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Thema: Impfungen/Medikamente sind nicht vegan

  1. #151
    Terao Gast

    Standard

    Und ich werde den Teufel tun, mich kirre zu machen und Dr. google zu befragen; dann hab ich vermutlich Krebs im Arm
    Mach ich eigentlich immer, bevor ich zum Arzt gehe. Hab sogar ne ganz gute Trefferquote bei der Diagnose.
    Und zumindest kann man gezielter nachfragen. Hab auch den Eindruck, dass Ärzte ausführlicher erklären, wenn man zumindest ein bißchen Ahnung hat.

  2. #152
    Syron Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Terao Beitrag anzeigen
    Mach ich eigentlich immer, bevor ich zum Arzt gehe. Hab sogar ne ganz gute Trefferquote bei der Diagnose.
    Und zumindest kann man gezielter nachfragen. Hab auch den Eindruck, dass Ärzte ausführlicher erklären, wenn man zumindest ein bißchen Ahnung hat.
    Ich habe den Fehler gemacht Dr. Google kurz vor und nach der OP zu fragen.
    Daher vermeide ich das jetzt ganz bewusst.
    Und selbst ich brauche Dr. Google nicht, um meine Erkältung zu diagnostizieren und im Normalfall hab ich das Glück, nicht mehr zu haben (außer bei dem Keuchhusten, gegen den ich nicht geimpft war; jetzt hab ich mein Post doch völlig on-Topic gemacht, oder? ).

    Und ich muss sagen: Ich kann gerade meinen Hausarzt mit Fragen bombardieren, die noch so dumm wirken mögen und bekomme immer super Antworten, die mich weiterbringen.
    Selbiges an sich beim Orthopäden: Der gute Mann wirkt immer so, als sei er auf dem Sprung nach draußen, aber wenn ich meine Fragen haben, bleibt er da und beantwortet sie. Nicht so ausführlich wie mein Hausarzt, geb ich zu, aber so, daß es völlig ausreicht.
    Und ich nerve ihn nicht einmal da mit, wenn ich jedes Mal wieder: "Wie sieht es mit Sport aus?" frage; im Gegenteil, er ermuntert es

  3. #153
    Shinobu Gast

    Standard

    Das Problem ist, Ärzte schieben ihre Verantwortung die Patienten über Lebenstilfragen umfassend zu informieren zu sehr auf Bildungseinrichtungen, Politik, ect. ab. Mit wem hat ein Patient in dem Bereich hauptsächlich Kontakt? Mit dem Hausarzt, der eine Vertrauensperson ist! Oder der betreuende Arzt in der Klinik. Leider wird doch zu oft gesagt, ok sie haben hier ein Problem, dafür verschreibe ich Ihnen dieses Mittel und darüber hinaus sollten sie noch dies und jenes ändern. Aber richtige Arbeit mit dem Patienten in Richtung, das Medikament hilft nur soweit, wenn sie wirklich gesund werden wollen, müssen Sie da mehr tun und vorallem praktische Hilfestellungen und Tipps, gehören m.M.n. auch zur Beratung. Das Problem oft haben Ärzte nicht die Zeit oder den Nerv solange zu bohren bis sie tiefere Ursachen herausgefunden haben und sind meistens auch zu Mild in den Therapieanordnungen, da sie wohl zu wenig über die Effekte einer ganzheitlichen Therapie bescheid wissen. Aber sie wissen dafür gut über die Mittelchen der Pharmaindustrie bescheid. Ich bin der Meinung viele Ärzte informieren sich selber zu wenig über ganzheitliche Therapieansätze und versäumen ihre Verantwortung ihre Patienten richtig aufzuklären. Der Meinung bin ich nun mal und Matzes argumentationsweise bestätigt mir eher den Eindruck den ich habe, übrigens beklagen das einige Ärzte selber!

  4. #154
    Terao Gast

    Standard

    Kann mir jetzt grad nicht so richtig vorstellen, was für Therapieansätze Du da meinst. Hast Du denn`n konkretes Beispiel, wo Du Deiner Ansicht nach schlecht beraten worden bist?

  5. #155
    Syron Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Shinobu Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, Ärzte schieben ihre Verantwortung die Patienten über Lebenstilfragen umfassend zu informieren zu sehr auf Bildungseinrichtungen, Politik, ect. ab.
    Ohne nachzugucken bin ich mir gerade nicht sicher, aber hattest du selber nicht schon angemerkt, dass man gerade in der Schule bei sowas schon ansetzen soll?
    Und an sich wird das doch mittlerweile gemacht. Zurecht.

