereitung sein kann. Du beziehst dich auch wieder mal nicht auf Argumente und Gedankengänge.
    Klar passiert auch auf Spielplätzen was.

    Aber du weißt scheinbar nicht, wie die in den Nachbarschaften hier genutzt werden und gibst altkluge Grundsatzerklärungen ab.
    Und das braucht in der realen Erziehung keiner längerfristig.
    Ich trinke auf dem Spielplatz öfter meinen Kaffee, weil der oft um die Zeit ruhig und leer ist. Bis auf die Erwachsenen an den 2 Schachtischen bisweilen.

    Geh einfach mal davon aus, dass ich viel mehr Kinder kenne und beobachte, als du. In ganz anderen Kontexten.
    Vor allem sehe ich viel öfter, wie sich vielleicht welche Erziehungsmaßnahmen längerfristig auswirken, als du.
    Sehe viel mehr anderen Profis bei der Arbeit zu. Tausche mich mit denen aus, bilde mich auch offiziell fort.

    Irgendwie glauben viele, sie hätten ja schon von ihren Eltern und Lehrern gelernt, wie man Kinder erzieht.
    Das könnte eigentlich jeder. Wenn er nur die Zeit hätte.

    Das macht aber bloß jeder.
    Viele durchaus gut.
    Aber am ehesten die, die sich dabei auch immer wieder in Frage stellen.
    Gerade das in der Transaktionsanalyse so benannte "Eltern-Ich" ( Freuds altes Über-ich) ist auch öfter ein ziemlicher Schrottplatz, aus dem mensch sich aber angelernt bedient.

    Die Idee hinter der eingeimpften Fremdenangst ist wohl oft folgende : Es bringt sie durch die Zeit der Vulnerabilität. Lieber 1000x umsonst weglaufen, als einmal zu wenig.
    Was könnte die Schwäche dieses Verfahrens sein ?
    Geändert von Gürteltier (11-02-2026 um 08:53 Uhr)
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Irgendwie glauben viele, sie hätten ja schon von ihren Eltern und Lehrern gelernt, wie man Kinder erzieht.
    Das könnte eigentlich jeder. Wenn er nur die Zeit hätte.

    Das macht aber bloß jeder.
    Viele durchaus gut.
    Aber am ehesten die, die sich dabei auch immer wieder in Frage stellen.
    Gerade das in der Transaktionsanalyse so benannte "Eltern-Ich" ( Freuds altes Über-ich) ist auch öfter ein ziemlicher Schrottplatz, aus dem mensch sich aber angelernt bedient.
    Dieser Teil ist zwar eher zum Thema Erziehung denn Missbrauch (auch wenn er sicherlich damit zu hat, warum Kinder leichter Opfer werden können), aber dennoch sehr gut zusammengefasst.

    „Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“

  3. #3
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    Also ich habe ab- und zu auch schonmal auf einem Spielplatz gesessen um meinen Kaffee zu schlürfen und was zu vespern. Im städtischen Umfeld ist das manchmal die einzige, ruhige Option. Wobei meist keine Kinder da waren.
    Ich würde nicht grundsätzlich (ohne weitere Merkwürdigkeiten), jemand der dies tut misstrauisch betrachten.

