Das klingt erst einmal einleuchtend. Vielleicht erfährt man ja mehr darüber, wenn dieses Kompetenzwochenende abgehalten wurde oder sich Michael Wachter dazu noch äußert.
Vielen Dank dafür! Die Kritik richtet sich hier auch keinesfalls gegen dich persönlich.
Ich finde aber, gerade die Existenz dieser Graduierungsverfahren im Allgemeinen ist doch eine Diskussion würdig - unabhängig davon ob sie (DJJV) es müssen oder wollen. Genau so, wie über die online-bluebelts diskutiert wurde, die ja auch nun einmal existent waren aber auf viel argwohn gestoßen sind - zurecht wie ich finde.
Meine ganz persönliche Sorge - und das ist kein bloßes Meckern - ist ganz einfach, dass es so formalisiert wird, dass das persönliche (was für mich das BJJ auszeichnet, insbesondere die Schüler-Lehrer Bindung) durch so etwas verloren geht. Welchem Lehrer, Linie oder Team gehört man denn dann an, wenn man seine Urkunde von der Djjv-BJJ-Prüfungskommission erhält?
In keiner anderen KK, die ich bisher kennen gelernt habe, hat der Gürtel einen solch hohen Stellenwert wie im BJJ (auch wenn es immer wieder geleugnet wird) und das finde ich gut, denn es sichert die Qualität - ganz ohne formelle Strukturen.
Und das hier aktive BJJ'ler die Entwicklung des DJJV-BJJs kritisch betrachten ist ein Teil dieser informellen Qualitätskontrolle. Gürtel haben im BJJ einen hohen Stellenwert und der sollte auch gewahrt werden.
Ich würde hier und an dieser Stelle eigentlich gerne was von den Leuten aus der Prüfungskommission hören, damit das spekulieren aufhört und klar wird, wie die Gürtelvergabe im DJJV nun aussehen wird. Oder ob die Kommission in dieser Form überhaupt noch besteht?





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