Zumindest bei den frühen Quellen findet man höchstens die Aufteilung des Menschen in die Blößen, die mit den drei Wundern angegriffen werden und je nach Schule in vier oder sechs Teilen, die senkrecht oder diagonal bezeichnet werden. Und dann halt noch die angaben zu den Angriffslinien, die auch wieder je nach Meister unterschiedlich steil sind. - Anatomiekenntnisse waren im 13-15Jhrd. in Europa wohl noch nicht wirklich vorhanden.
Man findet in der deutschen Schule höchstens Aussagen wie - so brich ihm den Arm ab oder falle mit deinem Knie in sein Gemächt, wenn es um das Ringen geht..
Was die Waffenwirkung betrifft, so gibt es zumindest Fundlagen von auf dem Schlachtfeld Verstorbenen und dann natürlich die Schnitttests an frischen Schweinehälften.
so wie ich das interpretiere, haben sich die alten Meister eher Gedanken über Geometrie und stabiele Winkel gemacht, wie man die Angriffslinien des Gegners blockiert und auf den eigenen möglichst viel Kraft entwickelt.
Also könnte man vereinfacht sagen, dass zumindest bis Meyer die Regeln:
1. lass dich nicht treffen
2. schlag richtig und mit guter Beinarbeit
3. ziel dahin, wo der Gegner ungedeckt ist
4. egal ob du getroffen hast oder nicht, schlag oder stich nochmal woanders hin
5. wiederhole Punkt 4. bis der Gegner nicht mehr kämpfen kann
6. zieh dich zurück und sichere dich dabei mit einem weiteren Hau zm Gegner
Anatomiekenntnisse nicht vorausgesetzt haben.![]()




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