Tatsächlich spielten Medizin und Anatomie eine sehr große Rolle in den japanischen Kampfkünsten. Dabei wurde das Wissen verwendet um sowohl Verletzungen (Trainingsverletzungen aber auch Kampfverletzungen) zu behandeln als auch um die Wirksamkeit der eigenen Techniken zu steigern.
Dabei wurden sowohl traditionelle japanische (und auch traditionelle chinesische) Medizin, als auch Ansätze "orthopädischer Schulmedizin" genutzt.
Bekannt ist z.B. dass General Saburo Minamoto Yoshimitsu (*1056, †1127), ein berühmter Krieger und Enkel des Kaisers Seiwa, die Körper von toten Feinden seziert hat, um Wissen über den menschlichen Körper, dessen Aufbau, sowie dessen Stärken und Schwächen zu sammeln und in seinen Kampftechniken zu verwerten.




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