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Thema: Was mich am derzeit "gelebten" Karate stört

  1. #271
    Lanariel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    :d
    Joa, du hattest aber nur das Wettkampf zitiert, deshalb ..........nya XD

  2. #272
    Haishu Gast

    Thumbs up

    Zitat Zitat von Fourious Beitrag anzeigen
    hallo erstmal =)

    Ich kann deine verschiedenene Aspekte verstehen, auch ich habe mal eine zeit lang mit dem gedanken gespielt aufzuhören. ich mache jetzt seit 10 Jahren Shotokan Karate. Ich habe mit 7 JAhren angefangen. Da hab ich zuerst alle Grundtechniken gelernt was mich auch sehr störte. Man bruacht halt ziemlich lange bis man mal effiziente Techniken lernt. Ers bei den höheren Gurten kommt der Halbfreikampf und der Freikampf.
    Da wären wir auch schon bei Punkt 5 deines Beitrages. Jeder hat zu dem Tagen von GI's eine andere Ansicht. Ich finde es nur sinnvoll. Da ich selbst trainieren kann ich so sofort sehen wie weit der einzelne SChüler ist, und was er bereits beherrscht. Allein zu diesem Zweck ist derGürtel da. Man kann die Personen so schnell in verschiedene Könnens-Bereiche einteilen.
    Zu Punkt 1: Da ist in jedem Dojo anders. Vielleicht würde es dir helfen das Dojo zu wechseln. Manche ``beschneiden`` die Katas, andere nicht.
    Zu Punkt 2: Man fängt mit den Grundteckniken an. Wenn man von vornherein komplizierteste Techniken benutzten würde wäre das sehr kompliziert. WEnn man aber seit zig Jahren diese Grundtechniken Praktiziert, dann sitzen diese später im Freikampf oder in Notsituationen. Das ist dann wie ein Reflex. KOmpliziertere Techniken kann man immer noch lernen wobei ich glaube dass ein starker Zuki mit guter Technik den gegner ersteinmal flachlegt, wenn er richtig getroffen hat. Aber das ist äußerst kompliziert und dass kann man nicht mal eben so lernen.
    Zu Punkt 3: Das ist kopfsache. manche glauben an das oder können das, ander halten das für quatsch. aber wenn mönche ihr leben damit verbringen werden wir deutschen es wohl kaum in ein paar mal training am abend hinbekommen. äußerst kompliziert.
    Zu Punkt 4: Das kommt auch wieder ganz auf dein Dojo an. Manche trainier machen besonderst gerne Tritte, andere SChläge und Abwehrtechniken. Frag doch einfach mal deinen Trainer.

    Generell ist Karate meiner Meinung nach mit sehr viel Ehrgeiz verbunden. Man muss es wollen. Ich selbst sehe es kaum als Sport an, ehger als Philosophie.

    Ossu Fourious
    weise worte, die auch mich in meinen Alltäglichen Training bestärken werden

  3. #273
    DJ_Nele Gast

    Standard

    Stimme voll zu

    Karate ist sehr Mühsam(nicht physisch).

    zuerst Kihon dann alles andere.


    Ich empfand es am Anfang auch sehr langweilig und machte nur sch**sse.
    Da war ich noch ein Kind...(mein Vater und Onkel waren trainer)

    Jedenfalls ab den Turnieren begann es für mich interessant zu werden, also so ab 6, 5 Kyu.

    Ich habe heute noch Probleme mich mit Kihon abzufinden wenn ich mich für eine Dan- Prüfung vorbereite. Man braucht ein bisschen willen um es zu Üben.
    Jedenfalls ist es nicht so interessant wie Kata und andere Aspekte..

  4. #274
    hashime Gast

    Standard

    Karate muss Spaß machen. Jahrelang stupide Bahnen laufen? Was soll mir das bringen? Würde ich nie machen. Es gibt soviel mehr im Karate, das einen auch weiterbringt und genauso wichtig ist wie Kihon: Kumite, Pratzentraining, Kraft-/Konditionstraining, Partnertraining, Sandsacktraining, Kata.....

