Schade, dass du wieder gehst, kanken.

Zitat Zitat von n1vo Beitrag anzeigen
Danke Kanken für die Auskünfte aus der Fachwelt. Mir als einer, der die ein oder andere "Anekdote" erzählen könnte, ist es herzlich wurscht, ob die Wirkweise (momentan!) bewiesen werden kann oder nicht. In der Wissenschaft gibt es keinen Endpunkt, an dem man sagen könnte: "So, jetzt wissen wir alles, lass mal Feierabend machen!".
Dass man nie alles wissen wird ist doch jedem bewusst. Sehr wohl kann man aber genug wissen, um gewisse Irrlehren zu verwerfen. Homöopathie gehört da mit Sicherheit dazu.
Nichts daran ist plausibel, die Erklärungen der Homöopathen selber sind vollkommen hanebüchen.
Da ist einfach kein Wirkstoff drin. Das Zeug selber kann nicht wirken, was nicht ausschließt, dass es der Rahmen der Therapie nicht doch tut. Dies nennt man dann Placeboeffekt(e).
Die Erklärung mit dem Wassergedächtnis der Homöopathie selber ist auch vollkommener Unfug. Wasser kann nichts speichern - nicht dauerhaft. Dazu braucht es eine feste Struktur und die hat Wasser nunmal einfach nicht.

Man muss nicht alles Wissen und erklären können um festzustellen, dass Homöopathie Quatsch ist.

Dass die Erde keine Scheibe ist wurde übrigens von "Forschern" oder bzw. durch gute Beobachtung und plausible Schlüsse belegt, nicht durch die Dogmatiker, die am althergebrachten Scheibenmodell hingen. Von daher ist dieses Beispiel als Argument vollkommen unpassend.

Von der Anamnese guter Homöopathen könnte sich so mancher Schulmediziner und auch unser Gesundheitssystem die eine oder andere Scheibe abschneiden.
Zumindest von der Ausführlichkeit. Das stimmt. Das ist aber ein wirtschaftliches Problem, dass durch die Rahmenbedingungen begründet ist und keines, was man der Medizin als Wissenschaft anlasten könnte oder den Leuten die unter den Bedingungen arbeiten müssen und selbst nicht zufrieden damit sind.
Bedingungen, die eine patientengerechtere Betreuung gewährleisten wären wünschenswert. Ich kenne niemanden, der sich das nicht wünschen würde.