Richtig!!
Geändert von Macabre (06-05-2011 um 01:34 Uhr)
Und wieder sagst du im prinzip gar nichts.
Darf ich fragen wie alt du jetzt bist?ich hatte mit 10 den blauen(hahaha) Gürtel in TKD.
Schon mit 10 wusste ich, das das nichts heisst.
Und was genau ist er mehr?Damals war ich mir aber schon sicher, das Gürtel mehr ist als Hose halten oben.
Was genau meinst du damit eigentlich??Ich finde das inflationär.
Ja darfst du fragen. 41 Lenze bin ich.
Vergiss doch den Blaugurt, für mich bedeutet ein Blackbelt auch Weisheit, was, meiner Meinung nach, kein 12jähriges Kind zur Genüge hat.
Ein 12jähriger kann vielleicht, spielerisch, die Technik beherrschen und damit den BB kriegen, sonst aber auch nix.
mac
Welche Weisheit, in Bezug zu was?Vergiss doch den Blaugurt, für mich bedeutet ein Blackbelt auch Weisheit, was, meiner Meinung nach, kein 12jähriges Kind zur Genüge hat.
Und du meinst das ein 18 Jähriger oder doch lieber ein 30 Jähriger diese Weisheit besitzt?
Wodurch erlangt man diese Weisheit?
Und noch wichtiger was genau hat das mit Kampfkunst zu tun?
Oder mit kämpfen?
Und vorallem, wieso kann ein 12 Jähriger sie nicht haben oder erreichen?
Hallo,
ein 12jähriges Kind ist noch nicht mal, oder gerade erst, in der Pubertät.
Weisheit erlangt man/frau durch Erfahrung, oder auch nicht, aber niemals mit 12.
Sorry, ich kann nicht so schnell tippen.
mac
Kein Problem, lass dir Zeit.
Aber was hat diese Erfahrung den nun mit Kampfkunst zu tun?
Und wieso braucht man Erfahrung um einen Schwarzen Gürtel haben zu dürfen?
Vorallem welche Art von Erfahrung, in Bezug auf was?
@ Frey
![]()
@Macabre
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Wenn man viel Erfahrung hat, wird man in der KK (hoffentlich) immer besser.
Der BB ist für mich Zeichen von Erfahrung(und Technik natürlich), in Bezug auf die KK die man ausübt.
Es ist ja nicht nur eine Folge von Techniken, die man ausführt, sondern es steckt ja auch ein Teil Realität dahinter, den Kinder nicht unbedingt verstehen und vor Allem nicht oder schlecht vermitteln können.
Ich weiss, hier wurde gestritten ob der 1.Dan schon Meister, oder immer noch Schülergrad ist.
Für mich Meister.
Also kein 12jähriger.
mac
@ Luaith
Ich hatte eine Frage an Dich gestellt zwecks besseren Verständnisses.Deine mir völlig rätselhafte Antwort lauteteZitat von Shingaku
Ich sehe nicht, wo ich mir da widerspräche, denn es ging im entsprechenden Kontext gar nicht darum, ob einAber natürlich! : )Zitat von Shingaku
Höhergraduierter einen weniger hoch Graduierten etwas beibringen oder ihn unterrichten kann und darf,
sondern um das Shu-Ha-Ri der Koryû und auch da lediglich um den Punkt, dass ein Schüler einer niedrigeren Ebene
die Inhalte höherer Ebenen nicht beigebracht kommen wird, bevor er die entsprechende Ebene auch selbst erlangt hat.
Übertragen kann in solch traditionellen Stilen also niemals ein Nidan besser als ein Sandan sein,
weil er dazu ja erst einmal die dem Sandan bekannten Inhalte (außer reinen Namen) kennen und können müsste.
@ Nick Nick
Ich denke, die Schallgrenzen oder wo ganz genau "klassenmäßig" der Shodan anzusiedeln wäre,
ist natürlich auch im gewissen Maße vom konkreten Stil abhängig, insgesamt stimme ich zu.
@ Macabre
In einer Demokratie ist das große Plus aber auch das Minus, dass Jeder für sich selbst denken und das Ergebnis dieses Prozesses
dann sogar auch noch lauthals verkünden darf. Nun könnte ich als alter Kampfsportfilm-Fan natürlich auch daran glauben,
dass Bruce Lee unbesiegbar gewesen ist, nur hätte wohl sogar er selbst mich mitleidig belächelt, denn wenn es um Fakten geht,
sind persönliche Glaubensbekundungen, selbst wenn in guter Absicht geäußert, wohl kein echtes Argument.
Da Du Deine Ansicht zum Shodan wenigstens ganz klar als eine individuelle Sicht kennzeichnest,
kann ich mit dieser einigermaßen leben, auch wenn ich persönlich ihr leider so ganz und gar nicht folgen möchte.
Schade finde ich jedoch, dass Du Deinen Weg zur Erkenntnisfindung rein aus dem Bauch heraus gehst.
Leider entstehen Ideen wie die Deine zumindest in der Regel nicht irgendwie im blauen Dunst sondern sind im Gegenteil
oft das Ergebnis entsprechend falsch überlieferter Traditionen, die oft mit einem vielleicht sogar verzeihbaren Missverständnis beginnen
und dann unter dem Motto "So war es bei uns schon immer." bis aufs heftigste verteidigt werden.
Mehr als einmal wurde mir durch die Blume gesagt, dass man dann nötigenfalls halt auf die jap. Geschichte pfeife,
wenn sie nicht den eigenen Ideen über die japanischen Kampfkünste entsprechen sollte.
