
Zitat von
kanken
Leute, die sich solchen „alternativen“ Heilmethoden zuwenden, bzw. sie ausprobieren, bringen eben eine Erwartung und auch eine Einstellung mit. Oft wollen sie das sich etwas ändert (weil sie Schmerzen haben, sich unwohl fühlen, ein anderes Leiden, weswegen sie Medikamente nehmen, die ihnen nur leidlich helfen, etc.). Dann kommen sie zu einem Menschen der sich Zeit für sie nimmt, dem sie in aller Ruhe noch einmal komplett ihre „Leidensgeschichte“ erzählen können, der Ihnen natürlich das Gefühl gibt sie bei Ihren Problemen abzuholen etc.
Gute Therapeuten wecken/verstärken dann in den Patienten den Willen etwas zu ändern und machen ihnen auch klar das die Veränderungen in ihnen selbst beginnt (dazu gibt es viele Techniken!). Das „Medikament“ wird dann dazu benutzt diese Veränderung zu triggern und die Einnahme, die Maßnahme, wirkt dann auf vielen Ebenen.
Durch das Gespräch wird der Patient emotional erst einmal entlastet, der erste Teil des Placeboeffekts wird getriggert. Diese Entlastung, das emotionale „in den Arm genommen fühlen“, führt schon zu einer Verbesserung.