Äh wsa auch immer man nun von Homöopathie halten mag. Methodisch sauber sollten die Argumente sein.
Daher:
Nein, mit Verlaub.
Eine "ganz normale" Pille sollte einen Wirkstoff enthalten, der - in aller Regel - dem Auslöser welchen Phänomens/Symptoms auch immer in welcher konkreten Wirkweise auch immer im Prinzip entgegengesetz wirkt.
Eine homöopathische Pille enthält dem Prinzip nach eben denselben identischen (griech. homoios) Wirkstoff, der das zu heilende Phänomen/Symptom ausgelöst hat. Oder einen Verwandten Stoff.
D.h. eine Vergiftung mit Arsen wird durch Gabe von Arsen (homoios) und gerade nicht durch das entsprechende Antidot ("normale Pille") kuriert.
Und damit das nicht böses ausgeht, gibt man eben etwas weniger, eine Prise nur, einen Hauch gewissermaßen ... oder doch sogar noch ein wenig weniger. Geschüttelt natürlich. Nicht gerührt. Am Besten so wenig davon, daß es eigentlich ein Nichts ist. Dann kann's nix Böses mehr tun, sondern nur noch helfen.
Soweit die Theorie ...
... aber eine normale Pille ist es eben nicht, sondern gerade das Gegenteil ...





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