Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Fein. Also weißt Du doch, was sie sollen.
Viel der Karatekataschrittweise ist allerdings auch schon auf den Kontaktkampf gemünzt. Das heißt, man bewegt damit einen gefaßten Gegner oder sich unter Kontrolle von ihm um ihn herum zu einer seiner Seiten.

Die Entscheidung wird nahe gesucht.
"One Killing Blow" ist auch so ein Karate Irrtum.
Aber " Die Entscheidung suchen " trifft es schon.
Und im Freikampf in der Distanz wird die Entscheidung zu lange herausgezögert.
(Und da Waffen eine bestimmte Distanz haben, ist waffenloses Karate auch was anderes.)

Kann erstaunlich oft Entscheidung schreiben :

Das entschiedene Gürteltier
Okay, wenn das so ist, dann ist es ja auch plausibel.

Viele Karateschritte oder auch die tiefen Stände machen im Grappling sicher Sinn.

Aber liegt dann nicht ein Problem in der Trainingsdidaktik vor? Nämlich, dass die meisten Karateschulen ihren Schülern nicht gleich zu Beginn erläutern, was wozu dienen soll?

Übt man dann die Grundschule nicht mit einer falschen Zielsetzung. Denn dass erklärt wieso manche Karateka dann irgendwann feststellen, dass sie mit ihren traditionellen Blocktechniken bei schnellen Schlagserien, eines bsp. Boxers, nicht mehr viel ausrichten können.

Sowas führt dann zur Frustration und vielleicht zur Aufgabe dieser sicher auch hervorragenden Kampfkunst. Oder man belügt sich über Jahre selbst und scheut jeden Vergleich.

Im Freikampf sieht oft tänzelnde Karateka mit vielen Nagashi-Uke-Paraden, mehr nicht. Selbst im Kyokushinkai-Karate ähneln die Blocks manchmal mehr dem MMA als dem traditionellen Shotokan-Karate oder den Okinawa Stilen.