    Das Kämpfen sollte von Anfang an ins Training integriert sein. Alles andere ist Quatsch und bringt nur Leute hervor, die nach 10 Jahren noch immer nicht in der Lage sind, einen real funktionierende Technik zu schlagen, aber glauben, sie sind die großen Oberchecker....

  5. #275
    Lanariel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von hashime Beitrag anzeigen
    Das Kämpfen sollte von Anfang an ins Training integriert sein. Alles andere ist Quatsch und bringt nur Leute hervor, die nach 10 Jahren noch immer nicht in der Lage sind, einen real funktionierende Technik zu schlagen, aber glauben, sie sind die großen Oberchecker....

  6. #276
    SkiTe Gast

    Standard

    Zitat Zitat von hashime Beitrag anzeigen
    ...
    Das Kämpfen sollte von Anfang an ins Training integriert sein. Alles andere ist Quatsch und bringt nur Leute hervor, die nach 10 Jahren noch immer nicht in der Lage sind, einen real funktionierende Technik zu schlagen, aber glauben, sie sind die großen Oberchecker....
    Im Prinzip hast Du wohl recht. Leider sehen die Leute das nicht alle so: Ich mache Shotokan in einem Dojo auf dem flachen Land. Das bedeutet, dass die Auswahl recht beschränkt ist. An meinem Sensei habe ich nichts auszusetzen, aber im Dojo ist häufig die Diskussion, weil es immer wieder Leute gibt, die sich beschweren, das Training sei zu hart oder bei Randori nichts anderes machen, als vor dem zugewiesenen Gegner einfach mehr oder minder elegant weg zu hoppeln. Und genau diese Leute beschweren sich dann auch noch, dass sie nicht weiter zu Prüfungen zugelassen werden. Einige dieser Leute gehen dann in ein Dojo im Nachbarort, das in diesem Punkt eben softer ist.

    Der Sensei steht in dem Punkt auch unter Druck, weil das Dojo eine Abteilung eines Sportvereines ist und von dort eben, wenn mal wieder einer gegangen ist, der 'Ratschlag' kommt, man müsse jeden halten. Bisher hat der Sensei sich um diese Ratschläge nicht groß gekümmert, ich hoffe, es bleibt auch in Zukunft so. Er lässt diese Leute eben mitlaufen. Wenn aber Prüfungen anstehen, hat er sich wieder mit ihnen rumzuschlagen.

    Witzig finde ich in dem Zusammenhang, dass diese Leute, die sich über das Training beschweren, wirklich glauben, was für die SV zu machen, ihnen aber kein Licht aufgeht, wenn sie mal ausnahmsweise an der Makiwara stehen und man dieser förmlich ansehen kann, dass sie überlegt, ob das gerade wirklich ein Zuki war, den sie bekommen hat oder nicht doch ein Luftzug durch die geöffnete Tür.

    Gruß

  7. #277
    hashime Gast

    Standard

    Zitat Zitat von SkiTe Beitrag anzeigen
    Im Prinzip hast Du wohl recht. Leider sehen die Leute das nicht alle so: Ich mache Shotokan in einem Dojo auf dem flachen Land. Das bedeutet, dass die Auswahl recht beschränkt ist. An meinem Sensei habe ich nichts auszusetzen, aber im Dojo ist häufig die Diskussion, weil es immer wieder Leute gibt, die sich beschweren, das Training sei zu hart oder bei Randori nichts anderes machen, als vor dem zugewiesenen Gegner einfach mehr oder minder elegant weg zu hoppeln. Und genau diese Leute beschweren sich dann auch noch, dass sie nicht weiter zu Prüfungen zugelassen werden. Einige dieser Leute gehen dann in ein Dojo im Nachbarort, das in diesem Punkt eben softer ist.

