Und zwar ausführlichst
Naja zum ersten ganz banal zum Ausgleich der Muskulatur: Ich trainiere nicht nur die Schub/ Schlagkette sondern auch die Zugkette. Sprich in dem Fall sowohl den Prota- als auch den AntagonistenDie da wären?
Und bevor ihr jetzt hier mit Dingen kommt wie "Ich schlag aber gegen Widerstand und trainiere deshalb meine Schlagkette viel mehr als meine Zugkette, wenn ich da nur die Faust zur Hüfte ziehe":
Da habt ihr recht, deshalb sollte man auch die Hikite mit Widerstand trainieren (z.B. mit Therabändern am Sandsack ganz gut möglich).
Zum zweiten ist die Hikite unheimlich gut für die gesamte Rückenmuskulatur (damit wir uns verstehen: Hikite ist nicht nur der Arm). Wer schonmal eine Rückenschule mitgemacht hat kennt die Bewegung mit Sicherheit auch von dort.
Und bevor mir wieder unterstellt wird ich hätte gesagt Hikite sei immer sinnvoll: Nein. Das ist sie nicht. Und ja, ich muss auch trainieren die Hand als Deckung oben zu lassen. Trotzdem brauche ich persönlich mit meiner Art zu kämpfen die "Deckungshand" häufiger als Hikite als zur Deckung (auch bei Itosus Kindergartengymnastik).
Deshalb, und aus den oben angeführten gesundheitlichen Gründen, sowie den Gründen, die ich im andern Thread bereits genannt habe, ist es für mich sinnvoll die Hikite in der der Kihon und der Kata zu verwenden.
Zumal es sich bei beidem - so wie ich mein Karate gelernt habe - um Bewegungsschulung handelt. Sobald diese Bewegungen Kontext bekommen (sprich am Partner/ Gegner ausgeführt werden), werden diese auch in gewisser Hinsicht angepasst, wobei spezifische Bewegungselemente (Kanken würde hier wahrscheinlich von Prinzipien sprechen) natürlich erhalten bleiben müssen.
Aus diesem Grund habe ich ja auch schon geschrieben, dass das typische Gohon-Kumite meines Erachtens nach Quark ist, weil eine Bewegung (in dem Fall die Hikite) in einem Kontext trainiert wird, in dem sie nichts zu suchen hat.
Da sind wir uns aber, denke ich, auch alle einig.






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