Ja, das ist sie schon die Milchmädchenrechnung. Wenn alle korrekt sind,... bla bla bla.
Und selbst WENN alle korrekt sind, ist gerade das Schuldrecht/Vertragsrecht so unglaublich wichtig, denn in der Realität passieren Fehler und Missverständnisse.
Wo wären wir ohne Leistungsstörungs/Gewährleistungsrecht? Was würdest du denn machen, wenn du ein Auto um teueres Geld kaufst und nach 1000 km verreckt dir das Ding am Straßenrand und der Händler fühlt sich nicht verantwortlich, könnten doch genauso deine schlechten Fahrkünste kausal für den Schaden sein? Betest du dann zu Gott und der schickt dir dann ein neues Auto oder erschlägt den bösen Händler mit einem Blitz? Ist in der Bibel geregelt was bei Gläubiger/Schuldnerverzug passiert oder wo/wann der Erfüllungsort/zeit einer Schuld zu sein hat und ob sich beim Versandhandel oder in Konsumentengeschäften da vllt. etwas ändern sollte um diese zu schützen? Unterscheidet die Bibel zwischen Hol/Bring/Schickschuld? Kennt die Bibel einen gutgläubigen Eigentumserwerb? Oder Vorvertragspflichten/culpa in contrahendo?
Alles wichtige Regelungen die wenig bis gar nichts mit Politik zu tun haben, gerade für den einfachen Menschen aber im täglichen Geschäftsverkehr enorm wichtig sein können.
Wenn man in seinem Leben das Glück hat kaum Rechtsstreitigkeiten zu haben oder damit in Berührung zu kommen, kann einem natürlich der Gedanke kommen, dass das alles viel zu kompliziert ist und wenige einfache Regeln schon reichen werden. But it's not.





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