    Der Sensei steht in dem Punkt auch unter Druck, weil das Dojo eine Abteilung eines Sportvereines ist und von dort eben, wenn mal wieder einer gegangen ist, der 'Ratschlag' kommt, man müsse jeden halten. Bisher hat der Sensei sich um diese Ratschläge nicht groß gekümmert, ich hoffe, es bleibt auch in Zukunft so. Er lässt diese Leute eben mitlaufen. Wenn aber Prüfungen anstehen, hat er sich wieder mit ihnen rumzuschlagen.

    Gruß
    Ja, klar, die Realität ist oft traurig, aber gerade bei einem Sportverein muss ich doch auch nicht jeden "mittragen", der nicht wirklich vernünftig trainieren will.....da sollte das Finanzielle nicht so wichtig sein, wie bei einer privaten Schule, die die Weicheier und Quatschköpfe für die Finanzierung der Fixkosten braucht....

    Find ich gut, dass dein Sensei da halbwegs drüber steht....
    Ich muss sagen, ich verärger (und vergraule) lieber die, die nicht richtig trainieren wollen als die gut motivierten Trainierenden, für die Kampfsport auch Kämpfen bedeutet.....

  8. #278
    DJ_Nele Gast

    Standard

    Zitat Zitat von hashime Beitrag anzeigen
    Karate muss Spaß machen. Jahrelang stupide Bahnen laufen? Was soll mir das bringen? Würde ich nie machen. Es gibt soviel mehr im Karate, das einen auch weiterbringt und genauso wichtig ist wie Kihon: Kumite, Pratzentraining, Kraft-/Konditionstraining, Partnertraining, Sandsacktraining, Kata.....

    Das Kämpfen sollte von Anfang an ins Training integriert sein. Alles andere ist Quatsch und bringt nur Leute hervor, die nach 10 Jahren noch immer nicht in der Lage sind, einen real funktionierende Technik zu schlagen, aber glauben, sie sind die großen Oberchecker....


    Genau das ist es, hätte es keinen Spass gemacht, wäre ich sicher nicht mehr dabei.

  9. #279
    DerZ Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Peter Lubok Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich betreibe seit nun zwei Jahren Karate, Stilrichtung Shotokan, und habe den 5.Kyu. Ich überlege, Karate zu "verlassen" und zu einer anderen Kampfsportart zu wechseln. Grund hierfür ist das derzeit "gelebte" Karate. Folgende Punkte stören mich:

    1. Beschneidung von Katas
    Es wird Kata gelernt und gelehrt. Allerdings sind viele Katas verändert, ich möchte sagen "verharmlost" worden. Realistisches Bunkai wird (wenn überhaupt) selten gelehrt.

    2. Kumite statt realistischer Selbstverteidung
    Karate wird versportlicht, anstatt wirkungsvolle und effektive Techniken zu trainieren.

    3. Esoterik
    Nein, ich habe noch nie das "Ki" fliessen gespürt und will es auch gar nicht. Ki ist die Ausrede für faule und dicke Trainer...

    4. Reduzierung der Anzahl der Techniken
    Viele Karate-Techniken werden nicht mehr gelehrt und angewendet. Warum wird, auch in den Prüfungsprogrammen, so wenig Wert auf Empi oder Hiza gelegt und stattdessen Ke Age bevorzugt?

    5. Formalismus und Symbolik
    Warum tragen wir einen Gi, warum gibt es Farbgurte? Bringt uns das weiter? Ist das nicht überflüssig?

    Was sagt ihr zu meinen Gedanken?
    Ich stimme dir, in puncto Vernachlässigung von bestimmten Techniken, absolut zu.
    Ich denke ausserdem, dass gerade in den alten Kampfkünsten die Tradition eine größere Rolle spielen sollte.
    Deswegen kann ich deine Meinung über den Gi nicht verstehen.

  10. #280
    DerZ Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hashime Beitrag anzeigen
    Karate muss Spaß machen. Jahrelang stupide Bahnen laufen? Was soll mir das bringen? Würde ich nie machen. Es gibt soviel mehr im Karate, das einen auch weiterbringt und genauso wichtig ist wie Kihon: Kumite, Pratzentraining, Kraft-/Konditionstraining, Partnertraining, Sandsacktraining, Kata.....

