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ja ok und wie soll man dann dafür trainieren ? mit seinen trainingspartnern um leben und tod kämpfen mit allem was geht also quasi ohne regeln ? und wieso sollten "nicht sportler" besser unfair kämpfen als sportler wenn doch die nicht sportler HÖCHSTENS auch "nur" sparring betreiben ? wenn es zu sehr in die "oh ich hab dir jetzt in die nüsse gekickt auf der straße wärst du jetzt tod" ecke geht ist es eh kein richtiges sparring mehr was heißt dass man kein richtiges kämpfen lernt und die realität wieder "verfälscht" wird da man eben nicht wirklich in die eier getreten wird (schutz) oder ins auge gestochen wird (schutz oder nur deutung) von einem bösen peiniger ...ich kann auch sagen "aber auf der straße kann dir einer ins bein schießen so dass du dann humpeln musst" was einerseits ja schon stimmt andererseits ich aber mir falls ich mir nicht beim training regelmäßig ins bein schießen lasse das nicht als argument nehmen kann nach dem motto "ich kann besser damit umgehen" ....und auch in sv systemen sind die trainingspartner am ende noch befreundet ....versteh mich nicht falsch du hast schon recht dass es in der sv diese unterschiede gibt und das soll kein angriff gegen dich sein denn im grunde stimme ich dir zu jedoch kannst du das nicht als argument "gegen" sportsysteme nehmen und das regelwerk als grund nehmen
Dieser Post zeigt ziemlich genau das Problem auf was man beim SV Training hat. Deshalb versuchen wir mit gelegentlichem Sparring so realitätstreu wie möglich zu trainieren. Wir trainieren auch ohne Schutzkleidung relativ "hart", natürlich aber mit zurückhaltung um den Partner nicht all zu sehr zu verletzen. Prellungen, Nasenbluten oder gelegentliche Gelenkschmerzen am Kiefer sind daher keine Seltenheit. Leider kann man SV Situationen niemals mit voller härte oder "gemeinheit" trainieren.


Was ich aber als vollkommen Kontraproduktiv erachte ist Sparring gegen "übermächtige" Gegner. Das nimmt meiner Meinung nach vollkommen das Selbstbewustsein und man denkt nach dem Training man hat noch gar nix gelernt. Meiner Meinung nach muss ein Trainingspartner den anderen aufbauen ohne Ihm jedoch die Illusion zu verschaffen er kann gegen jeden gewinnen. Gutes Training ist ein Drahtseilakt um den Partner nicht zur eigenen Über- bzw. Unterschätzung seines Könnens zu bringen.