Zu "Säure-Base:" Der hat ja auch niemand etwas abgesprochen. Doch viele Vertreter ordnen die Lebensmittel recht beliebig in die Kategorien ein.
Ich würde da eher an die Mineralien und Spurenelemente denken: Natrium- Kalium-Balance; Kalzium-Magnesium-Phosphor,.... Bestimmte Lebensmittel enthalten ja Stoffe, die sich negativ auf die Aufnahmen von bestimmten Mineralien auswirken: Oxalsäure in Spinat, roter Bete, Kakao, Hefe(würze),... wirkt sich negativ auf den Kalziumhaushalt aus; zuviel Phosphor in Hefe, Kakao, Haferflocken, bestimmte Fleischteile/-sorten,... ebenfalls.
Zum Schweinefleisch: Früher waren die Garmethoden und Hygieneverhältnisse nicht so weit: Nicht durcherhitztes Schweinefleisch ist nicht gerade gut. Das Fleisch vom Schwein muss darüber hinaus lange gegart werden, um durch zu sein im Vergleich mit Geflügel (das man auch nur durcherhitzt essen sollte).
Zum Fleisch allgemein: Es kommt immer auf die Auswahl und Zubereitung an. Ein Rinderhals oder ein Schweinebauch sind beispielsweise reine Fettbomben, ein Filet oder ein Stück aus der Oberschale sind mageres Fleisch. Beim Ausbacken (Schnitzel) oder Braten in viel Fett bleiben letztere Stücke allerdings nicht mehr "unschuldig."
Die Studie im zweiten Link (der erste ist wirklich nicht so überzeugend) hat die übrige Lebensweise der Leute nicht untersucht, außerdem wurde die Auswahl und Zubereitung der Fleischportionen nicht berücksichtigt.
Im Übrigen hat Geflügelfleisch weit mehr Purine als "rotes" Fleisch.




Mit Zitat antworten