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Thema: SV-Techniken gegen Kampfhunde

  1. #121
    DocDog Gast

    Standard

    Muss mich hier Floating mal ausdrücklich anschließen. Irgendwann ist man diese Diskussionen auch Leid (Ja, ich weiß, wenn ich keinen Bock hab, brauch ich ja auch nicht posten. Aber wenn man mal diesen Nonsens überfliegt, schwillt einem der Kamm!)

    Ich erinnere mich noch an die damalige Kampfhundedebatte, als sie so richtig aufkeimte. Meinereiner wollte sich zu dem Zeitpunkt einen AmStaff zulegen und wurde deshalb zur Dienststellenleitung hochzitiert. Was ich mir den dabei denken würde, mir eine solche mordlüsterne Kampfmaschine zuzulegen. Die würden doch nur aus einem Grund gezüchtet werden

    Na ja, ich hab mir den AmStaff dann nicht mehr zugelegt, da ich keine Lust auf die ganzen Beschränkungen/Auflagen hatte. Das ist eines solchen Tieres einfach nicht würdig.

    Heutzutage hat es sich mittlerweile eingebürgert, mit diesem Begriff derart verallgemeinernd umzugehen, dass es schon ans unglaubliche grenzt.

    Und wenn ich hier dann einige Tipps lese, wie z.B. Arm hinhalten, dann sagt mir das schon einiges:

    - derjenige ist noch nie gebissen worden
    - derjenige hat keine Ahnung von der Beisskraft gewisser Hund (Stichwort: Es kommt auf den Hund an! Meine Retrieverlady wird bestimmt nicht soviel Druck aufbringen wie ein Pit!) Da kann man dann auch gleich den nächsten Arm hinhalten!
    - derjenige hat keine Ahnung von der Geschwindigkeit eines solchen Vorfalls
    usw.

    Dann die Tipps mit Genickbrechen Ok, bei Jack Bauer geht das vielleicht ganz fix, aber wer hat hier schon mal in der Realität ein Genick gebrochen Soooo einfach ist das nun auch nicht!

    Ach ja: Bevor hier Kompetenzen in Frage gestellt werden: Meine eigene Familie züchtet und bildet seit mittlerweile über 30 Jahren Hunde (aus). Die angeheiratete Familie ebenso und meine Wenigkeit fängt demnächst damit an

    Die Wahrscheinlichkeit von einem Auto angefahren zu werden, ist bedeutend höher als ohne Grund von einem Hund gebissen/ angegriffen zu werden. Also gebt dem Hund keinen Grund oder lernt auch die Abwehr von Fahrzeugen

    Schönen Gruss,
    Doc

  2. #122
    noppel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
    Also gebt dem Hund keinen Grund
    das würde mich doch nochmal näher interessieren

    ned in die augen starren könnte ich mir vorstellen, aber sonst?

  3. #123
    Computerworker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
    Um Himmels willen nicht auf den Boden schmeißen !! Bei einem Hund wird die soziale Beißhemmung durch den Anblick einer dargebotenen HUNDEkehle ausgelöst, nicht aber durch die Kehle eines Menschen - da beißt er einfach rein. Je nach Situation ist ein Mensch für einen Hund auch kein Gegner/ sowas ähnliches wie ein Artgenosse, sondern eine Beute, so daß der Angriff für das Tier kein Kampf ist, sondern eine Jagd. Der Beutetrieb ist im Rudel (das sind schon 2 Hunde) wesentlich verstärkt, weswegen man z.B. Kinder auf keinen Fall alleine mit mehreren Hunden losschicken sollte.
    Habe auch von Hund gegen Hund geredet nicht Mensch gegen Hund

    allerdings hatte ich mit der Hinwerfen schon "erfolg" wenn auch nicht ganz Mutwillig, son Bull Mastiff zog mir vorn paar Monaten mit dem Maul beim Skaten das bein Weg was einen Mittelmässig Sanfte Landung im Gras neben der Strasse zur Folge hatte, Hund stand neben mir und hat mich Bewacht bis Frauchen nachgelaufen kam. Bei nem anderen Hund wäre es vielleicht zum Nachteil gewesen aber der Lies mich dann in Ruhe. Alternative hatte ich eh keine gehabt, stehenbleiben ging nicht, Sprint hätte ich evtl Gewonnen(auf Skates) allerdings war mir aber zu Riskant Bremsen war auchnicht drinnen.

