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Thema: Was mich am derzeit "gelebten" Karate stört

  1. #286
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    Zitat Zitat von hashime Beitrag anzeigen

    Genau so sehe ich das auch....
    Manchmal hab ich das Gefühl, Shotokanis (sorry, kein Bashing, nur ich kenn keinen anderen Stil, der das so macht) verteidigen ihr stupides RundumdieUhrKihonundsonstjahrelangnix nur, weil sie es eben nicht anders kennen/können....denn der Benefit den sie daraus ziehen erschließt sich mir überhaupt nicht.....
    jep.
    kihon sollte nicht mehr als 1/3 sein, sonst langeweile.
    gibt aber trainer, die meinen, dass man jede technik einzeln für sich noch so perfektionieren muss, dass man sich doch eher das ganze training damit beschäftigen muss. dann wird schnell aus dem training 2/3 kihon, rest kata. gähn. ätzend.
    die meisten glauben aber tatsächlich, dass man so kämpfen lernt. so über 20 jahre...
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  2. #287
    SkiTe Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Wenn man Karate wegen dem Spaß betreibt, kann man genauso gut Volleyball oder Fußball spielen.
    Spaß beim Karate zu haben ist aber nicht verboten

    Ausserdem: "Wer hohe Häuser bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."
    Genau deswegen bin ich der Meinung, dass der Kihon-Teil das wichtigste Element der Karate-Ausbildung ist.
    Wenn ersteinmal die elementaren Prinzipien der Bewegungsabläufe verinnerlicht sind kann man diese auch ohne Probleme erweitern. Das Kumite oder die Kata sind im Prinzip nur situationsorientiertes aneinanderreihen von Kihon.
    Kihon ist wichtig, das wird wohl niemand hier in Frage stellen. Imho ergibt sich Kumite aber nicht aus Kihon. Sicher verwendet man dort die im Kihon erlernten Techniken. Aber hier kommt eben das dazu, was man im Kihon und in der isolierten Kata nicht lernt: Reaktionsvermögen, Distanzgefühl und Timing. Das kann man nur im Kumite erlernen. Die Altvorderen haben ja nicht ohne Grund verschiedenen, aufeinander aufbauende Kumiteformen eingeführt, um langsam zum bis zum Jiyu-Kumite zu kommen (Ob diese Kumite-Formen wirklich notwendig sind und ob so das 'langsam' nicht vielleicht überbetont wird steht auf einem anderen Blatt).

    So sehr ich ein Anhänger der Kata bin, ich glaube nicht, dass man aus der isolierten Kata ohne Übung der Kata am/mit dem Partner was anderes lernt als (karatemäßig) gerade aus zu gehen. Das ist natürlich auch wichtig (um hashime ein wenig zu ärgern das passende Funakoshi-Zitat: Führe die kata exakt aus. Der wirkliche Kampf findet auf einer anderen Ebene statt)

    Natürlich soll Karate auch Spaß machen, doch dies sollte als Ziel nicht im Vordergrund stehen..
    Doch. Es kommt nur darauf an, wie man für sich Spaß definiert

    Gruß

    PS: Nichts für ungut, hashime

  3. #288
    hashime Gast

    Standard

    Zitat Zitat von SkiTe Beitrag anzeigen
    Spaß beim Karate zu haben ist aber nicht verboten

    Kihon ist wichtig, das wird wohl niemand hier in Frage stellen. Imho ergibt sich Kumite aber nicht aus Kihon. Sicher verwendet man dort die im Kihon erlernten Techniken. Aber hier kommt eben das dazu, was man im Kihon und in der isolierten Kata nicht lernt: Reaktionsvermögen, Distanzgefühl und Timing. Das kann man nur im Kumite erlernen. Die Altvorderen haben ja nicht ohne Grund verschiedenen, aufeinander aufbauende Kumiteformen eingeführt, um langsam zum bis zum Jiyu-Kumite zu kommen (Ob diese Kumite-Formen wirklich notwendig sind und ob so das 'langsam' nicht vielleicht überbetont wird steht auf einem anderen Blatt).

