@rambat
Wer mit Äußerungen wie "pädagogen-gewäsch" daher kommt, und damit pauschal mal eine ganze Berufsgruppe herabwürdigt, der hat sich den Titel eines "Maulhelden" aber auch redlich verdient.

Die Herangehensweisen sind einfach zwei verschiedene, nicht mehr und nicht weniger. Gehe ich nochmal an den Anfang zurück, wird das deutlich:

Zitat Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Das hat er. Täuscht aber nicht drüber hinweg, dass so jemand lediglich das Hausrecht hat. Über das Kind bestimmt der gar nichts, ohne Einwilligung der Eltern. Es macht also wirklich Sinn, konstruktiv mit schwierigen Eltern umzugehen, mit dem eigenen Verhalten ruhig auch etwas kritischer umzugehen und letztlich macht es viel Sinn, eine Zusammenarbeit zu initiieren. Einfach nur sagen: Eltern raus halte ich eher für eine Parole denn für einen ernstgemeinte und nachhaltige Lösung.

Was also hat man erreicht, wenn Eltern stören, Trainer die Eltern an die Luft setzen und bei dieser Gelegenheit gleich auch ihr Sprössling mitnehmen. Konsequent durchdacht (anhand der vielen Vorfälle, die hier beschrieben wurden), könnte sich eine Kindergruppe dadurch leicht in Luft auflösen. Wer will das?...
vs.

Zitat Zitat von Mr. Myagi Beitrag anzeigen
...Genau! Wenn die Eltern sich in den Mittelpunkt stellen, müssen sie auch mit den Konsequenzen leben.

Leider hat es auch Konseuenzen für das Kind, wenn die Eltern einen Kontrollwahn haben.

...Mein Training - meine Regeln. Wem die nicht passen, der passt halt nicht rein...

Man erreicht ein ungestörtes und effektives Training für die verbliebenen Kinder...
Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
...ich erwarte, daß kinder, die bei mir trainieren wollen oder sollen, bereits erzogen SIND.
wenn sie das nicht sind, sehe ich es nicht als meine aufgabe an, das zu ändern und entferne diese störfaktoren ohne pardon aus meinem training.
sind die eltern das problem - also unerzogen und störend - fliegen die eltern raus.
und können ihr kind gleich mitnehmen.
so einfach ist das tatsächlich.
man muß nur wollen...
Beides ist legitim, erst recht wenn man bedenkt, dass Trainer wie du ehrenamtlich und unentgeltlich in ihrer Freizeit arbeiten.

Andy hat den Anspruch, auch die "Störfaktoren" wenn irgendmöglich mit im Boot zu behalten, du, Myagi u.a. nicht. Find ich inordnung.
Andys Ansatz wird aber dann interessant, wenn ich gerne Kindergruppen unterrichten will bzw. soll/muss, wo das Klientel - aus welchen Gründen auch immer - größtenteils aus "Störfaktoren" besteht, und ich eben nicht sagen kann (oder will): "wer nicht will, der hat schon..."
Ich könnte mir sowas für Maßnahmen der Sozialarbeit, im Streetworking oder sonstwie in sozialen Projekten vorstellen. Spätestens dann wird auch die rechtliche Frage relevant.