    Und vieles was Probleme macht ist auch gesunder Menschenverstand: Rauchen ist schlecht.
    Wenn Karl-Uwe mit 50kg Übergewicht sich über Gelenkschmerzen beklagt, sollte ihm auch selber ein möglicher Grund auffallen (und nein, ich sage nicht, dass es zwingend das Übergewicht sein muss, aber die Chancen stehen gut. Meine Tante schnauft, wenn sie von der Couch zur Wohnungstür geht und ich habe kein schlechtes Gewissen, da ihrem Gewicht Mitschuld zu geben).
    Wenn die Leberwerte Mist sind, aber man sich jeden Tag vollschüttet, stehen die Chancen auf einen Zusammenhang auch gut.

    Worauf ich hinaus möchte: Öfter als nicht sind die Lebensumstände die Probleme bereiten doch auch recht offensichtlich, so daß ich da keinen Arzt brauchen sollte, der mir sagt: Nun ja, wenn sie mal spazieren gehen würde, anstatt auf der Couch zu sitzen und zu rauchen und zu trinken, könnte das schon helfen.

    Zitat Zitat von Shinobu Beitrag anzeigen
    Leider wird doch zu oft gesagt, ok sie haben hier ein Problem, dafür verschreibe ich Ihnen dieses Mittel und darüber hinaus sollten sie noch dies und jenes ändern. Aber richtige Arbeit mit dem Patienten in Richtung, das Medikament hilft nur soweit, wenn sie wirklich gesund werden wollen, müssen Sie da mehr tun und vorallem praktische Hilfestellungen und Tipps, gehören m.M.n. auch zur Beratung.
    Zur Beratung gehört das sicherlich.
    Aber der Arzt kann seinen Patienten auch nur *soweit*/ bis zu einem gewissen Punkt an die Hand nehmen und helfen.
    Die entscheidenen Schritte die Änderung tatsächlich durchzuziehen, müssen aber von den Patienten kommen.
    Und wenn diese zu bequem sind, kann man das keinem Arzt ankreiden.
    Ich kann z.B. nicht von meinem Arzt erwarten mich täglich anzurufen und nochmal daran zu erinnern: Übrigens, dran denken: Rauchen = schlecht.

    Als Beispiel wieder meine Tante: Ich bezweifel, dass sie es toll findet nach 5m zu schnaufen wie eine Lokomotive, das ihre Gelenke weh, sie Diabetes hat...
    Aber wenn mal das Thema "abnehmen" aufkommt hört man immer nur: Ja, aber...
    (Und bevor es jemand in den falschen Hals bekommen will: Es geht nicht darum, Dicke zu mobben, aber das Beispiel hatte ich halt gerade bei der Hand. Ich hätte auch Alkohol, Rauchen oder sonstwas nehmen können)

  6. #156
    dermatze Gast

    Standard

    Ich denke, er weiß selber nicht konkret was er meint, sondern argumentiert ehr auf der Grundlage diffuser Ahnungen und Annahmen. Wenig fruchtbar.

  7. #157
    Terao Gast

    Standard

    Und bevor es jemand in den falschen Hals bekommen will: Es geht nicht darum, Dicke zu mobben

    Was könnte besser demonstrieren als dieser Disclaimer, dass selbst vorsichtig formulierte Empfehlungen bezüglich Lebensstilentscheidungen oftmals gar nicht erwünscht sind, und alles andere als dankbar aufgenommen werden? Erst recht, wenn sie von nem Arzt kommen?

  8. #158
    Shinobu Gast

    Standard

    Natürlich sollte das in der Schule schon ansetzten, aber als Authorität und Ansprechpartner gelten eben trotzdem Ärzte und die dürfen sich da nicht einfach so leicht herausreden wie es Matze tut!

    Mir fällt grad ein Fall ein, der ins psychiatrische geht: ein Bekannter von mir hatte einen Fall, bei dem Antidepressiva nicht mehr gegriffen haben. Er hat ihm bestimmte Dinge empfohlen wie tägliches Training und abgestimmte Ernährung und der Patient hat nach recht kurzer Zeit keine Medikamente mehr benötigt, obwohl die Ärzte, die ihn zuerst behandelt haben nicht mehr weiter wußten.

    Natürlich mußte er mitmachen, aber wenn der Arzt nicht selber überzeugt ist, dass es viel bringt, kann er den Patienten auch nicht dazu gewinnen. Hier bedarf es Überzeugungsarbeit, die aber nur geht wenn Ärzte gut bescheid wissen und das ihren Patienten auch fachlich erklären können, welche positiven Außwirkungen solche Änderungen haben. Lieber krank sein oder gesund und fit, dafür aber bisschen Eigeninitiative. Hier sollte ein Arzt quasi coachen und ermutigen, aber nicht mobben!

    In anderen Bereichen wie Diabetis habe ich auch schon von guten Heilungserfolgen durch darauf abgestimmte ganzheitliche Therapieansätze gehört.