    So sehr ich ein Anhänger der Kata bin, ich glaube nicht, dass man aus der isolierten Kata ohne Übung der Kata am/mit dem Partner was anderes lernt als (karatemäßig) gerade aus zu gehen. Das ist natürlich auch wichtig (um hashime ein wenig zu ärgern das passende Funakoshi-Zitat: Führe die kata exakt aus. Der wirkliche Kampf findet auf einer anderen Ebene statt)

    Doch. Es kommt nur darauf an, wie man für sich Spaß definiert

    Gruß

    PS: Nichts für ungut, hashime
    Hehe, das Posting kann ich 100%ig unterschreiben, sogar das Zitat
    Also nix mit mich ärgern

    Ich habe z. B. gerade beschlossen, meine Anfänger wieder mehr mit Kata und Ido Geiko zu "quälen", damit sie endlich lernen, ordentlich geradeaus zu gehen

  4. #289
    Trunkenbold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerZ Beitrag anzeigen
    Wenn man Karate wegen dem Spaß betreibt, kann man genauso gut Volleyball oder Fußball spielen.
    Ausserdem: "Wer hohe Häuser bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."
    Genau deswegen bin ich der Meinung, dass der Kihon-Teil das wichtigste Element der Karate-Ausbildung ist.
    Wenn ersteinmal die elementaren Prinzipien der Bewegungsabläufe verinnerlicht sind kann man diese auch ohne Probleme erweitern.
    Das Kumite oder die Kata sind im Prinzip nur situationsorientiertes aneinanderreihen von Kihon.
    Natürlich soll Karate auch Spaß machen, doch dies sollte als Ziel nicht im Vordergrund stehen..
    An der Stelle könnte man aber auch die Kunst vom Sport trennen, und unterschiedliche Arten des Trainings anbieten.
    Denke im richtigen Kontext gesehen, könnte man ohne Problem Spaß als Leitmotiv einführen.


    Kraken spricht zum Beispiel von der Perfektionierung des Tänzers, aber Perfektionierung ist nur ein Begriff. Genau so gut kann der Tänzer auf Spaß aus sein, denn Spaß vielleicht von Frauen beachtet zu werden, oder vielleicht ist es für ihn dann Lust.

    Letztendlich geht es nur um Begriffe und dass was man damit verbindet.

    PS: Frägst du mich nach Perfektion oder Spaß sage ich sicherlich erst nein, für mich ist Effizienz viel wichtiger, aber auch dies ist nur ein Begriff.

  5. #290
    Hachimaki Gast

    Standard

    Bin gerade total gefrustet vom Karatetraining.
    Gerade wenns draußen warm ist find ichs einfach nur krank in die Halle zu gehen und da eine Bahn nach der anderen zu laufen. Am Ende dann noch Kata und das wars.
    Hab auf sowas irgendwie keinen Bock mehr.

    Mir fällt auch auf, dass die Leute die ins Karatetraining kommen zu einem großen Anteil einfach bloß Theoretiker sind. Hätte gerne etwas mehr von Leuten wie beim Fußball, die einfach mal loslegen und ned so viel diskutieren. Ich geh ja schließlich dahin um kämpfen zu lernen und nicht, um den perfekten Tsuki zu schlagen.

  6. #291
    hashime Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hachimaki Beitrag anzeigen
    Bin gerade total gefrustet vom Karatetraining.
    Gerade wenns draußen warm ist find ichs einfach nur krank in die Halle zu gehen und da eine Bahn nach der anderen zu laufen. Am Ende dann noch Kata und das wars.
    Hab auf sowas irgendwie keinen Bock mehr.

    Mir fällt auch auf, dass die Leute die ins Karatetraining kommen zu einem großen Anteil einfach bloß Theoretiker sind. Hätte gerne etwas mehr von Leuten wie beim Fußball, die einfach mal loslegen und ned so viel diskutieren. Ich geh ja schließlich dahin um kämpfen zu lernen und nicht, um den perfekten Tsuki zu schlagen.
    Wechsel doch das Dojo und/oder den Stil

  7. #292
    Dakan Gast

    Standard

    Schlag doch mal Randori in jedem Training vor. Oder such dir Leute zum Sparring Zur Not: wechsel den Verein.

  8. #293
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    Zitat Zitat von Hachimaki Beitrag anzeigen
    ... Ich geh ja schließlich dahin um kämpfen zu lernen und nicht, um den perfekten Tsuki zu schlagen.
    traurig aber wahr, genauso scheint's im DJKB zu sein. kämpfen darfst du erst, wenn du den (fast) perfekten zuki schlagen kannst.
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  9. #294
    ZoMa Gast

    Standard

    Ich würde sagen da tun sich DJKB und DKV nicht viel..

  10. #295
    Shugyo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von SKA-Student Beitrag anzeigen
    traurig aber wahr, genauso scheint's im DJKB zu sein. kämpfen darfst du erst, wenn du den (fast) perfekten zuki schlagen kannst.

    Ich kann's nicht mehr hören! Dann verlass doch den DJKB, wenn der so sch..ße ist!
    Dieses Rumjammern! Selbst meine 8-jährigen Mädchen im Training jammern nicht so rum.

    Musste mal raus.

