Für mich sind immer noch Craig Douglas, Mick Coup und Lee Morrison ganz große Favoriten. Eigentlich fast jeder, der aufgrund von eigener Gewalterfahrung strukturiert aufbaut...
Versteht man verbale und non-verbale Verhaltensindikatoren zu deuten, ist dieses im Bereich des Gefährder- und Kontaktmanagements von großem Nutzen.
Meine Lieblingsfrage ist und bleibt bei entsprechender Positionierung des Gegenübers "Du machst ja eine Faust, willst Du mich schlagen?". Und siehe da, dass Verhaltensmuster wurde durchbrochen. Orthodoxe Gesprächsführungen erreichen übringens selbige Wirkung "Heute ist Montag, da darf ich nicht geschlagen werden".
Hierzu bedarf es aber einiges an Realerfahrung. Videoauswertungen alleine reichen nicht aus (Ist jetzt kein Angriff auf Brodala sein Video!)
Inwieweit ich solche Indikatoren überhaupt wahrnehme, hängt letztendlich neben Erfahrung und gutem Training von vielen weiteren Faktoren ab. Müdigkeit, Hunger, Durst, Erschöpfung, Krankheit, etc... und dann noch die psychische Stabilität.
Beispiel Fallschirmsprung: Ist in der Theorie allen von uns klar. Verschafft aber doch einigen in der Praxis eine psychische Instabilität.
Zum Video:
Ist gut aufgearbeitet, aber die HG Drills finde ich nicht "beieindruckend".
Nimmt man das Szenario vom Video und würde die ganzen Indikatoren als potentiellen Angriff deuten, bleibt man da einfach neben dem Gefährder sitzen und wartet?
Oder bewegt man sich vielleicht sogar selbst und erlangt hierdurch vielleicht eine taktisch günstigere Position. Vielleicht auch sogar die Gewissheit, dass bei einem Folgen durch den Gefährder dessen Verhalten richtig gedeutet wurde.
Stellt Euch mal vor: Ihr deutet dieses so, der sitzt alles neben Euch und Ihr wartet auf einen möglichen Angriff? Super Situation oder?
Ich geben nächste Woche hierzu einen viertägige Kurs in NRW. Vielleicht finde ich abends mal die Zeit etwas ausführlicher zu schreiben.






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