Gerade heute, wo der einzelne dank Internet unendlich viele Möglichkeiten hat, sich ausführlich zu informieren
(wobei sich auch nicht jeder die Zeit nehmen will, was auch in Ordnung ist, zumal es gute und schlechte Quellen zu prüfen gilt),
ist es besonders bedauerlich, wenn Mühende statt Vorbildern eher irgendwelchen Don Quijotes zu gleichen scheinen.
Ich denke das man in Japan mit 12 seinen BB haben muss...Denn wann soll man dafür trainieren wenn man Erwachsen ist und keine zeit mehr dafür hat weil man den ganzen tag arbeitet![]()
Ich finde es nicht schlimm. Es ist halt eine andere Kultur.
Und bevor mir nicht jemand schlüssig aus eigenem Erleben aufzeigt daß diese Kinder und vielleicht auch die Erwachsenen alle wie Ochsen jeden Tag 3 Stunden trainieren weigere ich mich daß mit einem Erwachsenenschwarzgurt bei uns per se gleichzusetzen.
Ok wenn man so ne Mutter wie Ami Chua hat dann vielleicht.
Was lernt man denn konkret Neues ab dem Shodan außer daß man seine Dinge noch etwas feinschleift und auf dem Weg der geistigen Erleuchtung ist ? Die eine oder andere Kata noch ok .
Aber wird man dann in den Löwenkäfig gelassen ? Geheime Techniken sind ja glaub ich hier irgendwo als Budomärchen deklariert worden.
Der Unterschied zum Boxen ist vielleicht daß man dort gleich die Grundlage lernt und nicht erst die Grundlage für die Grundlage
Aber ich will mich nicht beklagen im Augenblick überwiegen noch die positiven Aspekte
Aber ein Japaner wenn er jetzt nicht gerade Germanistik studiert hat kann ja vielleicht gar nicht wissen was bei uns alles mit Meister bezeichnet wird.
Gerade indem ich einem anderen Schwarzgurt diesen " Titel " zugestehe ohne jedes Brimborium was einem hier immer unterstellt wird entmystisiere ich den Begriff.
( bei mir wär ich dann doch zu bescheiden , ok ich gebs zu ich bin noch keiner, ich hoffe aber daß jetzt nicht einige enttäuscht sind weil sie glauben mit mir nicht " auf Augenhöhe " diskutieren zu können, jedenfalls seh ich mich nicht mehr als Anfänger )
Man muß sich ja nurmal die ganzen Redensarten ansehen. Die haben früher alle was anderes bedeutet.Komm ich deswegen mit einer Definition aus dem 15. Jahrhundert an ?
Und auch wenn ein besonders schlauer Sportwissenschaftler den Sportbegriff auf die Wettkämpfer reduziert halte ich mich an die blöde Masse die das Wort selbstverständlich für ihre tagtäglichen Fitnessaktivitäten gebraucht.
Dunning und Kruger ? Gut immerhin haben sie den Ig - Nobel-Preis bekommen.
Aber wems hier zu prollig ist oder wer meint im " Budo gibt es keine Meinung " für den bleibt ja noch das Blend-a-dent Forum.![]()
Geändert von Holzkeule (06-05-2011 um 13:15 Uhr)
Entschuldigung, wenn ich da noch mal frage, aber ...
Aha.ich finde kleine Kinder mit Schwarzgurt doof.
Scheint ja hierzulande ein weitverbreitetes Phänomen zu sein.Für mich, als Ottonormalverbraucher, ist ein schwarzer Gürtel immer noch ne Auszeichnung, keine bestandene Technikprüfung.
Ich erwarte von einem Schwarzgurt mehr, als nur die Technik zu beherrschen.
Ja wo kommen wir denn da hin?Wo kommen wir, oder die Japaner, denn hin, wenn jedes Kind nen BB hat?
Vielleicht dahin, so einen Schwarzgurt nicht als "Meistergrad" zu verstehen, sondern als das was er ist?
Oh oh.für mich bedeutet ein Blackbelt auch Weisheit,
Hast du einen Schwarzgurt?
Bist du jetzt weise?
Mal eine Frage an die Schwarzgurte hier: Seid ihr weise?
Wie isn das mit uns Ringern?
Bei uns gibts ja keinen Schwargurt.
Wir werden also nie "Weisheit" erlangen?
Und die Boxer auch nicht?
Mist, dann bin ich angeschmiert, Bei uns gibt es keinen BB.Der BB ist für mich Zeichen von Erfahrung(und Technik natürlich), in Bezug auf die KK die man ausübt.
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Ich glaube immer noch das Meister von Fechtmeister kommt.
Zumindest würde es Sinn machen das man im Europäischen Raum versucht hat das Japanische Modell in ein bekanntes und artverwandtes Europäisches zu stecken.
Also sollte man um die Europäische definition von Meister zu erfahren erst mal klären was genau ein Fechtmeister war.
Und da bin ich ja mal gespannt wo man dort den Do wieder erkennen will!
Man kann sich dann also entweder an die Europäische Bedeutung von Meister oder an die Japanische Bedeutung von Sensei halten.
Aber selbst dann wäre zu klären ob ein Shodan ein Sensei sein kann, oder ein Meister nach Europäischer Sicht!
Und was die "Erfahrung" angeht, frage ich mich ernsthaft welche Form von Erfahrung ein Erwachsener in 5 bis 7 Jahren Karate Training erlangt die ein Kind nicht erlangen kann?
Oder falls Lebenserfahrung gemeint war, was hat das bitte mit dem können einer Kampfkunst zu tun?
Geändert von frey85 (06-05-2011 um 13:51 Uhr)
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