    Was die Statistik über Straftaten auf Kinderspielplätzen (im anderen Thread) belegen soll ist mir auch nicht ganz klar. Spielplätze sind doch naturgemäß auch beliebte Treffpunkte von Jugendlichen, meist zu Zeiten wo die Kinder schon im Bett liegen sollten. Von dem her kann man aus so einer Statistik (bzw. der reinen Anzahl von Vorfällen) doch nicht so ohne weiteres Rückschlüsse auf die Gefährdung von Kindern ziehen.
    Viele Grüße
    Thomas
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  4. #4
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    Die Art der Delikte ist ein Querschnitt durch das Strafgesetzbuch, den das Innenministerium in einem 15-seitigen Katalog abgebildet hat: von Mord über Vergewaltigung, sexueller Kindesmissbrauch, Exhibitionismus und Prostitution bis hin zu Handtaschenraub und Drogenhandel.
    (dpA)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    [
    Ich denke, dein Realleben ist recht unreflektiert. Du schnallst nicht, dass pauschale Flucht vor Fremden WÄHREND die Vertrauenspersonen des Kindes in der Nähe sind, nicht die Art der Vorbereitung sein kann. Du beziehst dich auch wieder mal nicht auf Argumente und Gedankengänge.
    Ja richtig, auch heute noch flüchte ich ich pauschal vor jedem Fremden.
    Sag mal, wo liest du das raus?
    Ich finde es richtig, dass die "Kindergartentante" dich kritisch beäugt hat.
    Du hast halt für meinen Begriff da nix verloren auch wenn du meinst, da beruflich hinzugehören.
    Die Einstellung, dass von sogenannten " Fachpersonal" keine Gefahr ausgeht, finde ich mehr als merkwürdig in Anbetracht der vielen Mussbrauchsfälke in Erziehungseinrichtungen.
    Aber die haben da wohl einfach zu wenig Transaktionsanalyse angeboten

  6. #6
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    Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
    Ja richtig, auch heute noch flüchte ich ich pauschal vor jedem Fremden.
    Sag mal, wo liest du das raus?
    Nirgends. Siehe unten.

    Ich finde es richtig, dass die "Kindergartentante" dich kritisch beäugt hat.
    Du hast halt für meinen Begriff da nix verloren auch wenn du meinst, da beruflich hinzugehören.
    Die Einstellung, dass von sogenannten " Fachpersonal" keine Gefahr ausgeht, finde ich mehr als merkwürdig in Anbetracht der vielen Mussbrauchsfälke in Erziehungseinrichtungen.
    Aber die haben da wohl einfach zu wenig Transaktionsanalyse angeboten
    Das hast du auch gründlich missverstanden. Ich habe der indirekt erzählt, dass ich Schulerzieher bin und das wir das anders machen, weil sie aus professioneller Sicht ziemlich Mist gebaut hatte.
    Und ich meine nicht, auf Spielplätze zu gehören, weil ich Erzieher bin. Sondern weil du und meine Kollegin ( wahrscheinlich eher SPA als Erzieher-Ausbildung) nicht pauschal vor Fremden flüchten, sondern sie pauschal verdächtigen. Damit zeigt ihr Kindern, dass ihr Menschen selber nicht einschätzen könnt. Das das nicht geht.

    Das ist ungefähr so, als wäre ich immer kreuznervös, wenn ich noch Eltern/Onkel/Tanten mit ihren Kindern an den Schulausflugszielen treffe. Weil die meisten Missbraucher sich aus der Gruppe rekrutieren.

    Ich zieh mal unser Vorspiel aus dem Grappling-Forum hier Stück für Stück rüber.
    Der thread ist eh erstickend eingeläutet durch meine Beiträge und machts nicht lange.
    Dann guck ich auch noch mal selbstkritisch, wie schlecht ich meinen Standpunkt dargelegt habe.
    Geändert von Gürteltier (11-02-2026 um 20:21 Uhr)
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  7. #7
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    @ MGuzzi :

    So ging es ja im BBJ Missbrauchsthread los. Nachträglich hier fett unterlegt habe ich meine versuchten, vielleicht zu unklaren Aussagen.

    Zitat von Katamaus
    Wir benötigen sogar ein erweitertes.
    (Führungszeugnis)

    GÜRTELTIER :

    Ich glaube ich, bei C und B Trainer auch. Meine Vereine wollten dann nie was sehen.

    Aber ich sehe auch nicht primär da das Problem. Das ist irgendwie für mein Gefühl in einem etwas sperrigen Zugang zu Thema.


    Hm. Schwer zu benennen. Ich saß neulich in den Sommerferien lesend auf einem leeren Spielplatz.
    Ein KITA Ausflug mit 3 weiblichen Betreuerinnen kam.
    Ein Junge spielte neben mir und fragte mich, wer ich sei. Wir quatschten eine Weile. Dann kam auch ein Mädchen zu uns und begann, mit zu reden.
    Und DA kam dann eine Betreuerin, und sagte dem Mädchen, es könne mich nicht ansprechen. "Wir kennen den Mann doch gar nicht."

