Wenn man nachher "normales" Krafttraining macht, läuft man Gefahr dass der Muskel sich am Krafttraining orientiert und das Umstellen der Muskulatur durch die Übung nicht mehr vollständig stattfindet. Wenn man irgendwann merkt dass man immer im "Spezialmodus" läuft, weil das Kribbeln sofort einsetzt wenn man irgendwas mit Kraft machen muss, dann kann man vermutlich auch grösseres Lasttraining machen, bis zu einem Grad der einen nicht überlastet. Wer dann "bis zum Muskelversagen" geht ist selbst schuld. Eine "senkong-artige" Abschlussübung würde ich _immer_ als letztes machen am Tag, mit ein bischen Abstand zum ins Bett gehen.

Es kommt nur darauf an, dass diese Umstellung der Kraftgenerierung auch stattfindet, was man daran merkt dass man wenig(er) erschöpft, grosse Kraftreserven bekommt, und ein Modus sich etabliert der spontan jederzeit das Kribbeln zuschalten kann wenn aus sinnvollen Gründen Kraft gebraucht wird. Insbesondere ohne dass man daran denken muss. Solange das passiert, mag es eine grössere Bandbreite geben wieviel anderes Training man nebenher machen kann. Der grösste Unterschied am Anfang war, dass ich beim Squash vorher wie alle anderen nach kurzer Zeit platt war, und später, nach eigentlich kurzer Zeit, die tiefen Stoppbewegungen mühelos wurden. Da kam die Erschöpfung nach 2,5 bis 3 Stunden, dafür aber richtig.