Mystifizierung und Heldenverehrung finde ich nicht so tragisch - kann ja ein toller Motor sein, ähnlich wie Autosuggestion. Ein Bodybuilder kann sich vorstellen, dass er ein Kran ist, der mit Leichtigkeit die Hantel hebt. Trotzdem muss er nicht wirklich den Wunsch haben, einer zu sein.
Ähnlich kann man seine Helden spielerisch immunisieren und versuchen, diesem Ideal nachzueifern - das alleine schadet ja niemandem.
Unabhängig von Bruce ist jede erwachsene Art der Bewunderung natürlich an eine gewisse Ehrlichkeit gebunden. Egal ob Musashi oder Lee, jeder von ihnen hätte Kämpfe verloren und andere gewonnen, ich denke darüber ist sich jeder im Klaren.
Natürlich gibt es die Jünger, die ihn für einen Übermenschen halten, aber ich denke, das sind nicht die, die ihn wirklich als Vorbild sehen; die springen bloß auf einen Hype auf. Gibt es aber bei Anderson Silva, Bas Rutten, Steve Jobs und Albert Einstein auch. Wer sich wirklich für BL oder jemand anderen als Inspiration interessiert, der beschäftigt sich mit der Person und lernt an ihr auch menschliche Seiten kennen. Und für viele (wie mich) macht das es genau spannend.
Meiner Meinung nach geht es bei ihm aber nicht darum, wen er verkloppt hätte, sondern was er unter anderem auf anderen Ebenen erreicht hat und welches Vorbild er erschaffen/hinterlassen hat.
Guter Schauspieler war er, finde ich, schon - eben genau für das, was er geliefert hat. Einen Liebesfilm mit Julia Roberts hätte er wohl nicht gedreht.
Neee, Bei einer Landkarte gibt es unten eine Legende, aber keinen Mythos.Sind Mythos und Legende nicht Synonyme ?Sorry, der Schenkelklopfer musste jetzt sein.







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