@Moe Green

Sorry, aber was den Sprung angeht in den Kampfkünsten, bist du zu voreilig. Es ist Tatsache, dass das Wissen vergangener Tage häufig verloren ging.

Ein Super Beispiel wäre da das Pankration aus Griechenland. Man stellt bei der Rekonstruktion, durch die Schriften und Bilder welche ein Zeugnis, der damaligen Kampfart darstellen, fest das sie durchaus das Repertoire hatten, technisch die UFC Kämpfer schlagen zu können, oder eben auch eine äußerst wirksame Militärvariante hatten.
Auch körperlich konnte man Anhand von Knochenfunden, die mehr als viele Wissen, was über den früheren Körperzustand verraten, feststellen die damaligen Topathleten waren körperlich ebenbürtig, den unsrigen heute.
Und immerhin waren das keine Möchtegerns, die die Untersuchungen durchführten, seriöse Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Kampfsportexperten, arbeiteten daran.
Es könnte sogar sein, dass der Wurf eines Gegners über die Schulter, der auch in Japan z.B. beim Judo praktiziert wird, über Umwege aus Griechenland zu den Japanern kam. Alexander der Große bezwang ja einst die Inder, überließ ihnen aber aufgrund ihrer Tapferkeit, die Herrschaft über ihre Heimat und es kam zu einem regen Austausch. Es werden Beispielsweise immer noch griechische Tragödien in einigen Teilen Indiens aufgeführt. Es kann durchaus sein, dass im Verlauf der Jahrhunderte, von Indern griechische Kampftechniken in andere Länder Asiens gebracht wurden, der Schulterwurf wäre da eine Möglichkeit.

Ich sage hier ganz klar, ich glaube die fähigsten Kämpfer, gab es zu Zeiten, wo in Kriege noch regelmäßig Truppen im Nahkampf aufeinanderprallten und nicht aufgrund der Feuerwaffen, die Gefechte sich hauptsächlich, auf eine weitere Distanz konzentrieren.