    Das Kämpfen sollte von Anfang an ins Training integriert sein. Alles andere ist Quatsch und bringt nur Leute hervor, die nach 10 Jahren noch immer nicht in der Lage sind, einen real funktionierende Technik zu schlagen, aber glauben, sie sind die großen Oberchecker....
    Wenn man Karate wegen dem Spaß betreibt, kann man genauso gut Volleyball oder Fußball spielen.
    Ausserdem: "Wer hohe Häuser bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."
    Genau deswegen bin ich der Meinung, dass der Kihon-Teil das wichtigste Element der Karate-Ausbildung ist.
    Wenn ersteinmal die elementaren Prinzipien der Bewegungsabläufe verinnerlicht sind kann man diese auch ohne Probleme erweitern.
    Das Kumite oder die Kata sind im Prinzip nur situationsorientiertes aneinanderreihen von Kihon.
    Natürlich soll Karate auch Spaß machen, doch dies sollte als Ziel nicht im Vordergrund stehen..

  11. #281
    rehauge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Ich denke ausserdem, dass gerade in den alten Kampfkünsten die Tradition eine größere Rolle spielen sollte.
    Deswegen kann ich deine Meinung über den Gi nicht verstehen.
    Von Wikipedia:
    "Nach dem Vorbild des bereits im Jūdō etablierten Systems wurde im Laufe der dreißiger Jahre dann der Karate-Gi sowie die hierarchische Einteilung in Schüler- und Meistergrade, erkennbar an Gürtelfarben, im Karate eingeführt; mit der auch politisch motivierten Absicht eine stärkere Gruppenidentität und hierarchische Struktur zu etablieren."

    Denke auch nicht, dass der Gi jetzt wirklich uralte Tradition ist. Aber natürlich kann man immer diskutieren, was "alt" ist und welche Tradition man erhalten möchte.

    Aber wenn nicht der Spaß im Vordergrund steht, was dann?
    Diese ganze "Durchbeissen"-usw. Philosophie? Das kann ich genauso anders üben, vermutlich auch bei Ballsportarten, weil du die erwähnt hast (Football, Handball..). Oder bei Survival Training oder sonst was.
    Selbstverteidigung?

    Okok, der Weg ist das Ziel, aber warum geht man den Weg überhaupt?

    Perfektion?
    Den perfekten Schlag? Für was? Da gibts sicher tausende Dinge, die es mehr wert sind, perfektioniert zu werden. Was mache ich schon mit einem perfekten Schlag? Töten? Das geht wohl simpler und effizienter.

    Das soll jetzt nicht provokant sein, die Gedanken stell(t)e ich mir einfach und bin letztendlich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass mir Dinge wie Gesundheit und Spaß wichtiger sind, und ich die woanders besser bekomme.

    Und versuchen zu perfektionieren? Tue ich lieber ganz andere Dinge.

  12. #282
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    18.782

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    Zitat Zitat von rehauge Beitrag anzeigen
    Aber wenn nicht der Spaß im Vordergrund steht, was dann?
    Diese ganze "Durchbeissen"-usw. Philosophie? Das kann ich genauso anders üben, vermutlich auch bei Ballsportarten, weil du die erwähnt hast (Football, Handball..). Oder bei Survival Training oder sonst was.
    Selbstverteidigung?
    Ist nicht dasselbe

    Zwischen Teamsportarten udn Individualsporten ist schonmal ein RIESEN-Unterschied in Sachen psychische Belatung und gesamter Geistesaspekt.

    Und wenn dann jemand auf dich einschlägt..... und du klar denken musst gleichzeitig.... Und du die anderen zahllosen Situationen erlebst, die man im Kampfsporttrainign erlebt.

    Dann ist dir klar, dass Durchbeissen und "durchbeisserlen" nicht dasselbe ist!


