Was soll man da denn tun? Man muss Patienten ein Stück weit "führen". Das geht nur, wenn der Patient dies zulässt. Man kann nichts erzwingen. Auch nicht zum Heilpraktiker zu gehen.
Richtig. Aber auch der Arzt muss sich ein Stück weit vom Patienten führen lassen. Nicht unbedingt, was das Fachwissen angeht. Aber Einfühlvermögen und individuelle Beratung vermissen scheinbar sehr viele Patienten heutzutage beim Arzt. Deswegen rennen viele auch zum Alternativmediziner, weil sie es dort bekommen. Vielleicht sollte man daraus lernen. Der Mensch ist sehr einfach gestrickt.



Als Mediziner öffnet man dem nicht Tür und Tor. Das tut der Gesetzgeber, durch eine entsprechende gesetzliche Grundlage. Sowas ist auch immer mal wieder Thema nur konnte die Thematisierung die Trägheit des Gesetzgebers bisher nicht überwinden.
Juristisch gesehen hast Du Recht. Wenn jedoch gepfuscht wird, weil unter Zeitdruck gearbeitet wird, um so viele Patienten (zahlende Kunden) wie möglich am Tag zu "behandeln", schaufelt man sich damit im Endeffekt sein eigenes Grab. Das zahlt sich nicht aus. Irgendwann erkennen die Patienten, dass sie nur eine weitere Nummer auf der Rechnungsliste sind und ihre Gesundheit zweitranging ist, bzw. damit u. A. auf's Spiel gesetzt wurde. -->
Auch eine Form von Betrug, dafür musst Du nicht erst Heilpraktiker werden.

Und nein, bevor jetzt hier der Vorwurf der Diffamierung fällt. Ich bin mir absolut bewusst, dass es auch viele Mediziner gibt, die ihre Arbeit guten Gewissens und exzellent ausführen. Nur eben lange nicht alle.