    " Aber ICH kenne ihn doch schon." Sagte der Junge.
    Ich sagte : " Aber wir wissen doch noch lange nicht, wie der andere wirklich ist. Ich bin auch Erzieher, aber in der Schule, darum ist es für mich interessant, wie ihr das hier macht."

    Das ging natürlich auch an meine Kollegin.
    Die sah mich böse an, hatte das Mädchen schon zu Anfang ungefragt auf den Arm genommen und trug es schlicht weg. Den Jungen seinem Schicksal überlassend.

    Wenn bei unseren Ausflügen Kinder mit fremden Erwachsenen ins Gespräch kommen, gehe ich halt in Hörweite. Und gucke mal, was kommt. Steuere nötigenfalls. Aber möglichst entspannt und offen für andere.
    Ne kleine Nachbesprechung gibt's dann später.

    Ich meine, Offenheit unterstützt langfristig gesunde Vorsicht.
    Z.B. weil die Kinder so auch offener über Begegnungen mit mir sprechen, bei denen ich gar nicht dabei war.

    Geändert von Gürteltier (09-02-2026 um 23:26 Uhr)
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    Geändert von Gürteltier (11-02-2026 um 20:03 Uhr)
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  8. #8
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    @ MGuzzi :

    So, quasi nur für dich - für andere ist es zu lang zum lesen - unser Diskussionsgang. Nachträglich hier fett unterlegt habe ich meine versuchten, vielleicht zu unklaren Aussagen.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------

    Zitat von Gürteltier
    Und DA kam dann eine Betreuerin, und sagte dem Mädchen, es könne mich nicht ansprechen. "Wir kennen den Mann doch gar nicht."
    MGuzzi :
    Das ist auch gut so.
    Erwachsene haben alleine auf Spielplätzen auch eigentlich nichts verloren.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wieso nicht ? Sind die Bänke da nur für Kinder ?

    Im übrigen hatten die Damen mich von weitem schon länger beäugt. Sie kam aber erst, als ein MÄDCHEN sich mir näherte.
    Das wurde dann völlig ungefragt aufgehoben und in Sicherheit getragen.

    Der Junge nicht. Warum ?
    ----------------------------------------------------------------------------------------------
    Zitat von Gürteltier Beitrag
    Wieso nicht ? Sind die Bänke da nur für Kinder ?
    MGuzzi :
    Nein, für Aufsichtspersonen.
    Der Aufenthalt auf Spielplätzen ist streng genommen nur Kindern bis 14 Jahren und Aufsichtspersonen erlaubt.
    Aber solange du da nicht kiffst oder Bier trinkst, wird dich das Ordnungsamt wohl nicht entfernen.
    Aber das man da beäugt wird, ist normal, und richtig.

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------

    Jepp, ist normal. Aber wieso ist das richtig ?

    Geht es da um Kindesmißbrauchsgefahr ? Da müsste die KITA-Dame wie ich in der Ausbildung gelernt haben, dass Fremde auf dem Spielplatz da (fast) keine Rolle spielen.
    Also, eine etwas größere als Meteore wohl schon.

    Aber für das kleine Mädchen, das zwangsverpflanzt wurde, wird es wohl auch mal normal.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    MGuzzi :
    Wahrscheinlich bist du nicht auf dem Laufenden

    Seit 2018 wurden in Deutschland über 6.000 Straftaten (sexueller Missbrauch, Exhibitionismus, Drogen) auf Spielplätzen erfasst.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Naja, sagen wir mal so, ich war in den letzten 15 Jahren beruflich sehr oft auf Spielplätzen unterwegs. Darum speise ich mein Leben nicht aus dem Internet und stalke in Foren die Reallebensberichte anderer. Und google ergänzend Statistiken für Googler.
    Die Nadelecken zeige ich unseren Kindern z.B. immer als Erstes. Und sage " Die können aber auch überall mal auftauchen. " Usw usf..