    Wenn Ärzte aber so wenig überzeugt davon sind, wie ich es von Matze heraushöre, dann werden sich Patienten nicht die Mühe machen was zu ändern. Wenn es ja eh nicht viel hilft, dann nehm ich doch gleich die netten Mittelchen, die das Problem viel Besser lösen. Wenn ein Patient keine Compliance zeigt, dann ist das seine Entscheidung, aber Ärzte haben da doch die Verantwortung vernünftig Aufzuklären. Und Wortdreher und Spitzfindigkeiten, entbinden Ärzte nicht von ihrer Verantwortung sich mal bisschen mehr zu Informieren und nicht nur in ihrem engen Fachgebiet und Behandlungsschwerpunkt.
    Geändert von Shinobu (07-03-2015 um 07:18 Uhr)

  9. #159
    dermatze Gast

    Standard

    Ich rede mich nicht raus. Warum sollte ich auch? Mich betrifft es nicht.
    Dein Kopfkino ist schlicht nicht zutreffend und deine Kritik ist undifferenziert. Vielleicht, wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich ein wenig in Zurückhaltung üben, statt anderen ihren Beruf, auf Basis des eigenen Kopfkinos erklären zu wollen.

    Wenn dein Vater Pilot ist und du mal auf einer Flugshow gesesen bist macht dich das weder zu einem Piloten, noch qualifiziert dich das dazu das Flugwesen zu durchblicken. Sondern du bist dann nur jemand, dessen Papa Pilot ist und der mal auf einer Flugshow war.
    Geändert von dermatze (07-03-2015 um 07:40 Uhr)

  10. #160
    Shinobu Gast

    Standard

    Mein Papa hat zu deinen Argumenten gesagt, dass das typisch für Chirurgen ist die kaum Ahnung von den Hintergründen zur Entstehung von Erkrankungen haben. Da sollte man lieber mit Internisten sprechen! Den Eindruck habe ich auch. Deine Ignoranz und Systemblindheit spricht jedenfalls nicht für deine generelle Kompetenz, auch wenn du in deinem Fachgebiet Ahnung haben möchtest. Wie gesagt ich habe vier Semester Medizin studiert und habe von genug Ärzten bestätigt bekommen, was du in deiner ignoranz nicht wahrhaben möchtest. Du bestätigst leider genau meine Kritik!

    Ich bin hier endgültig raus.

  11. #161
    dermatze Gast

    Standard

    Das ist schön, was dein Papa sagt. Nur habe ich mit der Chirurgie nichts zu tun, in dem Sinne, dass ich da tätig wäre. Sondern primär habe ich beruflich mit (Kardio)Anästhesie und Intensivmedizin zu tun. Ich bin selber kein Fan der Chirurgie, weil das von Ausnahmen abgesehen nicht so "meine" Leute sind. Aber auch die Chirurgen wissen sehr wohl über die Pathogenesen und Ätiologien zumindest der Erkrankungen bescheid, die sie, bzw. deren Folgen sie behandeln. Aber das spielt auch alles gar keine Rolle, weil auch dadurch deine Argumente nicht besser werden.
    Du hast 4 Semester Medizin studiert. Das hat, mit Verlaub, nichtmal gereicht, um Therapie von Prävention zu unterscheiden.
    Geändert von dermatze (07-03-2015 um 11:07 Uhr)

  12. #162
    Terao Gast

    Standard

    Mir fällt grad ein Fall ein, der ins psychiatrische geht: ein Bekannter von mir hatte einen Fall, bei dem Antidepressiva nicht mehr gegriffen haben. Er hat ihm bestimmte Dinge empfohlen wie tägliches Training und abgestimmte Ernährung und der Patient hat nach recht kurzer Zeit keine Medikamente mehr benötigt, obwohl die Ärzte, die ihn zuerst behandelt haben nicht mehr weiter wußten.
    Und inwiefern setzt das an den Ursachen an? Von zu wenig Training und ner nicht abgestimmten Ernährung wird man doch nicht depressiv?

  13. #163
    Registrierungsdatum
    04.06.2009
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    13.134

    Standard

    Naja, vielleicht doch. Übermäßige KH-Zufuhr und Bewegungsmangel können da schon nen großen Einfluss haben, Training ist auch schon erprobt und wird so weit ich weiß inzwischen gar nicht selten "therapiebegleitend" angwendet...

  14. #164
    Terao Gast

    Standard

    Ein Einfluss ist aber doch nicht die Ursache?
    Und warum sollte irgendwer, der am Wohlergehen seines Patienten interessiert ist, solche Maßnahmen gegen die medikamentöse Therapie ausspielen? Das behindert sich ja gegenseitig nicht?

  15. #165
    Registrierungsdatum
    04.06.2009
    Beiträge
    13.134

    Standard

    Naja, Ursachen sind selten monokausal...

    Ansonsten kein Widerspruch - Shinobu wies ja auch nur daraufhin, dass die gesamte Lebenssituation von Ärzten viel zu wenig beachtet und therapiert wird, was im Übrigen auch meine Erfahrung ist...

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