Auch sehr interessant:
im XIX. Jahrhundert (vor allem mit der Meiji-Restauration) hat das Jiu Jitsu sehr stark an Popularität und Verbreitung verloren: es galt als nicht mehr zeitgemäß neben den "friedlichen" DO-Künsten, außerdem führten die veralteten Trainingsmethoden zu unliebsamen Verletzungen; hinzu kam dass mit der Meiji-Restauration alles altmodische abgestoßen wurde.
Einige große Meister des Jiu Jitsu, die mit dieser Kunst nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen konnten, arbeiteten als Osteopathen und Chiropraktier.
Eine tolle Quelle ist hier Sensei Ritsumi Yamazaki, Cheftrainerin im Enshin Judo Dojo in Kyoto und hauptberuflich Professorin für Ostheopatie an der Meiji Universität für Medizin. In ihrer Familie waren Medizin und Jiu Jitsu schon seit vielen Generationen untrennbar miteinander verbunden.




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