  4. #124
    DocDog Gast

    Standard

    Ich wage zu behaupten, dass Du das Rennen verloren hättest

    @Noppel
    Einem Hund keine Angst einjagen. Die meisten Hundebisse kommen quasi als Verteidigung.
    Nicht Herrchen/ Frauchen (wen auch immer vom Rudel) angreifen. Kann ebenfalls zu einer Schutzhandlung führen.
    Nicht irgendwo einbrechen, wo ein Hund ist

    Der Rest der Fälle ist prozentual sehr gering. Dafür kann man dann aber wirklich keine konkreten Tipps geben. Das ist dann vom Hund abhängig. Bei dem einen kann es z.B. helfen, nicht in die Augen zu starren. Beim nächsten nicht.

  5. #125
    sparhawk Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Floating Beitrag anzeigen
    Auch hier am Board wird es viele Leute geben, die selbst solche Hunde haben. Ich denke die wissen schon warum sie sich hier so zurückhalten. Man wird diese ganze Diskussion irgendwann halt einfach leid.
    Ich habe auch "so" einen Hund, und überhaupt kein Problem damit. Allerdings, wenn mich jemand fragt was für eine Rasse das ist, dann sage ich immer dass es ein Jagdhund mit Labrador Mischling ist (was zum Teil auch stimmt), damit geht man lästigen Situation aus dem Weg.
    Anfangs, als wir den bekommen haben, habe ich mir auch ein bischen Sorgen gemacht, schliesslich kann man sich de Berichterstattung nicht 100%ig entziehen, aber das war total unnötig. Der ist total sozial und vor allem Menschen gegenüber sehr zurückhaltend. Er hat auch Kinder recht gerne. Das ist schon eher ein Problem, weil er oft zu Kindern hinlaufen will und das sieht für die dann gefährlich aus weil sie nicht wissen was er von ihnen will. Die meisten glauben einem natürlich nicht wenn man ihnen sagt dass der nur spielen will, aber daran muss man sich halt gewöhnen. Ändern kann man es eh nicht.

    Das witzigste war das unsere Nachbarn (die meisten) Angst vor ihm haben. Als aber einmal angeblich eine Schlange in einem Garten gesehen wurde, sind sie plötzlich zu uns gekommen und haben gefragt ob wir den Hund auf die ansetzen können!?!

  6. #126
    Kannix Gast

    Standard

    @Trincula, danke für die 91


    Es gibt hier im Board noch einen(mindestens) thread.
    Ich habe etwas zu Hundeangriffen allgemein geschrieben, bzw. die Hysterie/fantasie.
    Vor relativ kurzer Zeit hat der Hund einer Bekannten ihren Vater angegriffen, ist total ausgeflippt. Der Vater hat ihm die Faust ins Maul gestoßen, hielt das für eine gute Idee. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, da der Hund im an die Kehle wollte, er wurde aber dabei recht schwer verletzt, hat viel Blut verloren und war stationär im Krankenhaus. Die Mutter kam gottseidank sofort rein und hat auf den Hund eingeschlagen, so das er abließ und sie ihn in der Küche einsperren konnten. Eine Autopsie ergab einen Hirntumor.

    Das ist meiner Meinung nach einer der ganz ganz wenigen Fällen bei dem ein Hund eine Tötungsabsicht hatte.
    Allgemeine Abwehrtechniken kann es nicht geben, nur Verhaltensempfehlungen. Viel Schreien halte ich persönlich für gut, auch weil es die Aufmerksamkeit anderer auf einen lenkt. Nicht zu Boden gehen, den Hund versuchen irgendwie zu verletzen. Treten kann gut sein, man darf dabei nicht hinfallen. Augen, Ohren, Genitalien. Genick brechen oder Beine brechen, ich weiß nicht ob es schonmal wirklich jemand ausprobiert hat, man muß dabei mit dem Kopf recht nahe an den Hund.

