Die HEMA Quellen sind ja schon recht umfangreich, ich habe mich jedoch gefragt wie solche Dinge heutzutage rekonstruiert werden. Gerade die Wirkung von Klingen im Körper und wie man sich bewegt um einen gewissen Effekt zu erzielen halte ich für einen der wichtigsten Bausteine in den KK.
Daraus ergeben sich Notwendigkeiten der Positionierung, also auch wichtig für die Beinarbeit, die Ausrichtung einer Technik, also der Kraftvektor eines Schlages, Stichs etc. und nicht zuletzt die Art und Weise wie ich mich überhaupt bewege von a nach b.
Es ist ein Unterschied ob ich jemanden den Schädel spalten will, große Gefäße im Bauch zerfetze oder welche im Brustkorb oder ob ich ihm die Kehle durchschneiden oder ihn Köpfen will. Von Angriffen auf die Extremitäten rede ich jetzt noch gar nicht, da die oft ja "vorbereitend" genutzt werden.
All das gehört ja zur "Taktik" dazu, Beinarbeit, Positionierung, Körperausrichtung etc. dienen ja dazu bestimmte Effekte am Gegner zu erzielen. Wenn ich nicht weiß was ich erreichen will, dann wird es irgendwie "willkürlich". Um zu wissen was ich erreichen will brauche ich aber auch eine Vorstellung über das was ich angreife.
In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt wie das in den HEMA rekonstruiert wird, daher die Frage.
Grüße
Kanken





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