Zitat Zitat von C-MO Beitrag anzeigen
beim schattenboxen stellt man sich einen UNKOOPERATIVEN gegner vor gegen den man kämpft . ...
Gut, aber soweit ich verstanden habe, ging es Dir doch darum, dass das, was in dem von Dir kritisierten video gezeigt wird, unrealistisch sei, weil der demonstrationspartner nach der aktion des demonstrierenden stehen bleibt?

Mindestens genau so unrealistisch könnte jemand dann doch ein schattenboxen finden, da es dort als übungspartner nur luft gibt bzw. man ihn sich lediglich vorstellt?


und / oder man übt einfach seine schläge und die beinarbeit .
Abgesehen davon, dass das im video gezeigte imo keine übung, sondern eine technik - und/oder übungsdemonstration ist:

Wenn man gemäß dieser demonstration üben würde, würde man dort doch auch (mit einem partner) einfach schläge, beinarbeit und zudem abwehren üben?


also man übt quasi technik .
Das würde man, wenn man die im video gezeigte übungsdemonstration mit einem partner trainieren würde, doch auch machen?


man kann auch schattenboxen zur auflockerung vor dem training machen
Klar, aber dann ist es imo auch nicht realistischer, als wenn man es zu anderen zwecken trainiert oder als die im video gezeigte partneranwendung?



in dem video sieht man dass der "angreifer" nachdem er schlägt einfach auf der stelle stehen bleibt damit der andere seine technik in ruhe durchziehen kann . solche übungen kann man natürlich auch beim kampfsport wie boxen machen
Ganz genau!


....jedoch ist es so dass man diese technik dann auch im FREIKAMPF gegen einen UNKOOPERATIVEN partner versucht einzusetzen .
Genau so geht imo die reihenfolge im groben:

1)
Technik an sich lernen ohne partner (luft, handschlagpolster, sandsack, ...)
2)
Technikanwendung gezeigt bekommen und mit partner üben
3)
Anwendun(sversuch) im freikampf/sparring
4)
Das ganze wieder von vorne (ggf. mit weiterer technik/neuen anwendungen)


ich glaube kaum dass die 2 im video das tun mit der genickbruchübung lol .
klar man kann jetzt argumentieren dass man solche neck break techniken anders gar nicht üben kann .
Genau deswegen ist es imo entsprechend anspruchsvoller, für eine kampfart, die auf "sv" ausgerichtet ist, ein (sinnvolles und möglichst verletzungsreduziertes) freikampf-/sparringssystem zu entwickeln und im training einzusetzen, als im kampfsport und deswegen sieht man davon auch kaum mal was vernünftiges.

Das aber wäre aus meiner sicht gerade die aufgabe der "sv"-trainer, soweit interesse dahingehend bestünde, interessierte schüler über das 0815-niveau hinaus auszubilden.

Erfahrungsgemäß verschreckt/verscheucht so was aber die zahlende kundschaft und rentiert in finanzieller/zeitlicher hinsicht nicht für die paar interessenten, die so was auf dauer richtig durchziehen wollen, wenn man es ordentlich macht.


ja . das ist mir schon klar . nur sehe ich den nutzen davon kaum
Der nutzen wäre dann sofort klar, wenn man mit derartigen techniken das anwendungsstadium innerhalb des o.g. freikampfsystems erreichen würde.