@Inderst:
Ich weiß nicht, wie tief deine Einblicke ins BJJ sind ......oder es entwickelt sich eine eigene Richtung. Im Sinne von "anders". Schon erstaunlich, welche traditionalistischen Panik- und konservativistischen Bewahrer- sowie Abwehrreflexe anspringen.
BJJ ist eine tolle Sache und funktioniert hervorragend. Allerdings denke ich, daß diese Funktionalität in der Art und Weise begründet ist, in der BJJ vermittelt wird.
Es steht zu befürchten, daß ein feststehendes Prüfungsprogramm dazu führen wird, daß nicht mehr das echte Können über die Vergabe von Gürteln entscheidet, sondern Herunterhampeln des Prüfungsprogramms.
Was dabei rauskommt, abseits der paar Hochleistungssportler, ist im Judo zu bewundern ...
@Ayur:
Denk mal ein paar Jahre weiter.Außerdem denke ich, dass sich da nichts groß ändern wird solange die Prüfer immer noch mit ihrem Namen für die Graduierten haften.
Und den 5 Prüfern traue ich auch zu, dass sie sich ihren Namen nicht verspielen wollen.
Es wird "Prüfer-Schulungen" geben, "Prüfer-Lizenzen" uns so weiter, und irgendwann prüfen da Leute, die selber nur noch "nach Prüfungsprogramm" gelernt haben.
Und dann, spätestens dann, geht es los - die "alte Garde" ist weg, und die dritte oder vierte Generation, die nicht mehr so gelernt und gekämpft hat wie die "Gründerväter", beginnt das Ganze zu verändern.
Zu "verbessern".
Dann wird alles an irgendwelche "Wettkampfregeln" angepaßt, die mit dem ursprünglichen BJJ nichts mehr zu tun haben, aber "besser, weil attraktiver" sind ...
Kenne ich alles aus dem Judo.
Und irgendwann wird dann - leider, leider - ein Bluebelt im BJJ so anerkannt und begehrt sein wie ein gelber Gürtel im Kinderjudo.
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