Nun ja, nach ein wenig Praxiserfahrung hatten die Leute da wohl sehr genaue Kenntnisse über die menschliche Anatomie, denn sie sahen ja die Folgen Ihres Tuns.
Das Problem mit "Skelettforschung" (wie Visby und andere) ist ja das man nur knöcherne Verletzungen sieht und da oft nur den Schädel, die Unterarmknochen, oder die Schlüsselbeine. Welche Art von Weichteilverletzungen stattfanden oder "Schnittmarken" an der Wirbelsäule läßt sich oft nicht mehr sagen, da man oft nicht unterscheiden kann was perimortem war oder was postmortem war. Der Schädel macht es einem da einfach...
In den CMA ist der Angriff gegen den Schädel/das Gesicht oft ja nur das Ende einer Kette von Angriffen (und der daraus resultierenden Verletzungen). Was da im Vorfeld war würde man an einem Skelett oft gar nicht sehen.
Ich glaube man sollte nicht denken die Soldaten/Söldner damals hätten Skrupel gehabt sich die Leichen mal genauer anzusehen um zu schauen wie man so etwas das nächste mal effektiver gestalten kann. Wenn man sich die Bilder anschaut, dann kann man sehr wohl ahnen was sie wußten, z.B. auch auf dem Bild was hier schon mehrfach verlinkt wurde (https://upload.wikimedia.org/wikiped...hoffer_031.jpg. Nur fehlt bei solchen Bildern halt die Beschreibung, was man machen muss um sicher gewisse Dinge IM Körper zu treffen. Die Tatsache das man durch das Bild aber, mit anatomischen Wissen, ahnen kann was der Urheber vor hatte läßt darauf schließen das er auch über dieses Wissen verfügte, sonst hätte er nicht so gezeichnet.
Eine Technik wie auf dem Bild würde dazu führen dass der Getroffene sofort bewußtlos wird und innerhalb kürzester Zeit stirbt, jedenfalls wenn sie richtig ausgeführt wird.
Grüße
Kanken





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