[QUOTE=pilgrim;2097135]Oh, das ist interessant:
Genau diese Erfahrung, nämlich durch einen guten Lehrer und gute sempai dazu befähigt zu werden, eigene Grenzen - und zwar körperliche wie auch psychische - zu überschreiten, ist für mich persönlich eines der wichtigsten Elemente meines aikido-Übens. Bis heute.
Dabei geht es allerdings nicht um das Durchbeißen bei Liegestützen oder beim Laufen.
Hallo, lieber Carsten,
für mich sollte Aikido eigentlich der Sport ( Budo ) für die alten Tage sein. Besonders da ich gelesen habe, daß mit dieser Kampfkunst, der Trainingspartner ohne körperliche Gewalt durch Techniken des Aikido überzeugt wird, daß sein Angriff sinnlos ist.
In meinem Lieblingsbuch über Aikido, Aikido und die dynamische Sphäre, wird auch nirgends erwähnt, daß der Aikido-ka über eine besondere sportliche Fähigkeit verfügen muß. Der " Trainingspartner " wird mit Kombinationen gerader und kreisförmiger Bewegungen in eine Kreisbahn geführt und ohne körperliche Gewalt , siehe shiho nage, usw. geführt und durch eine Haltetechnik auf die Sinnlosigkeit seines Angriffs hingewiesen.
Liege ich da mit meiner Auffassung falsch?
Sicher ist mir auch bekannt, dass o Sensei Ueshiba in seiner Jugendzeit in einem buddhistischen Tempel, in Jizodera, geschickt wurde um zu studieren.
(Buch, Budo von Morihei Ueshiba), sicher ist Dir aber auch bekannt, daß in Japan viele Menschen verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören, einfach das machen, was ihnen in einer Religion besonders gefällt.
Was ist aber ZEN?
Das Geheimnis des ZEN besteht darin, in einer Haltung tiefer Konzentration einfach zu sitzen, ohne Ziel und ohne Streben nach Nutzen.
Buch von Taisen Deshimaru -Roshi
Vieleicht erläuterst Du mir - wo ich mich ungeschickt ausgedrückt habe.
Noch eine schöne Zeit, soto-deshi




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