    Dann such mal die Häufigkeiten und Arten des sexuellen Missbrauchs raus. Insbesondere, wie viele pro Jahr von einer Spielplatz-Bank aus starten.

    Was Missbrauch angeht, ist es zu hause und im Bekanntenkreis am gefährlichsten. Das weißt selbst Du. Also geht es mehr darum, eine Grundvorsicht innerhalb von Kommunikationen zu entwickeln.
    Und nicht gut und schlecht mit bekannt und fremd zu verknüpfen.
    Also keine Vermeidung von Kommunikation, sondern Übung in fortschreitender Differenzierung..


    Ich gebe Dir im Vorgriff als Gegenleistung ein Schlaglicht in die ErzieherInnen-Ausbildung :
    Mensch nimmt nicht unaufgefordert ohne triftigen Grund anvertraute KITA-Kinder "auf den Arm". Nur weil die so schön leicht sind und es geht. Das ist übergriffig.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    MGuzzi :
    Hast du eigene Kinder, oder bist du nur ein Theoretiker, der Kinder Kinder nur aus dem Beruf kennt? Von wegen Realleben.

    Was daran kommt dir denn theoretisch vor ?

    Magst du vielleicht einmal argumentieren ?
    Geändert von Gürteltier (Gestern um 19:55 Uhr)
    .................................................. .................................................. ..........
    Und dann kam der von mir hierher verpflanzte threadstarter Beitrag ganz oben.
    Geändert von Gürteltier (11-02-2026 um 20:05 Uhr)
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Und ich meine nicht, auf Spielplätze zu gehören, weil ich Erzieher bin. Sondern weil du und meine Kollegin ( wahrscheinlich eher SPA als Erzieher-Ausbildung) nicht pauschal vor Fremden flüchten, sondern sie pauschal verdächtigen. Damit zeigt ihr Kindern, dass ihr Menschen selber nicht einschätzen könnt. Das das nicht geht.

    Das ist ungefähr so, als wäre ich immer kreuznervös...
    Ich werde eigentlich selten kreuznervös, wenn ich ein aufmerksamer Beobachter bin. Das heißt nicht dass ich pauschal verdächtige.
    Ich warte eigentlich ab, und wenn was passiert, schreite ich ein
    Ich flüchte auch nicht vor fremden, also spar dir mal dein pauschalisierendes "Ihr".
    Warum die das Mädchen weggeholt hat und nicht auch den Jungen, hättest du sie ja einfach auch fragen können, hätte ich eigentlich von dir erwartet, als Obererzieher.

  10. #10
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    Zitat Zitat von MGuzzi Beitrag anzeigen
    Ich werde eigentlich selten kreuznervös, wenn ich ein aufmerksamer Beobachter bin. Das heißt nicht dass ich pauschal verdächtige.
    Ich warte eigentlich ab, und wenn was passiert, schreite ich ein
    Ich flüchte auch nicht vor fremden, also spar dir mal dein pauschalisierendes "Ihr".
    Warum die das Mädchen weggeholt hat und nicht auch den Jungen, hättest du sie ja einfach auch fragen können, hätte ich eigentlich von dir erwartet, als Obererzieher.
    Ach, du wartest also eigentlich ab.
    Dann frage ich hiermit dich, warum die KITA-Angestellte das anders machen sollte.

    Und zwei Fragen zu dir selber :

    Fürchtest du dich davor, dich vor Fremden auf dem Spielplatz zu fürchten ?

    Oder :

    Fürchtest Du dich jetzt nur, dass Kinder sich vor Fremden auf dem Spielplatz zu wenig fürchten ?
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  11. #11
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    Also vielleicht nochmal mit klaren Worten.
    Ich finde es richtig Kindern zu vermitteln, dass eine zu große Zutraulichkeit zu fremden Erwachsenen die alleine auf dem Spielplatz abhängen, nicht angebracht ist.
    Wie die Erzieherin das im Einzelnen gemacht hat war sicherlich nicht optimal, u.a. die unterschiedliche Behandlung beider Kinder.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Ich sagte : " Aber wir wissen doch noch lange nicht, wie der andere wirklich ist. Ich bin auch Erzieher, aber in der Schule, darum ist es für mich interessant, wie ihr das hier macht."

