Moinsen,

bin mit 35 blutiger Anfänger hier in den USA.

Lerne Shotokan bei sehr netten, intelligenten Lehrern,
die aber immer wieder gerne (brutal) praktische Beispiele bringen
und immer wieder an die praktische Umsetzung beim Kumite
erinnern und appellieren ("Hit that black belt! If you break his nose,
it's his fault!").
Und das mir als Anfänger, dem noch die Worte von Grandmaster Funakoshi
in den Ohren klingen, dass Karate zur Charakter-Verbesserung dienen soll.
Vielleicht liegt das an den etwas gefährlicheren Straßen hier in den US,
oder an der grundsätzlich mehr "kriegerischen" Mentalität.
Aber es macht auch Spass.
Neulich erst Übung mit Gummimessern - das war schon ganz anders das
Verhalten, sowohl von Angreifer als auch von Verteidiger.

Aber grundsätzlich hilft schon die Selbstsicherheit, wie unproVoked
es beschreibt, überhaupt irgendwo einzugreifen.

Nach 5 Wochen Training fehlt mir das noch ein wenig für den Ernstfall,
aber in einem Jahr stell ich mir das schon ganz anders vor.
Bis dahin: bluffen...

SKA-Student