@Kelte
Möchtes du solange nachbohren, bis du die Antworten hast, die du haben willst?
Ich hab den Eindruck du geniesst es irgendwie.
Wäre auch nicht das erste Mal.... .
@Kelte
Möchtes du solange nachbohren, bis du die Antworten hast, die du haben willst?
Ich hab den Eindruck du geniesst es irgendwie.
Wäre auch nicht das erste Mal.... .
nein, wenn ich jemanden, der nicht mehr reagiert, weiterhin Elektroschocks wachsender Stärke gebe, dann ist der Tod natürlich ein tragischer Unfall.
Da geht es eher um Gehorsamkeit gegenüber Autoritäten, die Gewalt kommt also gerade durch die Sozialisierung zustande.
Die Leute wurden ja nicht zu "Wilden", im Gegenteil die waren teilweise vor einen großen Konflikt gestellt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram...rsuchspersonen„Ich beobachtete einen reifen und anfänglich selbstsicher auftretenden Geschäftsmann, der das Labor lächelnd und voller Selbstvertrauen betrat. Innerhalb von 20 Minuten war aus ihm ein zuckendes, stotterndes Wrack geworden, das sich rasch einem Nervenzusammenbruch näherte. Er zupfte dauernd an seinem Ohrläppchen herum und rang die Hände. An einem Punkt schlug er sich mit der Faust gegen die Stirn und murmelte: ‚Oh Gott lass uns aufhören‘. Und doch reagierte er weiterhin auf jedes Wort des Versuchsleiters und gehorchte bis zum Schluss.“
...
Nur ein Proband von Hundert bedauerte seine Teilnahme.[1] Die meisten Teilnehmer gaben an, etwas über sich gelernt zu haben und Autoritätspersonen daher in Zukunft misstrauischer gegenüberstehen zu wollen. Demgegenüber berichten andere Langzeitstudien von Nervenzusammenbrüchen und posttraumatischen Belastungsstörungen, und einzelne Teilnehmer hatten noch vierzig Jahre später, als sie nochmals untersucht wurden, gesagt, sie seien diesen Schock, dieses Trauma nie mehr losgeworden, also ein Trauma, Täter gewesen zu sein.[12] Der Freiburger Psychologe Joachim Bauer folgert, „dass dieses Experiment die betroffenen Personen gegen ihre eigene Intuition, gegen ihre natürlichen mitmenschlichen Instinkte ... dazu gebracht hat, hier der Autorität zu folgen
... nu, ich bohr jetzt tatsächlich auch mal nach:
ich hab vor gefühlten hundert Beiträgen zu diesem Thema bereits gefragt,
ob die tollen Kämpfer, die sich da auf die ganz große Gewalt vorbereiten,
möglicherweise der Allgemeinheit zur Last fallen, indem sie sich bei trainingsbedingten Gesundheitsschädigungen auf das soziale Netz verlassen ...
hat mir bis jetzt keiner drauf geantwortet ...
gruß hafis
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Wer hätte gedacht, dass eine Vorbereitung zu 100% Erfolgsquote führen kann...
Hm.
Ich frag mal andersrum:
In einem deiner letzten Postings hast du irgendwelche "Zustände" des Prüflings während dieser Prüfung bezeichnet, irgendwas mit Fight, Flight und Freeze usw. Dabei sagtest du, dass es einen "für alle Beteiligten unschönen Zustand" gibt (ich vermute "unschön" primär für den "Prüfling"), wo man NIEMALS abbrechen darf, weil das extrem gefährlich wäre. (Für den "Prüfling" oder die "Prüfer" ?)
Steht nicht bereits diese Aussage von dir im Widerspruch zu deiner Behauptung, der "Prüfling" könne jederzeit abbrechen?
Seltsam, dass sich einige so aufregen.
Die Wurzel von jedem KK-Training ist doch die Vorbereitung auf einen Krieg.
In den CMA zB.gibts viele ähnliche Prozedere, ähnlich denen, die Kanken beschrieben hat.