    Ich habe vor 3 Wochen die ausgewachsene Version meines Hundes gesehen und habe seit langem wieder Respekt vor einem Hund bekommen. 65-70 Kilo fast nur Muskeln, Pfoten so groß wie meine Hände. Wenn dieser Hund wollte, dann wäre die einzig wirksame SV nicht dazusein

  7. #127
    sparhawk Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
    Und wenn ich hier dann einige Tipps lese, wie z.B. Arm hinhalten, dann sagt mir das schon einiges:

    - derjenige ist noch nie gebissen worden
    Doch. Aber noch nie angegriffen. Da ist schon noch ein kleiner Unterschied.

    - derjenige hat keine Ahnung von der Beisskraft gewisser Hund (Stichwort: Es kommt auf den Hund an! Meine Retrieverlady wird bestimmt nicht soviel Druck aufbringen wie ein Pit!) Da kann man dann auch gleich den nächsten Arm hinhalten!
    Das kann sein. Aber bevor er mir an die Kehle geht ist es immer noch besser wenn nur der Arm dran glauben muss. Ob man es natürlich schafft ist eine andere Frage. Beim "Arm hinhalten" gehe ich davon aus dass tatsächlich ein Angriff erfolgt und nicht nur ein plötzlicher Biss weil man irgendwas falsch gemacht hat.

  8. #128
    Hans81 Gast

    Standard

    Warum machen sich Hundehalter eigentlich immer lustig über Leute, die Angst vor Hunden haben? Wie würdet ihr darüber denken, wenn einer mit ner Schrotflinte durch die Straße läuft? Ich meine, ihr wißt ja nicht, ob die geladen ist... ist bestimmt ganz harmlos, sieht nur böse aus...

  9. #129
    Registrierungsdatum
    15.01.2004
    Ort
    Land der tausend Hügel
    Alter
    55
    Beiträge
    19.334

    Standard

    Wer macht sich denn hier lustig?
    But if they tell you that I've lost my mind
    Baby it's not gone just a little hard to find

  10. #130
    DocDog Gast

    Standard

    Das wollte ich auch gerade fragen

    @Noppel
    Du hast natürlich Recht. Lieber den Arm als die Kehle. Aber, und das scheint dem einen oder anderen nicht klar, wenn der Arm durch ist, wird man höchstwahrscheinlich vor Schmerzen zu Boden gehen

    Hab im Reallife mal gesehen, was ein Pit anrichten kann, wenn er durchdreht. Im besagten Fall war es leider auch ein Hirntumor.

  11. #131
    noppel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
    @Noppel
    ne ne

    @sparhawk

  12. #132
    DocDog Gast

    Standard

    @noppel (diesmal aber wirklich!)

    S O R R Y ! ! !

  13. #133
    Venus Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hans81 Beitrag anzeigen
    Warum machen sich Hundehalter eigentlich immer lustig über Leute, die Angst vor Hunden haben? Wie würdet ihr darüber denken, wenn einer mit ner Schrotflinte durch die Straße läuft? Ich meine, ihr wißt ja nicht, ob die geladen ist... ist bestimmt ganz harmlos, sieht nur böse aus...
    Sorry, aber wie kann man denn eine Flinte und ein Lebewesen miteinander
    vergleichen.

    Es gibt soviele kranke gewalttätige Menschen auf der Welt,die Du nicht
    erkennen würdest. Erst dann wenn sie Dir das Messer in den Bauch rammen.
    Hast Du deshalb Angst vor jedem Menschen?
    Oder schwafelst nur dass nach,was Dir Family und Co. so im Leben beigebracht haben?

