[QUOTE=aiki-no-michi;2106231]Hallo,



wenn Du die Übung nach Deinen Bedürfnissen gestaltest, dann ist es kein Zen, sondern eine vom Zen inspirierte selbst erfundene Meditationsform. Warum nicht?

Liebe aiki-no-michi,
nach einer kurzen Pause, möchte ich auf Deine Antwort kurz eingehen.
a) Ich hätte besser geschrieben, Entspannungsübungen, mentales Training, Meditation gehören für mich zu den Grundlagen einer Kampfkunst.
b) Zur weiteren Erläuterung ein Hinweis auf das Aikido. O Sensei Morihei Ueshiba hat seiner Kampfkunst viele Namen gegeben und erst später den Begriff Aikido festgelegt.
Wie es im ZEN viele Richtungen gibt - nicht nur die aus Japan - so hat auch Ueshiba in seiner Jugendzeit bei vielen Meistern gelernt. Hinweis Budo das Lehrbuch des Gründers des Aikido. Aus allen diesen Kampfkünsten hat er dann sein Aikido geformt.
c) Welcher Meisterschüler des Gründers des Aikido verfolgt wirklich den Weg des Aikido?
d) Warum ist es mir untersagt, das zu machen, was nicht nur O Sensei Ueshiba gemacht hat? Aus den Erfahrungen aus verschiedenen Kampfsportarten - mir eine Kampfsportart auszuwählen - die mir entspricht, oder meinen eigenen Weg zu gehen?
e) Ob eine Kampfsport-Richtung die ihr Zentrale in Japan hat - damit besser ist als die Kampfsport-Richtung z.B.: Ju-Jutsu, die in Deutschland entwickelt wurde - ich möchte das bezweifeln.
f) In jeder erfolgreichen Sportart werden mentale Trainingsmethoden von den Ausbildern den Sportlern vermittelt. Warum sollen wir den ZEN - WEG aus Japan gehen? Ich denke mit autogenem Training, Meditationsformen zum Beispiel von Christopher Titmuss, können wir auch neue Energien für Körper, Seele und Geist finden.

Es würde mich freuen, wenn Du mir erläuterst, wo ich gedanklich den falschen Weg gehe.
soto-deshi