    Das ging natürlich auch an meine Kollegin.
    Die sah mich böse an, hatte das Mädchen schon zu Anfang ungefragt auf den Arm genommen und trug es schlicht weg. Den Jungen seinem Schicksal überlassend.
    Ich vermute die Kindergartentante fand dich mega uncool, und entzog sich daher einfach der Situation.

    Oberlehrer kommen seltenst gut an beim anderen Geschlecht. Wird einem heutzutage auch schnell mal als mansplaining ausgelegt.

    Ich sag nicht dass Du ein Oberlehrer bist, aber sie könnte es so empfunden haben.

  13. #13
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    MGuzzi
    Die Art der Delikte ist ein Querschnitt durch das Strafgesetzbuch, den das Innenministerium in einem 15-seitigen Katalog abgebildet hat: von Mord über Vergewaltigung, sexueller Kindesmissbrauch, Exhibitionismus und Prostitution bis hin zu Handtaschenraub und Drogenhandel.
    Du stimmst mir also zu, dass die von Dir angegebene Zahl keinerlei Aussagekraft bzgl. deiner Argumentation hat, dass Personen ohne Kinder auf Spielplätzen, grundsätzlich, pauschal misstrauisch zu beäugen sind. Danke!

    Bei wie vielen der hier aufgeführten Delikte waren Kinder unter den Opfern?
    Geändert von ThomasL (12-02-2026 um 13:01 Uhr)
    Viele Grüße
    Thomas
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  14. #14
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen

    Bei wie vielen der hier aufgeführten Delikte waren Kinder unter den Opfern?
    Nein, stimme nicht zu.
    Bei immerhin 46% waren Kinder die Opfer.
    Reicht mir, um aufmerksam zu sein.
    Ich werde hier such keine Statistikreiterei betreiben.
    Mein Standpunkt ist klar.

    Ich weiß auch nicht, warum man unbedingt auf dem Spielplatz "vespern" muss.
    Es gibt doch genug Grünanlagen in den Städten.
    Die meisten Spielplätze sind ja soo attraktiv nun auch wieder nicht.
    Geändert von MGuzzi (12-02-2026 um 13:37 Uhr)

  15. #15
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    Bei welchen Delikten? Und wer waren dabei die Täter (Alter)? Das geschah zu ganz normalen Zeiten?
    Wer sagt du sollst nicht aufmerksam sein, das sollte man immer. Es ging um folgende Aussage: "Aber das man da beäugt wird, ist normal, und richtig." Zumindest in meiner Welt ist aufmerksam sein und jemand zu beachten doch etwas anderes als "beäugen".
    Ich finde halt einen Pauschalverdacht immer sehr fragwürdig. Der liegt für mich dann vor, wenn jemand den sonstigen Kontext nicht beachtet und sich auf ein einziges Verhalten stürzt (Erwachsener ohne Kinder auf einem...im Beispiel anfangs noch leerem... Spielplatz).
    Ich nennen mal zwei Beispiele von Spielplätzen auf denen ich letztes Jahr mehr als einmal gegessen habe. Münster Sternstraße, da ist ein kleiner und in der Ecke ist dort die einzige Bank mit einem ruhigen Platz wo man mal schnell seinen Kaffee und ein Brötchen verzerren kann.
    Dammbach Waldrand: Auch da sonst weit und breit keine anderen Sitzgelegenheit, netter Platz um nach der Wanderung noch was zu Essen bevor es weiter in die Kletterhalle geht. Oftmals mit Blick auf Rotwild am Waldrand. In beiden Fällen waren da keine Kinder vor Ort aber wenn welche gekommen wären hätte ich auch fertig gegessen.
    Problem sehe ich da immer noch keines und auch keinen Grund zu einem Pauschalverdacht.
    Geändert von ThomasL (12-02-2026 um 19:06 Uhr)
    Viele Grüße
    Thomas
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