Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
Ich habe mich auch nicht auf eine Gesprächsführung bezogen. Ich meinte mit Verständnis, das Verständnis für eine Situation, für einen "Sachverhalt". Bei einer Vergewaltigung bedeutet das: ich verstehe das Verhalten von Betroffenen Personen, weil ich mir z.B. ihre Hilflosigkeit, ihre Ängste, ihre Wut bewusst machen kann. Ich verstehe, dass es hier einen Zusammenhang gibt, das kann ich nachvollziehen und natürlich tut es mir sehr leid. Trotzdem werde ich wahrscheinlich nicht mit verweintem Gesicht einschlafen.
Wieso sollte ich mit verweintem Gesicht einschlafen, nur weil ich die Gefühle von jemand anderem wahrnehme und ihm das signalisiere?
Was hat der andere davon, dass ich leide?


Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
Natürlich sollte man Menschen grundsätzlich Raum bieten, ihre Gefühle zu äußern. Und diese Gefühle ernst nehmen, auch Anteil an diesen nehmen. Es ist doch durchaus auch möglich, nichts zu sagen und die andere Person einfach in den Arm zu nehmen oder zu auf anderem Wege trösten. Wenn es aufrichtig geschieht und nicht aus eigener Unsicherheit heraus, oder weil man meint, dass es "angemessen" sein könnte.

wo hab ich gesagt, dass das Feedback verbal sein soll?


Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
durch übertriebene Anteilsnahme einen Abstand zu überbrücken finde ich persönlich absolut unpassend.
ist das jetzt nur ein Statement von Dir oder bist Du der Meinung, dass ich zu übertriebener Anteilsnahme aufgefordert habe?