Zitat Zitat von Holzkeule
Vielleicht hat man aber auch einfach einen unverkrampfteren Umgang mit der deutschen Sprache.
Leider scheint es mir subjektiv betrachtet so zu sein, dass man heutzutage die Feinheiten der Sprache
immer weniger als solche wahrnimmt, was viele Diskussionen ja nun nicht unbedingt erleichtert.


Zitat Zitat von Holzkeule
Es gibt sicher gute und schlechte Meister. Trotzdem hat man irgendwann
etwas gemeistert.Und wenns das Bahnensschrubben oder daß Loch in den Bodenbohren ist.
Die Frage ist doch einfach ob dieses ausgiebige Grundlagentraining (auch abseits der Kindergärten )
in Bezug auf das Ziel notwendig ist oder ob man einfach aus authentischen Gründen daran festhält.
Gibt es denn irgendetwas in KK oder KS, wo man nicht immer wieder auch zeitweilig zu den Grundlagen zurückkehrt?
Einen Klitschko, der das Boxen mittlerweile ja beherrschen dürfte, sieht man auch bei völlig Banalem Schlagtraining.

Inwieweit aber nun tatsächlich jeder, der es regelmäßig erfolgreich schafft, auf dem WC sein Geschäft zu verrichten,
jetzt ein regelrechter Meister des Pipimachens ist, darüber habe ich bisher ehrlich gesagt nicht ernsthaft sinniert.



Zitat Zitat von Luaith
Vielleicht wäre es zur gegenseitigen Vermittlung einfach sinnvoll, noch einmal festzustellen, dass man hierzulande Lehrer
- und guter Lehrer! - in der KK sein kann, ohne selbst Meister zu sein.
Natürlich ist dann aber bei der eigenen Kompetenzgrenze Schluss.
Ich würde eher sagen, man darf hier, wie in Japan oft auch, ggf. unterrichten, bevor man selbst Lehrer oder Meister ist.
Ich sehe bei Deiner Aussage momentan noch nicht so richtig, warum die gleiche Tätigkeit vergleichbarer Personen
in Deutschland so völlig anders bewertet werden sollte oder müsste als in den Urprungsländern, das klingt etwas künstlich.



Zitat Zitat von Luaith
Auf der einen Seite sagen die Vertreter der Koryû, dass man dort in der Stufe X auch nur das Wissen der Stufe X
besitzen kann, da man anderes vorher schlichtweg nicht gelehrt bekommt. Auf der anderen Seite sprechen sie der Person
auf Stufe X aber ab, Leute bis zur Stufe X-1 trainieren zu können, weil ihr das Wissen der Stufe X+1 fehlt.
Wenn nun aber die Leute der Stufe X-1 ohnehin nur mit dem Wissen der Stufe X-1, X-2 etc. in Berührung kommen,
was genau disqualifiziert dann den Inhaber der Stufe X, sie zu trainieren?
Darüber könnte man vielleicht reden. Hast Du dafür aber mal einen Link zu solch einer konkreten Aussage?
Ich kann mich selbst nicht daran erinnern, dass in letzter zeit irgendwo gelesen zu haben
und bin mir nicht sicher, ob ich eine solche Aussage kontextabhängig vielleicht anders interpretieren würde.


Zitat Zitat von Nick Nick
Gegenfrage: du schließt deine Ausbildung sagen wir zum Maurer mit 1,1 ab. Der Mitschüler mit 4,3.
Eine ernsthafte Frage. Ist man mit 4- nicht sowieso durchgefallen oder tickt man da anders?
Notenmäßig wäre das zumindest zwischen ausreichend und ungenügend und wenn sich
dieses bessere ungenügend auf jedes der Prüfgebiete beziehen ließe, wäre ich kritisch.
Sicherlich gibt es immer bessere Leute (schlechter ginge in diesem Beispiel ja auch nicht)
und das schmälert eigene Leistungen nicht zwingend. Es ist aber schon am Einzelfall
mitunter sehr ersichtlich, dass Mancher sich vielleicht nicht das für ihn passende ausgesucht hat.


Zitat Zitat von Nick Nick
Bezogen auf die Schulausbildung würde ich den 1. Dan mit dem Bestehen des Abiturs gleichsetzen. Dann geht´s mit
dem Studium erst richtig los. Aber dass der 1. Dan, so wie ich dich verstehe, das Ende der Grundschulzeit
(also 4. Klasse) bedeutet, das würde ich stark bestreiten.
13 bis 14 Jahre Schule, Studium (eigentlich) maximal vielleicht 7 Jahre, da würde ich den ersten Dan wahrscheinlich
beim Abschluss der Grundschule (6. Klasse) sehen, das Abitur wäre mir zeitlich einfach viel zu hoch gegriffen.


Zitat Zitat von chrisdz
Blödsinn!

Mein Vorschreiber hat allgemein zu den Kampfkünsten geschrieben, nicht stilspezifisch.
Ja, ich versuche das an sich ja stilübergreifend interessante Thema ebenso zu behandeln.