Zitat Zitat von Laughing B. Beitrag anzeigen
Das von Red Paumarius beschriebene Training mit der "Abhärtungskomponente"(komische Umschreibung, mein damit ein mehr auf körperliche Schmerzen bezogenes Training in Form des Kontakts) ist genau die Komponente, die mir aktuell in meinem Training fehlt.

Gut, ich hab erst Anfang des Jahres mit Taekwondo angefangen und bin seit dem minestens 4 x die Woche im Training und allgemein macht es mir auch extrem viel Spass, weil ich einfach merke wie meine körperliche Fitness und damit auch die mentale, in Bezug auf die Überwindung von Widerständen bei den einzelnen Übungen, unglaublich zunimmt, trotzdem ist diese "Abhärtungskomponente" etwas das mir schon irgendiwe fehlt. Denn körperliche Schmerzen kennzulernen bzw. kennengelernt zuhaben hilft in realen Situationen die menatle Kontrolle zubehalten, auch wenn die Situation schon ausser Kontrolle geraten ist.
Man kann es auch logisch erklären: Angenommen du wirst angegriffen, bist also nicht der Aggressor, so spürst du Schmerzen deutlich stärker als er selber, da sein Körper Adrenalin und andere Leistungssteigernden Hormone vermehrt ausschüttet, die ihm zu einem verringerten Schmerzempfinden verhelfen. Auf der anderen Seite schüttet zwar dein Körper auch diese Hormone aus, jedoch erst deutlich später, da du ja mit so einer Situation nicht gerrechnet hast. Die Folge ist ein krasser Nachteil für dich, wobei du im schlimmsten Fall in eine Art Schockstarre geraten kannst ("schockstarre" nicht wortwörtlich nehmen, sondern im Sinne von unagemesse Abwehrreaktion bzw. wehrlosigkeit bei, eigentlich relativ, geringen Verletzungen durch den Aggressor).

Zusammengefasst: Körperliche Fitness ist die eine Sache, reale Schmerzen in Kampfsituationen trainieren sollte die andere sein.

im derzeit allgemein bekannten tkd-training fehlt weit mehr als die von dir beschriebene "komponente" um als sv gegen ernsthafte angriffe basismässig funktionieren zu können, selbst wenn man nur das techniktraining betrachtet.
alles mehrfach durchgekaut.

gruss