Ich würde den Kindern eine umfangreiche Aufgabe geben, weil die sollen ja nicht weiter darunter leiden. Dann würde ich mich sofort mit den Eltern zusammen setzen. Ich würde allen anwesenden Eltern verdeutlichen, dass ein Training nicht möglich ist und ich das Training so auch insgesamt abbrechen müsste. Die meisten Eltern - so wie ich sie entschätze - würden das verstehen und ihr Verhalten danach einrichten.

Sollte ein Elternteil uneinsichtig sein und verlangen, dass es Zugriff auf ihr Kind hat, würde ich diesem Elternteil anbieten, in diesem Fall einfach mitzutrainieren. Dann wäre es einerseits nah bei dem eigenen Kind und könnte andererseits Rückschlüsse ziehen, dass die Anforderungen im Training, die das Kind bewältigt, nicht so einfach sind, wie sie aussehen.

Als letztes Mittel - und das betone ich - wäre ein Ausschluss der Eltern, dann allerdings konsequenter Weise mit Kind - angebracht. Damit wären wir dann am Ende der Eskalationskette angelangt.
Siehst, war gar nicht so schwer und ist die Antwort die ich wollte, und die alle anderen Praktiker hier in irgendeiner Form und in ihren Worten auch schon mitteilten. Ausnahmsweise teile ich da rambats Ansicht nicht, weil ich die konkrete Vorstellung habe, wie das abläuft. Genauso wie allen, die hier schreiben. Der eine hat mehr Geduld, der andere weniger. Regeln haben alle und die werden am Ende durchgesetzt.