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Weicht das Regelwerk in den von mir kritisierten Punkten bei den anderen Verbänden ab oder orientieren die sich nicht an diesem FFA-Regelwerk?
Die von dir "kritisierten" Punkte sind falsch. Ich kenn sogut wie keine Organisation in Europa, bei der Beinaktionen gegen grounded Gegner erlaubt sind. Meiner Meinung nach sind viele deiner Kritikpunkte nur Zeichen deiner Unwissenheit.

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Deswegen habe ich "kauert" geschrieben, nicht "kniet" etc.
Und wenn ein Gegner (kurzzeitig leicht benommen oder warum auch immer) vor dir kauert und sich nicht abstützt darfst du nach diesem Regelwerk seinen Kopf als Fußball verwenden, die optimale Höhe dazu hätte er ja, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das kannst in einem Thai-Box-Kampf auch machen. Gleiches gilt fürs Kickboxen. Und so schnell kann kein Ref reagieren, dass der da einen Schutz bietet. Falls der Gegner verteidigungsunfähig ist, wird er auch bei den bösen Käfigkämpfen rausgenommen.
Das ganze ist ein Vollkontaktkampfsport. Wenn du nicht willst, dass jemand geschlagen wird, solltest du ggf. einen anderen Sport zum Ausüben / Anschauen raussuchen.

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Ist aber eh nur ein Beispiel gewesen. Mir ist absolut unverständlich, warum Tritte, Stampftritte oder Sprünge auf einen am Boden liegenden Gegner erlaubt sind. Die UFC hat die ja auch verboten.

Nochmal kurz:
Auch von mir "Nochmal kurz": Es sind sogut wie nie Beinaktionen gegen am Boden liegende Gegner erlaubt. Also wieso hängst du dich hieran auf?

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Nochmal kurz:
Wir haben uns auch in der Schule geprügelt, aber wenn einer am Boden lag war Schluss. Das hat zumindest verhindert, das wir uns ernsthaft verletzt haben. Wer da noch auf jemanden eingetreten oder geschlagen hätte wäre als unfairer Feigling abgestempelt worden. Und ich denke diese Denkweise ist in sehr vielen Deutschen vorhanden.
Dein Verletztungsargument ist relativ schwach. Hast schon jemals ein trainiertes Schienbein an den Kopf bekommen? Schau mal Crocop gegen Gonzaga - so ein Hammer reicht für ne ordentliche Verletztung. Knie im Thaiclinch? Ellenbogen?... du hast glaub ernsthaft das Bild im Kopf, dass ein bewusstloser alter Mann von ein paar Hooligans mit Füßen gegen den Kopf getreten wird...

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Frag mal in ner Fußgängerzone zufällig Menschen danach, ob die das Eintreten oder einschlagen eines am Boden liegenden Menschen als sportlich bezeichnen würden. Ich behaupte mal, mindestens 2/3 sagen nein und verurteilen so etwas.

Es hat doch absolut nichts mit Sport zu tun, wenn ein Gegner stürzt und der andere dann auf ihn eintrampelt oder einschlägt bis er vom Ringrichter weggerissen wird.
Wie schon gesagt: Deine Meinung - die ich übrigens schätze. Meiner Meinung nach kann man durchaus am Boden weiterkämpfen. Dass bestimmte Leute das immer auf die "Straße" transportieren, ist für mich unverständlich. Nur wenige MMA-Trainierende, die ich kenne, haben wirklich Lust auf Straßenkämpfe. Was sollen die da beweisen? Dass sie nach jahrelangem Training einen Besoffenen ausknocken können? Darauf verzichten die gerne...

Und was die breite Masse denkt, ist mir egal. Nicht jeder muss die UFC geil finden oder MMA ausüben. 2/3 der Hauptschüler glauben auch fest daran, dass sie so intelligent sind und promovieren könnten. So what?