Zitat Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Das hat er. Täuscht aber nicht drüber hinweg, dass so jemand lediglich das Hausrecht hat. Über das Kind bestimmt der gar nichts, ohne Einwilligung der Eltern. Es macht also wirklich Sinn, konstruktiv mit schwierigen Eltern umzugehen, mit dem eigenen Verhalten ruhig auch etwas kritischer umzugehen und letztlich macht es viel Sinn, eine Zusammenarbeit zu initiieren. Einfach nur sagen: Eltern raus halte ich eher für eine Parole denn für einen ernstgemeinte und nachhaltige Lösung.

Was also hat man erreicht, wenn Eltern stören, Trainer die Eltern an die Luft setzen und bei dieser Gelegenheit gleich auch ihr Sprössling mitnehmen. Konsequent durchdacht (anhand der vielen Vorfälle, die hier beschrieben wurden), könnte sich eine Kindergruppe dadurch leicht in Luft auflösen. Wer will das?
dazu fallen mir vorläufig mal 3 gesichtspunkte ein:

1) man will lernwilligen kindern was beibringen, konsequenz:
(dauer)störenfriede fliegen raus, egal ob eltern oder kinder.

2) man sieht die sache eher unter pädagogischen hilfsgesichtspunkten, d.h. hauptaufgabe soll sein, insbesondere auch schwierigen kindern/ eltern in ihrer (geistigen) entwicklung zu helfen:

- dann stimme ich andy lee zu.
- insbesondere müssten dann wohl die eltern "erzogen" werden, etwa wie bei cesar milan, dem hundeflüsterer, die herrchen der hunde.
- "normale" kinder, die wirklich ordentlich trainieren wollen, passen da dann m.e. nicht rein, da ein solcher "unterricht" (vielleicht besser: pädagogische hilfestellung o.ä.) im wesentlichen auf "spackenhilfe" ausgerichtet ist.

3) man ist wirtschaftlich vom (kinder)unterricht abhängig:
da wird man wohl einen mittelweg finden müssen, was m.e. in dieser frage am schwierigsten ist.


gruss