    Perfektion?
    Den perfekten Schlag? Für was?

    Und versuchen zu perfektionieren? Tue ich lieber ganz andere Dinge.
    Dann perfektioniere DU andere Dinge


    EDIT:

    Ein Tänzer versucht auch stets seine Bewegungen zu perfektionieren.... dies dienst keinem bestimmten Zweck, ausser um seiner selbst willer, die Perfektionierung erhält Ihren Sinn dadurch, dass man danach strebt!

  13. #283
    ZoMa Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Ausserdem: "Wer hohe Häuser bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."
    Genau deswegen bin ich der Meinung, dass der Kihon-Teil das wichtigste Element der Karate-Ausbildung ist.
    Das hört man oft, aber ist das wirklich so? Was genau lernt man beim Kihon Idô denn groß? Willkürlich an einander gereihte Techniken im vorwärts und rückwärts gehen ausführen, aber sonst? Dabei lernt mal leider nur wenig über Tai- / Ashi Sabaki, Distanz, Technik, Positionierung etc.

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Wenn ersteinmal die elementaren Prinzipien der Bewegungsabläufe verinnerlicht sind kann man diese auch ohne Probleme erweitern.
    Wie oben bereits erwähnt halte ich persönlich den Benefit von ausschweifenden Kihon Idô Exzessen für sehr gering. In der Schule lernt man auch nicht erst das perfekte schreibens des "A" bevor man zum "B" übergeht.

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Das Kumite oder die Kata sind im Prinzip nur situationsorientiertes aneinanderreihen von Kihon.
    Nein. Das läst sich historisch und sinnig wohl eher nicht belegen, wenn wir vom Kihon Idô sprechen. Kihon Idô sind wohl eher mal als Kataextrakte entstanden, als sequenzielles üben von Kataelementen.
    Wirft man ein Blick in ältere Literatur wird man i.d.R. nur die Erwähnung von Kata und Kumite finden.

  14. #284
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    15.455

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    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Ich denke ausserdem, dass gerade in den alten Kampfkünsten die Tradition eine größere Rolle spielen sollte.
    Deswegen kann ich deine Meinung über den Gi nicht verstehen.
    Es wurde ja schon angesprochen aber so "traditionell" ist der Gi auch nicht.

    Das Bild ist bekannt?

    http://www.traditionalfightingarts.c...iyagikyoda.gif

    Chojun Miyagi (Goju Ryu Begründer) und Juhatsu Kyoda (Toon Ryu Begründer)

  15. #285
    hashime Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ZoMa Beitrag anzeigen
    Das hört man oft, aber ist das wirklich so? Was genau lernt man beim Kihon Idô denn groß? Willkürlich an einander gereihte Techniken im vorwärts und rückwärts gehen ausführen, aber sonst? Dabei lernt mal leider nur wenig über Tai- / Ashi Sabaki, Distanz, Technik, Positionierung etc.


    Wie oben bereits erwähnt halte ich persönlich den Benefit von ausschweifenden Kihon Idô Exzessen für sehr gering. In der Schule lernt man auch nicht erst das perfekte schreibens des "A" bevor man zum "B" übergeht.



    Nein. Das läst sich historisch und sinnig wohl eher nicht belegen, wenn wir vom Kihon Idô sprechen. Kihon Idô sind wohl eher mal als Kataextrakte entstanden, als sequenzielles üben von Kataelementen.
    Wirft man ein Blick in ältere Literatur wird man i.d.R. nur die Erwähnung von Kata und Kumite finden.

    Genau so sehe ich das auch....
    Manchmal hab ich das Gefühl, Shotokanis (sorry, kein Bashing, nur ich kenn keinen anderen Stil, der das so macht) verteidigen ihr stupides RundumdieUhrKihonundsonstjahrelangnix nur, weil sie es eben nicht anders kennen/können....denn der Benefit den sie daraus ziehen erschließt sich mir überhaupt nicht.....

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