  11. #296
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    Zitat Zitat von Shugyo Beitrag anzeigen
    Ich kann's nicht mehr hören! Dann verlass doch den DJKB, wenn der so sch..ße ist!
    Dieses Rumjammern! Selbst meine 8-jährigen Mädchen im Training jammern nicht so rum.

    Musste mal raus.
    war das jammern? eher genervte kritik.
    trainiere auch nur noch 1 oder 2 mal die woche im dojo, und wegen umzug muss ich mir eh bald was neues suchen.

    wie handhabst du das in deinem dojo? gibt's da auch schon mal für die anfänger freikampf?

    ich dachte in den DKV-dojos wird meist schon vor braungurt mehr freikampf gemacht/trainiert?

    ich werd's sehen...
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  12. #297
    Shugyo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von SKA-Student Beitrag anzeigen
    war das jammern? eher genervte kritik.
    trainiere auch nur noch 1 oder 2 mal die woche im dojo, und wegen umzug muss ich mir eh bald was neues suchen.

    wie handhabst du das in deinem dojo? gibt's da auch schon mal für die anfänger freikampf?

    ich dachte in den DKV-dojos wird meist schon vor braungurt mehr freikampf gemacht/trainiert?

    ich werd's sehen...
    Bei mir machen Anfänger keinen Freikampf. Halte ich ziemlich genauso wie mein Lehrer das früher mit uns gemacht hat. Allerdings ein breites Angebot an Kumite-Formen (Gohon-, Sanbon-, Kihon Ippon, Kaeshi-Ippon, etc..., ergänzt um eigene abgesprochene Übungen, Anwendungen aus den Heian-Katas). Außerdem üben wir oft Sandsack und Pratzen, haben zur Zeit leider keine Makiwaras. Aber wir gehören nicht dem DKV an, sondern dem DJKB, mit dem ich immer sehr zufrieden war.

    Grüße

  13. #298
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    Wie stellst du dir Freikampf für Anfänger vor???
    Ich halte das für sehr gefährlich (im Wortsinn)!
    Wenn man absolut frei kämpfen will, sollte man sich keine traditionelle Kampfkunst aussuchen, sonder ins Bahnhofsviertel gehen. Wenn man aber nach den Regeln seines Stils auf Turnieren kämpfen möchte (Ich weiss, das ist keine SV (GÄHN)), dann sollte man erstmal die Grundtechniken erlernen. Sieht dieser Turnierkampf auch noch keine Schützer vor, so liegt es in der Verantwortung des Trainers, die Leute LANGSAM dort hin zu führen. Besonders schwierig wird das bei Shobu Ippon oder ähnlichen Kampfformen, denn hier zählt: gewollt-gezielt-gekonnt!!!

    Oss,
    Randori

  14. #299
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    mit anfängern meine ich die leute die wenigstens ein halbes jahr ernsthaft dabei sind.
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  15. #300
    hashime Gast

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    Zitat Zitat von Randori Beitrag anzeigen
    Wie stellst du dir Freikampf für Anfänger vor???
    Ich halte das für sehr gefährlich (im Wortsinn)!
    Wenn man absolut frei kämpfen will, sollte man sich keine traditionelle Kampfkunst aussuchen, sonder ins Bahnhofsviertel gehen. Wenn man aber nach den Regeln seines Stils auf Turnieren kämpfen möchte (Ich weiss, das ist keine SV (GÄHN)), dann sollte man erstmal die Grundtechniken erlernen. Sieht dieser Turnierkampf auch noch keine Schützer vor, so liegt es in der Verantwortung des Trainers, die Leute LANGSAM dort hin zu führen. Besonders schwierig wird das bei Shobu Ippon oder ähnlichen Kampfformen, denn hier zählt: gewollt-gezielt-gekonnt!!!

    Oss,
    Randori
    Woher rührt eigentlich immer diese Angst der Shotokanis vor dem Kämpfen?

    Ich hab gestern im Anfängertraining einen, der seit zwei Wochen bei uns dabei ist, ganz normal seine 7-8 Runden mitkämpfen lassen....klarerweise prügelt ihn niemand sondern versucht, ihn langsam mit dem Kontakt vertraut zu machen, lässt ihn mal machen und zeigt ihm spielerisch auf, wo man ihn getroffen hätte....er probiert aus, was er bis jetzt an Techniken gelernt hat, lernt, wie es ist (leicht) getroffen zu werden, lernt Distanz und lernt blocken und alles ist gut.....
    Daneben lernt er Kihon und Kata und wird mit der Zeit technisch besser und integriert das dann in sein Kämpfen....
    Geändert von hashime (07-07-2010 um 20:06 Uhr)

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