    Tiere gehören nun mal zu unsere Welt und sie sind keine gefühlslosen Waffen?

    Nein, wir leben noch nicht ohne Natur. Findest Du wahrscheinlich ziemlich
    beängstigend.

    Wenn ich sowas schon wieder höre, da werden bei mir gleich alle Hunde
    wild.

    Wenn man eine Angst-psychose hat und damit nicht fertig wird, sollte
    man sich in professionelle Hände begeben.
    Angst vor Hunden ist aber eine Krankheit und keine Allgemeinbildung.

    Jedes Lebewesen zu respektieren, wäre da eher angebracht.

  14. #134
    Hans81 Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Venus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber wie kann man denn eine Flinte und ein Lebewesen miteinander
    vergleichen.

    Es gibt soviele kranke gewalttätige Menschen auf der Welt,die Du nicht
    erkennen würdest. Erst dann wenn sie Dir das Messer in den Bauch rammen.
    Hast Du deshalb Angst vor jedem Menschen?
    Oder schwafelst nur dass nach,was Dir Family und Co. so im Leben beigebracht haben?

    Tiere gehören nun mal zu unsere Welt und sie sind keine gefühlslosen Waffen?

    Nein, wir leben noch nicht ohne Natur. Findest Du wahrscheinlich ziemlich
    beängstigend.

    Wenn ich sowas schon wieder höre, da werden bei mir gleich alle Hunde
    wild.

    Wenn man eine Angst-psychose hat und damit nicht fertig wird, sollte
    man sich in professionelle Hände begeben.
    Angst vor Hunden ist aber eine Krankheit und keine Allgemeinbildung.

    Jedes Lebewesen zu respektieren, wäre da eher angebracht.
    Ok... wenn ein Mensch Angst vor einem Raubtier hat, ist er krank... aber Raubtiere in der Zivilisation zum Spaß zu halten ist normal. Alles klar!

    Persönlich habe ich keine besonders ausgeprägte Angst vor Hunden, außer wenn so ein angetrunkener Zuhältertyp einem seinen Pitbull vor die Nase hält... da kann man schon mal nervös werden.

    Ich denke, Teile der Gesellschaft leiden etwas unter Realitätsverlust. Tiere sind doch kein Spielzeug oder Hobby. Wo ist denn der "Respekt vorm Lebewesen" wenn man sie spaßeshalber in Gefangenschaft hält?

    Mehr sag ich dazu mal nicht.

  15. #135
    Computerworker Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DocDog Beitrag anzeigen
    Ich wage zu behaupten, dass Du das Rennen verloren hättest
    Ich bin mir nicht sicher, wie schnell ist son Hund auf Skates sind durchaus 40-60km/h drinnen allerdings hab ich gedacht bleib ruhig der tut dir nix. Ausserdem ist so ein zusammenstoss bei 40km/h nicht soo glimpflich und du weisst nicht wie weit der Hund mitläuft.

    Vermute mal der Hund hat instinktiv gehandelt, ich verursachte ein Komisches geräusch ausserdem hatte ich ein Saftiges Steak im Rucksack und Bullmastiffs wurden eigentlich gezüchtet um Wilderer zu stellen aber sie nicht zu zerfleischen sondern für späteren Prozess zu erhalten. (so stands im Hundelexikon.


    Ich hab da son "Freund" wo ich sonst oft Laufe der hat sein Wassernapf schon auf der Strasse und meint manchmal er muss mir hinterherlaufen wenn ich mitm Rad oder Skates vorbeifahre aber er ist nicht Schnell genug und läuft auch nicht so weit von zuhause weg. Ist aber nen grosser Dorfmischling.

    Zitat Zitat von Hans81 Beitrag anzeigen
    Persönlich habe ich keine besonders ausgeprägte Angst vor Hunden, außer wenn so ein angetrunkener Zuhältertyp einem seinen Pitbull vor die Nase hält... da kann man schon mal nervös werden.
    Ich achte auch mehr auf die Besitzer als auf Hunde.

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