Da gehen gewisse Leute immer wieder durch, das Ergebnis ist ein Mindset - u.a. zB.die Bereitschaft, äusserster Gewalt zu begegnen.
Mit dem Brainwashing, wie wir es von diversen Militärausbildungen kennen, hat es aber wenig gemeinsam, aber: mit beiden Wegen werden nunmal Leute auf Konflikte vorbereitet. Beiden sind evt.unschön, aber funktionieren am Ende halt. Im Sparring eins auf die Nase kriegen ist auch nicht obergeil, aber man lernt dazu.
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)
Diese Art Prüfungen sind ja wohl für Leute, die von Gewalt schon so sehr gefangen sind, dass sie in einer intensiveren KK ne intensive Auseinandersetzung damit suchen.
In der Kindererziehung erlebe ich beruflich in der Grundschule eher die Tendenz, Dinge nicht auskämpfen zu lassen, sondern eher eine Einigung, ein Verständniss zu fördern
(aufzupfropfen?).
Sollte ein jeder durch ausgesteuerte Schmerz- und Gewalterfahrungen gehen ?
Tun das Kinder durch ihre unerlaubt durchgebrachten Schlägereien letztlich selber ?
Wurde Kelte zu wenig geschlagen ? Warum hat sich alles so auf verbale Stressgewalt bei ihm verschoben ?
Macht sublimierte Gewalt nicht noch viel k******, wenn sie den Opfern tagtäglich um die Ohren flattert ohne klar benannt und ausagiert zu werden ?
Wurde definitiv zu wenig zuhause geschlagen :
Das Gürteltier
"We are voices in our head." - Deadpool
Mir kam da ein Gedanke zu dieser doch sehr krassen "Prüfung". Gilt da eigentlich auch Gleichbehandlung der Geschlechter? Sowas ist für uns in Deutschland nun ja sehr wichtig. Um es mal konkret zu machen: hat da beispielsweise schon mal ein 19 jähriges Mädchen diese Gewalt/Angst Prüfung abgelegt? Wie waren die Gefühl der Männer dabei sie so brutal fertig zu machen? Und gerade im Bezug auf Frauen stellt sich ja noch ein weiteres Anforderungsprofil an so eine Prüfung. Die Art der Demütigung und des gewaltätigen Missbrauchs wäre von potentiellen Angreifern höchstwahrscheinlich auch sexuell motiviert. Wird sowas auch in euren Prüfungen "abgedeckt"? Oder ist da dann doch eine Grenze erreicht?
Hallo Hafis,
ich kann Dir keine Auskunft geben,
wie bei diesem exklusive Hobby - die Arztbehandlungen abgerechnet werden.
Du kannst mal bei der Krankenkasse nachfragen, die Antwort wird lauten für die Behandlungskosten müssen die " Verursacher " haften.
Bei Sportverletzungen in einem Verein gibt es daher auch extra Sport- Versicherungen, die einiges abdecken.
Nur in diesem Beispiel wüßte ich keine Versicherung, die für die Kosten der Arztbehandlung oder für den Krankenhausaufenthalt aufkommt.
Bei einer Schlägerei, wenn die Polizei tätig wird, kann der oder die Verantwortlichen festgestellt werden.
Für die Arztkosten, den Arbeitsausfall wird dann der Verursacher zur Kasse gebeten, ..
Sicher kann Dir der Veranstalter da eine Auskunft geben.
Noch einen Gruß soto
Die jüngste Frau war Mitte 20, die an einer solchen Prüfung teilgenommen hat.
Natürlich ist es als Prüfer etwas anderes eine Frau anzugreifen als einen Mann, aber das ändert nichts an dem Ablauf der Prüfung, zumal die Frau auch wußte auf was sie sich einläßt, sie ist ja mitnichten wehrlos sondern kann und muss auch gut austeilen.
Was in einer solchen Prüfung abläuft werde ich nicht sagen, nur das nichts strafrechtlich relevantes passiert.
Grüße
Kanken
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